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COVID-19: So unterstützt Microsoft

Auf gute Zusammenarbeit: Wie Borealis neuen Standorten sicheres Arbeiten ermöglicht

Große Ziele erreicht man am besten gemeinsam – eine reibungslose und sichere Zusammenarbeit ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Das Ziel von Borealis war es, neu akquirierte Standorte möglichst unkompliziert und ressourcenschonend an Bord zu holen und schnell ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen. Hierfür wurde auf den Azure Virtual Desktop von Microsoft gesetzt. Somit konnte nicht nur Hardware, sondern auch die wertvolle Zeit aller Beteiligten gespart werden.

Borealis ist einer der weltweit führenden Anbieter von fortschrittlichen und kreislauffähigen Polyolefin-Lösungen und der weltweit achtgrößte Hersteller von Polyethylen und Polypropylen. Besonders durch die intensive Nutzung von Microsoft 365 konnte Borealis, die ihren Sitz in Wien hat, auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Microsoft zurückblicken. Nun sollten Maßnahmen gesetzt werden, um die hohen Sicherheits- und Compliance-Standards von Borealis sicherzustellen – nicht nur für die eigenen Mitarbeiter*innen.

Jedes Unternehmen weltweit, das schnell wächst, muss eine Antwort auf die Frage finden, wie es Geschäftsabläufe mit neu akquirierten Standorten optimal gestaltet. Die größte Herausforderung ist hierbei, die Sicherheit zu gewährleisten.

so Ivo Karremans, Head of IT Operations & Security bei Borealis.   

In kürzester Zeit sollten auch Mitarbeiter*innen an den neuen Standorten in der Lage sein, sicher und nahtlos im Borealis-Netzwerk arbeiten zu können. Die Lösung: Remote-Arbeit mit dem Microsoft Azure Virtual Desktop: Statt auf die Lieferung eines Borealis-Geräts zu warten, brauchen neue Kolleg*innen nur ihren Laptop aufklappen – und nun befinden sie sich im Borealis-Netzwerk. Darüber hinaus können so auch Auftragnehmer*innen und andere externe Partner, mit denen eng zusammengearbeitet wird, auf die Ressourcen und Applikationen von Borealis zugreifen. Die Erleichterung des Arbeitsalltages für alle Beteiligten zeigte sich schnell: Die Mitarbeiter*innen von Borealis können jetzt einsehen, wann die Kolleg*innen an den neuen Standort verfügbar sind. Damit werden Kommunikations- und Organisationsprozesse wie die Terminfindung erheblich beschleunigt und effizienter gestaltet.

Neue Standorte, neue Kolleg*innen, neue Anforderungen

Borealis ist ein international agierendes Unternehmen, das von dynamischem Wachstum geprägt ist. Nach der Akquise neuer Standorte musste in der Vergangenheit viel Zeit investiert werden, um die neuen lokalen Infrastrukturen an jene von Borealis anzupassen und die Sicherheit für alle Beteiligten zu gewährleisten.  In diesem Sinne musste die entsprechende Hardware bereitgestellt werden: Einkauf, Programmierung und der Versand in die Standorte gingen damit einher. Aufgrund des Hardware- und des Chip-Mangels in den letzten Jahren gestaltete sich die Versorgung der neuen Standorte und externen Partner mit Hardware allerdings zunehmend als Herausforderung. Für Borealis wurde deutlich, dass für eine reibungslose und sichere Zusammenarbeit ein Umdenken gefragt war.

(c) pexels-mikael-blomkvist

Im ersten Schritt wurden sämtliche Mitarbeiter*innen an den neuen Standorten von Borealis in das HR-System eingepflegt. So konnten sie mit ihren eigenen Endgeräten automatisch auf das Borealis-interne Netzwerk gelangen und auf unternehmensinterne Anwendungen wie das Intranet, HSE-Dienste und das Borealis Management System sowie auch auf E-Mails, Kontakte, Lizenzen und Browserdienste zugreifen. Dies ebnete den Weg für die nächste Phase: Der Umstieg auf den Microsoft Azure Virtual Desktop als sicheres Remote-Arbeitsumfeld.

Die Entscheidung für Microsoft Azure ist uns leichtgefallen, da es zwei unserer zentralsten Herausforderungen auf einmal löst: die Gewährleistung der Sicherheit und eine endlose Skalierung. Der Umstieg war ohne zusätzlichen Hardwarebedarf möglich, wodurch sich die Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen an den neuen Standorten sowie mit externen Partnern besonders unkompliziert und zugleich sicher gestaltet.

so Gert Lemmens, Director IT&S bei Borealis.

Sicherheit in allen Abläufen: vom Onboarding bis hin zur Zusammenarbeit

Innerhalb nur weniger Wochen wurde der Microsoft Azure Virtual Desktop gemeinsam mit dem IT-Partner HCL Technologies implementiert. Dank der Ende-zu-Ende Verschlüsselung kann eine sichere Remote-Arbeit auch für externe Mitarbeiter*innen gewährleistet werden. Der monatliche „Image Review Cycle“ garantiert dabei, dass sämtliche Sicherheitsaspekte von dem System erfüllt werden.

Die Vorteile des Umstiegs auf die Cloud sind für Borealis vielfältig. Das ganze System lässt sich duplizieren und die Serverumgebung kann in Azure eingepflegt werden, wodurch bei künftigen Implementierungs- und Wartungsprozessen eine Menge Zeit gespart wird. Der Einbindung neuer Standorte und der Zusammenarbeit mit neuen Partnern jeder Größe steht somit nichts mehr im Wege. Wie sich das bemerkbar macht: Mittlerweile verzeichnet Borealis, zusammen mit dem Mutterkonzern OMV, die größte Azure-Nutzung in ganz Österreich.

Mit dem Umweltgedanken am Puls der Zeit

Die Implementierung des Azure Virtual Desktop hat für Borealis neue Möglichkeiten eröffnet, als Unternehmen nachhaltig zu agieren. Statt funktionstüchtige Geräte zu ersetzen werden Hardware, Ressourcen und Wege gespart. Im Fokus steht dabei nicht, die Kontakte pauschal zu verringern, sondern schlicht zu hinterfragen: Wann ist persönlicher Kontakt notwendig und sinnvoll? Wann können die Ressourcen und die Zeit aller Beteiligten gespart werden?

Der Blick in die Zukunft: Auch wenn das Projekt auf der technischen Ebene nun als erfolgreich umgesetzt gilt: Im nächsten Schritt soll es nun auch auf der internen Prozessebene bei Borealis seine Wellen schlagen.

/ Headerbild: (c) Borealis
Image Block: (c) Mikael Blomkvist