Microsoft MitarbeiterInnen ehrenamtlich an Wiener Schulen im Einsatz: Aktionstag im Zeichen von Cyber Mobbing und sicherem Umgang mit dem Internet

Die Digitalisierung des täglichen Lebens schreitet rasant voran: Smartphones, Tablets und Co. haben längst Einzug in österreichische Klassenzimmer gehalten und zählen zu ständigen Begleitern im Schulalltag. Während Erwachsene über Gefahren im Umgang mit dem Internet bereits einigermaßen sensibilisiert sind, agieren Kinder und Jugendliche hingegen oft noch unbeholfen. Vor allem Facebook und andere soziale Netzwerke bestimmen im täglichen Umgang miteinander maßgeblich die Kommunikationskultur im Klassenzimmer. Daher hat sich Microsoft Österreich im Rahmen des diesjährigen Aktionstages insbesondere mit dem Schutz persönlicher Daten, dem Umgang mit Persönlichkeitsrechten und dem Thema Cyber Mobbing auseinandergesetzt.

Aktuelle Studie zeigt Handlungsbedarf auf

Internetsicherheit ist ein weltweiter Dauerbrenner. Trotz der Gefahren von Viren, Trojanern und anderer Malware hinkt ein Großteil der Internetnutzer vielfach noch hinterher, wenn es um konkrete Maßnahmen zum Schutz eigener Daten oder Persönlichkeitsrechte geht. Spürbar wird dies zumeist erst dann, wenn tatsächlich etwas passiert und viel Energie in die Wiederherstellung von befallenen Systemen oder der eigenen Online-Reputation investiert werden muss. Neben dem Verlust eigener Fotos, Dokumente oder anderer Dateien ist aber auch der finanzielle Schaden enorm, wie die dritte Ausgabe des Microsoft Computing Safety Index (MCSI)* zeigt. Im Rahmen dieser Studie über das Sicherheitsverhalten von Internetnutzern weltweit wurden über 10.500 PC-, Smartphone- und Tablet-Nutzer in 20 Ländern befragt. Die Ergebnisse sind besorgniserregend:

Enorme Kosten: Der weltweite Schaden durch Phishing oder andere Arten des Identitätsdiebstahls beläuft sich umgerechnet auf rund 3,7 Mrd. Euro (5 Mrd. US-Dollar). Noch gravierender sind Kosten in Verbindung mit Datenlecks (2,87 Mrd. Euro bzw. 3,9 Mrd. US-Dollar) oder im Zusammenhang mit beruflicher Online-Reputation (3,31 Mrd. Euro bzw. 4,5 Mrd. US-Dollar).

• 15% Prozent der Befragten haben angegeben, im vergangenen Jahr selbst Opfer von Phishing-Attacken gewesen zu sein und dadurch einen Schaden von durchschnittlich 116 Euro (158 US-Dollar) pro Person erlitten zu haben.

• 17% wurden Opfer von Angriffen auf deren persönliche Online-Reputation, bei 13% war dies auch in Bezug auf deren berufliche Online-Reputation der Fall – letztere mit einem Schaden von durchschnittlich 394 Euro (535 US-Dollar) pro Person.

Große Probleme gehen weiterhin auch von penetranten Pop-ups (30%) sowie von Viren (24%) und unbefugtem Zugriff auf e-mail Accounts oder Social Networks (18%) aus.

Opfer von Identitätsdiebstahl wurden 9% der Befragten, mit durchschnittlichen Kosten von 160 Euro (218 US-Dollar) pro Person.

• Was Schutzmaßnahmen betrifft, so sind die Zahlen ernüchternd: Nur etwas mehr als ein Drittel (36%) schränkt in Social Networks die Anzeige persönlicher Daten gegenüber Dritten ein. Privatsphäre Einstellungen werden gar nur von 33% aktiv genutzt.

• Aber auch mobile Geräte wie Smartphones und Tablets können noch wesentlich besser geschützt werden: So nutzt nur ein Drittel (33%) einen PIN-Code zur Sperre mobiler Geräte, eigene Sicherheitsfunktionen oder -Apps werden gar nur von 21% eingesetzt.

• Besonders selten betrieben wird außerdem Recherche in eigener Sache im Internet: Nur 15% nutzen Suchmaschinen um sich ein Bild über den eigenen digitalen Fußabdruck im Netz zu verschaffen

• Ein klares Bild zeichnet sich hingegen bei der Frage ab, wer dazu in der Lage ist, Online-Sicherheit, Privatsphäre und den Schutz persönlicher Daten im Internet zu verbessern: Sechs von zehn Befragten (61%) haben dazu sich selbst genannt. Weit abgeschlagen folgen Online-Anbieter oder Unternehmen (20%) bzw. Regierungen (9%).

* Quelle: Microsoft Computing Safety Index (MCSI) 2013. Befragt wurden über 10.500 Personen 20 Ländern und Regionen, in denen über 60% der weltweit 2,4 Milliarden Internetnutzer leben. Der MCSI wird seit 2011 regelmäßig von TNS Global Research im Auftrag von Microsoft erhoben.

Lehrer für einen Tag: Microsoft MitarbeiterInnen ehrenamtlich im Klassenzimmer

„Bildung, sicherer Umgang mit dem Internet und der Schutz persönlicher Daten haben bei Microsoft einen großen Stellenwert“, erklärt Georg Obermeier, Geschäftsführer von Microsoft Österreich. „Wir sehen es als Teil unserer unternehmerischen Verantwortung an, in diesem sensiblen Bereich gemeinsam mit Lehrern Aufklärungsarbeit zu leisten und zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen beizutragen. Sicherheit im Internet betrifft uns alle und begleitet uns das ganze Leben lang. Deshalb ist es so wichtig, dies bereits im Kindesalter zu thematisieren.“

Paul Zotlöterer, Public Sector Manager und Leiter des Bildungsbereichs bei Microsoft Österreich ergänzt: „Im Rahmen unseres Education-Schwerpunktes unterstützen wir bereits seit vielen Jahren Lehrer und Schulen dabei, den Unterricht innovativ und zeitgemäß mit den Schülern zu gestalten. Mit Initiativen wie dem heutigen Aktionstag und unseren anderen Bildungsprogrammen wollen wir dabei insbesondere den sicheren Umgang mit dem Internet wie auch mögliche Gefahren für die jüngere Generation thematisieren und aktuelle Schwerpunkte setzen. Aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr auch bewusst das Thema Cyber Mobbing in den Mittelpunkt gestellt, da es in Schulen immer häufiger ein Thema ist.“

Regelmäßiger Aktionstag in Wiener Schulen

Der Aktionstag Sicheres Internet am 13. Februar 2014 findet bereits zum vierten Mal statt und ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen Microsoft und dem Wiener Stadtschulrat. Seit 2011 gehen MitarbeiterInnen von Microsoft ehrenamtlich in Wiener Schulen, um Kinder und Jugendliche persönlich zu erreichen. So haben seit 2011 bereits über 4.100 SchülerInnen an den speziell gestalteten Schulstunden im Rahmen des Aktionstages teilgenommen – und sind dadurch sicherer im Internet unterwegs.

Bezirksschulinspektorin Regina Grubich-Müller über die Hintergründe der Initiative: „Wir leben in einer vernetzten Gesellschaft. Der Umgang der Schülerinnen und Schüler über das Internet, sei es über soziale Netzwerke, E-Mails oder andere Plattformen, macht das Thema Sicherheit so wichtig, und es braucht einen entsprechenden Platz im Unterricht. Seitens des Wiener Stadtschulrats unterstützen wir daher gerne Initiativen wie jene von Microsoft, die Jugendlichen aktuelle Themen und Inhalte auf interaktive Weise vermitteln und auf den bereits vorhandenen Inhalten im Unterricht aufbauen und sie weiter vertiefen.“

Tipps zum digitalen Selbstschutz im Internet

Microsoft bietet unter www.microsoft.com/security eine Reihe von Online-Sicherheitstools und Informationen an, die zum Schutz vor Sicherheitsrisiken im Internet beitragen. Die folgenden Tipps sollen ebenfalls zur digitalen Selbstverteidigung beitragen:

Schutz von Geräten und Online-Konten: Smartphones und Tablets sollten durch eine vierstellige PIN und Online-Konten mit sicheren Kennwörtern geschützt werden.

Sensible Transaktionen nur über gesicherte Netzwerke: Zahlung von Rechnungen, Online-Banking, Shopping oder andere sensible Transaktionen sollten keinesfalls über einen öffentlichen Rechner oder über offene WLAN-Verbindungen (z.B. Public Hotspot) getätigt werden.

Die eigene Online-Reputation im Auge behalten: In regelmäßigen Abständen sollte in Suchmaschinen nach dem eigenen Namen gesucht werden um zu recherchieren, welche Informationen über sich selbst im Internet zu finden sind. Außerdem sollten Einstellungen bei Online-Diensten angepasst werden, um unerwünschte öffentliche oder falsche Informationen löschen zu können.

Schutz der eigenen sozialen Kreise: Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken wie Facebook so einstellen, dass wirklich nur jene Informationen öffentlich sichtbar sind, von denen es auch gewünscht ist. Auch sollten Freundschaftsanfragen von unbekannten Personen nicht wahllos bestätigt werden.

Weitere Informationen:

• Tipps im sicheren Umgang mit dem Internet finden Eltern, SchülerInnen und Lehrer auch unter: www.sicherheit-macht-schule.de

• Der persönliche Microsoft Computer Safety Index (MCSI) kann unter folgendem Link auch selbst getestet werden (in englischer Sprache): Microsoft Computing Safety Index Survey

• Weitere Informationen zum Microsoft Computer Safety Index (MCSI) sowie zu den Detailergebnissen der Studie unter: http://www.microsoft.com/security/resources/mcsi.aspx

Über Microsoft Österreich

Die Microsoft Österreich GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen. Seit 1991 ist Microsoft mit einer eigenen Niederlassung in Wien vertreten, seit 2006 verfügt das Unternehmen zudem mit Vexcel Imaging über eine F&E-Niederlassung in Graz. An beiden Standorten beschäftigt Microsoft insgesamt rund 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Ziel ist es, gemeinsam mit mehr als 5.000 heimischen Partnerunternehmen, Menschen und Unternehmen zu ermöglichen, durch Software ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Weitere Informationen: www.microsoft.com/austria

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