Schweizer Schulen durch Microsoft Office 365 Vertragsanpassungen noch sicherer in der Cloud unterwegs

Microsoft und educa.ch haben einen neuen Rahmenvertrag unterzeichnet, worin die datenschutzrechtliche Situation beim Einsatz von Office 365 Onlinediensten für Schweizer Schulen neu geregelt wird. Der Rahmenvertrag entspricht den von der Vereinigung der kantonalen Datenschützer «privatim» definierten Rahmenbedingungen für den Einsatz von Cloud Computing im Schulbereich. Damit profitieren Schweizer Schulen von speziell auf die datenschutzrechtlichen Anforderungen in der Schweiz angepassten Nutzungsbedingungen von Office 365. «Microsoft ist der erste internationale Cloud-Anbieter, der seine Nutzungsbedingungen für Schweizer Schulen anpasst», freut sich Marc Weder, Education Lead bei Microsoft Schweiz GmbH.

 

Bei Office 365 handelt es sich um eine Reihe von Onlinediensten zur Unterstützung der Kommunikation, Dokumentablage und Zusammenarbeit, welche Microsoft Bildungsinstitutionen im Rahmen des Education E1 Preisplans lizenzkostenfrei zur Verfügung stellt. Lehrpersonen und Lernende erhalten zum Beispiel auf Wunsch 50 GB Exchange Online E-Mail- Speicher, Instant Messaging sowie die Möglichkeit, mit Lync Audio- und Videokonferenzen abzuhalten. Der im Paket ebenfalls enthaltene OneDrive for Business Online-Speicher umfasst 1TB Speichervolumen und wird jedem Nutzer kostenlos und als legale Alternative zu anderen Anbietern zur Verfügung gestellt. Der integrierte Speicher ist die ideale Lösung, um Dokumente im schulischen Alltag auf datenschutzkonforme Weise abzulegen, zu teilen oder gemeinsam zu bearbeiten.

 

Ferner gibt Microsoft Schulen, die Office über einen Volumenlizenzvertrag lizensiert haben, die Möglichkeit, Office 365 ProPlus für ihre Schüler – und voraussichtlich ab 1. Dezember 2014 auch Lehrkräfte und Angestellten – kostenlos zum Download anzubieten. Schüler und Angestellte berechtigter Institutionen laden sich mit Office 365 ProPlus das volle Office-Paket aus Office 365 herunter. Damit stehen ihnen die gewohnten Produktivitätsprogramme Word, Excel, PowerPoint etc. lokal installiert und auch ohne mit dem Internet verbunden zu sein jederzeit zur Verfügung. Sie können Office 365 ProPlus auf bis zu 5 PCs oder Macs installieren und als Office Mobile Version zusätzlich auf bis zu 5 Tablets oder iPads sowie 5 Smartphones aktivieren und damit sowohl privat als auch für die Schule arbeiten. Dadurch wird die kostenlose Nutzung des Office-Paketes für potentiell bis zu 1.5 Millionen Schüler und Studenten sowie 215‘000 Angestellte von Bildungsinstitutionen möglich. Für Schweizer Haushalte ergeben sich dadurch jährliche Einsparungen von potenziell über 130 Mio. Schweizer Franken. Das Office 365 ProPlus Angebot für Lehrpersonen und Angestellte wird voraussichtlich Ende 2014 verfügbar sein. Das Office 365 ProPlus Angebot für Schüler und Studierende (bisher «Student Advantage») steht bereits heute zur Verfügung.

 

Mit der Anpassung der Nutzungsbedingungen von Office 365 für das Schweizer Bildungswesen unter dem neuen Rahmenvertrag ist sichergestellt, dass der Ort der Datenspeicherung auf Datenzentren in der EU beschränkt ist sowie schweizerisches Recht anwendbar wird und auch der Gerichtsstand in der Schweiz liegt. Damit die angepassten Datenschutzbestimmungen für Office 365 zur Anwendung kommen, müssen Schulen Office 365 über einen Beitritt unter dem educa.ch Rahmenvertrag lizenzieren. Um dies sicherzustellen, empfiehlt Microsoft Schulen daher, Office 365 über ihren Lizenzierungspartner zu beziehen. Für universitäre Hochschulen in der Schweiz gelten bereits seit Mitte Jahr die angepassten Datenschutzbestimmungen unter dem SWITCH Rahmenvertrag.

 

Weitere Informationen finden sich unter: www.innovativeschools.ch/office365

 

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Barbara Josef, PR Manager/Mediensprecherin
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