Microsoft zeigt auf der Hannover Messe, wie Industrie 4.0 die Wirtschaft neu erfindet

Auf Basis des Internet der Dinge verzahnt Microsoft Unternehmen und ihre Prozesse mit deren Geschäftspartnern, relevanten Zulieferern und bestehenden sowie potentiellen Kunden für eine größtmögliche Wertschöpfung und neue Geschäftsmodelle. Microsoft führt dabei den Dialog mit Industriekunden zu aktuellen und zukunftsweisenden Themen in der Industrie sowohl auf technologischer als auch gesellschaftspolitischer Ebene. Der Fokus liegt damit nicht auf einzelnen Produkten, sondern auf industrierelevanten Lösungen, die Microsoft mit Kunden wie ThyssenKrupp Elevator, Miele, Lotus, Fujitsu und Rockwell Automation sowie Partnern wie Accenture, CGI, Beckhoff, KUKA oder COPA-DATA umgesetzt hat.

In Zukunft steuern intelligente Objekte und Maschinen die Wertschöpfungsprozesse selbst. Es entsteht eine vernetzte, hoch flexible Produktion, die es ermöglicht, kurzfristig auf Marktentwicklungen zu reagieren, Kapazitäten besser auszulasten und Kundenwünsche individueller zu bedienen. Werner Reus, Internet of Things Commercial Lead Microsoft Deutschland, erklärt: „Mit den technologischen Möglichkeiten der auf dem Internet of Things basierenden Industrie 4.0 kann selbst die Fertigung von Einzelstücken rentabel organisiert werden – Stichwort Losgröße 1. Gleichzeitig birgt die digitale Veredelung von Produkten zu smarten Objekten gewaltige Chancen: Produkte und Services werden wertiger weil sie den Anwendern einen echten Mehrwert bieten.”

Jahrhundertchance für die deutsche Wirtschaft
„Die vierte industrielle Revolution setzt sich global durch und ist eine Jahrhundertchance für die deutsche Wirtschaft”, so Dr. Klaus von Rottkay, Chief Operating Officer und Mitglied der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. „Diese Erkenntnis hat sich in den Unternehmen auf breiter Front durchgesetzt. Allerdings: Die Entwicklung innovativer Produkte und Services sowie neuer Geschäftsmodelle basierend auf IT spielt derzeit noch eine untergeordnete Rolle.” Bei Investitionen in IT setzen die Unternehmen in erster Linie auf Prozessoptimierung und Kostensenkung, so eine IDC-Studie im Auftrag von Microsoft Deutschland. Dennoch meint mehr als die Hälfte der Firmen, dass sie ihr eigenes Geschäftsmodell nicht verändern muss, um erfolgreich zu bleiben. Klaus von Rottkay: „Hersteller werden künftig nicht mehr allein über Produkte und Dienstleistungen gegeneinander konkurrieren – sondern vor allem über die Geschäftsmodelle, die sie dadurch ermöglichen. Ziel von Microsoft ist es deshalb, Herstellern dabei zu helfen, ihre Geschäftsmodelle zu transformieren und digital neu zu erfinden.” Dies muss nicht unbedingt disruptiv sein: So können Devices in der Produktionsstätte oder im Verkauf und bestehende Software und Services mit sinnvollen Komponenten wie Machine Learning und Cloud-Lösungen ergänzt und neu erfunden werden.

Smarte Produkte und Dienstleistungen „made in Germany”
So stellt Miele, führender Anbieter von Premium-Hausgeräten und Geräten für den gewerblichen Bereich, eine Projektstudie basierend auf den Microsoft Azure Internet of Things (IoT)-Diensten vor. Damit leiten Miele und Microsoft die nächste Generation von smarten Kochgeräten ein: Anwender können ihren Herd mit einem Assistenzsystem und Online-Rezepten so programmieren, dass Mahlzeiten perfekt gelingen.
 Der Aufzughersteller ThyssenKrupp Elevator AG treibt die Digitalisierung konsequent voran und festigt seine führende Position am Weltmarkt durch Investitionen in die Cloud und das Internet der Dinge. Über die Microsoft Cloud vernetzt ThyssenKrupp Millionen von Sensoren in seinen Aufzügen und überwacht so sämtliche Funktionen – und hat ein völlig neues, präventives Wartungssystem etabliert. Die KUKA Systems Group zeigt auf der Hannover Messe ein zukunftsweisendes Produktionssystem für die künftige Zusammenarbeit von Roboter und Mensch. 

Smarte Produkte und Dienstleistungen der Exportnation Deutschland werden künftig am Weltmarkt gefragter sein denn je. Klaus von Rottkay: „Wir schaffen das digitale Wirtschaftswunder, wenn wir Industrie 4.0 als Digitalisierung von Produktion und Produkten verstehen. Starke deutsche Hochleistungsbranchen, Großunternehmen und Mittelstand müssen mit der ITK-Wirtschaft zusammenarbeiten, um den Technologietransfer für mehr ‚made in Germany‘ sicherzustellen.”

Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 86,83 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2014; 30. Juni 2014). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2014 betrug 22,07 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2.700 Angestellte. Im Verbund mit rund 36.500 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Das Advanced Technology Labs Europe (ATLE) in München hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.

Ansprechpartner Microsoft
Barbara Steiger
Communications Manager Cloud, Entwicklungsplattform, MBS und Innovation

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