Microsoft Schweiz unterzeichnet «mia Engiadina Charta»

Mit der Unterzeichnung der «mia Engiadina Charta» unterstützt Microsoft Schweiz als Partner der ersten Stunde das visionäre Projekt einer Region, die sich fit macht für das digitale Zeitalter.

Microsoft Schweiz, vertreten durch Country General Manager Dr. Marianne Janik, hat heute die «mia Engiadina Charta» in Ftan anlässlich der offiziellen Feierlichkeiten zusammen mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft unterzeichnet. Dieses Bekenntnis ist ein weiterer wichtiger Meilenstein der Zusammenarbeit im Rahmen dieses  zukunftsweisenden Projekts. Microsoft Schweiz ist Partner der ersten Stunde bei mia Engiadina. Die Zusammenarbeit erfolgt auf zwei Ebenen. Nebst der Unterstützung als Technologiepartner nutzen Microsoft Schweiz Mitarbeiter den «Third Place» mia Engiadina intensiv. So verbrachten im Rahmen des «Alpine Co-Working Events» rund 10 Mitarbeiter und 34 Startups gemeinsam eine «Co-Creation» Woche.

Moderne Technologien ermöglichen das Arbeiten unabhängig von Zeit und Ort. Damit rücken Menschen und Regionen näher zusammen; der Graben zwischen Wirtschaftszentrum und Randregion verschwindet zunehmend. Damit diese gesunde Entwicklung stattfinden kann, braucht es zwei Grundvoraussetzungen: eine flächendeckend gut ausgebaute Infrastruktur und neue Arbeits- und Lebensmodelle. Mia Engiadina vereint diese beiden Komponenten auf zukunftsweisender Form. Dies war der Grund, warum Microsoft Schweiz mia Engiadina von Anfang an als Partner unterstützte.

Der Third Place «mia Engiadina» als Ort der Vernetzung, Inspiration und Entschleunigung

Mit dem Claim «mia Engiadina – Your first Third Place» bringen die Initianten von mia Engiadina ihre Ambition zum Ausdruck, als Region zum bevorzugten Rückzugs-, Kreativitäts- und Entschleunigungsort der Schweiz zu werden. Sie haben erkannt, dass die Digitalisierung nicht nur grosse Chancen mit sich bringt, sondern unsere Wirtschaft und Gesellschaft auch zum Umdenken zwingt. Marianne Janik dazu: «Der Denk- und Werkplatz Schweiz kann langfristig seine Spitzenposition nur dann verteidigen, wenn es uns gelingt, unsere Innovationsfähigkeit zu halten und auszubauen. Das digitale Zeitalter verändert die Spielregeln am Markt drastisch – was für die Schweiz als Hochlohnland mit hervorragend ausgebildeten Marktteilnehmern Chancen und Gefahren zugleich eröffnet. Wir müssen uns Gedanken machen, welche Antworten wir als Wirtschaft und Gesellschaft auf diese Veränderungen haben. Mia Engiadina hat sich diese Gedanken gemacht und trifft mit dem umfassenden Angebot als «Third Place» den Nerv der Zeit. Wir sind stolz darauf, Teil dieses visionären Projekts zu sein.»

Von Co-Working zu Co-Creation zu Innovation

Innovation findet immer weniger im Büro «von 9 to 5» statt. Im digitalen Zeitalter verkürzt sich die Zeit zwischen Idee und Markteinführung drastisch. Dies hat zum einen zur Folge, dass Mitarbeiterengagement und -motivation noch wichtiger werden. Zum andern führt diese Beschleunigung dazu, dass der Innovationsprozess von Anfang an in offener Form mit dem gesamten Ökosystem stattfinden muss – dazu zählen nebst Kunden und Lieferanten auch Startups und zukünftige Zielgruppen. Es liegt auf der Hand, dass diese Entwicklungen neue Anforderungen an Arbeits-, Vernetzungs- und Denkplätze schaffen. An dieser Erkenntnis setzt mia Engiadina an. Im «Third Place» mia Engiadina soll genau diese Form von Co-Creation möglich sein und es sollen geplante und ungeplante Interaktionen stattfinden.

BizSpark Snow-up in Ftan

Ein Beispiel einer solch übergreifenden Zusammenarbeit fand die vergangene Woche im Rahmen der «Alpine Co-Working Week» in Ftan statt. Anlässlich des «BizSpark Snow-ups» arbeitete während rund einer Woche ein Team von Microsoft gemeinsam mit 34 Startups informell zusammen. Während verschiedener Aktivitäten konnten sich die rund 70 Teilnehmer vernetzen, austauschen und neue Ideen entwickeln. Nach der Erkenntnis «Innovation happens at the Edge» testete Microsoft gemeinsam mit den Startups diese innovative Form der Zusammenarbeit. Die Resonanz der Teilnehmer war äusserst positiv. Eine Wiederholung im Sommer ist bereits vorgesehen.

BizSpark ist das globale ICT Startup Förderprogramm von Microsoft, das 2008 ins Leben gerufen wurde. Durch das Programm erhalten Startups für drei Jahre Microsoft Software und Cloud Benefits kostenfrei. Darüber hinaus bietet BizSpark Zugang zu Industriepartnern, Trainingsressourcen, neuen Kunden und ermöglicht den Austausch mit anderen Startups und Entwicklern. Seit dem Start des Programms wurden in der Schweiz über 1‘500 Jungunternehmen unterstützt. Neben dem BizSpark Programm besteht die Möglichkeit am BizSpark Plus Programm teilzunehmen, welches für Startups «Born in the Cloud» geschaffen worden ist. Im Rahmen dieses Programms können junge Unternehmen von einem Gratispaket der Microsoft Cloud Azure profitieren und individuelle technische Betreuung durch das lokale Microsoft Entwicklerteam in Anspruch nehmen.

Über mia Engiadina

Mia Engiadina ist ein Zusammenschluss aus verschiedenen Akteuren innerhalb und ausserhalb des Engadins mit dem Ziel, ein innovatives und nachhaltiges Zukunftsmodell zu schaffen, von dem die ganze Schweiz profitiert – oder eben Engadiner und Teilzeitengadiner. Auslöser für den Schulterschluss waren Gedanken rund um aktuelle Veränderungen in der Arbeits- und Lebenswelt der Region, aber auch langfristige Herausforderungen des Innovationsstandorts Schweiz. Die Digitalisierung eröffnet dabei enorme Chancen, zwingt aber auch zum Voraus- und Umdenken. Dies bringt der Claim „Mia Engiadina – Your first Third Place/Teis prüm terz lö“ auf den Punkt.  Das Engadin erhebt damit den Anspruch, zum bevorzugten Rückzugs-, Vernetzungs- und Inspirationsort der Schweiz zu werden – indem entsprechende Angebote und Dienstleistungen für Wissensarbeitende und Organisationen geschaffen werden. Die Initianten bringen damit ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass „Third Places“ – also die mentale und geographische Distanz zu primären Arbeits- und Lebenswelten – als Voraussetzung für Innovationsfähigkeit in Zukunft eine noch grössere Bedeutung zukommt. Diese Form von Gegenpolen leistet damit einen wichtigen Beitrag zum langfristigen Erfolg des Denk- und Werkplatzes Schweiz.

Die Medienmitteilung von mia Engiadina finden Sie hier.

Kontakt:
Tobias Billeter
PR & Communications Lead
Telefon: +41 (0)78 844 65 11
Email: [email protected]

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