DockerCon 2016: Microsoft integriert Docker Datacenter in Azure Marketplace, SQL Server läuft nun auch als Container auf Linux

dockercon16

Auf der DockerCon 2016 in Seattle hat Microsoft zahlreiche Neuigkeiten rund um den Container-Service Docker angekündigt:

  • Der Dienst Docker Datacenter ist ab sofort über den Azure Marketplace verfügbar. Damit haben Unternehmen Zugang zu einem weiteren Plattformdienst, welcher das Container-Management und die Deployment-Services von Docker nutzen kann aber lokal hinter einer Firewall liegt. Die Auslieferung von Unternehmenssoftware über den Azure Marketplace vereinfacht und beschleunigt das Aufsetzen eines produktiv betriebenen Docker Datacenters.
  • Docker Datacenter kann hybride, Container-basierte Anwendungen über Azure und – erstmals – auch über die On-Premises-Lösung Azure Stack verwalten. Unternehmen betreiben somit Cloud-Lösungen innerhalb des eigenen Rechenzentrums hybrid.
  • Auch die Operations Management Suite (OMS) verwaltet Container nun über Microsoft Azure und Azure Stack. Die OMS erweitert die System Center IT-Verwaltung in die Cloud und ermöglicht damit eine bessere Kontrolle von hybriden Infrastrukturen und Plattform-Umgebungen, darunter Azure, AWS, Windows Server, Linux, VMware oder OpenStack.
  • Die Preview des Azure Container Services bietet nun auch Support für Windows Server-Container und nutzt Docker Swarm für das native Clustern. Damit werden aus universellen Docker-Hosts einzelne, virtuelle Hosts. Der Azure Container Service basiert dabei auf Open-Source-Orchestrierungstools, um die Konfiguration und das Management von Unternehmenssoftware über Templates zu vereinfachen. Die Unterstützung von Azure Container Service für Linux- und Windows Server öffnet die Dienste nun auch für Entwickler, unabhängig von dem Betriebssystem, für das sie Anwendungen programmieren.
  • Mit der Integration der Docker Services läuft SQL Server, zunächst als Private Preview nun auch auf der Linux-Distribution Ubuntu – als Docker-Image in einem Docker-Container. Damit öffnet sich die marktführende Datenbank-Lösung von Microsoft für alle hybriden Cloud- und On-Premise-Szenarien.

Ausführliche Informationen zu den Ankündigungen von Microsoft finden Sie in dem Blogpost „Microsoft brings container innovation to the enterprise at DockerCon 2016“ von Mark Russinovich, CTO, Microsoft Azure.

Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 93,58 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2015; 30. Juni 2015). Der Netto-Gewinn im Fiskaljahr 2015 betrug 18,16 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 31.500 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Das Advanced Technology Labs Europe (ATLE) in München hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.

Ansprechpartner Microsoft

Anika Klauß
Communications Manager Microsoft Cloud & Data Platform

Ansprechpartner PR-Agentur
FAKTOR 3 AG

Jens Schleife
Kattunbleiche 35
D-22041 Hamburg
Tel.: 0 40 – 67 94 46-6127
Fax: 0 40 – 67 94 46-11
[email protected]

Weitere Infos zu diesem Thema

21. Juni 2024
Neue Anwendungen auf Copilot+ PCs

Die neuen Copilot+ PCs sind nun im Handel verfügbar. Hier lesen Sie, auf welche neuen KI-Features sich Nutzer*innen freuen können.

20. Juni 2024
Unterstützung für Forschende durch KI-gestützte wissenschaftliche Entdeckungen

Bei Microsoft ist es unsere Vision, Wissenschaftler*innen mit den neuesten Durchbrüchen in der KI zu befähigen, ihr kreatives Potenzial voll auszuschöpfen und einige unserer dringendsten Herausforderungen zu bewältigen. Um diese Vision zu verwirklichen, müssen wir die volle Leistung der generativen KI mit dem klassischen Quanten-Hybrid-Computing kombinieren, um jede Phase der wissenschaftlichen Vorgehensweise zu verbessern.