Microsoft Entwicklerkonferenz Connect(); 2017 setzt Fokus auf Open Source, Entwickler-Produktivität und künstliche Intelligenz

Connect 2017 CityScape

Connect 2017 Ankündigungen:

  • Microsoft wird Platinum-Mitglied der MariaDB Foundation und kündigt Preview von Azure Database for MariaDB an
  • Visual Studio App Center beschleunigt App-Entwicklung
  • Visual Studio Tools for AI erleichtern Entwicklung von künstlicher Intelligenz mit Visual Studio
  • Azure IoT Edge unterstützt künstliche Intelligenz in IoT-Netzwerken

Auf der virtuellen Entwicklerkonferenz Connect 2017 hat Microsoft eine Reihe neuer Produkte und Partnerschaften rund um die Cloud-Plattform Azure und die Cross-Plattform-Entwicklerwerkzeuge des Unternehmens angekündigt. Die jährliche Konferenz findet vom 15. bis 17. November 2017 unter dem Motto „Build apps of the future today“ statt und kann via Livestream sowie auf Twitter unter #MSFTConnect verfolgt werden. Die wichtigsten Ankündigungen im Überblick:

Open-Source-Tools für Datenauswertung und -verwaltung:

  • Die Preview von Azure Databricks, in Zusammenarbeit mit den Gründern von Apache Spark entstanden, ist eine schnelle, einfache und kollaborative Analyseplattform. Die native Integration mit Azure SQL Data WarehouseAzure StorageAzure Cosmos DBAzure Active Directory und Power BI vereinfacht die Erstellung moderner Data Warehouses, mit denen Unternehmen Self-Service-Analysen über ihre Daten hinweg durchführen können.
  • Die Preview der Cassandra API für Azure Cosmos DB macht es möglich, die NoSQL-Datenbank Cassandra als Service direkt in Azure zu betreiben. Damit können Cassandra-Anwender in ihrer vertrauten Umgebung die Vorteile der Microsoft Cloud nutzen: Dazu gehören die weltweite Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Uptimes von 99,999 Prozent.
  • Microsoft und die Online-Plattform für Entwicklerprojekte, GitHub, werden ihre Kooperation weiter vertiefen: Git Virtual File Systems (GVFS) wird auf GitHub unterstützt. GVSF ist eine Open-Source-Ergänzung zum Git Version Control System. GVFS virtualisiert das Dateisystem unterhalb eines Repositories.
  • Microsoft wird Platinum-Mitglied der MariaDB Foundation, einer unabhängigen Organisation, die die Interessen von Nutzern und Entwicklern von MariaDB vertritt. Gleichzeitig hat Microsoft die Preview von Azure Database for MariaDB angekündigt, einem vollständig verwalteten Service in der Microsoft Cloud.

Neue Visual Studio- und Azure-Tools für mehr Produktivität:

  • Visual Studio App Center ist generell verfügbar: ein Cloud-Service für Entwickler, um qualitativ hochwertige Apps schneller auf den Markt bringen zu können als bisher. Das App Center unterstützt Objective-C, Swift, Android Java, Xamarin und React Native.
  • Über Visual Studio Live Share können Entwickler ihre Projekte nahtlos und sicher mit anderen Entwicklern teilen, um Code im jeweils bevorzugten Editor oder in integrierten Entwicklungsumgebungen (IDE) gemeinsam zu bearbeiten und zu debuggen.
  • Azure DevOps Projects ermöglicht Entwicklern jeder Sprache und Plattform die Konfiguration einer vollständigen DevOps-Pipeline und die Verbindung zu Azure in weniger als fünf Minuten. Mit nur wenigen Klicks lassen sich im Azure-Portal Git-Repositories einrichten sowie vollautomatische Build-And-Release-Pipelines ohne Vorkenntnisse aufsetzen.

Apps und IoT-Lösungen mit Advanced Analytics und künstlicher Intelligenz (KI) anreichern:

  • Die Preview von Azure IoT Edge integriert mit Azure Machine LearningAzure Functions und Azure Stream Analytics KI und Advanced Analytics in sogenannte „Edge Devices“, also autonome Geräte in IoT-Netzwerken.
  • Visual Studio Tools for AI erleichtern Entwicklern und Data Scientists die Entwicklung von KI-Modellen in Visual Studio auf Basis unterschiedlicher Frameworks und Programmiersprachen. Updates in .NET vereinfachen zudem die Nutzung von KI-Diensten wie dem Microsoft Cognitive Toolkit, die Open-Source-Bibliothek TensorFlow für Machine Learning oder das Deep-Learning-Framework Caffe in Anwendungen.
  • Services für Azure SQL Database Machine Learning sind als Preview erhältlich. Durch die Unterstützung von R-Modellen innerhalb der SQL-Datenbank können Data Scientists Modelle in Azure Machine Learning entwickeln, trainieren und diese Modelle für valide Vorhersagen direkt in der Azure-SQL-Datenbank bereitstellen. Die Services machen es damit erstmals möglich, die großen Datenmengen in SQL-Datenbanken direkt für Machine Learning zu nutzen. Machine Learning in SQL reduziert zudem mögliche Sicherheitsrisiken, da die Daten für die Bearbeitung in der Datenbank verbleiben.

Vormerken: TechSummit im Februar 2018
Am 21. und 22. Februar 2018 haben Sie Gelegenheit, mehr über die Ankündigungen der Connect sowie weitere Neuigkeiten rund um Microsofts Cloud- & Datenplattform auf der lokalen Entwicklerkonferenz TechSummit auf dem Messegelände in Frankfurt/Main zu erfahren. Interessenten können sich ab sofort auf der Webseite der Konferenz registrieren.

Weitere Informationen:

Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 89,95 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2017; 30. Juni 2017). Der Netto-Gewinn im Fiskaljahr 2017 betrug 21,2 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in München Schwabing ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 30.000 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Das Advanced Technology Labs Europe (ATLE) in München hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.

Ansprechpartnerinnen Microsoft
Anika Klauß
Communications Manager Microsoft Cloud Platform & Business Applications, (Industrial) IoT & Security
E-Mail: anklau@microsoft.com
Twitter: @an_kl

Pina Kehren
Communications Manager Mixed Reality, AI & Data Platform
E-Mail: pina.kehren@microsoft.com
Twitter: @pina_me

Ansprechpartner PR-Agentur Faktor 3 AG
Jens Schleife
Kattunbleiche 35
D-22041 Hamburg
Telefon: +49 40 67 94 46 6127
E-Mail: j.schleife@faktor3.de

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