KimboCare macht Gesundheitsversorgung durch Microsofts Technologie besser zugänglich

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Das Schweizer Startup KimboCare hat sich zum Ziel gesetzt, hochwertige Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Westafrika – und bald auch weltweit – zugänglich zu machen. Im Rahmen des «Microsoft für Startups»-Programms erhält das Unternehmen Unterstützung bei seiner Mission durch Microsofts Cloud-Lösungen.

Die aktuelle Gesundheitskrise verdeutlicht wie keine andere, dass der Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung entscheidend ist. Doch viele haben nicht das Privileg, die richtige Versorgung zu erhalten – ein Problem, das die Geschwister Murielle und Franck Tiambo mit ihrem Startup angehen: «KimboCare ist das Ergebnis unserer Geschichte und unseres Wunsches unserer Familie zu Hause in Kamerun zu helfen, Zugang zu medizinischer Versorgung zu bekommen», sagt Murielle Tiambo, Mitgründerin von KimboCare. Franck Tiambo, ebenfalls Mitbegründer, erklärt: «Sie nutzten das von uns zur Verfügung gestellte Geld immer wieder entweder nicht wie vorgesehen für einen Arztbesuch, oder wenn sie es taten, erhielten sie nicht die richtige Behandlung und kamen oft mit einem verschlimmerten Zustand zu uns zurück. Also haben wir beschlossen, etwas gegen dieses Problem zu unternehmen.»

KimboCare ist eine in der Schweiz entwickelte Blockchain-Plattform, die es allen ermöglicht, qualitativ hochwertige Pflegedienstleistungen für Menschen zu erwerben, die sie sich nicht leisten können. Die im Voraus bezahlten medizinischen Dienstleistungen, die bei KimboCare als «Health Credits» bezeichnet werden, stehen nahezu sofort zur Verfügung. Die Kosten und die Wirksamkeit der Pflege bleiben für alle Beteiligten transparent. Darüber hinaus schützt KimboCare die Privatsphäre und die Sicherheit seiner Nutzer*innen, die an den durchgeführten Transaktionen beteiligt sind: «Alle Daten sind jederzeit vollständig verschlüsselt, was ein entscheidendes Element für das Vertrauen in unsere Lösung ist», sagt Franck Tiambo. «Und schliesslich arbeiten wir mit einem wachsenden Netzwerk sorgfältig geprüfter medizinischer Anbieter zusammen, um eine ergebnisorientierte Versorgung und eine herausragende Patient*innenerfahrung auf nachhaltige Weise zu gewährleisten.»

Nach einem erfolgreichen Pilotversuch im vergangenen Jahr hat KimboCare bereits Hunderten von Patient*innen eine angemessene medizinische Behandlung ermöglicht. Murielle Tiambo gibt ein Beispiel: «Eine Frau, die 72 Jahre alt war und für die die Enkelin Health Credits gekauft hatte, sagte, dass es die beste medizinische Erfahrung in ihrem ganzen Leben war. Sie sagte, dass die Höflichkeit und das Einfühlungsvermögen des Personals erstaunlich waren und ihr geholfen haben, sich wohler zu fühlen, als sie ihre medizinische Geschichte mit dem Arzt teilte.»

KimboCare hat sich dem «Microsoft für Startups»-Programm angeschlossen und nutzt die Azure-Cloud-Dienste lokal über die Rechenzentren von Microsoft in der Schweiz. «Die Datennähe und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften im Umgang mit sensiblen Patient*innendaten war einer der Gründe für die Zusammenarbeit mit Microsoft», erklärt Franck Tiambo. «Aber was für uns noch wichtiger war, ist die starke Übereinstimmung unserer Denkweise, den Status quo ständig in Frage zu stellen, mit den Menschen, die bei Microsoft arbeiten», fügt Murielle Tiambo hinzu. Neben Azure nutzt KimboCare auch Power Apps und Dynamics 365.

«Auf unserer Mission haben wir sowohl eine enorme Chance als auch eine grosse Verantwortung, sicherzustellen, dass die Technologie, die wir entwickeln und unterstützen, allen Menschen auf der Welt zugutekommt», sagt Tim Moser, Projektmanager für Microsoft für Startups Schweiz. «Alles, was wir tun, wird von diesem tiefen Sinn des Zwecks und den zeitlosen Werten wie Vertrauen, Datenschutz, Inklusion und Transparenz angetrieben. Diese Mission und dieser Zweck leiten unser Engagement für Ursachen und Gemeinschaften auf der ganzen Welt – so wie es KimboCare tut.»

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