Forsa-Umfrage: Jeder zweite würde online wählen

Zum Auftakt des Wahljahres 2013 befragte Microsoft im Rahmen der Initiative „Chancenrepublik Deutschland” gemeinsam mit forsa mehr als 1.000 wahlberechtigte Deutsche über ihre Einstellungen zu Online-Wahlen und E-Partizipation, also der Beteiligung an politischen Prozessen über das Internet. Die Ergebnisse der Umfrage belegen: Der Einsatz digitaler Technologien stößt, auch wenn es um Wahlen und Bürgerbeteiligung geht, auf eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung. So meinen 43 Prozent der Befragten, dass Internetwahlen einfacher und bequemer sind als herkömmliche Briefwahlen. 42 Prozent halten das Argument für überzeugend, dass Internetwahlen ohne große Schwierigkeiten und noch am Wahltag selbst möglich sind und 37 Prozent glauben, dass an Internetwahlen auch Bürger teilnehmen würden, die sich sonst gar nicht an Wahlen beteiligen.

Wähler mobilisieren

Vor allem jüngere Menschen, die sich von der klassischen Parteienpolitik oft wenig angesprochen fühlen – in den beiden großen deutschen Volksparteien liegt das Durchschnittsalter der Parteimitglieder bei fast 60 Jahren – möchten digitale Technologien auch im politischen Umfeld stärker nutzen. Für 78 Prozent der Digital Natives ist das Internet auch in politischen Fragen eine gern genutzte Informationsquelle. 65 Prozent der unter 30-Jährigen würden online wählen, 45 Prozent sind davon überzeugt, dass Online-Wahlen auch Nichtwähler zur Stimmabgabe ermutigen könnten. Und 38 Prozent der jungen Wähler sehen in der Beteiligung an politischen Entscheidungen via Internet (E-Partizipation) ein probates Mittel gegen Politikverdrossenheit. „Digitale Technologien stärken die Demokratie”, erklärt Christian P. Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, „sie könnten mehr junge Menschen für das politische Geschehen interessieren und neue Wähler mobilisieren.”

Beteiligung erhöhen

Bereits im Herbst 2009 hatte eine Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM belegt, dass Online-Wahlen die Beteiligung an der letzten Bundestagswahl signifikant gesteigert hätte: 21 Prozent der Nichtwähler gaben an, sie hätten gewählt, wäre eine elektronische Stimmabgabe per Internet möglich gewesen. Damit wäre die historisch niedrige Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2009 von 71 Prozent auf 77 Prozent gestiegen. Bisher ist Estland das einzige EU-Land, in dem online gewählt wird. In dem baltischen Staat wurden Wahlen über das Internet bereits 2005 eingeführt, bei den Parlamentswahlen 2011 wurde fast ein Viertel aller Stimmen online abgegeben. Vor allem die Beteiligung an den Europawahlen hat sich in Estland in den letzten Jahren substantiell erhöht – von 27 Prozent in 2004 auf 43 Prozent in 2009.

Vertrauen stärken

Auch jeder zweite Deutsche würde online wählen. Noch mehr Bundesbürger haben Interesse an Information und Partizipation über das Internet: 68 Prozent der Befragten wollen sich im Internet über politische Themen informieren. 58 bzw. 45 Prozent würden sich online an Diskussionen und Abstimmungen in ihrer Gemeinde bzw. auf überregionaler Ebene beteiligen. Jeder Dritte Deutsche meint, dass eine Beteiligung der Bürger an der politischen Entscheidungsfindung über das Internet das Vertrauen in die Politik fördern kann. Dennoch glauben nur 17 Prozent, dass direkte Kontakte von Politikern und Bürgern im Internet vertrauensbildend wirken. Henrik Tesch, Leiter Politik und Gesellschaftliches Engagement Microsoft Deutschland: „Politiker und Parteien müssen sich bei ihren Aktivitäten im Internet und in sozialen Netzwerken künftig besonders um Glaubwürdigkeit und Transparenz bemühen, um ihre Chancen in der Generation der Digital Natives nicht zu verspielen.”

Junge Wähler wollen digitale Technologien auch im politischen Umfeld stärker nutzen. In der Altersklasse zwischen 18 und 29

  • möchten 78 Prozent das Internet auch zu politischen Themen als Informationsquelle nutzen.
  • würden 65 Prozent online wählen.
  • glauben 45 Prozent, dass Online-Wahlen auch Nichtwähler zur Stimmabgabe ermutigen könnten.
  • sehen 38 Prozent in E-Partizipation ein Mittel gegen Politikverdrossenheit.


Demokratie & IT

Digitale Technologien wie Cloud-Computing tragen dazu bei, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu demokratisieren: IT-Lösungen machen Verwaltungsprozesse transparenter, erleichtern die Mitsprache bei politischen Verfahren und Entscheidungen. Sie bieten vielen Bevölkerungsgruppen neue Möglichkeiten, am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und erleichtern Unternehmen den Zugang zu Märkten und Technologien. Diese Entwicklung stellt neue Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit. Unter dem Stichwort „Demokratie und IT” will Microsoft deshalb im Wahljahr 2013 die Diskussion über Chancen und Risiken digitaler Technologien für Politik, Wirtschaft und Verwaltung vertiefen. Hierauf zahlen verschiedene Initiativen von Microsoft ein: Chancenrepublik Deutschland, Public Sector sowie Corporate Technical Responsibility.

Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 73,72 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2012; 30. Juni 2012). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2012 betrug 21,76 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 38.000 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Das Advanced Technology Labs Europe (ATLE) in Aachen hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.

Microsoft Corporate Citizenship
Microsoft hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, um einen Beitrag zu Wachstum und Entwicklung des Standorts Deutschlands zu leisten. Aus diesem Grunde engagiert sich das Unternehmen gemeinsam mit kompetenten Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in zahlreichen Initiativen und Projekten. Dabei konzentriert sich Microsoft auf folgende Kernthemen: Bildung fördern, Wissenschaft unterstützen, Wachstum schaffen und IT-Sicherheit verbessern. Mit der Initiative „YouthSpark” bündelt Microsoft seine Aktivitäten und will in den nächsten drei Jahren weltweit 300 Millionen jungen Menschen einen besseren Zugang zu Bildung und Technologie ermöglichen und ihnen so den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Dazu gehören in Deutschland die Innovationsinitiative „Chancenrepublik Deutschland”, die High-Tech-Gründerprogramme BizSpark, BizSpark Plus und BizSpark One sowie das Projekt „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache”.

Die Infografik finden Sie unter
http://www.microsoft.com/germany/newsroom/bild.mspx?id=4862

Ansprechpartner Microsoft
Katrin Pommer
Communications Manager Corporate Citizenship

Ansprechpartner PR-Agentur FAKTOR 3 AG
Nicola Stegmann
Kattunbleiche 35
D-22041 Hamburg
Tel.: 0 40 – 67 94 46-57
Fax: 0 40 – 67 94 46-11
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