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Surface: Über die Idee des perfekten Laptop

„In Surface […] we’re going after premium and we want to reinvent categories”[1], so Panos Panay, Corporate Vice President Microsoft Devices. Panos gilt als „Vater“ von Surface und bringt mit diesem Zitat den Anspruch der Brand auf den Punkt: Surface steht für hochwertige Geräte, die neue Wege gehen.

Startpunkt bei der Entwicklung aller Surface Produkte ist seit jeher der Anwender und seine Anforderungen an moderne Hardware: “Every detail in our products has meaning. They’re designed with emotion to create amazing experiences”[2]. Hierfür brachte Microsoft vor knapp fünf Jahren das erste Surface auf den Markt.

Seit der Vorstellung des ersten Surface hat sich einiges getan. Gestartet als Hardware mit Fokus auf den mobilen Einsatz bietet die Modellreihe mittlerweile eine große Auswahl an produktiven Gerätekategorien für Privatnutzer und den modern Workplace – zum Beispiel eine neue Device-Kategorie für den Schreibtisch, ein Großbild-Device für die Zusammenarbeit im Team oder auch innovative Laptop-Varianten.

Surface Family

„Surface ist heute eine Marke von globaler Strahlkraft“, so Thomas Kowollik, Segment Lead Consumer and Devices Sales D/A/CH und Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland. „Mehrfach ausgezeichnete Produkte wie Surface Studio oder Surface Pro stehen für das Innovativste, was der PC Markt derzeit zu bieten hat. Gleichzeitig bleibt Surface stets ein Windows Device, mit allen Vorteilen in Bezug auf Sicherheit und Kompatibilität.“

Auf diesem Weg hat die Surface Brand dem Markt neue Impulse gegeben und sich über die letzten Jahre etabliert. Typische Erkennungsmerkmale sind die innovativen Formfaktoren und die besonders hochwertige Verarbeitung.

Gerade dieser Wiedererkennungswert gilt als wesentlicher Baustein für den bisherigen Erfolg von Surface: “[…] what you have to think with overall devices is making sure we are able to get that consistent premium fit and finish that people are expecting from Microsoft”[3], so Panay. Hauptverantwortlich für das Design der Surface Geräte ist Ralf Groene, der als Head of Industrial Design Microsoft Devices bei Microsoft arbeitet.

Das Wesen der Dinge liegt unterhalb der Oberfläche

Ralf Groene kommt aus Deutschland, lebt aber schon viele Jahre in den Vereinigten Staaten. Aufgewachsen ist er in Niedersachsen, seinen Abschluss in Industriedesign machte er an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Im Silicon Valley ist er seit 1997 unterwegs, zunächst unter anderem für Frog Design, einem ebenfalls von einem Deutschen, Hartmut Esslinger, gegründeten Unternehmen, das unter anderem für Computerdesign bekannt ist.

Seit 2006 arbeitet Groene bei Microsoft in Redmond. Sein erstes Projekt bei Microsoft war die bis heute beliebte Arc-Mouse. Aufgrund ihres Klappmechanismus lässt sich die Maus praktisch und flach verstauen. Von Anfang an hat Groene eine klare Vorstellung von der Gestaltung moderner Hardware: Design sei kein Selbstzweck, sondern müsse sich einem Ziel unterordnen: den Alltag eines jeden Menschen zu verbessern. Insofern distanziert sich Groene von dem sehr engen Begriff der Designsprache und sieht als erstes Ziel seiner Geräte, dass sie den sozialen, kulturellen und technischen Bedürfnissen ihrer Nutzer entsprechen.

Für Groene liegt das „Wesen der Dinge unterhalb der Oberfläche“[4]: Hardware müsse die Brücke zur digitalen Welt schaffen, einen reibungslosen Übergang ermöglichen und mit der Software in Einklang stehen. Engineering im Inneren und Design im Äußeren seien daher stets ein langer Prozess – ein eindrucksvolles Beispiel hierfür: die aufwändige Entwicklung von Microsofts erstem Laptop, dem Surface Book.

Surface Book Design

Nach eben diesem Maßstab konzipiert Groene das einheitliche Design von Surface seit dem ersten Gerät. Dabei gehe es für einen Designer stets darum, die richtige Balance aus Technik und Ästhetik zu finden. Schon beim ersten Modell der Reihe war es ihm wichtig, die „Elemente auf eine andere Art und Weise zusammenzubringen“, um letztendlich zu erreichen, dass die Menschen das Produkt berührt: „We want to make sure you fell in love with this product and make it yours”[5].

Meilensteine der Surface Geschichte

Seit der Vorstellung des Surface RT im Jahr 2012 hat Microsoft in fünf Jahren kontinuierlich neue Gerätekategorien eingeführt: Surface Pro hat die 2in1-Kategorie bzw. die sogenannten „Detachables“ salonfähig gemacht. Mit Surface Book präsentierte Microsoft 2016 seinen ersten Laptop, bei dem sich der Bildschirm abtrennen lässt. Im selben Jahr wurde außerdem das Großbild-Device Surface Hub ausgeliefert, um Unternehmen neue Möglichkeiten für die Teamarbeit zu geben. Surface Hub bietet gerade bei Konferenzraumszenarien völlig neue Wege für die Zusammenarbeit.

2017 folgte mit dem Surface Studio ein neuer Formfaktor für den Schreibtisch, mit dem gerade Kreative noch intuitiver am PC arbeiten können.

Surface Studio

Zudem wurde in diesem Jahr mit dem Surface Laptop ein stylischer Rechner auf dem Stand der Technik verfügbar gemacht. Es ist das erste Modell der Reihe, das ausschließlich im Laptop-Segment angesiedelt ist. Der mobile Rechner richtet sich insbesondere an Schüler sowie Studenten und ist in vier unterschiedlichen Farben erhältlich.

Surface Laptop

Mit dem aktuellen Surface Pro wurde die Gerätfamilie darüber hinaus um einen besonders leichten und vielseitigen Laptop erweitert.

Surface Pro Cobalt

Nicht zuletzt wurde am 17. Oktober 2017 das Surface Book 2 vorgestellt: der bisher leistungsstärkste Laptop von Microsoft. Er läuft mit dem Windows 10 Fall Creators Update und verfügt über die fünffache Grafikleistung im Vergleich zum Vorgänger, wodurch anspruchsvolle Programme von Herstellern wie Adobe, Autodesk oder Dassault ebenso flüssig laufen wie aktuelle Gaming-Titel und Windows Mixed Reality Anwendungen.

Surface Book 2

Wenn die neuen Surface Book 2 Modelle am 16. November 2017 auf den Markt kommen, hat Microsoft seit 2012 insgesamt 14 verschiedene Surface Modelle auf den Markt gebracht.

Surface inspiriert Kreative

Über seine innovativen Funktionen begeistert Surface Kreative auf der ganzen Welt und inspiriert diese dazu, die Vorteile der modernen Geräte für ihre Zwecke zu nutzen. So hat der Künstler Andreas Preis Surface zur Vorbereitung eines Streetart-Projekts genutzt. Hierfür hat er die notwendigen Skizzen über das Surface via digitaler Stifteingabe vorbereitet.

Unter dem Label ANY DI kreiert die Münchner Designerin Anne Dickhardt seit zwei Jahren hochwertige Ledertaschen, die wie Surface multifunktional sind: Sie lassen sich als Rucksack und Handtasche tragen. Surface hat die Designerin dazu inspiriert, eine Special Edition ihrer Tasche für Surface zu entwerfen, die in der Farbauswahl perfekt auf das Design des Device abgestimmt ist.

Der Musikproduzent und Performance-Artist Thavius Beck setzt auf Surface für den kreativen Entstehungsprozess seiner Audioprojekte. Hierfür nutzt er die innovative Musik-Produktions- und Performance-Software „Bitwig Studio“ auf seinem Surface Book. Die speziell entwickelte Benutzeroberfläche unterstützt Multi-Touch und bildet in Kombination mit einem neu eingeführten Radial-Menü das ideale Werkzeug zur Umsetzung von musikalischen Ideen während jeder Produktionsstufe – ob im Studio oder direkt auf der Bühne.

Surface macht produktiver

Firmenkunden weltweit nutzen Surface, um die Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung produktiver zu nutzen und ihre Arbeitsprozesse noch effizienter zu gestalten. Mit Surface bietet Microsoft Unternehmen Geräte auf dem Stand der Technik, die in Zeiten von Cyber-Angriffen höchsten Sicherheitsansprüchen gerecht werden und moderne Funktionen mitbringen.

Auch deutsche Unternehmen haben diese Vorteile bereits erkannt. Vertriebsmitarbeiter von Miele, die Premium-Marke für Hausgeräte und gewerbliche Geräte, nutzen Surface Book auf Messen. Über das abnehmbare Display lassen sich Produkte so noch besser präsentieren und Bestellungen einfacher abwickeln.

Mit Hilfe einer Software-Lösung des Microsoft Partners RA-MICRO Köln hat Färber Rechtsanwälte die Kanzleiverwaltung vollständig digitalisiert und setzt seit Frühjahr 2017 auf das Surface Book und Office 365. In Kombination mit der Partner-Lösung ermöglicht das Surface Book den Mitarbeitern, Akten in Echtzeit aufzurufen sowie zu bearbeiten – egal wann und an welchem Ort. Damit haben die Juristen nicht nur einen Schritt in Richtung mobiles Anwalts-Büro gemacht, sondern sind auch für die Digitalisierung der Justiz gerüstet.

Surface Book

Die Lufthansa setzt Surface als digitalen Pilotenkoffer ein. Die Crew kann alle flugrelevanten Informationen wie Flugplan, Streckenerlaubnis oder Wetterinfos direkt auf dem Surface vom Cockpit aus einsehen und aktualisieren. Als zentrales Arbeitsinstrument am Boden bietet das Device gleichzeitig ideale Voraussetzungen zur Vor- und Nachbereitung eines jeden Flugs.

Die Mannheim Business School gehört zu den führenden europäischen Business Schools. Mit Hilfe von Surface Hub und Office 365 in den Lehrräumen lernen die Studenten nun papierlos. Statt ausgedruckter Unterrichtsmaterialien nutzen Lehrkräfte wie Studierenden die Microsoft Cloud für die Bereitstellung sowie den Zugriff auf Informationen und kommunizieren zwischen Hörsälen und Gruppenarbeitsräumen via Skype.

Die aufgeführten Beispiele zeigen: In fünf Jahren hat Surface bereits beachtliche Fußspuren hinterlassen. Gerade mit Blick auf die neue Arbeitswelt können Kunden das Potential von Surface auch künftig für sich besser nutzbar machen. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir dafür weiterhin Wege aufzeigen, wie Kunden mit innovativer Technik und ein wenig Mut nachhaltig von der Digitalisierung profitieren können.

[1] Quelle: The Verge
[2] Quelle: Twitter-Account: @panos_panay
[3] Quelle: The Verge
[4] Quelle: Medientermin, 2015
[5] Quelle: YouTube