Technologie für mehr Teilhabe – Ein Erfahrungsbericht zu Surface Pro 7

Das Bild ist zweigeteilt: Auf der einen Seite zeigt es Pascal, auf der anderen Seite das Surface Pro 7. Über den beiden Bildern steht die Überschrift des Blogposts.

Technologie fasziniert mich schon immer – schon lange, bevor ich angefangen habe, bei Microsoft zu arbeiten, war ich beeindruckt, wie Innovationen die Welt verändern. Doch was mich an Technologie am aller meisten beeindruckt ist ihr Einsatz. Bei Microsoft arbeiten wir jeden Tag daran, Menschen und Organisationen auf der ganzen Welt zu befähigen, mehr zu erreichen. Eine dieser Personen ist Pascal, den ich im Dezember 2019 kennenlernen durfte.

Der 27-jährige wurde mit dem Gendefekt Epidermolysis bullosa geboren, der eine derzeit nicht heilbare Hautkrankheit auslöst. Betroffene werden umgangssprachlich häufig als „Schmetterlingskinder“ bezeichnet, weil ihre Haut so empfindlich sei wie Schmetterlingsflügel. Doch dieser poetisch anmutende Begriff verharmlost die Realität, in der Pascal jeden Tag lebt: Schon kleinere mechanische Belastungen können zu einer Blasen- und Wundenbildung auf seiner Haut führen. Auf seinem Blog berichtet Pascal von seinem Leben mit seiner Behinderung und erzählt von Hobbies gleichermaßen wie von täglichen Herausforderungen. Genau wie ich ist er ein großer Fan von Technologie – und weil er gerade auf der Suche nach einem Laptop ist, das zu seinen Bedürfnissen passt und ihn im Alltag unterstützt, haben wir ihm ein Surface Pro 7 zur Verfügung gestellt, um es auf Herz und Nieren zu testen. Im Gespräch hat er mir von seinen Eindrücken erzählt.

Pascal sitzt am Schreibtisch, vor ihm steht das Surface Pro 7.

Lisa: Welche Bedeutung hat Technik für dich in deinem Alltag?

Pascal: Da ich mich aufgrund meiner Krankheit nicht so einfach mit Freunden treffen kann, um rauszugehen, findet mein Privatleben hauptsächlich zu Hause statt. Technik ist für mich deshalb das Tor zu Außenwelt. Ich verwende Technik jeden Tag mehrfach: Indem ich Streamingdienste nutze, an meiner Xbox spiele, im Internet surfe oder auch für die Arbeit an meinem Buch. Andererseits hilft mir Technik dabei meine gesundheitlichen Angelegenheiten zu regeln. Insgesamt sind technische Geräte sowohl für meine soziale Interaktion als auch allgemein für meine Lebensqualität unverzichtbar.

Lisa: Wofür nutzt du deinen Laptop?

Pascal: In erster Linie nutze ich meinen Laptop zum Arbeiten, zum Beispiel zum Schreiben von Blog-Artikeln. Seit einigen Wochen schreibe ich auch an einem Buch, in dem ich über mein Leben und meine Erkrankung berichte. Darüber hinaus nutze ich mein Laptop – wie wahrscheinlich die allermeisten da draußen auch – zum Surfen im Internet und zur sozialen Interaktion auf diversen Plattformen.

Lisa: Was ist dir persönlich an einem Laptop wichtig?

Pascal: Bei einem Laptop achte ich vor allem auf die Konstruktion. Für mich ist es wichtig, dass das Gerät handlich und nicht zu schwer ist. Da meine Hände sehr empfindlich sind, muss ein Laptop für mich auch einen Klapp- beziehungsweise Schließmechanismus haben, der einfach zu bedienen ist. Die Tasten sollten einen angenehmen, leichten Druckpunkt haben und nicht zu nah beieinander liegen. Von Vorteil ist für mich auch ein Trackpad und eine zusätzliche Trackingmaus zur Bedienung. Neben der Hardware ist auch eine lange Akkulaufzeit für mich wichtig, da ich nicht so spielend leicht wie andere mit Steckplätzen am Laptop (oder Allgemein) umgehen kann.

Lisa: In den letzten Wochen hast du unser Surface Pro 7 getestet. Was hat dir daran besonders gut gefallen?

Pascal: Das Surface Pro 7 gefällt mir in vielerlei Hinsicht. Besonders mag ich, dass das Gerät die Flexibilität eines Tablets, aber auch die Funktionalitäten eines Laptops hat – und so quasi die besten Eigenschaften beider Gerätetypen vereint. Außerdem bin ich ein großer Fan der optionalen Tastatur. Die Tasten haben genügend Abstand zueinander und den Druckpunkt empfinde ich als angenehm. Besonders praktisch ist für mich auch der Magnetmechanismus, mit dem man die Tastatur am Surface befestigt, weil ich mit Steckern oft zu kämpfen habe. Ein weiterer Vorteil: Der stufenlose Standfuß, den ihr als Kickstand bezeichnet. Damit kann ich mir das Surface genau so einstellen, wie ich es benötige, ohne dabei das Gerät in der Hand halten oder nach unten auf das Gerät schauen zu müssen.

Lisa: Wo siehst du persönlich noch Verbesserungsmöglichkeiten, wie wir das Surface Pro 7 noch mehr auf deine Bedürfnisse und die Bedürfnisse anderer in deiner Situation anpassen könnten?

Pascal: Wie gesagt, ich bin mir dem Surface sehr zufrieden. Wenn es technisch möglich ist, wäre es toll, wenn es noch etwas leichter wäre. Ich habe ja auch den Surface Pen getestet, doch für mich war der Knopf etwas schwer zu drücken, da ich einfach nicht so viel Kraft in den Händen habe.

Lisa: In welchen Situationen war das Surface für dich eine besondere Hilfe?

Pascal: Das Surface Pro 7 hat mir mein tägliches Leben durch seine flexible Verwendbarkeit und angenehme Handhabung insgesamt sehr erleichtert. Normalerweise nutze ich ein deutlich schweres, unhandlicheres Laptop – und mit dem Surface gingen dann doch viele Sachen einfacher. Besonders gut hat mir das Schreiben auf dem Gerät gefallen, aber auch die Webcam finde ich super, um mit meinen Freunden in Kontakt zu bleiben.

 

Wenn ihr mehr von Pascal erfahren möchtet, schaut gerne auf seinem Twitter– oder Instagram-Profil vorbei.

 


Ein Blogpost von Lisa Schell

Communications Manager Consumer Products & Services

Portrait von Lisa Schell

 

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