CyberPeace Institute: Unterstützung für Opfer, die durch eskalierende Konflikte im Cyberspace geschädigt wurden.

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CyberPeace Institute

Die Gründung des CyberPeace Institute ist einen weiteren Meilenstein in den globalen Bemühungen um De-Eskalation von Konflikten und Förderung von Frieden und Stabilität im Cyberspace.

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Das CyberPeace Institute wurde gegründet, um den wachsenden Auswirkungen grosser Cyberangriffe zu begegnen. Das unabhängige NGO wird gefährdete Gemeinschaften unterstützen, die Transparenz fördern und die globale Diskussion über akzeptables Verhalten im Cyberspace vorantreiben.

Um seiner Mission gerecht zu werden wird das CyberPeace Institute, ein unabhängiges NGO, seine Handlungsmöglichkeiten auf drei Kernfunktionen konzentrieren:

  1. Unterstützung: Koordinierung der Wiederherstellungsbemühungen für die am stärksten gefährdeten Opfer von Cyberangriffen und Unterstützung gefährdeter Gemeinschaften und Organisationen, damit sie widerstandsfähiger gegen Angriffe werden.
  2. Verantwortlichkeit: Erleichterung der kollektiven Analyse, Forschung und Untersuchung von Cyberangriffen, auch durch Bewertung ihrer Schäden, und Schaffung von mehr Transparenz für das Problem, damit jeder über bessere Daten verfügt, um Maßnahmen zu informieren.
  3. Weiterentwicklung: Förderung eines positiven und verantwortungsvollen Verhaltens im Cyberspace durch Stärkung und Förderung der Angleichung und Einhaltung internationaler Gesetze und Regeln.

Cyberangriffe verursachen immer grössere Schäden für Menschen und zivile Infrastrukturen auf der ganzen Welt. Die schlimmsten Angriffe haben Unternehmen zerstört, die Wirtschaft gestoppt und Krankenhäuser geschlossen. In jüngster Zeit haben Cyberangriffe die Dienste der lokalen Regierung offline genommen und die Stromnetze und die Wahlinfrastruktur bedroht.

Stéphane Duguin, derzeit Leiter der EU-Empfehlungsstelle für Internetfragen bei Europol und massgeblich am Aufbau des Europäischen Zentrums für Cyberkriminalität (EC3) von Europol beteiligt, wird das CyberPeace Institute als Chief Executive Officer leiten. Marietje Schaake, die jüngste Abgeordnete des Europäischen Parlaments, wird die Präsidentin und Vorsitzende des Beirats des CyberPeace Institute sein.  Darüber hinaus ist sie seit kurzem am Stanford’s Cyber Policy Center und am Institute for Human-Centered Artificial Intelligence tätig.

«Die globalen Störungen durch Cyberangriffe sind die Symptome einer heimtückischen Bedrohung, die Zivilisten in einer Zeit des Friedens treffen», sagte Duguin. «Wir brauchen konkrete Lösungen, um die Widerstandsfähigkeit gefährdeter Gemeinschaften zu erhöhen, Aufschluss über die bösartigen Aktivitäten von Angreifern zu geben und verantwortungsvolles Verhalten im Cyberspace zu fördern. Ich freue mich darauf, das CyberPeace Institute zu diesen Zielen zu führen und Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Regierungen und Industrie in ein gemeinsames Streben nach Frieden im Cyberspace einzubinden.»

«Die Gefahr für die Zivilbevölkerung, von Cyberangriffen ins Visier genommen zu werden, die zwischen Staaten und nichtstaatlichen Akteuren gleichermassen wüten, nimmt zu. Wir brauchen eine Deeskalation und eine Konzentration auf den Frieden im Cyberspace. Ich freue mich darauf, als Präsident des CyberPeace Institute zu dieser dringenden globalen Agenda beizutragen», sagte Schaake.

Ein achtköpfiger Vorstand und ein 14-köpfiger Beirat, der sich aus weltweit renommierten Experten für Cybersicherheit, Völkerrecht, Menschenrechte und internationale Angelegenheiten zusammensetzt, werden das Institut bei der Erreichung seines Ziels unterstützen.

Im Exekutivrates des CyberPeace Institute nehmen unter anderem auch Brad Smith, President Microsoft, und Martin Vetterli, Präsident der EPFL, Einsitz.

Das Institut wird seinen Sitz in Genf haben, was einmal mehr beweist, dass die Schweiz weltweit als Plattform für Dialog und zur Bewältigung solcher globalen Probleme gilt.

In den kommenden Monaten wird das CyberPeace Institute Experten und Interessenvertreter einstellen und treffen, um seine Mission zu erfüllen. Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Partnerschaften auf der ganzen Welt mit dem öffentlichen und privaten Sektor, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft.

Die Initiatoren des Instituts sind Mastercard, Microsoft und die Hewlett Foundation, mit zusätzlicher Unterstützung durch andere Grossunternehmen und philanthropische Institutionen.

Mehr über das CyberPeace Institute erfahren Sie unter www.cyberpeaceinstitute.org