Microsoft-Studie: Jeder vierte Computerbesitzer nutzt Raubkopien

Wie sieht der typische Raubkopierer aus? Fast jeder Dritte der befragten Männer ist ein „Softwarepirat“. Nur halb so viele Frauen nutzen Raubkopien. Die meisten Raubkopierer sind zwischen 14 und 29 Jahre alt (37 Prozent). Unter den 30- bis 39-Jährigen nutzt mehr als jeder Vierte illegale Software. 28 Prozent der Raubkopienutzer haben Abitur oder einen Universitätsabschluss. Drei von zehn Softwarepiraten sind Schüler. Sie führen mit 38 Prozent die „Täter“-Liste der deutschen PC-Besitzer an, die schon einmal kostenpflichtige Software für Freunde kopiert oder weiter gegeben haben.
 
„Das ist illegal? Ist doch nur für einen Freund.“
 
Nur jeder siebte Computerbesitzer, der schon einmal eine illegale Raubkopie erstellt hat, hatte ein schlechtes Gewissen. Gerade beim Kopieren von Software für Freunde und Bekannte realisieren die PC-Nutzer nicht, dass es sich hierbei um unrechtmäßige Kopien handelt. „Auch Software ist das Ergebnis kreativer Arbeit und damit geistiges Eigentum, das urheberrechtlich geschützt ist. Softwarepiraten sind nicht nur professionelle Fälscher und passionierte Hacker. Jeder der Softwarekopien brennt und weiter gibt oder Originalsoftware auf mehreren PCs installiert, ohne im Besitz der entsprechenden Lizenzen zu sein, verstößt gegen das Urheberrecht“, erklärt Martin Berchtenbreiter, Senior Director Mittelstand & Partner sowie Mitglied der Geschäftsleitung der Microsoft Deutschland GmbH. Die TNS Emnid-Umfrage zeigt allerdings auch, dass es acht von zehn Menschen stören bis sehr stören würde, wenn ein von ihnen komponiertes Lied, aufgenommenes Foto oder ein von ihnen verfasster Artikel von anderen als deren geistiges Eigentum vertrieben oder verkauft würden. Dieses Gefühl geht über alle Bildungsschichten hinweg und zeigt, dass das Prinzip des „geistigen Eigentums“ generell nachvollzogen werden kann. 80 Prozent der PC-Besitzer halten es auch für wichtig, sich vor Raubkopien zu schützen. Denn neben den wirtschaftlichen Schäden für Arbeitnehmer, Unternehmen und den Staat bergen Raubkopien beträchtliche Risiken für die PC-Nutzer. 73 Prozent der Befragten schätzen die Gefahr, sich mit Schwarzkopien Viren, Trojaner und schädliche Programme einzufangen, hoch bis sehr hoch ein. Die Folge sind Datenverluste,  ausgespähte Passwörter oder der Missbrauch von persönlichen Daten.
 
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Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 58,44 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2009; 30. Juni 2009). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2009 betrug 20,36 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 31.500 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Das European Microsoft Innovation Center (EMIC) in Aachen hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.
 
 
Ansprechpartner Microsoft
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Communications Manager
Microsoft Deutschland GmbH
 
2010-067 BusC

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