Wie aXedras mit Unterstützung von Microsoft die Edelmetallbranche digitalisiert

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Das Schweizer Startup aXedras vernetzt und digitalisiert die Edelmetallindustrie durch seine Blockchain-basierte B2B-Branchenplattform, digitalisiert den gesamten Lebenszyklus von Produkten und bietet der Branche harmonisierte Datenstandards. Das Unternehmen erhält nun Unterstützung durch das «Microsoft für Startups»-Programm.

Die Edelmetallindustrie steht vor verschiedenen, voneinander abhängigen Herausforderungen. Die verantwortungsvolle und nachhaltige Beschaffung von Rohstoffen und die Produktion von veredelten Edelmetallen sind ein zentrales Thema – sie müssen von Anfang an richtig dokumentiert werden, um die Herkunftsdaten für Investor*innen zu erhalten. «Wir haben jedoch festgestellt, dass es der Branche an gemeinsamen und abgestimmten Datenstandards mangelt. Die Unternehmen sind mit Datensilos, mangelnder Interoperabilität, zunehmenden Vorschriften und ineffizienten Business-to-Business-Prozessen konfrontiert», sagt Urs Röösli, CEO von aXedras. «Deshalb haben wir beschlossen, die Branche zu befähigen, diese Hindernisse zu meistern.»

Mit einer blockchain-basierten B2B-Branchenplattform bietet aXedras harmonisierte Datenstandards für Produktintegrität und Prozessabläufe für eine globale Branche und alle entlang der Wertschöpfungskette. Digitale Zwillinge von physischen Produkten dienen als Datenträger ihrer Herkunft, der Chain of Custody, und sind die technische Grundlage dieser digitalisierten B2B-Prozesse. Röösli erklärt: «Wir ermöglichen es unseren Kundschaft, die Transparenz der Herkunft zu erhöhen, die Integrität ihrer Produktdaten zu garantieren und die Vertraulichkeit ihrer Transaktionen zu gewährleisten.» Die Lösung von aXedras kann auch auf andere hochwertige physische Güter ausgeweitet werden, die mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind, und verfolgt damit einen echten Ökosystem-Ansatz. Das aXedras-Ökosystem verbindet alle Akteure entlang einer Wertschöpfungskette und gleicht gegenseitig vereinbarte Datenstandards ab.

Die Lösung von aXedras hat aber auch einen grösseren gesellschaftlichen und ökologischen Aspekt: Angefangen bei der Dokumentation von Beschaffungsmethoden, Transportwegen und Produktionsprozessen erfährt auch die Öffentlichkeit, woher die Edelmetalle kommen. «Unsere Lösung dokumentiert die gesamten Lieferketten – von der Mine über die Raffinerie bis hin zum Markt. Die Investorinnen und Investoren haben die Möglichkeit zu überprüfen, woher ihre Edelmetalle stammen: Dazu gehört, wie und von wem die Edelmetalle beschafft, transportiert und verarbeitet wurden. Wir arbeiten mit NGOs zusammen, die die Lieferketten vor Ort überwachen und prüfen und nun ihre Prozesse digitalisieren können», sagt Röösli. «Unsere Mission ist es, den Wandel hin zu einer nachhaltigeren, transparenteren und auch effizienteren Edelmetallindustrie zu beschleunigen.»

Nachhaltige digitale Transformation dank Azure

aXedras ist seit kurzem Mitglied des «Microsoft für Startups»-Programms. «Microsoft bietet ein ganzheitliches Softwareangebot, das die Bedürfnisse unseres Unternehmens perfekt abdeckt. Die direkte Unterstützung durch kompetente Microsoft-Mitarbeitende bei der Softwareentwicklung, dem Roll-out unserer Lösung oder bei alltäglichen Fragen trägt dazu bei, dass wir uns auf die Umsetzung unserer Lösung konzentrieren können», sagt Philipp Stockinger, Business Development Engineer bei aXedras.

Den Hauptvorteil der Zusammenarbeit mit Microsoft sieht Stockinger in dessen lokalen Rechenzentren in der Schweiz: «Das Schweizer Rechenzentrum war für uns von Anfang an ein entscheidender Faktor bei der Wahl von Microsofts Dienstleistungen: Wesentliche Komponenten unseres blockchain-basierten Geschäftsnetzwerks laufen auf Azure in der Schweiz. Unsere in der Schweiz ansässige und auch internationale Kundschaft schätzt es, dass ihre Daten in der Schweiz gespeichert sind – für einige ist es sogar eine zwingende Voraussetzung.»

«Unsererseits freuen wir uns, aXedras‘ Bestreben nach einer digitalen Transformation der Edelmetallbranche zu unterstützen. Wir sehen auch viel Potenzial in ihrem Ökosystemgedanken und ihren technischen Fähigkeiten, um sie auf andere Branchen zu übertragen», sagt Andrew Reid, Leiter des Schweizer «Microsoft für Startups»-Programms. «Was uns definitiv am meisten beeindruckt, ist das Ziel von aXedras, diese Industrie nachhaltig in Bezug auf die Umwelt und soziale Gerechtigkeit zu transformieren – durch den Einsatz modernster Technologie.»

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