#DPK18 inklusive #Impulse18: Drei Tage voller Inspiration und Aufbruchsstimmung

#Impulse18 Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung Microsoft Deutschland GmbH

Drei Tage, mehr als 100 Sprecher, 75 Sessions und über 2.500 Teilnehmer. Drei Tage prall gefüllt mit packenden Vorträgen, spannenden Diskussionen und intensiven Gesprächen. Drei Tage voller Inspiration und Aufbruchsstimmung. Das alles und noch viel mehr, war die #DPK18 inklusive der #Impulse18.

Welche konkreten Probleme können wir mithilfe neuer Technologien lösen?


Bei unserem wichtigsten Partner- und Kundenevent in Deutschland drehte sich alles darum, wie uns die Digitalisierung dabei helfen kann, mehr zu erreichen und Neues zu erschaffen. Natürlich ging es auch um die neusten Entwicklungen rund um maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge und die Cloud. Aber wir haben weniger über die Technologien als intensiv über die Frage gesprochen, welche Probleme wir mit diesen Technologien lösen können.

Unser Partner VIVAI Software aus Dortmund hat sich zum Beispiel dem Thema gewidmet, wie ältere Menschen möglichst lange selbständig in ihrem eigenen Zuhause leben können. Die Lösung ist die mit Sensoren und KI ausgestattete „Smart Service Power (SSP) Wohnung“, die in Zukunft über Sensoren automatisch erkennt, ob ein Bewohner gestürzt ist und Hilfe geholt werden muss. Ein intelligenter Sprachassistent erinnert außerdem ans Trinken und stellt sogar den Herd automatisch ab.

Um den Erhalt städtischer Infrastruktur ging es bei einem anderen spannenden Szenario. Ein Teil des rund 570.000 km langen deutschen Kanalnetzes ist mehr als hundert Jahre alt. Um Sanierungsmaßnahmen effizient planen zu können, brauchen Städte und Kommunen zuverlässige Daten über den Zustand. Die cloudbasierte Kanalinspektionslösung e.SIC nutzt KI von Microsoft, um kleinere Schäden an den Abwasserrohren so frühzeitig zu erkennen, sodass teure Folgeschäden vermieden werden.

Wie hilft uns KI dabei, Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schonen?

Ein weiteres anschauliches Beispiel ist der „digitale Weinberg“, ein Gemeinschaftsprojekt der CAIRO AG aus Mannheim und dem globalen Technologie-Anbieter Arrow Electronics. Neben lokalen Sensoren, die am Boden kontinuierlich Werte wie Feuchtigkeit, Temperatur oder Sonneneinstrahlung erfassen, überwacht eine autonome Drohne den Weinberg auch aus der Luft. Anhand von Kameraaufnahmen, die mithilfe von Cognitive Services und Azure Machine Learning ausgewertet werden, erkennt die Drohne automatisch, wo Schädlingsbefall besteht oder wann Düngung notwendig ist. Dadurch nimmt sie nicht nur den Winzern Arbeit ab; sie sorgt auch dafür, dass Ressourcen geschont werden, weil Pflanzenschutz- oder Düngemittel punktgenau nur dort zum Einsatz kommen, wo der Winzer sie wirklich benötigt.

Solche konkreten Beispiele sind wichtig, weil sie die enormen Chancen verdeutlichen, die KI für unser tägliches Leben, für unsere Umwelt, unsere Ernährung oder unsere Gesundheit bietet. Es sind genau diese Beispiele, die uns dazu inspirieren und motivieren, unseren menschlichen Erfindungsgeist dafür einzusetzen, noch mehr aus künstlicher Intelligenz herauszuholen – schließlich fangen wir ja gerade erst an, die unendlichen Möglichkeiten dieser Technologie zu entdecken. Gleichzeitig verdeutlichen solche Beispiele aber auch, dass KI eben keine Zukunftsvision mehr ist, sondern in der Realität angekommen. In einer Realität, in der wir keine Angst haben müssen. Auf der #DPK18 war in eindrucksvoller Weise zu sehen, wie wertvoll KI dem Menschen sein kann, wenn wir sie für unseren Vorteil nutzen und sie in die Hände von Menschen geben, die mit der notwendigen Verantwortung vertrauenswerte Lösungen entwickeln. So wird der Nutzen von KI zu einem Gemeingut für uns alle.

Wie können wir das wirtschaftliche Potential von KI optimal ausschöpfen?

Diese heute schon real existierenden Möglichkeiten von KI wollten wir auf der #DPK18 und der erstmalig stattgefundenen #Impulse18 möglichst allen unseren Partnern und Kunden verdeutlichen. Denn natürlich steckt in KI auch ein reales wirtschaftliches Potential. Laut einer aktuellen Studie des BMWI erzielt der Einsatz von KI in den nächsten fünf Jahren allein im produzierenden Gewerbe eine zusätzliche Bruttowertschöpfung in Höhe von rund 32 Milliarden Euro. Deutschland hat also beste Voraussetzungen – aber wir dürfen nicht allzu lange zögen, diese Chancen auch zu nutzen.

Denn durch die enormen Fortschritte in der KI-Entwicklung und durch das Zusammenspiel von intelligenter Cloud mit der gewaltigen Zahl von intelligenten Endpunkten („Edges“) verändert sich Welt so schnell wie nie zuvor: Der Buchdruck hat 340 Jahre benötigt, um die erste Milliarde Menschen zu erreichen. Nach der Erfindung der Elektrizität hat es fast 140 Jahre gedauert bis eine Milliarde Menschen von ihr profitieren konnten. Der PC hatte schon binnen 15 Jahren eine Milliarde Nutzer und das Smartphone hat dafür nur acht Jahre gebraucht. Zum Vergleich: Analysten rechnen heute damit, dass schon im Jahr 2020 über 20 Milliarden Endgeräte, Sensoren, Maschinen, Aufzüge und Fahrzeuge miteinander vernetzt sein werden. Deshalb hat BITKOM-Präsident Achim Berg auf seiner DPK-Keynote völlig zurecht gesagt, dass künstliche Intelligenz die Technologie der Zukunft sei. Das was die Automobilbranche viele Jahre für Deutschland war.

Wir müssen bei der Digitalisierung also endlich Tempo machen. Denn Zeit läuft nicht, sie rennt. Und damit wir ihr nicht später hinterher hecheln, sollten wir jetzt anfangen, die Zukunft zu gestalten. Ich bin mir sicher, dass die Deutsche Partnerkonferenz 2018 dafür die richtigen Signale gesendet hat. Und ich hoffe, dass uns die Aufbruchsstimmung und der Optimismus, die im Lauf dieser drei Tage so deutlich spürbar waren, noch weit über die nächsten Wochen und Monate hinaustragen werden.


Ein Beitrag von Sabine Bendiek
Vorsitzende der Geschäftsführung Microsoft Deutschland

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