The Yield: Landwirtschaft ohne die Zerstörung des Planeten

Anthony Houston, Betriebsleiter von „Houston’s Farm“ in Tasmanien, schaut sich gemeinsam mit Ros Harvey eine App von The Yield an. (Foto von Chris Mollison)

Der Lebensunterhalt von Landwirten hängt Jahr für Jahr von einem wichtigen Element ab, das sie nicht selbst kontrollieren können: dem Wetter. Dem will The Yield etwas entgegensetzen. Das australische Agrotech-Unternehmen nutzt Sensoren und künstliche Intelligenz, um Landwirten zu helfen, fundiertere Entscheidungen in Bezug auf Wetter-, Boden- und Pflanzbedingungen zu treffen.

„Wie ernähren wir die Welt, ohne den Planeten zu zerstören?“, fragt Ros Harvey, die The Yield im Jahr 2014 gegründet hat. „Indem wir das Wachstum berechenbar machen. Das bedeutet, dass die Erzeuger bessere, schnellere Entscheidungen darüber treffen können, wie sie die Lebensmittel produzieren, die auf unsere Teller kommen.“

Das Unternehmen hat eine umfassende Lösung entwickelt, dessen Sensoren 12 wichtige Faktoren erfassen. Unter anderem Bodenfeuchtigkeit, Blattwassergehalt, Licht, Wind und Niederschlag. Mithilfe von Microsoft KI wendet The Yield dann komplexe Analyseverfahren und Prognosemodelle an. Daraus entsteht dann eine Wettervorhersage für das spezifische Mikroklima jedes Landwirts über die nächsten sieben Tage. Eine intuitive Mobil-Anwendung hilft den Landwirten dabei, mit der Vorhersage den besten Zeitpunkt zum Anpflanzen, Bewässern, Schützen, Düngen und Ernten ihrer Feldfrüchte zu ermitteln.

Das erste Produkt von The Yield war für die Austernzucht. Dabei lernte das Unternehmen, die Probleme für Austernzüchter und Aufsichtsbehörden zu lösen.

„Die Austern waren sozusagen der Einstieg für unser Geschäft“, erinnert sich Ros Harvey. „Manchmal frage ich mich, was wir dabei gedacht haben. Wir steckten Elektronik in Salzwasser und stellten eine Dienstleistung für Lebensmittelaufsichtsbehörden bereit. Das ist schon extrem.“

Mit dieser Erfahrung lernte das Unternehmen, wie man schnell auf Kunden reagiert – Lektionen, die heute die Zusammenarbeit mit Landwirten stärken.

„Wir geben ihnen Werkzeuge an die Hand, mit denen sie wissenschaftlich arbeiten und Innovationen schneller umsetzen können“, sagt Ros Harvey. „So können sie nicht nur schnellere und fundiertere Entscheidungen treffen, sondern auch den Ressourcenverbrauch und die Kosten senken. Das heißt: mehr Ergebnisse mit weniger Ressourcen erzielen. So erreichen wir die Art von Nachhaltigkeit, die für unseren Planeten wichtig ist.“

Die ganze Geschichte von Ros Harvey und The Yield gibt es zum Nachlesen in der Feature StoryWeitere Informationen, wie die künstliche Intelligenz dazu beiträgt, die Probleme der Welt zu lösen, gibt es auf der Webseite von Microsoft KI.

Tags:

Weitere Infos zu diesem Thema

24. September 2021
Neue Lernwege an der University of Europe

Die University of Europe verbindet für eine hybride Lehre ihre Studierenden und Lehrkräfte in zahlreichen Kanälen auf der Plattform Microsoft Teams. Die E-Mail als zentrales Kommunikationstool gehört der Vergangenheit an.

23. September 2021
Vier Gründe, warum Windows 11 das beste Windows für Gaming ist

Am 5. Oktober erscheint Windows 11 – und Gamer*innen können sich besonders auf die neue Generation unseres Betriebssystems freuen: Denn Windows 11 bietet das bisher beste Spielerlebnis auf Windows. Wir verraten euch vier Gründe, warum PC-Spieler*innen nicht auf Windows 11 verzichten sollten.

22. September 2021
HARTING Technologiegruppe: Künstliche Intelligenz für bessere Verkaufsergebnisse

Besuchsberichte klingen oft nicht besonders interessant und gelten in vielen Unternehmen als lästiges Übel. Doch sie enthalten wichtige Kundeninformationen, die oft unstrukturiert sind und sich schwer zentral auswerten lassen. Künstliche Intelligenz kann das ändern. Die richtige Technik kann einen Schatz an Wissen offenlegen, der im Verborgenen schlummert. Die HARTING Technologiegruppe zeigte neulich bei unserem Microsoft Innovation-Talk, wie sie Dynamics 365 nutzt, um ihn zu heben.