Phishing & Co. – Warum Unternehmen in Puncto Sicherheit umdenken sollten

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Pishing

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung ist die Umstellung auf den modernen Arbeitsplatz ein stetiger Prozess, bei dem Firmen den Faktor IT-Sicherheit hochhängen sollten. Trotz geänderter Rahmenbedingungen setzen viele Unternehmen heute immer noch auf IT-Lösungen, die nicht auf dem Stand der Technik sind und sich fast ausschliesslich auf den Schutz vor Cyberangriffen beschränken. Ein grosser Fehler, denn mit dem digitalen Wandel haben sich auch die Gefahren geändert.

„Assume-Breach“ – Der moderne Arbeitsplatz erfordert zeitgemässe Sicherheitskonzepte

Die digitale Transformation hält in vielen Firmen Einzug, denn sie birgt das Potential, ganze Geschäftsmodelle und Arbeitsabläufe zu optimieren sowie Prozesse zu mobilisieren. Integriert in ein zeitgemässes und ganzheitliches IT-Konzept, können Angestellte heute unabhängig von Zeit, Ort oder Gerät arbeiten und sicher auf sensible Inhalte, Dateien sowie Anwendungen zugreifen.  Über moderne Tools kann die IT zudem deutlich entlastet werden, wodurch erhebliche Einsparungen möglich sind.

Die Umstellung auf den Modern Workplace erfordert allerdings ein Umdenken in Puncto IT-Sicherheit. Jede Firma, jeder Grösse, aus jedem Land, muss heutzutage davon ausgehen, angegriffen zu werden. Eine der grössten Sicherheitsrisiken für die Firmen-IT ist dabei der Identitätsdiebstahl. Fallen einem Hacker Username oder Passwort eines Angestellten in die Hände, so kann der Schaden für das Unternehmen gross werden. Derartige Angriffe haben in den letzten Jahren zugenommen, so dass über 81 Prozent der erfolgreichen Cyberattacken heutzutage auf Identitätsdiebstahl zurückzuführen sind. Grund dafür sind laut dem Verizon 2017 Data Breach Investigations Report schwache oder gestohlene Passwörter.

Hinzu kommt, dass Schadsoftware immer komplexer wird. Genau wie die eingesetzten Technologien entwickeln sich auch die Schädlinge weiter. Moderne Schadsoftware ist polymorph, sie kann bei Übertragung auf ein Gerät ihre Form verändern, und ist dadurch nur schwer von herkömmlichen Antivirenprogrammen zu entdecken. Um sich vor hochentwickelten Gefahren zu wappnen, müssen Unternehmen zeitgemässe Anti-Phishing-Lösungen implementieren, die auch auf solche Angriffe vorbereitetet sind und hierfür Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) oder Machine Learning (ML) einsetzen.

Die digitale Transformation verändert somit die Anforderungen an den sicheren IT-Arbeitsplatz. Die gute Nachricht ist, dass ein Grossteil der Unternehmen die Vorteile des modernen Arbeitsplatzes bereits für sich erkannt hat. Das Bewusstsein für Cyber-Gefahren ist hoch. Laut dem BSI schätzen rund 92 Prozent die Gefahren aus dem Cyber-Raum als kritisch für die Betriebsfähigkeit ihrer Institution ein.

Intelligente Sicherheitslösungen bieten Prävention, Detektion und Reaktion

Microsoft bietet professionelle und höchste Sicherheit für Unternehmen auf dem Stand der Technik. Hierfür investiert Microsoft jährlich eine Milliarde Dollar in Cybersecurity. 3.500 Sicherheitsexperten sind täglich im Einsatz, um Kunden zu schützen. Microsoft setzt auf intelligente Technologien wie erweiterte KI, um 6,5 Billionen globale Signale hinsichtlich Gefahren auszuwerten, Bedrohungen zu erkennen und Massnahmen zu ergreifen. Moderne Lösungen von Microsoft profitieren von eben diesen Technologien und Voraussetzungen.

Über Office 365 Advanced Threat Protection (ATP) kann die Firmen-IT Postfächer, Dateien, Onlinespeicher und Anwendungen in Echtzeit vor Identitätsdiebstahl sowie immer raffinierteren und unbekannten Angriffen schützen. Office 365 ATP verhindert dabei, dass infizierte Links, welche die Mailbox oder einen Spamfolder des Users erreichen, ausgeführt werden können. Somit gelangt der Anwender erst gar nicht zur vermeintlichen Seite seines Unternehmens, die ihn trügerisch dazu auffordert, seinen Usernamen und sein Passwort einzugeben. Darüber hinaus erkennt Office 365 ATP auch Gefahren in schädlichen Dateianhängen, die von Cyberkriminellen oftmals per E-Mail verschickt werden.

Mit Office 365 ATP sicheren Anlagen kann die Firmen-IT verhindern, dass infizierte Anhänge die Kommunikation beeinträchtigen. Auch unbekannte Signaturen werden erkannt. Die verdächtigen Inhalte durchlaufen in Echtzeit eine Schadsoftware-Analyse, bei der neueste Computertechniken verwendet werden, um den Inhalt auf verdächtige Aktivitäten zu überprüfen. Unsichere Anlagen werden in einer isolierten und sicheren Umgebung gespeichert, bevor sie an die Empfänger weitergeleitet werden.

Office ATP sichere Links schützt das Firmennetzwerk vor schädlichen Verlinkungen in Mails oder Dokumenten, wenn User auf einen Link klicken. Während der Inhalt gescannt wird, werden die URLs so umgeschrieben, dass sie Office 365 passieren können. Die URLs werden in Echtzeit überprüft, sobald der Benutzer auf diese klickt. Wird ein Link als unsicher eingestuft, wird der Benutzer gewarnt oder darüber informiert, dass die Website aufgrund eines Sicherheitsrisikos gesperrt wurde.

Über zusätzliche ATP-Berichte werden IT-Administratoren informiert und können entsprechend reagieren. Nachrichten können dezidiert untersucht werden, wenn diese aufgrund unbekannter Viren oder Schadsoftware blockiert wurden. So lassen sich beispielsweise schädliche Links identifizieren.

Vier Säulen für moderne IT-Sicherheit

Microsoft Secure bietet Firmenkunden Sicherheitsmassnahmen, Technologien und Partnerschaften, um sich in der komplexen digitalen Welt zu behaupten. Hierfür setzt Microsoft auf eine integriertes Sicherheitsangebot, welches auf vier Säulen aufgebaut ist: IdentitätsschutzBedrohungsschutzInformationsschutz und Sicherheitsverwaltung.

Während hochentwickelte Sicherheitslösungen Bedrohungen durch Schadsoftware oder Datenverlust entgegenwirken, macht Microsoft Firmenkunden auch auf den „Risikofaktor Mensch“ aufmerksam und hilft Unternehmen beim Thema Prävention durch Aufklärung im Bereich IT-Sicherheit. Denn die besten Technologien können versagen, wo Anwender falsche Entscheidungen treffen. Microsoft unterstützt Unternehmen strukturiert dabei, Mitarbeiter zu Experten für Cybersicherheit zu machen.

Wie Firmen sich zeitgemäss vor Schadsoftware und anderen hochentwickelten Bedrohungen schützen können, und gleichzeitig IT-Sicherheitsfunktionen in ein einheitliches Konzept für den modernen Arbeitsplatz integrieren, erklärt Microsoft in seinem kostenlosen Online-Webinar „Schutz vor Bedrohungen“ am 13. März 2019. Interessierte melden sich über folgenden Link an: Microsoft Security Webinar: Schutz vor Bedrohungen

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