Künstliche Intelligenz bedeutet Verantwortung

Eine Gruppe von Kolleg*innen sitzen an einem Tisch und schauen gemeinsam auf ein Surface Device.

Wie können wir mit künstlicher Intelligenz (KI) die Arbeit von heute zur Arbeit der Zukunft machen? Wie gestalten wir unschlagbare Teams, in denen Mensch und Maschine gemeinsam produktiver, kreativer und nachhaltiger arbeiten als heute? Wie schaffen wir um diese Veränderungen herum eine Kultur, die alle Menschen in die neue Arbeitswelt einbezieht und niemanden zurücklässt? Wie gehen wir verantwortungsbewusst mit den Möglichkeiten um, die aktuelle und zukünftige Technologien uns bieten?

Die Einführung moderner Technologien ist immer mit einem kulturellen Wandel verbunden, der von der Unternehmensführung einfühlsam in der gesamten Organisation eines Unternehmens gestaltet werden muss, mit empathischen Leitungen, mit abteilungsübergreifenden Kooperationen, mit Vertrauen in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mit einer Kultur, die Fehler erlaubt und Veränderungen akzeptiert.

Wir bei Microsoft kennen diese Anforderungen, denn wir haben uns selbst in den vergangenen Jahren komplett neu erfunden und tun das auch weiterhin. Deshalb weiß ich, dass das keine einfache Aufgabe ist, aber eine, die sich lohnt. Unsere Erfahrungen möchten wir im Rahmen der AI Business School teilen.

AI Business School: Inspiration für Projekte und kulturellen Wandel

Mit dem kostenlosen Online-Bildungsangebot unterstützen wir Unternehmen mit Best-Practices und praxisrelevanten Informationen bei ihren Projekten und gleichzeitig dabei, den damit verbundenen kulturellen Wandel zu gestalten.

Anfang des Jahres haben wir die AI Business School erstmals vorgestellt. Seitdem haben wir das Angebot um neue Kurse für Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung und aus dem Bildungswesen sowie neue Module erweitert, um die Lerninhalte für noch mehr Menschen verfügbar zu machen.

Zu den neuen Modulen gehört zum Beispiel das Element „KI und Ethik“, in dem wir über Best Practices unserer Kunden vermitteln möchten, wie Unternehmen ethische Prinzipien in die Praxis umsetzen können. In dieser Einheit werfen wir zum Beispiel einen Blick auf die Designprinzipien für den Aufbau von KI-Lösungen sowie darauf, welche Werkzeuge bei der Entwicklung einer verantwortungsvollen KI nötig sind. Matt Fowler, VP und Head of Machine Learning, Enterprise Data and Analytics bei der kanadischen TD Bank Group berichtet in einem Video-Q&A über die KI-Reise seines Unternehmens. Und die KI-Expertin Cathy Cobey von EY erklärt, wie man Governance greifbar und messbar macht.

Für einen besonderen Blick auf das Bildungswesen haben wir unter anderem Michelle Zimmerman gewonnen, die das Buch „Teaching AI: Exploring New Frontiers for Learning“ geschrieben hat. Sie zeigt in ihrer Lektion auf, wie künstliche Intelligenz im Klassenzimmer das Lehren und Lernen fundamental verändern wird.

Auch für die Mitarbeiter aus der Öffentlichen Verwaltung haben wir im Rahmen der AI Business School neue Inhalte erstellt. Das Modul für verantwortungsbewusste KI in Dienststellen und Behörden zeigt Beispiele aus dem Regierungsalltag in unterschiedlichen Staaten und stützt sich auf Erkenntnisse von den Beratungsunternehmen EY und Altimeter.

Ausführlichere Informationen zu dem verantwortungsvollen Umgang mit KI und den Bildungsangeboten der AI Business School hat meine Kollegin Mitra Azizirad, Corporate Vice President für Microsoft AI, in ihrem Blogpost „The power of AI comes with a powerful responsibility“ zusammengefasst.

Außerdem empfehle ich Ihnen dieses Video. Hier zeigt die gemeinnützige Organisation OceanMind, die sich weltweit für nachhaltige Fischerei und gegen illegalen Fischfang einsetzt, wie sie dafür Microsoft AI nutzt. Hier können Sie hervorragend nachvollziehen, was wir unter verantwortungsvoller KI verstehen.


Ein Beitrag von Alexander Britz, Head of Digital Business Transformation & Artificial Intelligence bei Microsoft

Alexander-Britz_Microsoft

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