Digitalisierung kann so prickelnd sein wie eine Flasche Almdudler. Das traditionsreiche Familienunternehmen Almdudler mit Sitz in Wien zeigt, wie sich Künstliche Intelligenz (KI) nahtlos in den Arbeitsalltag integrieren lässt, wenn man den Menschen ins Zentrum stellt und mit Offenheit an neue Technologien herangeht.
Digitale Offenheit als Wegbereiter
Bereits 2019 setzte Almdudler einen klaren Schritt Richtung Zukunft. IT wurde nicht mehr nur als Infrastruktur verstanden, sondern als kultureller Motor. Die Geschäftsführung gab bewusst Raum zum Experimentieren: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten die neuen Tools spielerisch erkunden dürfen, ohne sofort Ergebnisse liefern zu müssen“, erinnert sich Sabine Ruso, Leitung People & Culture bei Almdudler. Dieses Mindset bereitete den Weg für den Einstieg in die Welt der KI.
Mit dem Einsatz von Microsoft 365 Copilot war rasch klar: Hier liegt Potenzial, das über Effizienz hinausgeht. „Digitalisierung heißt bei uns: Den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Microsoft Copilot soll den Alltag erleichtern, nicht ersetzen“, sagt Ruso.
Mit Neugier gestartet, mit Begeisterung gewachsen
Seit Mitte 2024 ist Microsoft 365 Copilot fixer Bestandteil im Arbeitsalltag und kommt bereichsübergreifend in unterschiedlichsten Abteilungen zum Einsatz. Ob Marketing, Key Account Management, Controlling, Buchhaltung, Supply Chain, Pricing oder People & Culture: Microsoft 365 Copilot unterstützt Teams dabei, effizienter zu arbeiten.
Der Rollout startete gezielt bei Führungskräften, um Neugier zu wecken, Fragen aufzufangen und den Teams Ansprechpersonen an die Seite zu stellen. „Unsere Kolleginnen und Kollegen waren neugierig. Viele wollten einfach wissen: Was kann dieses Tool eigentlich?“, erzählt Ruso. „Diese Offenheit war für uns der größte Aha-Moment. Es hat sich gezeigt: Wenn man Ängste abbaut und Raum fürs Ausprobieren schafft, entstehen richtige Lernmomente.“
Im Leadership Forum wurden gezielte Anwendungsfälle mit Copilot gemeinsam mit Martina Grom, CEO von atwork umgesetzt und Fragen zur Rechtssicherheit von KI-Lösungen diskutiert. Mit praxisnahen Anwendungsbeispielen und konkreten Tipps für effizientes Prompting wurde Copilot greifbar gemacht. „Mit und bei Almdudler erleben wir immer wieder, wie Technologieoffenheit dazu führt, Menschen zu inspirieren und ihren Arbeitsalltag neu zu denken und aktiv mitzugestalten“, so Martina Grom, CEO atwork.
Ein KI-Begleiter, der überall mitdudelt
Microsoft 365 Copilot hat sich bei Almdudler rasch als vielseitiger Alltagshelfer etabliert. Besonders beeindruckt zeigt man sich von den schnellen Ergebnissen im Marketing und im HR-Bereich: Mit wenigen Prompts entstehen heute Mock-Up-Visualisierungen, die früher über externe Dienstleister erstellt wurden. Auch bei Textvorschlägen für Stellenanzeigen, der Aktualisierung von Preislisten, der Erstellung interner Newsletter und der automatischen Protokollierung von Meetings kommt Microsoft 365 Copilot zum Einsatz. Das spart nicht nur Zeit, sondern bringt kreative Freiheit zurück ins Team.
„Der erfolgreiche Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist keine Frage der Unternehmensgröße, sondern der Unternehmenskultur. Entscheidend ist eine Haltung, die Offenheit für neue Technologien mit einem klaren Fokus auf den Mehrwert für Mitarbeitende verbindet. Genau hier setzt Microsoft 365 Copilot an: Die Lösung lässt sich rasch implementieren und macht die Möglichkeiten von KI allen Mitarbeitenden einfach, schnell und sicher zugänglich. Ein echter Teamplayer im Arbeitsalltag“, hält Bernd Zimmermann, Go-To-Market Lead Modern Work & Surface, Microsoft Österreich, fest.
Kultur als Schlüssel zur digitalen Transformation
Der Erfolg von Microsoft 365 Copilot bei Almdudler ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis einer Unternehmenskultur, die Neugier fördert, Austausch lebt und Digitalisierung als gemeinschaftlichen Lernprozess versteht. Führungskräfte setzen sich aktiv mit ihren Teams zusammen, erkunden konkrete Einsatzmöglichkeiten und teilen Erfahrungen über interne Plattformen wie Viva Engage. Im Leadership Forum werden neue Technologien regelmäßig reflektiert. Microsoft Copilot ist dabei längst mehr als ein Tool, er ist fester Bestandteil der strategischen Weiterentwicklung.
Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung für die Microsoft-KI bewusst: Die vertraute Arbeitsumgebung mit Teams, Outlook und Word, die DSGVO-konforme Datenspeicherung und die einfache Skalierbarkeit boten ideale Voraussetzungen. Microsoft Copilot ließ sich nahtlos in bestehende Prozesse integrieren – ohne Hürden, aber mit spürbarer Wirkung, wie Sabine Ruso betont.
„Mit Almdudler verbindet uns nicht nur der Mut zur Innovation, sondern auch ein gemeinsames Verständnis: Technologie soll den Menschen stärken und unterstützen. Genau das sehen wir hier in der Praxis“, so Zimmermann.
Ausblick: Mit Neugier und Beteiligung in die nächste Phase
Die Offenheit gegenüber digitalen Tools zeigt Wirkung über die tägliche Arbeit hinaus – etwa im Recruiting. So berichtet Ruso, dass junge Talente zunehmend danach fragen, wie digital das Unternehmen arbeitet, welche Geräte zum Einsatz kommen und wie offen man gegenüber KI ist. Entscheidend ist dabei nicht nur das Tool, sondern der kulturelle Rahmen – eine lernbereite, neugierige Umgebung.
Genau diesen Weg verfolgt Almdudler weiter: Microsoft 365 Copilot soll künftig noch gezielter in die Fachbereiche integriert werden, etwa zur intelligenten Analyse mit Power BI oder zur Prozessoptimierung der Lieferketten. Wichtig bleibt dabei, dass Mitarbeitende nicht nur begleitet, sondern aktiv eingebunden werden. „Unser Fazit nach einem Jahr mit Microsoft Copilot? Es macht einfach Spaß!“, so Ruso abschließend.