Die Gewinner des Microsoft Intelligent Manufacturing Award (MIMA) 2026 stehen fest. Der begehrte Preis zeichnet bereits zum siebenten Mal wegweisende Lösungen aus, welche die Zukunft der Fertigungsindustrie prägen. Die Gewinner wurden wieder von einer hochrangigen Jury aus Expertinnen und Experten aus Industrie, Wissenschaft und Beratung ausgewählt. Der von Microsoft Deutschland zusammen mit der Strategieberatung Roland Berger vergebene Preis würdigt innovative Teams und Lösungen, die sich auf der Website www.MIMAwinners2026.com präsentieren.
Gesucht wurden herausragende Projekte in den Kategorien Innovate!, Scale!, Add Value!, Disrupt!, Sustainability! und SME! sowie der Gesamtsieger des MIMA 2026. Seit November waren dafür Unternehmen aus der gesamten EMEA‑Wirtschaftsregion eingeladen, ihre digitalen Lösungen für die Fertigungs‑, Prozess‑, Bau‑ und Automobilindustrie einzureichen.
Aus der Bewerbungsphase qualifizierten sich insgesamt 15 Finalisten aus neun Ländern für die Präsentation ihrer Projekte beim Pitch Day am 24. Februar. Nach intensiven Bewertungen und ausführlichen Diskussionen wählte die MIMA‑Jury daraus sieben Projekte aus, die durch ihre besondere Innovationskraft überzeugen und das Potenzial besitzen, den digitalen Wandel in ihren jeweiligen Branchen maßgeblich voranzutreiben. Fast alle mit dem MIMA 2026 ausgezeichneten Lösungen basieren auf künstlicher Intelligenz (KI).
„Künstliche Intelligenz ist der Schlüsselfaktor für die industrielle Transformation und entscheidet darüber, wie wettbewerbsfähig die Industrie morgen ist“, sagt Gabriele Eder, General Manager Manufacturing von Microsoft Deutschland. „Mit dem Microsoft Intelligent Manufacturing Award 2026 rücken wir Lösungen in den Fokus, die nicht nur technologisch führend sind, sondern bereits heute messbaren Mehrwert liefern. Die ausgezeichneten Unternehmen zeigen, wie KI dazu beiträgt, Effizienz, Transparenz, Resilienz und Nachhaltigkeit zugleich voranzubringen – und so schnelle, belastbare Geschäftsergebnisse zu ermöglichen.“
„Künstliche Intelligenz ist in der Industrie vom Pilotprojekt zur produktiven Realität geworden“, sagt Jochen Gleisberg, Partner bei Roland Berger und Mitglied der Fachjury. „Die Gewinner des MIMA 2026 zeigen, wie konsequent Industrieunternehmen heute KI einsetzen, um ihre Operations neu zu denken. Entscheidend ist dabei nicht die Technologie an sich, sondern ihre Wirkung im Betrieb: schnellere Entscheidungen, robustere Prozesse und spürbare Produktivitätsgewinne.“
Das sind die Gewinner des Microsoft Intelligent Manufacturing Award 2026 in den verschiedenen Kategorien:

Die Gewinner des Microsoft Intelligent Manufacturing Award 2026. © Roland Berger.
AUMOVIO (Deutschland): Industrielle Innovation durch internen AI Hub vorantreiben(„Innovate!“)
Die intern entwickelte KI-Plattform des deutschen Automobilzulieferers AUMOVIO integriert künstliche Intelligenz direkt in die digitalen Arbeitsumgebungen der Mitarbeitenden. Die Plattform ermöglicht es Teams, Dokumente zu analysieren, Inhalte zu erstellen, Recherchen durchzuführen und Workflows zu automatisieren – und dabei direkt in ihren vorhandenen Tools und Systemen mit spezialisierten KI‑Agenten zu interagieren. Über den AUMOVIO AI Hub können Mitarbeitende auf KI‑gestützte Agenten zugreifen oder diese selbst erstellen – zugeschnitten auf spezifische Aufgaben. So unterstützt die Plattform beispielsweise Softwareentwickler bei der Überprüfung der Einhaltung von Coding‑Richtlinien, hilft Einkaufsteams bei der Analyse und Bewertung von Verträgen und assistiert Instandhaltungsteams bei der Diagnose technischer Störungen in Fertigungsumgebungen. Mit mehr als 1.500 eingesetzten KI‑Agenten und über 21.000 Nutzerinnen und Nutzern weltweit trägt der AUMOVIO AI Hub dazu bei, komplexe industrielle Prozesse zu vereinfachen, den Zugang zu Wissen zu beschleunigen und die Produktivität im gesamten Unternehmen zu steigern.

Der AI Hub von AUMOVIO bringt KI direkt in tägliche Arbeitsabläufe – beschleunigt Entscheidungen, automatisiert komplexe Prozesse und steigert die Produktivität in industriellen Anwendungen. © AUMOVIO
Yara International und Kongsberg Digital (Norwegen): Intelligenter digitaler Zwilling – eine einheitliche Echtzeit-Arbeitsumgebung für industrielle Entscheidungsprozesse („Add Value!“)
Die Industrial Work Surface von Kongsberg Digital stellt den Wartungs-, Betriebs- und Engineering-Teams von Yara Porsgrunn eine Software für industrielle Intelligenz bereit, die ein exaktes Abbild der Produktionsanlage und ihrer Prozesse erstellt. Die Lösung basiert auf hochauflösenden 3D-Scans, 3D-Modellen, der vollständigen Funktionsstruktur der Anlage, einer halben Million Dokumenten sowie 25 Jahren Wartungsdaten – alles miteinander verknüpft und in einer benutzerfreundlichen Weboberfläche kontextualisiert. Dadurch werden Remote-Zusammenarbeit, schnellere Entscheidungsfindung und ein klarerer Überblick über relevante Informationen ermöglicht. Für die Mitarbeitenden von Yara bedeutet dies eine neue Arbeitsweise: Ihr Arbeitsalltag wird einfacher, schneller und präziser, da ihnen standortbezogene und kontextualisierte Daten genau zum richtigen Zeitpunkt direkt zur Verfügung stehen. Damit soll sichergestellt werden, dass keine Daten verloren gehen und dass sie für alle, die sie benötigen – vom Einsatzpersonal bis zur Geschäftsleitung –, schnell und einfach zugänglich sind. Dadurch wird der Lebenszyklus dynamischer Daten beim Übergang von der Projektphase in Betrieb und Instandhaltung sichergestellt. Das Ergebnis sind deutliche Zeiteinsparungen, eine höhere Zuverlässigkeit und gesteigerte Produktivität.

Eine einheitliche industrielle Arbeitsoberfläche, die Anlagendaten, Dokumente und operativen Kontext zusammenbringt – und so standortübergreifende Zusammenarbeit, schnellere Entscheidungen und zuverlässigere Abläufe im industriellen Maßstab ermöglicht. © Kongsberg / Yara.
Tetra Pak (Schweiz): Tetra Pak® Factory OS™ führt Fabrikdaten zusammen, um digitale Transformation in großem Maßstab zu beschleunigen („Scale!“)
Tetra Pak® Factory OS™ ist eine Suite modularer, offener und skalierbarer Smart‑Factory‑Technologien für die Lebensmittel‑ und Getränkeproduktion. Durch die Zusammenführung von Automatisierung, Daten und Analytik in einer einheitlichen, fabrikweiten Betriebsumgebung verbindet es Anlagen unabhängig von Alter oder Hersteller und transformiert fragmentierte Werksdaten in eine einheitliche, kontextbezogene Echtzeitansicht. Tetra Pak® Factory OS™ lässt sich an Standorten mit unterschiedlichem Grad an digitaler Reife einsetzen und stärkt die betriebliche Leistungsfähigkeit, beschleunigt die digitale Transformation in großem Maßstab und eröffnet neue Wachstumschancen, indem es für Kohärenz, Wiederholbarkeit und Intelligenz im gesamten Fabrikbetrieb sorgt. Die Lösung wurde nach dem Prinzip „Security-by-Design“ entwickelt und verfügt über mehrschichtige Sicherheitsmechanismen, um Risiken für den Betrieb und die Daten in der heutigen, von erhöhten Cybersicherheitsrisiken geprägten Landschaft zu minimieren. Sie bietet eine KI-fähige Grundlage, die Echtzeitdaten in kontextbezogene Erkenntnisse umwandelt und so schnellere und intelligentere Entscheidungen ermöglicht.

Tetra Pak® Factory OS™ ermöglicht intelligentere und schnellere Entscheidungsfindung in der Lebensmittel‑ und Getränkeproduktion. © Tetra Pak.
EssilorLuxottica (Frankreich / Italien): Digitale Produktpass‑Lösung für Brillen („Disrupt!“)
Als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach Authentizität und Transparenz auf dem Markt hat EssilorLuxottica – ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von fortschrittlichen Sehhilfen, Brillen und medizintechnischen Lösungen – seinen digitalen Produktpass für Brillen entwickelt. Über eine interaktive Plattform können Verbraucher auf den jeweils zugehörigen digitalen Produktpass eines Produkts zugreifen und detaillierte Informationen zu dessen Spezifikationen, Entstehungsgeschichte, Markentradition und Nachhaltigkeitsaspekten einsehen. Dies fördert eine größere Transparenz und greift künftigen EU-Regulierungen vor. Die Lösung feierte ihr Debüt mit der neuesten Kollektion von Alain Mikli und wird schrittweise auf das gesamte globale Markenportfolio des Unternehmens ausgeweitet.

Ein Digitaler Produktpass für Brillen, der zeigt, wie Verbraucherinnen und Verbraucher über eine vernetzte digitale Schnittstelle auf verifizierte Produktinformationen, Herkunftsdaten und Nachhaltigkeitsinformationen zugreifen können. © EssilorLuxottica.
tesa (Deutschland): KI-Plattform orchestriert den Energiebetrieb für klimaneutrale Produktion bei minimalen Kosten („Sustainability!“)
Angesichts steigender Energiepreisschwankungen und wachsendem Dekarbonisierungsdruck wird KI zu einem zentralen Hebel für ein intelligenteres und widerstandsfähigeres Energiemanagement. tesa, internationaler Hersteller innovativer Klebebänder und selbstklebender Produktlösungen, hat eine modulare KI-Plattform für Energiebetrieb, -planung und -beschaffung geschaffen. Sie prognostiziert Energieflüsse und optimiert die standorteigenen Anlagen autonom, um sowohl Emissionen als auch Kosten auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion bis 2030 zu minimieren. Die Lösung, die bereits an drei deutschen Produktionsstandorten im Einsatz ist, vernetzt und überwacht Energiedaten und optimiert den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) und Elektrodampfkesseln im Day-Ahead-Markt. Darüber hinaus testet tesa die weitere Optimierung im Intraday-Markt, um zusätzliche Systemvorteile zu erschließen. Strategisch stärkt die Plattform die Energietransformation bei tesa, indem sie das Energiemanagement zu einer skalierbaren, datengesteuerten Kompetenz macht, die operative Exzellenz ermöglicht, die Wettbewerbsfähigkeit bei den Energiekosten verbessert und messbare Fortschritte bei der Erreichung der Klimaziele des Unternehmens beschleunigt.

Die Energy‑Intelligence‑Plattform vernetzt Energiemärkte, Standortinfrastruktur und Produktion über eine modular aufgebaute, vollständig autonome Architektur. Sie ermöglicht drei zentrale Anwendungsfälle: globales Energie‑ und Emissionsreporting, KI‑optimierten Anlagenbetrieb im Day‑Ahead‑ und Intraday‑Markt sowie die Simulation zukünftiger Nachfrage und die Energiebeschaffung. © tesa SE.
Erbe Elektromedizin (Deutschland): KI‑gestütztes Clinical‑Evidence‑Mining transformiert regulatorische Intelligenz („SME!“)
Die Erbe Elektromedizin GmbH, ein in Tübingen ansässiger deutscher Medizinproduktehersteller, der 2026 sein 175-jähriges Bestehen feiert, hat mit „EvidenceStream“ eine KI-gestützte Plattform entwickelt, welche die Extraktion und Strukturierung klinischer Evidenz aus wissenschaftlicher Literatur automatisiert. Die Plattform wurde in Partnerschaft mit Flinn entwickelt, einem Spezialisten für regulatorisch konformen KI‑Einsatz bei systematischen, umfassenden und reproduzierbaren Literaturrecherchen. Sie setzt intelligente Screening- und Extraktionsagenten ein, um Publikationen gemäß den Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) für mehr als 60 Produktgruppen zu verarbeiten. So wird Compliance zum Wettbewerbsvorteil. Während die Recherche in der regulatorischen Literatur zuvor 88 Stunden Arbeitszeit von Spezialisten erforderte, erledigt EvidenceStream gleichwertige Arbeitsabläufe in 44 Stunden und eliminiert dabei die fünffache redundante Datenextraktion über 13 interne Abteilungen hinweg. In ihrem ersten vollen Produktionsjahr verarbeitete die Plattform über 5.000 Abstract-Screenings und 97 Literaturrecherchen, erzielte einen 8,7‑fachen Return-on-Investment und amortisierte sich in 42 Tagen. Diese Transformation gelang Erbe ohne einen einzigen Stellenabbau; die freigesetzten Kapazitäten wurden vollständig auf anspruchsvollere wissenschaftliche Analysen und strategische Entscheidungsprozesse umgelenkt.

KI‑gestütztes Clinical‑Evidence‑Mining zur Extraktion, Strukturierung und Analyse wissenschaftlicher Literatur, das die regulatorische Compliance und Entscheidungsfindung im Rahmen der EU‑Medizinprodukteverordnung unterstützt. © Erbe Elektromedizin.
Krones (Deutschland): Mit KI-gestützten digitalen Zwillingen die Leistungsfähigkeit von Fabriken neu definieren („Gesamt-Gewinner”)
Der Abfüllanlagen-Hersteller Krones führt eine neue Generation von digitalen Zwillingen ein, die physikalisch genaue Echtzeitsimulationen mit KI kombinieren, die zu logischen Schlussfolgerungen und sachkundigen Entscheidungen fähig ist. Diese agentengestützten Modelle gehen über einfache virtuelle Abbilder hinaus, indem sie Prozesse kontinuierlich verfeinern und die daraus gewonnenen Erkenntnisse direkt in reale Produktionssysteme übertragen. Simulationszyklen, die früher mehrere Stunden dauerten, können nun in Minuten abgeschlossen werden, was eine reaktionsschnellere und datengesteuerte Optimierung ermöglicht. Die KI bewertet mehrere Szenarien, passt Schlüsselparameter wie Geschwindigkeit oder Temperatur an und ermittelt jene Konfigurationen, welche die effektivsten Ergebnisse liefern. Dadurch werden Produktionsumgebungen durch kontinuierliche, autonome Verbesserung zunehmend effizienter, präziser und nachhaltiger.

Agentenunterstützte Simulation digitaler Zwillinge, die physikalisch präzise Echtzeitmodelle mit KI kombiniert, um Szenarien zu bewerten, Produktionsparameter zu optimieren und Erkenntnisse direkt in laufende Fertigungssysteme zu übertragen. © Krones.
Aufnahme in den MIMA Champions Circle
Zusätzlich zu den Gewinnern des diesjährigen Wettbewerbs werden auch diese acht Finalisten in den exklusiven MIMA Champions Circle aufgenommen:
- C. Jentner GmbH
- EPTA Group
- Kerry Group
- Obeikan Digital Solutions & O3sigma
- Publicis Sapient
- Siemens Energy & Inpixon
- Spirax Group
- VIMAR SpA
- ZF & Carbmee
Zusammen mit den Preisträgern des MIMA 2026 werden sie Teil einer exklusiven Netzwerkplattform für technologisch führende Unternehmen der Fertigungsbranche, die sämtliche Finalisten aus den früheren Jahren vereint. Eine vollständige Übersicht aller Gewinner und Finalisten sowie eine Liste der Jurymitglieder des MIMA 2026 finden Sie unter: www.MIMAwinners2026.com.
Weitere Zitate aus den Gewinner-Unternehmen:
Kevin Trevey, Senior Expert für KI‑Sicherheit bei AUMOVIO und Product Owner des AI Hub:
„Industrieunternehmen sehen sich mit einer zunehmenden Komplexität in den Bereichen Entwicklung, Betrieb und Geschäftsprozesse konfrontiert. Unser AUMOVIO AI Hub entstand aus einer Bottom-up-Initiative und wurde von den Mitarbeitern gestaltet, die täglich diese Arbeit leisten. Indem Teams die KI direkt in ihre eigenen Arbeitsabläufe integrieren können, hat sich der Hub ganz natürlich zur zentralen Plattform des Unternehmens entwickelt – dem Ort, an dem Wissen, Automatisierung und Entscheidungsfindung zusammenkommen, um Innovationen voranzutreiben“
Sean Sims, Vice President Automation & Solutions bei Tetra Pak:
„Hersteller in der Lebensmittel‑ und Getränkeindustrie stehen zunehmend unter Druck, mit weniger Ressourcen mehr zu leisten und gleichzeitig in dynamischen Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Auszeichnung würdigt die reale Wirkung fortschrittlicher industrieller Automatisierung, die Fabrikdaten in großem Maßstab nutzbar und handlungsrelevant macht. Mit Tetra Pak® Factory OS™ können Hersteller Komplexität in Klarheit überführen, ihre Leistung kontinuierlich verbessern und eine digitale Grundlage schaffen, die bereit ist für die nächste Welle KI‑getriebener Fertigung.“
Andreas Rummert, Head of Global Operations bei tesa SE:
„Die Energy Intelligence Plattform ist ein zentraler Baustein unserer Strategie für klimaneutrale Produktion – wir senken den Verbrauch und beziehen nachhaltige Energie zu den besten Konditionen.“
Merete Østby, Digital Manager bei Yara, und Roar Nilsen, Program Manager Digital Engineering bei Yara International:
„Unsere Betriebs‑, Instandhaltungs‑und Engineering‑Teams sind darauf angewiesen, zur richtigen Zeit über die richtigen Daten zu verfügen, um die Anlage sicher, zuverlässig und effizient zu betreiben. Wir haben einen vollständigen digitalen Zwilling der Anlage Porsgrunn aufgebaut, der Kognitwin heißt. Er ist eine exakte Replik der Produktionsanlage, basierend auf 3D‑Modellen, hochauflösenden 3D‑Scans, der vollständigen funktionalen Anlagenstruktur, einer halben Million Dokumente und 25 Jahren Instandhaltungsdaten – alles vernetzt und kontextualisiert in einer benutzerfreundlichen Web‑Oberfläche.“
Riccardo Botta, Head of Marketing Operations and Technologies, EssilorLuxottica:
„Digitale Innovation verändert grundlegend, wie Verbraucherinnen und Verbraucher mit Produkten interagieren, und Transparenz wird branchenübergreifend zu einer zentralen Erwartung. Mit der Einführung unseres Digitalen Produktpasses nutzen wir fortschrittliche Technologien, um ein umfassenderes und informativeres Produkterlebnis zu bieten, das handwerkliche Qualität, Produktlebenszyklus und Nachhaltigkeitsinformationen auf einer einzigen interaktiven Plattform zusammenführt. Diese Initiative unterstreicht unseren Anspruch, regulatorischen Entwicklungen voraus zu sein und gleichzeitig weiter Innovationen für unsere Kunden zu entwickeln. Wir freuen uns darauf, diese Lösung schrittweise im Rahmen unserer umfassenden digitalen Transformation über unser globales Markenportfolio hinweg auszurollen.“
Prof. Dr. Markus Enderle, Chief Scientific and Medical Officer und Mitglied des Executive Boards der Erbe Group:
„Als mittelständisches Unternehmen in einem stark regulierten Umfeld können wir uns weder Ineffizienz noch den Verlust unserer besten Fachkräfte durch administrative Belastungen leisten. EvidenceStream löst beide Probleme. Es zeigt, dass eine ernsthafte KI‑Implementierung in der Medizintechnik nicht auf Personalabbau abzielt, sondern auf den Aufbau organisatorischer Intelligenz, um auf höchstem Niveau wettbewerbsfähig zu sein. Unsere hochqualifizierten Expertinnen und Experten müssen keine Angst vor KI haben, sondern können ihre Unterstützung annehmen.“
Prof. Dr. Nermin Salkic, Global Medical Director der Erbe Group:
„Unser Leitprinzip war einfach: KI soll den Abwasch machen, damit Menschen Gedichte schreiben können. EvidenceStream übernimmt die mechanische Extraktion, während unsere Spezialistinnen und Spezialisten ihre Zeit in Bewertung und Synthese investieren – Aufgaben, die nur sie leisten können. Wir haben unseren Expertinnen und Experten ihren geistigen Freiraum zurückgegeben.“
Markus Tischer, Mitglied des Vorstands bei Krones:
„Mit den agentischen digitalen Zwillingen zeigen wir, dass Digitalisierung und KI nicht nur Zukunftsvisionen sind, sondern bereits heute konkrete Effizienzgewinne und nachhaltige Vorteile liefern. Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir neue Maßstäbe für die Getränkeindustrie.“
Über Microsoft
Die Microsoft Deutschland GmbH, im Jahr 1983 als Niederlassung der Microsoft Corporation (Redmond, U.S.A.) gegründet, beschäftigt in Deutschland über 3.000 Mitarbeiter*innen an den sieben Standorten Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und Walldorf. Gemeinsam mit unseren 30.000 Partnern in Deutschland unterstützen wir Unternehmen durch innovative Lösungen für die intelligente Cloud und das Intelligent Edge, damit sie erfolgreich für die digitale Transformation und das KI-Zeitalter aufgestellt sind. Daneben ist Microsoft ein weltweit führender Anbieter in Bereichen wie produktive Softwarelösungen, IT-Sicherheit, innovative Hardware und Entwicklungsplattformen, die auch auf der Open-Source-Technologie basieren. Mit unserem Karrierenetzwerk LinkedIn vernetzen wir mehr als 950 Millionen Menschen weltweit und ermöglichen mit Xbox und dem Game Pass ein plattformübergreifendes Spielerlebnis. Microsoft investiert in den Ausbau von KI-Infrastrukturen und Cloud-Kapazitäten sowie in die Qualifizierung von Fachkräften in Deutschland. Gemeinsam mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beteiligen wir uns an vielfältigen Initiativen und Projekten, damit alle Menschen am Fortschritt der digitalen Gesellschaft teilhaben können.
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