Microsoft: Ende des Extended Support für Windows 2000 Server

Gemäß einer aktuellen Untersuchung von TechConsult gibt es noch eine Basis von rund 61.000 Installationen von Windows 2000 Server in Deutschland. Das entspricht 3,3 Prozent des gesamten Server-Markts. Peter Burghardt, Geschäftsführer von TechConsult: „Windows 2000 Server hat sich in der Vergangenheit als ein verlässliches Betriebssystem erwiesen. 10 Jahre technologische Weiterentwicklung gehen jedoch auch an einem guten Betriebssystem nicht spurlos vorbei. Um den steigenden Sicherheitsanforderungen gerecht werden zu können, das heißt auch gegenüber Online-Angriffen optimal geschützt zu sein, ist es an der Zeit, sich Gedanken um eine aktuelle Plattform zu machen.“
 
Wege zur Migration
 
Microsoft erleichtert allen Kunden die Migration auf neue Versionen. So können Unternehmen, die sich nicht sicher sind, ob sie noch Lizenzen von Windows 2000 Server einsetzen, unter http://www.microsoft.com/map das Microsoft Assessment and Planning (MAP)-Toolkit herunterladen. Falls dieses entsprechende Lizenzen entdeckt, können sich die Kunden in einem Webcast über die Migrationsmöglichkeiten informieren. Dieser lässt sich unter http://www.microsoft.com/germany/technet/webcasts/eventdetail.aspx?EventID=1032429033 ansehen.
Windows Server 2008 R2 bietet mit den erweiterten Lizenzierungsrechten für Virtualisierung die Möglichkeit, eine – in Abhängigkeit von der lizenzierten Edition – bestimmte Anzahl von zusätzlichen Windows-Servern ohne Mehrkosten auf einer lizenzierten Hardwarebasis zu betreiben. Im Falle der Datacenter Edition sind das sogar beliebig viele. Ein solcher virtueller Server kann auch problemlos die Aufgaben eines alten Windows 2000 Server übernehmen. Mehr dazu erfahren Unternehmen bei Lösungspartnern, dem Microsoft Account Manager oder unter http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2008r2/default.mspx.
 
Weitere Informationen
 
Zur Planungssicherheit hat Microsoft klar definierte Produktlebenszyklen eingeführt. Die wichtigsten Informationen dazu stehen unter http://support.microsoft.com/gp/lifepolicy. Aufgrund dieser Richtlinien werden ebenfalls am 13. Juli 2010 Windows Server 2003 und Windows Server 2003 R2 von der Mainstream Support- in die Extended Support-Phase übergehen. Mehr Informationen zu den Microsoft Support Lifecycle-Richtlinien gibt es unter http://support.microsoft.com/lifecycle.
 
 
Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 58,44 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2009; 30. Juni 2009). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2009 betrug 20,36 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 31.500 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Im Mai 2003 wurde in Aachen das European Microsoft Innovation Center (EMIC) eröffnet. Es hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.
 
Microsoft Windows Server
Microsoft Server bieten Unternehmen jeder Größe eine umfassende Basisinfrastruktur und eine leistungsfähige Applikationsplattform. Mit der Basisinfrastruktur, im Kern bestehend aus dem Betriebssystem Windows Server 2008 R2, Lösungen für Systemmanagement (System Center) sowie Sicherheitslösungen (Forefront), reduzieren IT-Abteilungen Komplexität und Kosten, steuern den Zugriff auf Informationen und stellen IT-Infrastrukturen effizient und sicher zur Verfügung. Die Applikationsplattform setzt sich aus der Datenmanagementplattform SQL Server 2008, BizTalk Server 2006 R2 für Geschäftsprozessmanagement und der Entwicklungsplattform Visual Studio 2008 zusammen. Sie ermöglicht IT-Abteilungen eine effektivere und flexiblere Unterstützung des operativen Geschäfts und steigert aufgrund der Integration mit 2007 Microsoft Office System die Produktivität der Endanwender. Microsoft Server werden gemäß der Common Engineering Criteria (CEC), der Dynamic Systems Initiative (DSI) und dem Security Development Lifecycle (SDL) entwickelt, um einen optimalen wirtschaftlichen Nutzen, eine einfache Verwaltung und ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.
 
 
Ansprechpartner Microsoft
Microsoft Deutschland GmbH
Ines Gensinger
Communications Manager Infrastruktursoftware
 
2009-172 BusC

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