Manor mit Dynamics 365 bereit für die Zukunft im Retail

Eine Kundin erhält ein Manor Paket

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Basel blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das erste Warenhaus wurde 1902 in Luzern eröffnet und inzwischen ist Manor die grösste Warenhauskette in der Schweiz mit 10’000 Mitarbeitern und 63 Niederlassungen über die Schweiz verteilt. Um die Menge an Waren und Kunden im Blick zu haben, arbeitete Manor bislang mit einer auf Oracle basierenden Eigenlösung als ERP-System. Allerdings ist diese Lösung inzwischen in die Jahre gekommen und den Herausforderungen nicht mehr angemessen, denen sich Manor inzwischen stellen muss, um im harten Wettbewerb zu bestehen.

Um den Wartungsaufwand möglichst gering zu halten, sollte das neue System eine Standardlösung von einem zuverlässigen IT-Anbieter sein. ”Aus IT-Perspektive wollten wir eine in jeder Hinsicht top-moderne und innovative Lösung für Manor”, so Francesco Ferrara, Leiter des Programms Omnia bei Manor. Letztendlich entschied sich Manor als Unternehmen mit Microsoft Dynamics 365 for Operations nicht nur für eine ERP-Lösung aus der Cloud, sondern mit Dynamics 365 for Sales auch direkt für das zugehörige CRM-System. Die hohe Flexibilität und gleichzeitige Stabilität bei der Entwicklung ist hinsichtlich des Projektmanagements bei komplexen ERP-Systemen ein positiver Aspekt zum Erfolg.

Mehr Daten für bessere Entscheidungen

Der Entscheidung für Microsoft folgten eingehende Performance-Tests und ein Proof of Concept. Auch das Risiko einer Cloud-Lösung wurde mit Blick auf die Datensicherheit und mit umfangreichen Artikel-Testdaten evaluiert. „Wir glauben, dass die Entscheidung für die Cloud bei ERP und CRM der Manor dabei helfen wird, mittel- und langfristig im Bereich Analyse und zugeschnittenen Management Reports weiterzukommen und damit nachhaltige Business-Entscheidungen treffen zu können“, so Ferrara.

Immer den Kunden im Blick

Die Einführung eines von Grund auf neuen ERP-Systems wird praktisch das gesamte Unternehmen betreffen – nicht nur die IT-Abteilung. Gleichzeitig verliert er bei aller Digitalisierung den wichtigsten Stakeholder von Manor niemals aus den Augen: den Kunden. “Der Kunde rückt immer weiter in den Fokus”, sagt Ferrara. “Er wird auch immer anspruchsvoller in Bezug auf Sortiment und Informationsbedarf.” Manor wird auch im Bereich eCommerce noch grosse Schritte machen.

Gleichzeitig betont Ferrara aber die Bedeutung der Standorte. Er ist davon überzeugt, dass der stationäre Handel eine Zukunft hat. Der Kunde will in den Laden kommen, das Sortiment erleben und eine gute und persönliche Beratung bekommen. Und dieser Wunsch ist nicht einseitig: “Auch wir wollen unsere Kunden sehen und mit ihnen in einem persönlichen Austausch stehen.”

Vom IT-Projekt zum Unternehmensprojekt

Um diese Zukunft in die Gegenwart zu holen, muss allerdings auch bei den Mitarbeitern von Manor ein Mindchange vonstattengehen. Ein Traditionsunternehmen verwandelt sich nicht über Nacht in einen Omnichannel-Retailer. “Wir wissen, dass eine gute IT und die generierten Daten nur so gut sind, wie die Mitarbeiter, die sie nutzen”, sagt Ferrara. ”Diesbezüglich machen wir riesige Schritte nach vorne, und arbeiten mit unseren Kolleginnen und Kollegen eng zusammen, um mit den neuen Prozessen und Daten vom Go-Live weg umgehen zu können und unsere Kundendienstleistungen zu verbessern.”

Anfang 2019 soll das ERP-System live gehen, aber schon jetzt werden die Angestellten mitgenommen: Über Yammer, SharePoint, Microsoft Teams, aber auch mit digitalen und analogen Magazinen und weiteren aufeinander abgestimmten Kommunikationsmassnahmen wird konsequent informiert und zum Dialog motiviert.

“Wir haben den Fokus gesetzt, im IT-Bereich einen grossen Schritt voranzugehen”, sagt Ferrara. “In diesen spannenden Zeiten bringen wir Manor als innovatives Unternehmen mit einer zukunftsorientierten ERP-Lösung auf die Landkarte.” Die Partnerschaft mit Microsoft war dabei ein logischer Schritt. Und die Mitarbeiter werden miteinbezogen, um die Veränderung als spannende Zeit bei der grössten Warenhauskette der Schweiz zu erleben. Dafür wird bereits jetzt die Basis geschaffen.

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