Unsere Vision einer neuen Arbeitswelt

Unsere Vision einer neuen Arbeitswelt

Mit der Digitalisierung erleben wir den größten Wandel der Arbeitswelt seit der industriellen Revolution. Etablierte Konzepte werden auf den Kopf gestellt, Raum und Zeit erleben eine Emanzipation von bestehenden Werten. Mobile Arbeit und das Home Office sind an vielen Stellen selbstverständlich geworden, Cafés oder Co-Working-Spaces werden schon lange nicht mehr nur von Digitalen Nomaden und Freelancern genutzt. Die Arbeit, Seite an Seite mit schlauen Maschinen und digitalen Assistenten steht uns kurz bevor. Unsere Welt wächst mehr und mehr wie ein einziges Netzwerk zusammen, geprägt von Kollaboration, kreativer Verknüpfung, interdisziplinärer Teamarbeit und neuen Denkmustern.

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Eine neue Generation von Wissensarbeitern bringt einen neuen Anspruch an die Arbeitswelt mit, der von Flexibilität, Selbstbestimmung und persönlicher Entfaltung bei maximaler Sicherheit untermauert ist. Arbeitnehmer und Arbeitgeber diskutieren über Jobsharing, die 4-Tage-Woche und transparente Gehälter. Der Kampf um die besten Talente hat begonnen. Die Frage, ob Arbeit, der Ort und die Kollegen, mit denen ich gerade arbeite, Spaß machen, ist heute wichtiger denn je. Arbeit ist keine lästige Pflicht mehr, sondern eine Selbstentfaltung. Die Logik des Arbeitsmarktes kehrt sich um und firmiert unter dem Slogan „Jobs follow People“. Starre Hierarchien und ein aussterbender Führungsstil werden zum Bremsklotz, ehrgeizige Einzelkämpfer sowie eine vorherrschende Expertenkultur haben schlichtweg ausgedient. Offenen Plattformen und evolutionären Organisationsformen gehören die Zukunft – und doch können wir nicht voraussagen, wie die Arbeitswelt 2030 aussehen wird. Wie wollen wir leben und arbeiten? Wie sieht die Zukunft der Wissensarbeit aus? Wird es keine Chefs mehr geben? Und müssen wir uns nicht nur den Schreibtisch, sondern auch den Arbeitsmarkt mit Kollege Roboter teilen?

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Warum wir uns mit der Arbeitswelt beschäftigen

Als Zugpferd der Digitalen Transformation ist Microsoft Teil dieses Wandels. Bereits seit 1998 beschäftigen wir uns mit der Veränderung der Arbeitswelt, haben als Vorreiter Vertrauensarbeitsort und -zeit fest in unseren Arbeitsverträgen und unserer Unternehmenskultur verankert. Wir diskutieren und entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern den „Digital Workplace“, vollvernetzte Organisationen, agile Prozesse und Social Enterprise-Lösungen. Wir wissen um unsere Technologien, die das Büro radikal verändert haben. Auf die Schreibmaschine folgte Microsoft Word, auf den Overhead-Projekter PowerPoint und Sway, auf den PC die Surface-Familie, die Telefonanlage ersetzen wir durch Skype for Business und machen die Vernetzung von Teams via Yammer möglich. Dabei ist es egal, ob wir uns das gleiche Büro oder die gleiche Zeitzone teilen. Die Cloud ist unser Schlüssel für die persönliche Produktivität der Wissensarbeit, heute und in Zukunft.

Doch jede Technologie erfordert Kultur. Jedes Social Enterprise einen Knigge, jeder Change-Prozess Regeln, jede Innovation Menschen, die sie ermöglichen. Der Wandel der Arbeitswelt wird getrieben von den Faktoren Technologie, Räume und Menschen.

Faktor Raum: Das Büro der Zukunft

Einst waren Büros die Verheißung auf eine bessere Arbeitswelt – in der heutigen Gesellschaft von digital vernetzten Wissensarbeitern verlieren diese an Bedeutung. „Büro“, das ist längst ein Synonym für ganz unterschiedliche Begrifflichkeiten geworden. Klar ist, traditionelle Bürokonzepte passen nicht mehr in eine Arbeitswelt, in der alles im Fluss ist.

Mit dem „Smart Workspace“ hat Microsoft in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IAO das Bürokonzept für das Arbeiten 4.0 entwickelt. In der neuen Unternehmenszentrale in München-Schwabing realisieren wir unsere Vision vom Büro der Zukunft. Im Mittelpunkt stehen dabei stets unsere vielfältigen Mitarbeiter mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Talenten sowie individuellen Anforderungen an Arbeitsplatz und Art der Tätigkeit. Flexibilität ist hier keine Floskel, sondern ein gewolltes Prinzip. So kann jeder Kollege selbst entscheiden wie, in welchen Bereichen und in welcher Art er zusammenarbeiten möchte. Vier Arbeitsbereiche, von Rückzugsorten für Tätigkeiten, die eine hohe Konzentration erfordern, bis hin zu Büroflächen, die bewusst auf Teamarbeit und Kollaboration ausgelegt sind.

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Faktor Technologie: Der Schichtwechsel hat längst begonnen

Kaum ein Bereich unserer Arbeitswelt bleibt von modernen technologischen Lösungen unberührt. Dienstleistungen sind ebenso wie Fertigungsprozesse betroffen, Betriebsstrukturen verändern sich. Diskussionen rund um Industrie 4.0 sind aktueller denn je.

Nicht nur bei Kunden und Partnern erwecken wir den papierlosen Arbeitsplatz zum Leben, sondern auch in unserer neuen Unternehmenszentrale: In der Walter-Gropius-Straße 5 bietet Microsoft eine Arbeitsumgebung mit modernster Ausstattung: Neben den Arbeitsflächen stehen den Mitarbeitern u.a. elf Dachterrassen, zahlreiche Konferenzräume und Meetingflächen, Lounges und ein eigenes Fitnessstudio zur Verfügung. Die Konferenzräume sind auf höchstem technischem Niveau, u.a. mit Windows 10, Office 365, dem Microsoft Surface Hub und Skype for Business-Lösungen ausgestattet. Speziell entwickelt für ein neues Zeitalter von vernetzter Teamarbeit, kollaborativer Prozesse und produktiven Meetings.

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Faktor Mensch: Auf den Flow kommt es an

Moderne Technologien, oder gar die Arbeit Seite an Seite mit schlauen Maschinen oder virtuellen Assistenten, geben uns heute die Freiheit selbst zu entscheiden, wann und wo wir arbeiten. Wer seine Arbeit flexibel und selbstbestimmt gestalten kann, erreicht nicht nur eine bessere Work-Life-Balance mehr Motivation und eine höhere Leistungsfähigkeit, (vgl. Fraunhofer Studie, Office 21, Forschungsphase 2014-2016), sondern befindet sich einem kreativen #worklifeflow. Flexible Arbeitsformen erhöhen die Innovationskraft und Produktivität im Unternehmen. Eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW, 2014) belegt, dass Unternehmen mit Vertrauensarbeitszeit bis zu 14 Prozent mehr neue oder verbesserte Produkte auf den Markt bringen, als solche mit herkömmlichen Arbeitszeitregelungen.

Mit der Betriebsvereinbarung zur Vertrauensarbeitszeit (seit 1998) und dem Vertrauensarbeitsort (2014) hat Microsoft die Anwesenheitspflicht seiner Mitarbeiter abgeschafft und für eine Emanzipation der Arbeit von Zeit und Raum gesorgt. Rund 90 Prozent aller Mitarbeiter von Microsoft Deutschland nutzen heute die flexiblen Arbeitsbedingungen und sind nicht täglich im Büro – arbeiten aber mit Kollegen, Partnern und Kunden auf der ganzen Welt zusammen. Dieses veränderte Nutzungsverhalten der Mitarbeiter stellt für uns auch neue Anforderungen an die Bürostruktur und die Gestaltung unserer Unternehmenszentrale dar. Mit dem „Smart Workspace“ gehen wir den nächsten Schritt der Entwicklung und stellen weiterhin unsere Mitarbeiter in den Mittelpunkt.

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Arbeitsplatzsouveränität als Treiber von Innovation

Zwei Jahre Bauzeit, sieben Etagen, 26.000 Quadratmetern – mit dem „Smart Workspace“ in München-Schwabing haben wir unser neues Zuhause bezogen. Ein Ort, an dem Silodenken und Abschottung ausgedient hat. Ein Ort, an dem wir flexibel entscheiden können, wo, wann und mit wem wir zusammenarbeiten – über Abteilungs- und Hierarchiegrenzen hinweg. Ein Ort, an dem selbstbestimmt die Gestaltung des Alltags mit fließenden Übergängen zwischen Arbeit und Privatem willkommen ist. Ein Ort, an dem Neues entstehen, an dem wir uns austauschen und diskutieren, weiterdenken und vorantreiben. Ein Ort, an dem unsere Vision einer neuen Arbeitswelt Wirklichkeit wird.

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Ein Blick hinter die Kulissen: Unsere neue Deutschland-Zentrale in München-Schwabing

Digitale Pressemappe und weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum „Smart Workspace“ finden Sie auf dieser Homepage sowie auf dem Microsoft Newsroom. Bild-, Text- und Videomaterial stehen auf der offiziellen Pressemappe unter aka.ms/worklifeflow für Sie zur Verfügung. Folgen Sie dem #worklifeflow von Microsoft Deutschland außerdem auf Twitter und Instagram.