Girls Day 2019: Warum weibliche Vorbilder so wichtig sind

Zu sehen sind acht weibliche Pioniere aus dem MINT-Bereich: Darunter die Architektin Zaha Hadid, Bertha Benz und Ada Lovelace.

Ada Lovelace entwickelte den ersten Computeralgorithmus. Maria Telkes entwickelte das erste solarbetriebene beheizte Haus. Zaha Hadid revolutionierte die Architektur des 21. Jahrhunderts. Das waren alles Frauen, deren Beiträge zu Wissenschaft, Technik und Architektur auch heute noch spürbar sind.

Beeindruckende Frauen im Mittelpunkt

Besonders heute am Girls’Day, dem größten Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit, wollen wir auf den Beitrag von ihnen für unsere Menschheit hinweisen und die Scheinwerfer auf weitere beeindruckende Frauen werfen, deren Mut, Leidenschaft und Entdeckerfreude auch heute noch begeistern. Denn die Arbeit von Pionierinnen in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik (MINT) wurde in der Vergangenheit allzu oft übersehen.

Am Girls’Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Und sie begegnen weiblichen Vorbildern aus diesen Bereichen.

Der Girls Day 2019 bei Microsoft

Auch bei Microsoft Deutschland erwarten wir in unseren Offices in München, Berlin, Hamburg, Stuttgart und Bad Homburg wieder rund 250 Mädchen. In Programmier-Workshops werden sie selbst zu Entwicklerinnen. Studien zeigen, dass sich das Interesse an MINT-Fächern von Mädchen in Deutschland fast verdoppelt, wenn sie ein Rolemodel haben. Deshalb bieten wir in Berlin auch die Möglichkeit, bei Tech Career Talks mit unseren Kolleginnen ins Gespräch zu kommen. Ebenfalls in Berlin werden außerdem erstmalig 15 Schülerinnen der ReDI School teilnehmen.

Mit #MakeWhatsNext wollen wir das Interesse von Mädchen an MINT-Fächern erhöhen – und Frauen und Männer gleichermaßen dazu auffordern, die Gleichstellung der Geschlechter weltweit zu fördern. Eine gleichberechtigte weibliche Repräsentation im MINT-Bereich wird vor allem mit Blick auf die Fokussierung auf Künstliche Intelligenz immer wichtiger. Denn wenn die Menschen, die in technologiebezogenen Bereichen arbeiten, nicht repräsentativ für die Menschen in unserer Gesellschaft sind, werden auch die von ihnen entwickelten Lösungen nicht repräsentativ sein.

Mädchen und jungen Frauen den Zugang zu MINT-Rollenmodellen zu ermöglichen, ist ein starker Schritt in die richtige Richtung, um Geschlechterstereotypen abzubauen und Mädchen für die Chancen des Technologiesektors zu begeistern. Dafür ist der Girls’Day auch in diesem Jahr eine wichtige Plattform.

Vorbilder entdecken im „Wer bin ich“-Spiel

Ada, Maria und Zaha mögen einige der bekanntesten Erfinderinnen sein, aber sie waren nicht die ersten – und sie werden nicht die letzten sein. Noch mehr Inspiration zu weiblichen MINT-Vorbildern gibt es mit unserem „Wer bin ich“-Spiel. Hier einfach die Anleitung und Spielkarten herunterladen. Lasst uns weibliche Vorbilder sichtbarer machen!

SPIEL HERUNTERLADEN

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