Women@Microsoft: Janaina Poeta Frey über ihre Begeisterung für Technologie

Microsoft Schweiz beschäftigt viele interessante und erfolgreiche Frauen. Dieser Beitrag ist Teil einer Interviewreihe mit Frauen, die bei Microsoft Schweiz arbeiten und uns inspirieren.

Janaina Poeta Frey ist bereits 14 Jahre Teil der Microsoft Schweiz. In ihrer Tätigkeit als Customer Program Managerin steht sie in engem Austausch mit den Microsoft Partnerunternehmen. Gemeinsam mit den Partnern verfolgt sie das Ziel, KMUs durch die Cloud Technologie zu mehr Effizienz, Innovation und dadurch grösserer Wettbewerbsfähigkeit zu verhelfen. Zu Beginn ihrer Karriere bei Microsoft war Janaina viele Jahre im Partnerumfeld tätig, indem sie für verschiedene Bereiche wie die Partnerbetreuung, -Skilling und -Marketing zuständig war. Janaina interessierte sich schon immer für Technologie und war daher auch schon in der Zeit vor Microsoft in der ICT-Branche tätig. Sie stammt ursprünglich aus Brasilien und lebt mir ihrem Mann und den zwei Kindern in der Schweiz.

Aufgrund der aktuellen Situation wurde das Interview über das Kollaborationstool Microsoft Teams durchgeführt.

Der Moderne Arbeitsplatz, wie beispielsweise das Home Office, ist bei Microsoft ein gängiges Arbeitsmodell. Aufgrund der COVID-19-Pandemie bist du jedoch nicht allein, sondern mit der ganzen Familie zu Hause. Wie organisiert ihr euch dabei?

Mein Mann und ich arbeiten beide 100% und der Alltag mit den Kindern ist bei uns in der Regel sehr stark strukturiert. Grundsätzlich ist das Arbeiten von zu Hause aus für mich nichts Neues. Um mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, arbeite ich einmal die Woche im Home Office. Die aktuelle Situation stellt für uns aber tatsächlich eine Herausforderung dar. Besonders die erste Woche verlief sehr chaotisch und unorganisiert. Die Arbeit wurde nicht weniger und gleichzeitig wollten die Kinder natürlich unterhalten werden. Inzwischen hat sich der Alltag zum Glück wieder normalisiert. Wir haben feste Zeiten eingeplant, um mit den Kindern die Hausaufgaben zu machen oder um auch Mal nach draussen spazieren zu gehen. Die Situation fordert durchaus Flexibilität und so kommt es auch einmal vor, dass die Kinder bei einem virtuellen Meeting mit dabei sind und um den Arbeitsplatz herumtoben.

Du bist schon seit vielen Jahren in der ICT-Branche tätig. Was fasziniert dich an der Technologie?

Technologie bringt enorm viel Innovation mit sich. Zu Beginn meiner Karriere habe ich oft erlebt, das KMUs kaum Zugang zu moderner Technologie hatten. Oft war diese auch schlicht zu teuer. Im Verlaufe der Jahre hat sich der Zugang jedoch erleichtert und mit Hilfe von neuen Technologien, konnten sich auch neue Geschäftsmodelle entwickeln. Besonders mit der Cloud Technologie eröffnen sich für Firmen völlig neue Möglichkeiten und die Effizienz vieler Verfahren kann gesteigert werden. Prozesse, die früher viele Arbeitsstunden in Anspruch genommen haben, wie beispielsweise die Wartung einer Maschine, können heute mit Hilfe von Cloud Technologien nicht nur beschleunigt, sondern auch optimiert werden. Dieser unglaublich grosse Raum an Möglichkeiten, der durch Technologie entsteht, fasziniert mich am meisten.

Welchen Vorurteilen gegenüber der ICT-Branche begegnest du?

Oft spüre ich, dass die Leute ein sehr einseitiges Bild von technischen Berufen haben und sich davon einschüchtern lassen. Ich denke es ist wichtig, dass man sich bewusst ist, dass es nicht nur die eine spezifische IT-Rolle gibt. Genauso wie in anderen Berufsfeldern auch, können technische Berufe ganz verschiedene Aufgabenfelder abdecken. Es ist nicht ausschliesslich technisches Know How gefragt, sondern auch ganz viele andere Eigenschaften. Aufgrund der schnellen Entwicklung dieser Branche ist es wichtig, dass man offen für Veränderungen bleibt und nie die Freude daran verliert, Neues zu lernen.

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