Windows 7 enthält Erfahrungen aus einem Viertel Jahrhundert

Mussten Anwender zuvor komplizierte MS-DOS-Befehle in Form von C: eingeben, so stand ihnen mit Microsoft Windows 1.0 eine Maus zur Verfügung. Zum Lieferumfang gehörten neben der Textverarbeitung Windows Write und dem Zeichenprogramm Windows Paint eine Reihe von Desktopanwendungen wie ein MS-DOS-Dateiverwaltungsprogramm, ein Kalender, ein Karteikasten, ein Notizblock, ein Rechner sowie eine Uhr. Zudem ermöglichte es Windows 1.0, zwischen mehreren Programmen zu wechseln, ohne dass die einzelnen Anwendungen beendet und neu gestartet werden mussten.
 
Erste Erfolge bei „Normalanwendern“
 
Viele Anwender verbinden die Anfänge der Microsoft Windows-Produktfamilie jedoch mit der 1990 vorgestellten Version Windows 3.0. Damit wurden ein neues Treibermodell sowie der Programm- und Datei-Manager eingeführt. Microsoft Windows 3.0 war wesentlich schneller als Windows 1.0 und überzeugte auch die Entwickler. Ein Jahr später verwendeten weltweit 25 Millionen lizenzierte Anwender das Betriebssystem.
 
Microsoft Windows wird „massentauglich“
 
Im Gegensatz zu den rein MS-DOS-basierten Vorgängern stellte Windows 95 das erste „echte“ Windows-Betriebssystem dar. Durch die einfachere Bedienung wurde der PC „massentauglich“. So eroberte es neben den Desktop-Arbeitsplätzen in Unternehmen auch den Heimanwender-Markt und avancierte zur bis dahin erfolgreichsten Software. Im ersten Jahr wurden bereits 40 Millionen Exemplare verkauft. Auch die Entwicklung des PCs zur Internet-Plattform begann mit Microsoft Windows 95. Denn zu den neuen Funktionen des Betriebssystems gehörte eine Internet-Anbindung per TCP/IP über den integrierten MSN-Client.
 
Schneller Weg ins Internet
 
Windows 98 bestach durch einen einfacheren Internetzugang, eine stärkere Integration von Internetangeboten durch Active Desktop oder Internet Channels sowie die Integration von Webfunktionen, zum Beispiel eine lokale Navigation wie im Internet oder Einfachklicks zum Starten. Zudem war die Version durch die Unterstützung von Standards wie USB oder IrDA (Infrarot) kompatibler mit Hardware. Die zwei Jahre später erschienene Windows Millennium Edition (ME) war das letzte Betriebssystem auf DOS-Basis und somit der Abschluss der eigenständigen Reihe für Privatanwender.
 
Die Wiedervereinigung
 
Am 25. Oktober 2001 kam Windows XP in den Handel und vereinte erstmals seit Windows 3.0 wieder die Systeme für Privatnutzer und Unternehmen – wenn auch nicht ganz, denn es gab für Privatkunden die Home Edition und für Unternehmen die Professional Edition. Es enthielt zahlreiche neue Funktionen, zum Beispiel eine Firewall, CD-Brenner-Unterstützung aus dem Explorer heraus, Media Player 8, Internet Explorer 6, Backup-Funktionen, Wiederherstellungspunkte, Fernsteuerung sowie eine schnelle Umschaltung zwischen mehreren Benutzerkonten. Windows XP wurde im ersten Jahr etwa 67 Millionen Mal verkauft und damit zum bis dahin erfolgreichsten Betriebssystem. Es überholte im weiteren Verlauf sogar alle bis dahin veröffentlichten Windows-Versionen zusammengerechnet.
 
Mehr Übersicht
 
Noch mehr Übersicht ermöglicht Windows Vista. So vereinfachen umfassende, systemweite Suchfunktionen das Auffinden, Verwalten, Speichern und Organisieren wichtiger Dateien und Programme. Die neue Benutzeroberfläche Windows Aero bietet neben durchsichtigen Fenstern auch höhere Reaktionsschnelligkeit, übersichtlichere Verwaltung und größere Benutzerfreundlichkeit. Außerdem verbinden sich Mini-Applikationen auf dem Desktop mit Web Services zur Wiedergabe von Wetterberichten, Nachrichten oder Internet-Radio-Programmen. Alleine im ersten Jahr seiner Verfügbarkeit wurde es über 100 Millionen Mal verkauft – deutlich öfter als Windows XP.
 
Ein Blick in die Zukunft 
 
Das ab 22. Oktober 2009 erhältliche Windows 7 ist noch leistungsfähiger, zuverlässiger, schneller und aufgrund einer neuen, intuitiven Nutzeroberfläche einfacher zu bedienen als die Vorgänger. Es bietet neue multimediale Möglichkeiten und integriert innovative Technologien und Eingabemöglichkeiten. Dazu gehören Multitouch, die gleichzeitige Eingabe auf berührungsempfindlichen Bildschirmen mit mehreren Fingern, die Heimnetzgruppe für den automatischen Zugriff auf Inhalte anderer Rechner im Familiennetzwerk und die Geräteverwaltung zur einfacheren Nutzung von Kameras und anderen an den PC angeschlossenen Geräten.
 
 
Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 58,44 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2009; 30. Juni 2009). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2009 betrug 20,36 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 33.000 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Im Mai 2003 wurde in Aachen das European Microsoft Innovation Center (EMIC) eröffnet. Es hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.
 
Microsoft Windows
Die Microsoft Windows-Programme sind ein wichtiger Bestandteil der umfassenden Microsoft-Plattform. Sie bestehen aus Betriebssystemen für Desktop- und Tablet-PCs, Notebooks, Netbooks, mobile Systeme sowie technische Geräte und Server. Das neue Betriebssystem Windows 7 ist ein einfach und intuitiv zu bedienendes, schnelles, zuverlässiges und sicheres Betriebssystem, das die Leistung aktuell verfügbarer PCs und Geräte nutzt.
 
 
 
Ansprechpartner Microsoft
Microsoft Deutschland GmbH
Irene Nadler
Communications Manager Consumer
 
2009-156 ConC

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