Microsoft: Neue Lizenzierungs-, Support- und Informationsangebote für Virtualisierung

Zu den 41 Server-Applikationen mit erweiterten Softwarelizenz-Bedingungen gehören unter anderem Microsoft SQL Server 2008 Enterprise, Microsoft Exchange Server 2007 SP1 Standard und Enterprise, Microsoft Dynamics CRM 4.0 Enterprise und Professional, Microsoft Office SharePoint Server 2007 sowie Microsoft System Center-Produkte. Die neuen Bedingungen ersetzen die bisherige 90-Tage-Regel für die Neuzuordnung von Lizenzen zwischen verschiedenen Servern einer Farm. Die Aufhebung der zeitlichen Begrenzung reduziert für viele Kunden die Anzahl der benötigten Lizenzen. Dies erhöht die Flexibilität und vereinfacht das Nachverfolgen von Anwendungsinstanzen oder Prozessoren. Denn Kunden brauchen nur noch die Lizenzen pro Server-Farm ermitteln und nicht mehr pro Server.
 
Erweiterte technische Unterstützung 
 
Microsoft hat seine technischen Support-Richtlinien für 31 Server-Applikationen aktualisiert. Die Kunden erhalten nun Unterstützung, wenn sie diese Anwendungen auf Windows Server 2008 Hyper-V, Hyper-V Server oder jede andere validierte Virtualisierungsplattform von Drittanbietern installieren. Somit bekommen sie den gleichen Support in einer virtualisierten Umgebung wie bei einer nicht-virtuellen. Um dies zu ermöglichen, hat Microsoft im Juni 2008 das Server Virtualization Validation Program (http://windowsservercatalog.com/svvp) gestartet. Damit kann jeder Software-Anbieter seine Virtualisierungsprogramme auf Windows Server 2008 sowie früheren Versionen von Windows Server testen und validieren. Ohne diese Validierung kann Microsoft keinen Support für die Software des Drittanbieters leisten. Unter anderem nehmen bereits Cisco, Citrix, Novell, Sun Microsystems und Virtual Iron an diesem Programm teil.
 
Weltweite Trainings-Events  
 
In der weltweiten Veranstaltungsserie wird Microsoft mehr als 250.000 IT-Experten zu Virtualisierungsprodukten, Deployment-Tools und Partnerlösungen informieren. Mehr als 100 Events finden in 50 Ländern statt, in Deutschland am 14. Oktober in Hannover, am 16. Oktober in Dortmund, am 21. Oktober in Wiesbaden und am 23. Oktober in Nürnberg. Mehr Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter:
 
Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 60,42 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2008; 30. Juni). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2008 betrug 22,49 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 33.000 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Im Mai 2003 wurde in Aachen das European Microsoft Innovation Center (EMIC) eröffnet. Es hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.
 
Microsoft Windows Server
Microsoft Server bieten Unternehmen jeder Größe eine umfassende Basisinfrastruktur und eine leistungsfähige Applikationsplattform. Mit der Basisinfrastruktur, im Kern bestehend aus dem Betriebssystem Windows Server 2008, Lösungen für Systemmanagement (System Center) sowie Sicherheitslösungen (Forefront), reduzieren IT-Abteilungen Komplexität und Kosten, steuern den Zugriff auf Informationen und stellen IT-Infrastrukturen effizient und sicher zur Verfügung. Die Applikationsplattform setzt sich aus der Datenmanagementplattform SQL Server 2008, BizTalk Server 2006 R2 für Geschäftsprozessmanagement und der Entwicklungsplattform Visual Studio 2008 zusammen. Sie ermöglicht IT-Abteilungen eine effektivere und flexiblere Unterstützung des operativen Geschäfts und steigert aufgrund der Integration mit 2007 Microsoft Office System die Produktivität der Endanwender. Microsoft Server werden gemäß der Common Engineering Criteria (CEC), der Dynamic Systems Initiative (DSI) und dem Security Development Lifecycle (SDL) entwickelt, um einen optimalen wirtschaftlichen Nutzen, eine einfache Verwaltung und ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.
 
Ansprechpartner Microsoft
Ines Gensinger
Communications Manager Infrastruktursoftware
 
2008-195 BusC

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