Neue Technical Preview von Windows Server 2016 und System Center 2016 vorgestellt

Mit der dritten Technical Preview von Windows Server 2016 und System Center 2016 stellt Microsoft erstmalig eine Preview von Windows Server Containers vor. Das gab das Server & Cloud Team in seinem heutigen Blogpost bekannt. Zudem sind neue Nano Server-Funktionalitäten und Software Defined Datacenter-Erweiterungen verfügbar, mit denen eine solide Grundlage für die Entwicklung moderner Anwendungen und Services geschaffen werden.

Container: Mehr Agilität, weniger Betriebsmanagement

„In der heutigen, sich schnell verändernden Geschäftswelt ist es ausschlaggebend für den Geschäftserfolg, Anwendungen schnell ausliefern und auch kontinuierlich an die Bedürfnisse anpassen zu können“, sagt Peter Arbitter, Head of Cloud & Enterprise bei Microsoft Deutschland. Eine besondere Bedeutung kommt dabei immer mehr dem Einsatz von DevOps (Development + Operations) zu, also Maßnahmen, um häufige Barrieren zwischen Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb durch eine bessere Abstimmung der Prozesse im Unternehmen zu überwinden. Sie schaffen die Voraussetzung für Continuous Delivery und agile Bereitstellungs-, Verwaltungs- und Erstellungsprozesse. Container gewinnen hier immer mehr an Bedeutung, da sie die Agilität erhöhen und das Betriebsmanagement auf das nötige Minimum reduzieren.

Ein großer Vorteil der Container-Technologie: Entwickler nutzen die Programmiersprache ihrer Wahl, ob .NET, ASP.NET, PowerShell oder Python, Ruby on Rails, Java und viele weitere. „Zudem löst Microsoft sein Versprechen ein, dass auch Linux-Nutzer von der Partnerschaft mit Docker profitieren.“

Inspiriert von Microsoft Azure wird die aktuelle Preview von Windows Server 2016 auch neue Software Defined Datacenter-Funktionen beinhalten. Zu den Erweiterungen zählen beispielsweise verbesserte Nano Server-Funktionalitäten zur Remote-Verwaltung mit PowerShell, ein vereinfachtes Software-Defined Networking, höhere Sicherheit durch abgeschirmte Virtuelle Maschinen sowie Funktionserweiterungen von System Center zum Management virtualisierter Umgebungen.

Nano Server: Minimale Größe für ein agiles Server-Umfeld

Bei Nano Server handelt es sich um eine Minimalversion von Windows Server, die nur etwa ein Zwanzigstel der Größe des Windows Server Core hat. Sie bringt nur absolut notwendige Komponenten mit: Hyper-V, Clustering, Networking, Storage, .NET und Common Language Runtime – aber keine grafische Oberfläche. „Mit dem Nano Server schafft Microsoft ein äußerst agiles Server-Umfeld. Als schlankes und perfomantes Betriebssystem ist es speziell darauf ausgelegt, Cloud-Applikationen und Container auszuführen und wichtige Ressourcen zu schonen“, sagt Peter Arbitter.

Windows Server 2016 unterstützt Hyper-V-Container

Windows Server 2016 wird Unterstützung für Windows- und Linux-Container mitbringen. Die Container lassen sich über die Open-Source-Engine Docker verwalten und auf diese Weise Applikationen automatisch bereitstellen. Kunden können Docker-Container-Anwendungen erstellen, die auf Windows-Servern im eigenen Rechenzentrum genauso lauffähig sind wie unter Windows Server 2016 in einer Virtuellen Maschine auf Microsoft Azure, unabhängig von der Hosting-Umgebung und dem Cloud Provider.

Windows Server 2016 wird auch Hyper-V-Container unterstützen. Hier handelt es sich um mit Docker verwaltbare Container, die Microsofts Hypervisor Hyper-V für die Virtualisierung nutzen. Dabei wird Hyper-V den Container und nicht das gesamte Betriebssystem virtualisieren. Diese Virtualisierung schafft eine zusätzliche Isolationsschicht, was besonders Firmen entgegenkommt und für den Einsatz von Containern in mandantenfähigen Umgebungen nützlich ist.

Ausführliche Informationen finden Sie auf dem Server & Cloud Blog. Weitere Details zu den Neuerungen der dritten Technical Preview lesen Sie im Blogpost „What’s new in Windows Server 2016 and System Center 2016 Technical Preview 3“ sowie auf ScottGu’s Blog „Announcing Windows Server 2016 Containers Preview“. Die Previews stehen Ihnen unter folgenden Links zum Download bereit: Windows Server 2016 und System Center 2016.

Microsoft Deutschland GmbH

Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 93,58 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2015; 30. Juni 2015). Der Netto-Gewinn im Fiskaljahr 2015 betrug 18,16 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 31.500 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Das Advanced Technology Labs Europe (ATLE) in München hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.

Ansprechpartner Microsoft

Anika Klauß
Communications Manager Microsoft Cloud Platform

Ansprechpartner PR-Agentur FAKTOR 3 AG

Jens Schleife

Kattunbleiche 35
D-22041 Hamburg

Tel.: 040 – 67 94 46-6127
Fax: 0 40 – 67 94 46-11

[email protected]

Weitere Infos zu diesem Thema

16. Mai 2024
Microsoft Environmental Sustainability Report 2024

Heute hat Microsoft den Environmental Sustainability Report 2024 veröffentlicht. Dieser Bericht bezieht sich auf das Finanzjahr 2023 und misst den Fortschritt im Vergleich zu unserer Ausgangsbasis 2020. Im Folgenden finden Sie das Vorwort des Reports.

7. Mai 2024
Neue Funktionen für IT-Sicherheit und Governance im KI-Zeitalter

Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt und eröffnet uns neue Möglichkeiten, unsere Fähigkeiten zu verbessern und globale Herausforderungen zu meistern. Um das zu schaffen, müssen wir sicherstellen, dass KI auf verantwortungsvolle Weise entwickelt, eingesetzt und genutzt wird. Dabei stehen die Sicherheit von IT-Infrastrukturen und Daten sowie der Schutz der Privatsphäre im Mittelpunkt.