Safer Internet Day: Acht Tipps für einen sicheren Umgang im Netz 

Zum Safer Internet Day 2019 haben wir acht einfache Schritte zusammengestellt, die dabei helfen, so sicher wie möglich im Internet unterwegs zu sein.

Wofür nutzt du das Internet? Vielleicht um über aktuelle Nachrichten auf dem Laufenden zu bleiben, Spiele zu spielen, oder online Einkäufe zu erledigen. Die viel interessantere Frage ist aber, wie du das Internet nutzt. Wir haben kürzlich mehr als 16.000 Menschen auf der ganzen Welt zu den Auswirkungen von Betrügereien mit technischen Hilfsmitteln, auch Tech Support Scams genannt, befragt. Das überraschende Ergebnis der Studie war, dass Jugendliche am stärksten gefährdet sind, von Cyberkriminellen hinters Licht geführt zu werden. 

Microsoft unterstützt Safer Internet Day

«Together for a better internet» – unter diesem Motto steht der Safer Internet Day 2019, den wir in diesem Jahr bereits zum 15. Mal unterstützen. Ziel des Aktionstages ist es, das Internet zu einem Ort zu machen, an dem Menschen sich respektvoll begegnen. Darüber hinaus soll jeder von den Möglichkeiten, die das Internet bietet, Gebrauch machen können.

Ein besonderes Anliegen ist in diesem Jahr die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Internet. Wir wollen vor allem Eltern und Lehrkräfte dabei unterstützen, Heranwachsende für sicheres Verhalten online zu sensibilisieren. Deshalb haben wir ein Fingerspiel entwickelt, das auf spielerische Art und Weise Tipps zum sicheren Umgang mit Netz vermittelt und zum Gespräch darüber anregen soll.

Allerdings sollte jeder – unabhängig vom Alter – darauf achten, die Risiken des Internets zu vermeiden und gleichzeitig seine Vorteile zu nutzen. Deshalb haben wir acht einfache Schritte zusammengestellt, die dabei helfen, so sicher wie möglich im Internet unterwegs zu sein. 

Verwende für jedes Konto ein anderes Passwort 1. Verwende für jedes Konto ein anderes Passwort 

Wenn jemand deinen Hausschlüssel hat, kann er in dein Haus einbrachen und jeden Raum betreten. Das Gleiche gilt für Passwörter und Online-Konten. Zu oft wählen wir Passwörter, die leicht zu merken sind, wie z.B. Namen oder Geburtstage. Aber wenn wir sie uns einfach merken können, ist es für Cyberkriminelle auch einfach sie zu erraten. Wenn das gleiche, einfache Passwort für mehrere Konten verwendet wird, können Cyberkriminelle schnell auf sensible persönliche Daten zugreifen. 

Verwende deshalb einen Passwortmanager, um mehrere Passwörter für verschiedene Konten sicher zu speichern und stelle sicher, dass jedes Passwort komplex ist: Es sollte mindestens 10 Zeichen lang sein und aus einer Mischung von Zahlen, Buchstaben, Grossbuchstaben und Sonderzeichen bestehen. 

2. Nimm keine Einladungen von Fremden auf sozialen Netzwerken an Nimm keine Einladungen von Fremden auf sozialen Netzwerken an

Nicht jeder, den du online triffst, ist der, der er vorgibt zu sein. Es ist üblich, dass Cyberkriminelle gefälschte Social-Media-Profile erstellen, um Beziehungen zu unvorsichtigen Nutzern zu pflegen und sie hereinzulegen. 

Wenn du online von einem Fremden angesprochen wirst, der darauf besteht, dass du persönliche Daten weitergibst oder Geld anfordert, sollten deine Alarmglocken läuten. Bevor du eine Freundschaftsanfrage annimmst, solltest du versuchen die Echtheit des Kontaktes zu überprüfen. Wenn du auf der sicheren Seite sein willst, schränke mit Hilfe der Datenschutzeinstellungen die Informationen ein, die eine Person von deinem Profil sehen kann.

Denk daran: Online gelten dieselben Regeln wie in der realen Welt – teile deshalb keine sensiblen oder privaten Daten mit Fremden. 

Schütze vertrauliche und persönliche Daten3. Schütze vertrauliche und persönliche Daten 

Stelle dir das Internet wie einen Marktplatz oder einen Bürgersteig vor: Es ist ein öffentlicher Raum, in dem jeder alles sehen oder teilen kann, was du veröffentlichst. Unabhängig davon, ob es für ihn bestimmt ist oder ob du ihm die Erlaubnis dafür gegeben hast. 

Bevor du online etwas veröffentlichst, solltest du dich deshalb fragen: Würde ich wollen, dass mein Arbeitgeber, Kunde oder Verwandter dies weiss? Selbst Dinge, die harmlos erscheinen könnten, wie dein Beziehungsstatus oder deine Privatadresse, können missbraucht werden, wenn die falschen Leute sie sehen. 

4. Was du online machst, kann offline Folgen habenWas du online machst, kann offline Folgen haben 

Bis auf wenige Ausnahmen gibt es leider kein permanentes Löschen online veröffentlichter Inhalte. Jedes Bild, jeder Kommentar oder jedes Foto, das du online veröffentlichst, wird für immer dort bleiben. Selbst wenn du den ursprünglichen Beitrag entfernst, kann es sein, dass andere bereits Kopien davon gemacht oder deine Inhalte in anderen Netzwerken weitergegeben haben. Deshalb: Stelle nichts online, das nicht von anderen gesehen werden soll. 

Sei vorsichtig, worauf du klickst5. Sei vorsichtig, worauf du klickst 

Eine bewährte Taktik von Cyberkriminellen besteht darin, zum Herunterladen von Schadsoftware zu verleiten, die es ihnen ermöglicht, Informationen zu stehlen. Von einem beliebten Spiel bis hin zu einer E-Mail mit technischem Support kann Schadsoftware auf verschiedene Weise getarnt werden. 

Vermeide es deshalb, Anwendungen herunterzuladen, die seltsam aussehen oder von einer unbekannten Website stammen. Wenn du unsicher bist, stelle dir folgende Fragen: Hat der Absender eine merkwürdige E-Mail-Adresse? Klingt der Text unpersönlich? Gibt es viele Rechtschreibfehler? Hast du ein seltsames Gefühl oder fühlst du dich unter Druck gesetzt? Eine weitere Möglichkeit ist, über offizielle Kanäle der Marke oder des Unternehmens (Website oder Social Media) Kontakt aufzunehmen und dort nachzufragen. 

6. Aktualisiere deine Datenschutzeinstellungen und Antivirenprogramme Aktualisiere deine Datenschutzeinstellungen und Antivirenprogramme

Wenn deine „Verteidigung“ nicht auf dem aktuellsten Stand ist, werden Cyberkriminelle einen Weg finden, sie zu überwinden. Achte darauf, dass du dein Betriebssystem über Updates auf dem Laufenden hälst und überprüfe die Datenschutzeinstellungen der von dir verwendeten Anwendungen und Browser. 

Verwende immer eine sichere Internetverbindung7. Verwende immer eine sichere Internetverbindung 

Bei der Nutzung einer öffentlichen Internetverbindung, wie beispielsweise WLAN in einem Einkaufszentrum, hast du keine direkte Kontrolle über deren Sicherheit. Wenn du keine sichere Verbindung herstellen oder nicht sicherstellen kannst, dass dein Gerät geschützt ist, gib keine vertraulichen Informationen weiter. Es ist besser zu warten, bis du zu Hause bist und ein sicheres Wi-Fi-Netzwerk verwenden kannst. 

8. Frage Personen nach Rat, denen du vertraust Frage Personen nach Rat, denen du vertraust

Fühle dich nie dazu gedrängt, auf einen Link zu klicken oder einen Beitrag zu veröffentlichen. Es gibt nichts Wichtigeres als unsere Online-Sicherheit. Wenn du dich in einer Situation befindest, in der du unsicher oder misstrauisch bist, frage Personen nach Rat, denen du vertraust – egal ob Freunde, Eltern, Lehrer oder Technologieanbieter.

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