Neue Microsoft-Daten: KI-Nutzung steigt weiter – die Schweiz bleibt über dem Durchschnitt

Die Nutzung von künstlicher Intelligenz setzt ihren globalen Wachstumskurs fort. Im ersten Quartal 2026 hat sich der Anteil der Nutzer*innen von generativen KI-Tools weltweit auf 17,8 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung (Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren) erhöht (Q4 2025: 16,3 %). Gleichzeitig nimmt nicht nur die Verbreitung zu, sondern auch die Intensität der Nutzung, insbesondere in Ländern mit bereits hoher Durchdringung wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Singapur, Norwegen, Irland und Frankreich. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des AI Diffusion Reports des Microsoft AI Economy Institute.

Die Schweiz festigt ihre Position unter den führenden KI-Nationen

Die Schweiz liegt weiterhin deutlich über dem globalen Durchschnitt. Mit einer Nutzungsrate von 37,8 Prozent (Q4 2025: 34,8 %) nutzt mittlerweile mehr als jede dritte Person im erwerbsfähigen Alter KI-Tools. Das zeigt: KI entwickelt sich zunehmend vom Experiment hin zur alltäglichen Anwendung in den Bereichen Arbeit, Lernen und Kreativität.

Marc Holitscher, National Technology Officer bei Microsoft Schweiz: “Die Schweiz verfügt über eine weiterhin sehr starke Ausgangsbasis in der KI-Nutzung. Entscheidend wird nun sein, wie effektiv Organisationen diese Dynamik in konkreten, skalierbaren Mehrwert übersetzen. Mit dem Übergang von der Experimentierphase in den operativen Einsatz rückt verantwortungsvolle KI in den Mittelpunkt, als Voraussetzung dafür, dass Innovation auf Vertrauen und Transparenz basiert. Indem die Schweiz weiterhin in Infrastruktur, Kompetenzen und ein kollaboratives Ökosystem investiert, ist sie dafür bestens positioniert.”

Technologische Fortschritte treiben die nächste Phase

Ein zentraler Treiber dieser Entwicklung ist der rasche Fortschritt der KI-Fähigkeiten selbst. Insbesondere im Bereich KI-gestützter Entwicklungstools lassen sich Ideen schneller als je zuvor in konkrete Anwendungen umsetzen. Dies zeigt sich bereits deutlich in der stark gestiegenen Entwickleraktivität – ein klares Signal, dass KI nicht nur mehr Nutzer*innen erreicht, sondern auch die Produktivität nachhaltig steigert.

Gleichzeitig wird die globale Entwicklung differenzierter. Während Europa, inklusive der Schweiz, eine stabile Entwicklung zeigt, verlagert sich ein wachsender Teil der Dynamik nach Asien. Dort treiben vor allem Fortschritte bei lokalen Sprachmodellen und eine hohe digitale Affinität das Wachstum – sowohl in fortgeschrittenen als auch in aufstrebenden Volkswirtschaften.

Eine Herausforderung bleibt jedoch bestehen: Die Unterschiede zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden nehmen weiter zu. Während die KI-Nutzung in fortgeschrittenen Volkswirtschaften rasch zunimmt, bestehen in vielen Regionen weiterhin strukturelle Hürden, darunter der Zugang zu Infrastruktur, Konnektivität und digitalen Kompetenzen.

Den vollständigen AI Diffusion Report können Sie hier lesen: Global AI Diffusion – Q1 2026 Trends and Insights

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