Microsoft Cloud in der Schweiz startet mit mehr als 30 Kunden und Partnerorganisationen

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Die Microsoft Cloud in der Schweiz startet mit mehr als 30 Kunden und Partnerorganisationen, dazu gehören UBS, Swiss Re, die Mobiliar, BKW, Skyguide, Stadt Zug und Exploris Health.

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Die Nachfrage nach der Microsoft Cloud in der Schweiz ist gross – von Grossunternehmen, KMU und Start-ups aller Branchen sowie von Organisationen der öffentlichen HandMehr als 30 Unternehmen migrieren jetzt als «Early Adopters» ihre Workloads in die Microsoft Cloud Datencenter in der Schweiz, darunter auch einige Microsoft-Partner aus allen Regionen der Schweiz, die ihre Kunden bei der digitalen Transformation unterstützen. Zu den ersten Kunden, welche die neuen Cloud-Regionen in der Schweiz nutzen werden, gehören unter anderem UBSSwiss Redie MobiliarBKW GroupSkyguideCity of Zug und Exploris Health   

UBS 

Der UBS-Konzern, der weltweit grösste Vermögensverwalter, nutzt die Cloud-Technologie von Microsoft Azure, um die eigene digitale Transformation voranzutreiben und viele der kritischen Businessapplikationen zu modernisieren, neue Wege zur Nutzung digitaler Kanäle zu identifizieren und die Art und Weise, wie die globalen Mitarbeiter arbeiten und zusammenarbeiten, neu zu gestalten 

«Die Cloud leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, wie wir die Technologie in unserem Unternehmen und für unsere Kunden bereit stellen. Die Agilität und Skalierbarkeit von Azure ist deshalb entscheidend für die zukünftige Wachstumsstrategie der Bank», sagt Mike Dargan, Global Head of Technology bei UBS. 

Paul McEwen, Global Head of Infrastructure & Security Engineering and Cloud Strategy bei UBS, fügt hinzu: «Mit Microsoft Azure bauen wir unsere Software und Dienstleistungen in der Cloud auf, weil wir wissen, dass sie sicher und vorschriftskonform sind. Die Möglichkeit der Datenspeicherung in der Schweiz ist eine Voraussetzung dafür, dass wir unseren Weg in die Cloud fortsetzen können.» 

Swiss Re 

Die Swiss Re Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter von Rückversicherung, Versicherung und anderen Formen des versicherungsbasierten Risikotransfers. Swiss Re beurteilt und managt das Risiko von Naturkatastrophen bis hin zum Klimawandel, von der Überalterung der Bevölkerung bis zur Cyberkriminalität.  

René Turra, Head Property & Casualty IT bei Swiss Re, sagt: «Swiss Re hat in den vergangenen Jahren signifikant in Technologie investiert. Das wird es uns ermöglichen, unseren Kunden bessere Produkte zu bieten und uns dabei helfen, weltweit zu grösserer gesellschaftlicher und finanzieller Widerstandsfähigkeit beizutragen. Als führendes Unternehmen im Bereich Risikowissen mit einer Innovationskultur messen und mindern wir das Klimarisiko, erweitern den Schutz durch modernste digitale Versicherungslösungen und bauen gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit auf. Die Technologie treibt diese Art von Fortschritt voran und ermöglicht eine erfolgsversprechende Diversifizierung. Durch den Einsatz von Technologien und die Zusammenarbeit mit Partnern können wir dazu beitragen, die Versicherung einfacher und zugänglicher denn je zu machen.»  

Swiss Re nutzt die Cloud nicht nur, um innovative Anwendungen und Services zu entwickeln und grosse Datenmengen zu verarbeiten, sondern auch, um kritische Applikationen zu betreiben und sie näher zu den globalen Nutzern zu bringen. «Microsoft hat sich für Swiss Re zum strategischen Partner und bevorzugten Public Cloud-Anbieter entwickelt. Mit den Microsoft Cloud Regionen in der Schweiz haben wir nun die Möglichkeit, noch mehr Daten in die Cloud zu bringen und gleichzeitig Sicherheit und Datenschutz sowie die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen zu gewährleisten.» 

Die Mobiliar 

Die Mobiliar, die älteste private Versicherungsgesellschaft der Schweiz, arbeitet intensiv an Innovationsthemen in den Bereichen Digitalisierung, Entwicklung der Arbeits- und Lebenswelt und demographischer Wandel. Um weiter zu wachsen, nutzt das 1826 in Bern gegründete Unternehmen den technischen Fortschritt und investiert in den kommenden Jahren 250 Millionen Franken in die Entwicklung neuer Produkte, verbesserte Prozesse und digitale Kundenkontaktpunkte.  

«Durch die Digitalisierung möchten wir unsere Flexibilität sicherstellen, das heisst die Zeitdauer zur Einführung von Produktinnovationen verkürzen», sagt Thomas Kühne, CIO der Mobiliar. «Zudem möchten wir durch den Einsatz von Cloud-Technologie die Skalierbarkeit erhöhen und die Risiken mindern, indem wir dem Business sichere und stabile, performante und skalierbare IT-Systeme und -Applikationen garantieren. Und wir wollen auch unsere Innovationskraft steigern: Dank der Cloud wird die Mobiliar den Arbeitsplatz der Zukunft realisieren können, verstärkt Advanced Analytics für datenbasierte Entscheide einsetzen sowie Künstliche Intelligenz in Produkte und Services einfliessen lassen.» Thomas Kühne ist überzeugt: «Der Einsatz von Cloud-Lösungen spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Nicht zuletzt dank dieser Lösungen wird die Mobiliar auch im Cloud-Umfeld für Ihre Kunden die persönlichste Versicherung der Schweiz bleiben.»  

Nachdem sie anfänglich einen Hybrid-Cloud-Ansatz verfolgte, hat sich die Mobiliar inzwischen für eine Cloud-Strategie mit Fokus auf der Public Cloud entschieden. Thomas Kühne: «Wir setzen auf sichere Cloud-Lösungen, wo immer sie uns einen unternehmerischen Mehrwert bieten. In der Public Cloud ist Microsoft einer unserer Preferred Supplier, insbesondere auch wegen der Möglichkeit, Daten lokal in der Microsoft Cloud Schweiz zu speichern. Als Schweizer Versicherer ist es unser erklärtes Ziel, die Daten, wenn immer möglich, in den Schweizer Data Centers zu führen.» 

Der Schutz von Daten und Informationen sei für die Mobiliar ein wesentlicher Punkt – nicht nur im Sinne der Einhaltung regulatorischer Bestimmungen, bekräftigt Thomas Kühne. «Mitarbeitende, Kunden und Vertragspartner der Mobiliar haben auch im elektronischen Geschäftsverkehr Anspruch auf ihre Persönlichkeitsrechte, das heisst auf die Wahrung der Vertraulichkeit ihrer Daten und der Geschäftsgeheimnisse. Die Mobiliar will auch in diesem Aspekt eine vertrauenswürdige, verlässliche Partnerin sein. Die hohen Sicherheits-Standards von Microsoft ermöglichen uns den Cloud-Einsatz ohne signifikante Risikoverschiebung.» 

Die Umsetzung einer Cloud-Strategie bringt selbstverständlich viele Veränderungen mit sich, sowohl in der IT als auch im Business. Diese Veränderungen müssen innerhalb des Unternehmens möglichst breit abgestützt sein und von den Mitarbeitenden verstanden und mitgetragen werden. Damit dies gelingt, hat die Mobiliar ein umfassendes Programm definiert, das auch die Aspekte Change, Kommunikation und Weiterentwicklung der Mitarbeitenden beinhaltet. 

BKW Gruppe 

Die BKW Gruppe, ein international tätiges Energie- und Infrastrukturunternehmen mit Sitz in Bern, plant, baut und betreibt Energieproduktions- und Versorgungsinfrastrukturen für Unternehmen, Private sowie die öffentliche Hand und bietet digitale Geschäftsmodelle für erneuerbare Energien. 

In naher Zukunft werden drei Viertel der Wohnbevölkerung in urbanen Regionen leben, was zu neuen Herausforderungen für die Energieeffizienz in Gebäuden und zu einem forcierten Ausbau von Energie-, Wasser- Telekom- und Verkehrsinfrastrukturen führen wird. «Dank Technologien wie Cloud, Künstliche Intelligenz, Internet of Things (IoT) und Blockchain will die BKW Gruppe diese Herausforderungen meistern und in Zukunft auch ganz neue Handelskanäle und Geschäftsfelder erschliessen,» sagt Markus Eberhard, Head of Digital Business der BKW Gruppe. «Die Cloud Plattform von Microsoft ermöglicht uns einen sicheren Zugriff auf diese Technologien.» 

Die Zusammenarbeit mit Microsoft soll aber auch BKW-intern wirken erklärt Markus Eberhard. «Wir müssen zudem sicherstellen, dass wir die digitale Zusammenarbeit in der laufend wachsenden Gruppe ausbauen und die Effizienz hochhalten. Wir setzen auch intern auf die Cloud-Angebote Microsoft Azure, Office 365 und Dynamics 365 und schätzen daher die Schweizer Datencenter, welche es uns ermöglichen, unsere Daten in der Schweiz sicher und gesetzeskonform zu speichern.» 

Skyguide 

Skyguide, die Schweizer Flugsicherung, die jährlich rund 1,3 Millionen bemannte zivile und militärische Flüge sicher und effizient durch den komplexesten Luftraum Europas führt, sieht sich mit der Bewältigung der stetig wachsenden Anzahl Drohnen konfrontiert.  

In Zusammenarbeit mit AirMap, einer globalen Luftrauminformationsplattform für Drohnen, führt Skyguide ein nationales Fluginformations-Management-System für Drohnen ein. In einem Pilotprojekt, das im Februar 2019 startete, integrieren Skyguide und AirMap die AirMap-Plattform in die Infrastruktur des bemannten Flugsicherungssystems von Skyguide, um automatisierte Flugberechtigungen im unteren Luftraum zu unterstützen. 

Robert Fraefel, Leiter des Schweizer U-space (europäische Norm für das sich entwickelnde Flugverkehrsmanagementsystem für Drohnen) bei Skyguide, sagt: «Der Bereich Flugsicherung muss sich genauso automatisieren wie die Steuerung von Flugzeugen. In der Welt der Flugsicherung haben wir immer noch Leute im Tower, die den Piloten sagen, was sie bei jedem Schritt tun sollen. Dieses Modell funktioniert nicht mehr, wenn man Millionen von Drohnen überwachen muss. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine Vorreiterrolle bei der Nutzung von Technologien zur Steuerung dieser Flüge zu übernehmen.“ 

Mit einem Cloud-basierten System kann skyguide das Verkehrsmanagement auf Millionen von Drohnen skalieren und das Wachstum des Drohnen-Ökosystems unterstützen, indem sie die Integration von Drohnen und Anwendungen von Drittanbietern vereinfacht. Da sich die Drohnenvorschriften noch im Aufbau befinden, kennt Skyguide die vollen Anforderungen noch nicht. Robert Fraefel erklärt: «Dank der Microsoft Cloud Regionen in der Schweiz sind wir in der Lage, sensible Daten je nach Kundenwunsch im Land zu speichern. Mit den Microsoft-Rechenzentren in der Schweiz, Amsterdam und anderen Standorten sind wir in der Lage, unser Geschäft in Zukunft sicher zu gestalten.» 

Exploris Health 

Das Schweizer Start-up-Unternehmen Exploris Health mit Sitz in Zürich bietet künstliche Intelligenz unterstütztediagnostische und therapeutische Labortests an. Diese Tests ermöglichen eine hohe Genauigleit der Ergebnisse, die sonst nur mit viel aufwendigeren klinischen Verfahren erreicht werden, sowie mehr Komfort und Sicherheit für die Patienten. Der Cardio Explorer ist ein KI-basierter Diagnose-Test, der Verengungen in Herzgefässen, der Ursache von Herzinfarkten, bei Patienten rechtzeitig erkennt. Der Cardio Explorer wurde zusammen mit Prof. Dr. Michael Zellweger, dem Leiter der Nichtinvasiven Kardiologie am Universitätsspital Basel, entwickelt und in drei klinischen Studien in der Schweiz, in Deutschland und den Niederlanden an über 2’000 Patienten validiert. 

Exploris nutzt die Microsoft Cloud-Plattform um ihre Services zu skalieren und die Privatsphäre und Sicherheit von Patientendaten zu gewährleisten. Peter Ruff, Gründer und CEO von Exploris Health, sagt: «Im Gesundheitswesen gelten hohe Anforderungen. Datenschutz und Datensicherheit sind für die Akzeptanz von Patienten und Ärzten entscheidend. Die Gesundheitsbehörden schreiben oft vor, dass die Patientendaten das Land nicht verlassen dürfen. Mit der lokalen Datenspeicherung in den Microsoft Cloud Datencenter in der Schweiz und anderen Ländern sowie den Anstrengungen von Microsoft in den Bereichen Sicherheit und Datenschutz können wir diesen Anforderungen voll gerecht werden. Darüber hinaus vertrauen wir auf die Microsoft Cloud-Plattform, um die zuverlässige Verfügbarkeit und den effizienten Einsatz unserer E-Health-Lösungen sicherzustellen.» 

Stadt Zug 

Die Stadt Zug plant den Einsatz von Office 365 aus der Microsoft Cloud. «Die Stadtverwaltung Zug will ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine moderne, flexible und sichere Arbeitsumgebung bieten,» bestätigt Daniel Truttmann, CIO der Stadtverwaltung Zug, den Entscheid. Die für die Stadtverwaltung zentrale Bedingung, dass die Daten innerhalb der Schweizer Landesgrenzen gespeichert werden, ist durch die Microsoft Cloud Region Schweiz garantiert. «Dank der lokalen Datenhaltung in den beiden Schweizer Datencenter ist es uns möglich, die modernen Kollaborationsfunktionen von O365 aus der Cloud zu nutzen, was die interne Zusammenarbeit der Mitarbeitenden einfacher, und den Betrieb der Infrastruktur um ein vielfaches effizienter machen wird.»

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