Fachhochschule Nordwestschweiz beurteilt Microsoft Copilot mit der Gesamtnote „Gut“

Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) hat im Auftrag der SRF-Sendung „Kassensturz“ zehn der bekanntesten KI-Chatbots umfassend getestet. 331 alltagsnahe, fachliche und kreative Aufgaben bildeten die Grundlage dieses Vergleichs. Bewertet wurde nach Schulnotenskala von 1 bis 6, wobei 6 die beste Note darstellt. Copilot erhielt das Gesamturteil „Gut“ und zeigt seine Vorteile in denjenigen Bereichen, in denen Menschen KI heute am häufigsten einsetzen: zur Recherche, Strukturierung, Entscheidungsunterstützung und kreativen Inspiration.

Die wichtigsten Erkenntnisse des FHNW-Tests zu Microsoft Copilot im Überblick: 

  • Hohe Verlässlichkeit in praxisnahen und kreativen Aufgaben: Copilot erzielte sehr gute bis gute Bewertungen in den Bereichen Gesundheitsfragen (5,6), Alltagsaufgaben (5,0) und Schweizer Recht (5,1) sowie weitere mit “Gut” bewertete Resultate in kreativen Aufgaben (5,3) und den Wissenskategorien rund um News, Wissenschaft und Technik (jeweils 4,9). Das zeigt, dass Copilot genau dort gut unterstützt, wo Nutzer*innen täglich konkrete Hilfe benötigen. 
  • Einschätzung der Testenden: Hervorgehoben wurden insbesondere der umfangreiche Funktionsumfang sowie die enge Integration in Microsoft-Produkte. 

„Unser Ziel ist es, KI-Lösungen zu entwickeln, die Menschen im Alltag und Beruf spürbar unterstützten – von der Recherche bis zur kreativen Inspiration. Rückmeldungen aus Forschung und Praxis sind für uns entscheidend, um Copilot kontinuierlich sicher, verantwortungsvoll und transparent weiterzuentwickeln und die Bedürfnisse unserer Nutzer*innen in der Schweiz und weltweit noch besser zu erfüllen.“, sagt Catrin Hinkel, CEO Microsoft Schweiz

Warum diese Ergebnisse gut in die Schweizer KI-Landschaft passen

Der FHNW-Vergleich wurde zu einem Zeitpunkt durchgeführt, an dem der Einsatz von KI in der Schweiz in vielen Unternehmen an Bedeutung gewinnt. Laut dem Microsoft Work Trend Index 2025 automatisieren bereits 52 Prozent der Schweizer Organisationen ganze Geschäftsprozesse mithilfe von KI-Agenten – ein Wert, der sowohl den globalen als auch den europäischen Durchschnitt übertrifft. Hinzu kommt, ebenfalls aus dem Work Trend Index 2025: 80 Prozent der Schweizer Führungskräfte sahen 2025 als entscheidend dafür, KI strategisch neu zu denken und in bestehende Arbeitsmodelle einzubetten.

Unternehmen und Mitarbeitende sind längst nicht mehr in einer Orientierungsphase, sondern in einer aktiven Umsetzungsphase.

Auch die Zahlen aus dem Microsoft Diffusion Report zeigen, dass KI in der Schweiz bereits in vielen Bereichen genutzt wird und das mit einer aktiven KI-Nutzungsrate von 32,4 Prozent innerhalb der Erwerbsbevölkerung.

Aus diesem Grund sind die vorliegenden Ergebnisse besonders wertvoll. Sie bestätigen die Vorzüge von Copilot in jenen Kategorien, die im Schweizer Alltag – beruflich wie privat – besonders relevant sind. Und sie geben zugleich klare Hinweise darauf, welche Kompetenzen weiter gestärkt werden sollen, um komplexere Aufgaben künftig noch besser zu unterstützen.

Weiterführende Links: 

Kassensturz Espresso: KI-Sprachmodelle im Vergleich 

Gesamte Kaassensturz Sendung: Wie gut sind ChatGPT, Gemini & Co. wirklich?