Ströer beschleunigt Inhaltsprüfung von Out-of-Home-Medien mittels künstlicher Intelligenz

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In Deutschland zählt Ströer zu den größten Anbietern von Out-Of-Home-Medien. Mitarbeiter*innen prüfen täglich zahlreiche Inhalte von Werbekunden, bevor diese ausgespielt werden. Mit Unterstützung des Microsoft Partners sepago und KI-Funktionen der Azure Cognitive Services kann der Spezialist für Online- und Außenwerbung den Prozess nun massiv beschleunigen. 

Das Neueste aus aller Welt im Vorübergehen

Der führende Spezialist für Out-of-Home-Medien setzt rund 300.000 Werbeflächen in Deutschland ein – darunter Plakate, Litfaßsäulen und digitale Werbeflächen. Diese kommen vor allem an den großen Bahnhöfen zum Einsatz. Mit Bildern oder Videos können sie Passanten informieren und Wartenden die Zeit verkürzen. Vor allem die bewegten Bilder erregen die Aufmerksamkeit der Konsumenten.

Passanten in einem Bahnhof laufen an bewegtbild Werbeflächen vorbei

Zielgruppen mit bewegten Bildern optimal erreichen

Vorteil für die Unternehmen, die darüber werben: Die bisher üblichen Motivwechsel von Hand, etwa bei Plakaten, entfallen. Fotos und Spots lassen sich schnell und flexibel buchen. Und die Inhalte können binnen Minuten oder Sekunden aktualisiert werden. Sofort erscheinen die Bilder und Videos auf dem Bildschirm. Mit dieser Werbung in Echtzeit lassen sich Zielgruppen optimal erreichen.

Doch gerade darin liegt auch die große Herausforderung für Ströer: Bevor die Fotos und Clips live gehen, muss das Bild- und Videomaterial der Werbekunden geprüft werden – auf Verstöße gegen Daten- und Jugendschutz oder sonstige rechtliche Bestimmungen. So dürfen keine Waffen oder verbotenen Symbole auf den Bildschirmen auftauchen, nahe Schulen keine Tabakwerbung. Früher konnte das ein langwieriges Unterfangen werden.

„Jedes Bild, jede Videosequenz müssen wir zunächst auf kritische Inhalte untersuchen“, erklärt Steffen Riemer, IT- und Innovationsstratege bei Ströer. „Das hat häufig nicht nur Tage, sondern Wochen in Anspruch genommen.“

Deutlich schneller dank künstlicher Intelligenz

Beim Microsoft Partner sepago hat Ströer jetzt eine Lösung gefunden, wie sich dieser Prozess automatisieren und beschleunigen lässt. Mit künstlicher Intelligenz (KI), die kritische Inhalte erkennt und meldet. Die Cognitive Services in der Microsoft Azure Cloud bringen Anwendungen das Sehen bei – mittels umfangreicher Bildverarbeitungsalgorithmen. So übernimmt jetzt KI für Ströer die Erstsichtung des Materials, bei auffälligen Inhalten entscheiden dann die Mitarbeiter*innen, was damit geschieht.

Ströer kann nun in der Regel binnen eines Tages die Werbebotschaften freigeben. „Je mehr Daten das System bekam, desto besser wurde die Erkennungsrate“, berichtet Marcel Meurer von sepago. „Der schönste Moment war, als wir alle zusammensaßen und einen Testlauf machten“, erinnert sich Ströer-Mann Steffen Riemer. „Das System hat sogar Inhalte gemeldet, die wir mit bloßem Auge gar nicht erkennen konnten – die sahen wir erst nach einer Bildaufhellung.“

Er will jetzt die Cognitive Services auch in anderen Bereichen einsetzen – zum Beispiel, um mit der Bildanonymisierung die Personenrechte nach der DSGVO zu schützen. „Die Dienste von Microsoft helfen uns, neue Produkte und sogar Geschäftsmodelle zu gestalten.“

In unserer Kundenreferenz zu Ströer lesen Sie mehr darüber, wie KI auf der Suche nach kritischen Inhalten hilft.


Ein Beitrag von Irene Nadler
Communications Manager Windows & Devices

Irene Nadler, Communication Manager; Microsoft GmbH

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