IT hat mehr mit HR zu tun als mit Bits und Bytes

Kollaboration und New Work

Eine intelligente IT-Infrastruktur wird in Zukunft der Zentralschlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg sein. In diesem Artikel berichtet der Newcomer TRESONUS über den Einsatz ihrer IT-Infrastruktur, ihren Erfahrungen damit und warum diese nicht nur wirtschaftlich relevant, sondern auch für die Personalabteilung unablässig ist.

Wir sind TRESONUS – ein junges Unternehmen, gegründet 2019 mit Spezialisierung auf Digitalisierung in all ihren Facetten. Wir begleiten Unternehmen in Digitalisierungsprozessen als Partner. Unsere Besonderheit dabei ist, dass wir Unternehmensberatung (Analyse, Kosteneffizienz und Optimierung) mit Marketing (Kreativität und Umsetzung) verbinden, und somit mit unseren Kunden den digitalen Wandel effizient beschreiten sowie kommunikativ begleiten.

Wir selbst stehen allerdings auch vor vielfältigen Herausforderungen. Etwa, dass wir erst seit kurzer Zeit am Markt bestehen, stark wachsen wollen und gleich zu Beginn alles richtig machen möchten – vor allem auch essenzielle Themen wie IT.

Allein unter vielen: Eine Frage der Abgrenzung

Auch wenn wir eine besondere Herausstellung haben, stehen wir dennoch in einem sehr kompetitiven Umfeld – es gibt viele Unternehmensberater und Marketingagenturen. Dies hat zwei Konsequenzen: Kunden haben die Auswahl an einem großen Angebot an Dienstleistern und die Arbeitskräfte wiederrum können sich ihren Arbeitgeber aus einer Vielzahl aussuchen.

Notiz 1: Wir müssen attraktiv für die begrenzte Anzahl an Experten sein, damit wir die Leistungen, die wir anbieten, auch erbringen können.

Dass ein Arbeitgeber attraktiv ist, hat sicherlich unterschiedliche Faktoren: Das Betriebsklima muss stimmen, die Arbeit an sich muss spannend sein, die stetige Weiterbildung garantiert werden und die Lebenszeit mit der Arbeit vereinbar sein. Dies sehen wir neben dem Betriebsklima und Weiterbildung als den größten Hebel für eine attraktive Arbeitgebermarke. Möglichkeiten wie Homeoffice sind dabei ein wichtiger Beitrag, vor allem im Zusammenhang mit flexiblen Arbeitszeiten. Aber auch wenn diese Möglichkeit bei immer mehr Arbeitgebern geboten wird, stößt es oftmals an firmenpolitische Grenzen oder es scheitert an IT-Themen. Das wollen wir anders gestalten.

Notiz 2: Wir möchten nicht nur Homeoffice und flexible Arbeitszeiten anbieten, sondern diese Kultur auch aktiv leben. Damit dieses Versprechen auch eingehalten werden kann, muss technisch alles funktionieren, auch wenn wir selbst keine IT im Hause haben.

Heute ist schon morgen: Eine Frage der Struktur

Auf die Situation am Arbeitsmarkt prallt unsere Vision der Expansion. Einem starken Wachstum versperren gleich zu Beginn ein paar Hürden den Weg: Mietpreise in Großstädten und wieder IT-Gedanken. Wer koordiniert und sichert Daten imHomeoffice?

Das Thema Mietpreise und ohnehin die Idee des selbstständigen Arbeitens geben uns vor, in allem was wir tun, das Morgen fest im Blick zu haben – geplant und dennoch mit genug Spielraum für alles, was morgen anders ist als es gestern gedacht war.

Das Ziel ist, orts-, zeit- und geräteunabhängiges Arbeiten mit höchsten Anforderungen an Sicherheit mit automatisierten Backupprozessen. Dabei muss Raum für Kollaboration immer gegeben sein und genauso eine Dateiablage, die immer zu 100% DSGVO-konform ist.

Notiz 3: Unsere IT-Infrastruktur muss eine Antwort auf Sicherheit geben, dabei allerdings Agilität und Raum für ein Morgen nicht versperren.

Die Lösung

Die gute Nachricht: Alle unsere Herausforderungen konnten wir in einem Rekordtempo angehen. Innerhalb von drei Monaten haben wir uns gegründet und eine IT-Infrastruktur mit unseren Anforderungen wie der Ortsunabhängigkeit, digitale Prozesse und digitales Projektmanagement mit höchst sicherem Ablagesystem (DSGVO-konform) inklusive Backup-System auf die Beine gestellt. Hinzu ist die Infrastruktur dynamisch skalierbar und wächst mit jedem neuen Mitarbeiter automatisch mit.

Möglich hat das letztlich Microsoft gemacht: Auf der Microsoft 365-Plattform haben wir uns die passenden Leistungsbausteine ausgewählt und nach unseren Bedürfnissen zusammengestellt. Unsere Mitarbeitenden können von überall auf die für sie relevanten Informationen zugreifen; gleichzeitig sind die Daten optimal geschützt und permanent verfügbar – und das sowohl auf unseren Surface Pro 6 als auch auf unseren iPhones.

Zur Zusammenarbeit in der Projektarbeit nutzen wir Teams als Chat und Dateiablage, aber auch als klassische Festnetztelefonie und können so an jedem beliebigen Ort arbeiten. Damit können wir alle Unternehmensdaten und die komplette IT-Infrastruktur zu 100 Prozent in der Cloud abbilden – und das ohne eine interne IT-Abteilung. Dies übernimmt der Microsoft-Gold-Partner aConTech für uns, der auch bei der Ersteinrichtung und dem Plattformaufbau beraten hat.

Fazit: Wo IT und HR verschmelzen

Wir sehen, dass sich IT und Personalabteilung auf einer ganz anderen Ebene begegnen. War früher die IT dafür zuständig, dass, vereinfacht gesprochen, im Büro soweit alles funktioniert und die Server laufen, ist sie heute maßgeblich am Arbeitsplatz von heute und morgen beteiligt. Eine IT-Infrastruktur muss also nicht mehr nur Hardware und Software können, sondern auch die Lebenslage und Herausforderungen der Menschen, die sie bedient, verstehen und berücksichtigen. Und damit hat eine IT immer mehr die Abstimmung mit der HR zu suchen.

Mehr Informationen zu TRESONUS gibt es unter www.tresonus.de.

 


Ein Gastbeitrag von Fabian Schütze
Chief Operating Officer bei TRESONUS

Fabian Schütze

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