Ignite 2015: Microsoft macht die Mailbox social

Auf der Ignite, der weltgrößten Microsoft-Veranstaltung für IT Professionals, die vom 4. bis 8. Mai in Chicago stattfindet, präsentiert Microsoft erstmals Exchange Server 2016, der als Preview im Laufe des Jahres erscheinen wird. Exchange Server wird eine Vielzahl an neuen Funktionen beinhalten, die bereits in Office 365 veröffentlicht wurden. Die neue Serverversion wird zudem intelligentere Suchfunktionen sowie verbesserte eDiscovery bieten, um Compliance-Richtlinien im Unternehmen noch besser umsetzen zu können. Zudem werden die Skalierbarkeit und Performance verbessert sowie neue Hybrid-Deploymentmodelle zwischen Exchange Server und Office 365 unterstützt.

Microsoft führt mit einem Anteil von 69 Prozent bei Exchange Server den Markt der Groupware-Anbieter an, hat Techconsult in einem Market Paper 2014 erhoben. In Deutschland nutzen mehr als 70 Prozent der im DAX notierten Unternehmen Exchange für die Organisation ihrer E-Mails. Immer mehr Traditionsunternehmen wie Henkel und BASF verlegen ihre Mailboxes in die Cloud und machen es den vielen Startups nach, die von Anfang an auf Exchange Online und Office 365 setzen. „Wir sind in der Pflicht, E-Mail als wichtigstes Kommunikationsmittel noch effizienter zu machen. Deshalb bringen wir die Mailbox in die Neuzeit und erweitern sie um intelligente Assistenten und Social Funktionen”, sagt Dr. Thorsten Hübschen, bei Microsoft Deutschland für das Office-Geschäft verantwortlich. „Auf der Ignite 2015 haben wir gezeigt, dass wir weiter in die Mailbox investieren, sowohl in der Cloud als auch über den Exchange Server.“

Zudem hat Microsoft neue Funktionen von Delve auf der Ignite 2015 vorgestellt. Der selbstlernende Algorithmus auf der Basis von Office Graph erweitert die Möglichkeiten für Mitarbeiter, in Office 365 Groups nach Informationen und Qualifikationen ihrer Kollegen zu suchen, die ihnen in aktuellen Projekten helfen können. Zu den von Delve aufbereiteten Informationen zählen nicht nur die Profile der Teamkollegen, sondern auch die meistverwendeten Dokumente und Aktivitäten der Teammitglieder. Da Delve Daten aus dem persönlichen Verhalten der einzelnen Nutzer generiert, überlässt Microsoft dem Anwender auf der Basis von Privacy-Richtlinien der Unternehmen die volle Kontrolle darüber, ob diese Funktion zur Verfügung gestellt wird. Das Zuordnen einzelner Erkenntnisse zur Identifikation spezieller Anwender lässt sich sowohl auf Team- als auch auf Unternehmensebene ausschließen. Die Entscheidung darüber, welche Daten für unternehmensweite Analysen zur Verfügung stehen, verbleibt damit immer beim einzelnen Mitarbeiter.

Im neuen Outlook 2016, das seit gestern als Public Preview zur Verfügung steht, und den mobilen Outlook-Anwendungen für iOS, Android und Windows Phone haben Wissensarbeiter einen schnelleren Überblick über aktuelle Diskussionen und Projekte und können diese schnell bearbeiten. Mit Clutter hält ein Tool in Outlook 2016 Einzug, welches wichtige und unwichtige eMails für den Nutzer sortiert. Zudem können Anlagen einfach eingefügt werden, da Outlook 2016 automatisch die zuletzt genutzten Dokumente anzeigt – egal ob diese lokal oder in der Cloud gespeichert wurden.

Über die Funktion Skype meets Now können Gruppenmitglieder in Office 365-Gruppen Video- und Audiokonferenzen mit einem einzigen Klick starten. Microsoft integriert die Gruppenfunktionen von Office 365 auch in Dynamics CRM und stellt so Vertriebs- und Marketingteams die wichtigen Collaboration-Tools von Office 365 direkt zur Verfügung.

Auf der Entwicklerkonferenz BUILD 2015 in der vergangenen Woche hat Microsoft angekündigt, aus Office eine echte Entwicklerplattform zu machen, und hat dafür eine Reihe von offenen Office-APIs vorgestellt. Auf der Ignite 2015 präsentierte Microsoft nun auch die Groups-API, um Entwicklern auch die Gruppenfunktionen von Office 365 für eigene Anwendungen zu öffnen. All diese Neuheiten werden bis Ende 2015 produktiv verfügbar sein, kündigte Microsoft an.

Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 86,83 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2014; 30. Juni 2014). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2014 betrug 22,07 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2.700 Angestellte. Im Verbund mit rund 36.500 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Das Advanced Technology Labs Europe (ATLE) in München hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.

Ansprechpartner Microsoft
Diana Heinrichs
Communications Manager New Workstyle

Ansprechpartner PR-Agentur FAKTOR 3 AG
Sven Labenz
Kattunbleiche 35
D-22041 Hamburg
Tel.: 0 40 – 67 94 46-72
Fax: 0 40 – 67 94 46-11
E-Mail: [email protected]

Weitere Infos zu diesem Thema

29. Februar 2024
Microsoft führt Copilot for Finance ein – den neuesten Copilot für Microsoft 365, um das moderne Finanzwesen zu transformieren

Heute kündigt Microsoft die öffentliche Vorschau von an, der neuesten rollenbasierten Erweiterung von Microsoft Copilot für Microsoft 365. Das Add-on soll die tägliche Arbeit von Finanzteams transformieren. Copilot for Finance ergänzt Copilot for Sales und Copilot for Service, die jetzt allgemein verfügbar sind. Diese Tools bieten KI-gestützte, rollenspezifische Workflow-Automatisierung, Empfehlungen sowie geführte Aktionen im Arbeitsablauf.

15. Februar 2024
Fit für das KI-Zeitalter: Microsoft investiert 3,2 Milliarden Euro, um KI-Infrastruktur und Cloud-Kapazitäten in Deutschland mehr als zu verdoppeln sowie Fachkräfte zu qualifizieren

Microsoft hat heute die größte Investition seiner 40-jährigen Geschichte in Deutschland angekündigt, um die Möglichkeiten und den Nutzen von künstlicher Intelligenz (KI) in der Bundesrepublik beschleunigt voranzubringen. Microsoft wird seine Rechenzentren für Cloud- und KI-Anwendungen ausbauen sowie bis Ende 2025 mehr als 1,2 Millionen Menschen im Bereich digitale Kompetenzen weiterbilden.