Microsoft erzielt mit Umsatzplus von 8 Prozent im zweiten Quartal 2001 erneut ein Rekordergebnis

„Die enorme Nachfrage nach Windows 2000 Professional, Windows 2000 Server und der .NET Enterprise Server Produktfamilie waren ausschlaggebend für die Rekordergebnisse im Quartal. Bei der Entwicklung von geschäftskritischen Anwendungen für Großunternehmen haben wir gegenüber der Konkurrenz deutliche Fortschritte verzeichnen können,“ kommentiert John Connors, Chief Financial Officer, Microsoft, das Quartalsergebnis. „Mit den Produkten und Services, die Microsoft im laufenden Jahr vorstellen wird, sollten wir das positive Ergebnis fortsetzen können. Gleichzeitig behalten wir aber die Auswirkungen der momentan schwachen Wirtschaft auf den Computermarkt und auf technologische Investitionen im Auge.“

Der Rekordumsatz mit Windows Betriebssystemen im Berichtsquartal wurde in erster Linie durch Windows 2000 Professional und Windows 2000 Server erzielt. Stark nachgefragt wurden diese Produkte von Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. So haben BP Amoco plc, der dänische Pharmazeutika-Hersteller, Novo Nordisk, sowie das amerikanische Militär (US Army Medical Command) Windows 2000 Professional als Standard-Client-Betriebssystem eingerichtet.

Darüber hinaus wurden im zweiten Quartal 2001 auch immer mehr geschäftskritische Anwendungen, die auf den Microsoft Server Produkten Windows 2000 Server, Windows 2000 Advanced Server und Microsoft SQL Server 2000 aufbauen, eingesetzt. Zu den zahlreichen Unternehmen, die einzelne Komponenten der Microsoft .NET Plattform verwenden und damit zukunftsweisende Enterprise und Internet-basierte Geschäftsapplikationen erstellen, gehören Chase Manhattan, Nationwide Insurance, Commonwealth Securities und Cinergy.

„Unternehmen, die geschäftskritische Anwendungen entwickeln, benötigen für ihre Infrastruktur eine robuste, skalierbare End-to-End-Lösung. Damit lässt sich die Effizienz des Unternehmens steigern und die Leistungsdichte erhöhen ohne drastische Kosten zu verursachen. Ein wichtiger Faktor ist dabei auch die Integration von Applikationen und Geschäftsprozessen mit Internet, XML und offenen Standards,“ so Paul Flessner, Senior Vice President, .NET Enterprise Server, Microsoft. „Die Microsoft .NET Enterprise Server Produktfamilie umfasst umfangreiche Lösungen, um diese Kundenanforderungen zu erfüllen. Die neue Version des BizTalk Server 2000 und der kontinuierliche Erfolg von Produkten wie SQL Server 2000 und Exchange 2000 Server belegen die vielen Vorteile der Microsoft Server-Familie.“

Microsoft übernimmt Great Plains Software

Am 21. Dezember 2000 kündigte Microsoft den Erwerb von Great Plains Software Incorporated, einem führenden Anbieter von mid-market Business Applikationen, an. Durch die Akquisition kann der Softwarehersteller integrierte und erweiterbare Business Management Applikationen und Services für klein- und mittelständische Unternehmen entwickeln, die sich damit im immer stärker verflochtenen wirtschaftlichen Umfeld behaupten können. Darüber hinaus ergeben sich durch die Akquisition neue Möglichkeiten, bCentral, Microsofts Portal für Kleinunternehmen, zu erweitern. Die Akquisition soll Ende des Geschäftsjahres abgeschlossen sein.

Microsoft präsentiert Spielekonsole Xbox und UltimateTV

Auf der internationalen Fachmesse 2001 International CES stellte Microsoft erstmals die mit Spannung erwartete Spielekonsole Xbox vor. Mit der Unterstützung der weltweit besten Entwickler von Videogames und einer Grafikleistung, die die jüngste Konsolen-Generation um mehr als das dreifache überrundet, soll die Xbox zum neuen Spielestandard werden. Außerdem stellte Microsoft UltimateTV vor, den ersten und bisher einmaligen Service, der DIRECTV-Programmierung, Dual-Tuner Digital Video Recording, Live TV Control, Interaktives Fernsehen und Internet-Zugang kombiniert.

Geschäftsprognose

Für das am 31. März 2001 endende Quartal prognostiziert die Unternehmensführung einen Umsatz zwischen 6,3 Milliarden US-Dollar und 6,4 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn pro Aktie von 0,42 US-Dollar bzw. 0,43 US-Dollar. Für das am 30. Juni 2001 endende Geschäftsjahr rechnet die Unternehmensführung mit einem Umsatz zwischen 25,2 Milliarden US-Dollar und 25,4 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn pro Aktie zwischen 1,80 US-Dollar und 1,82 US-Dollar.

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