Neustark speichert CO2 in Beton mit Microsofts Unterstützung

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Das Schweizer Startup neustark spezialisiert sich auf die Versteinerung von atmosphärischem CO2 in recycletem Beton. Das Unternehmen erhält Unterstützung im Rahmen des «Microsoft für Startups»-Programms und nutzt Cloud-Dienste wie Azure, Dynamics 365 und Microsoft 365. Zudem hat Microsoft im Rahmen des jährlichen Nachhaltigkeitsberichts eine Zusammenarbeit mit neustark im Bereich von Carbon Removal angekündigt.

Neustark ist ein 2019 von Johannes Tiefenthaler und Valentin Gutknecht gegründetes Spin-off der ETH Zürich. Zusammengebracht hat die beiden Jungunternehmer ihre gemeinsame Vision einer Lösung zur Verwertung und Speicherung von CO₂. «Sieben Prozent aller globalen Treibhausgasemissionen stammen aus der Betonproduktion», sagt Valentin Gutknecht. «Als Baustoff ist Beton gefragter denn je – gleichzeitig ist er einer der grössten Klimakiller.»

2020 hat neustark eine erste mobile Pilotanlage in Betrieb genommen, die inzwischen von zahlreichen Baustoffrecyclern in der Schweiz und Europa erfolgreich getestet wurden, do dass schon bald erste stationäre und hochskalierte Kundenanlagen in Betrieb genommen werden können. CO2 speichernder Beton ist bereits bei zahlreichen privaten und öffentlichen Bauprojekten zum Einsatz gekommen. So ermöglicht neustark die Entfernung von CO₂ aus der Atmosphäre, also Carbon Removal, und dessen dauerhafte Speicherung in recyceltem Betongranulat.

Dabei ist das Unternehmen aber auch auf Kunden angewiesen, die CO₂-Zertifikate einkaufen. Microsoft hat im Rahmen seines globalen Nachhaltigkeitsberichts angekündigt, solche Zertifikate von neustark zu beziehen – hier finden Sie das Carbon-Removal-Whitepaper. Für Microsoft sind sowohl CO2-Reduktionen wie auch Negativemissionstechnologien für sein Ziel entscheidend, bis zum Jahr 2030 mehr CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen als auszustossen. Microsoft hat sich für neustarks technologiebasierte Lösung für Carbon Removal entschieden, weil die Leistung bereits 2022 erbracht werden kann und ein erhebliches Skalierungspotenzial hat. «Als eines der ersten Unternehmen, das Carbon Removal bezieht, setzt Microsoft auf Lösungen mit maximaler Integrität und Dauerhaftigkeit. Lösungen wie neustark können diese Eigenschaften nicht erst in Jahren, sondern schon heute bieten», sagt Elizabeth Willmott, Carbon Program Director bei Microsoft.

Die Zusammenarbeit zwischen neustark und Microsoft geht aber auf lokaler Ebene weiter: neustark ist Teil des Schweizer «Microsoft für Startups»-Programms» und erhält in diesem Zusammenhang kostenlosen Zugriff auf die Azure Cloud. «Dort laufen sämtliche automatisierte Schnittstellen unserer Betriebsdaten, die uns unter anderem das Volumen an entferntem CO2 bestimmen lässt», erklärt Gutknecht.

Des Weiteren setzt neustark ebenfalls auf Microsoft 365 als Kollaborationslösung und führt gerade Dynamics 365 Business Central ein, um seine unmittelbaren sowie zukünftigen Bedürfnisse im Bereich der Ressourcenplanung abzudecken. «Für uns ist aber nicht nur wichtig, dass das Produkt stimmt – sondern auch der Kontakt zu Menschen bei Microsoft, welche unsere Philosophie der Nachhaltigkeit teilen und das richtigen Fachwissen zu Carbon Removal mitbringen», so Gutknecht.

«Um den Trend der Klimaerwärmung zu ändern ist es essenziel innovativen Startups und Technologien zu einem raschen Markteintritt mit einem skalierbaren Produkt zu verhelfen», sagt Tim Moser, Program Manager für Microsoft für Startups Schweiz. «Deshalb freuen wir uns mit neustark zusammenzuarbeiten, die uns und andere Organisationen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft unterstützen.»

Den gesamten Nachhaltigkeitsbericht 2021 von Microsoft finden Sie hier.

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