Wenn wir nicht limitiert werden, können wir alle wachsen

Lila Hintergrund mit dekorativen Streifen in verschiedenen Farben.

Der Women’s History Month und der Weltfrauentag am 8. März sind eine Zeit, um über die Fortschritte und Veränderungen in unserer Gesellschaft nachzudenken und Menschen, die sich als Frau identifizieren, sichtbar zu machen, die in ihren Gemeinschaften, Unternehmen und Organisationen einen Unterschied machen.

Auf der ganzen Welt treffen viele Frauen nach wie vor auf Hürden, die sie daran hindern, ihr ganzes Potenzial voll auszuschöpfen und einbringen zu können. Bewusste und unbewusste Vorurteile engen die Möglichkeiten von Menschen, die sich als Frau identifizieren, spürbar ein.

Wir wissen jedoch, dass diese Probleme nicht von Frauen allein bewältigt werden können. Denn unsere Vorstellungen von Erfolg und Macht sind kulturell geprägt und in gesellschaftlichen Normen verwurzelt. Deshalb müssen wir diese Sichtweisen und Strukturen ändern, indem wir uns empathisch begegnen, unterschiedliche Stärken fördern und Erfolg neu definieren.

Mit Empathie beginnen

Befähigung kann in vielen weiteren Formen auftreten. Bei Microsoft wollen wir Menschen aller Geschlechter und mit unterschiedlichsten Fähigkeiten bei ihrem Erfolg unterstützen, und zwar in allen Bereichen, die für Mitarbeitende, Kunden, Partner und unsere Gemeinschaften wichtig sind. Dafür ist Neugierde entscheidend. Menschen, die bereit sind sich für neue Themen zu öffnen, sind auch bereit neue Perspektiven kennenzulernen. Beides ist eng miteinander verbunden, wie der Journalist und Autor Malcom Gladwell treffend formulierte: „In order to listen to someone, carefully and with empathy, you must be curious about them.“

Als Unternehmen sind wir auf eine Vielzahl unterschiedlichster Talente angewiesen, um uns zukunftssicher aufzustellen – auf Menschen, die mit neugierigem Blick durch die Welt gehen. Dasselbe gilt für ein ideen- und innovationsgetriebenes Deutschland und Europa insgesamt.

Deshalb ist es im zweiten Schritt wichtig, den Blick auf das eigene Umfeld zu richten. Unser Mitarbeitenden Netzwerk „Women at Microsoft“ unterstützt Menschen, die sich als Frau identifizieren und für eine Karriere in der IT-Branche begeistern. Weil dieser Austausch nicht nur in der eigenen Community, sondern vor allem auch darüber hinaus wichtig ist, lädt das Mitarbeitenden Netzwerk am Weltfrauentag zu einer gemeinsamen Session ein. Bei dem Event teilen Frauen von Microsoft Deutschland Einblicke in ihre hybride Arbeitswelt und ihre verschiedenen Aufgabenbereiche und Arbeitsmodelle.

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Lila Hintergrund auf dem steht: Life of Women in the Microsoft Workplace

Die unterschiedlichen Stärken der Menschen anerkennen

Menschen aller Geschlechter wachsen, wenn jede Person die Freiheit hat, das zu verwirklichen, was für sie von Bedeutung ist, und zwar auf eine ganz individuelle Weise. Ein klarer Weg zur Stärkung der Selbstbestimmung besteht darin, mehr Frauen in höher qualifizierte Berufe zu bringen, einschließlich in technischen Rollen. Denn das Interesse an Technologien ist unabhängig vom Geschlecht, mit dem sich eine Person identifiziert. Wir setzen uns daher seit Langem und über den Weltfrauentag hinaus dafür ein, allen Menschen den Zugang zu Technologien zu erleichtern und sie auf ihrem Weg in die IT-Welt zu unterstützen:

  • Seid Ende März bei der vierten Runde des Qualifizierungsprogramms „SkillHer“ dabei. Die Initiative unterstützt alle Frauen und genderqueere Menschen beim Einstieg in die IT.
  • Habt ihr Lust in die Tech-Welt zu schnuppern? AnyoneCanCode ist unser Online-Workshop für wissbegierige Frauen und genderqueere Menschen zum Thema künstliche Intelligenz. Dafür braucht ihr keinerlei Vorerfahrung und ihr könnt ohne Kosten bequem von Zuhause teilnehmen.
  • Wir bei Microsoft wollen jede Person und jede Organisation auf der Welt befähigen, mehr zu erreichen. Deshalb starten wir diesen Monat auch die Initiative SkillAll, um Menschen mit Behinderungen auf ihrem Weg in die Tech-Industrie zu unterstützen.

Erfolg, Einfluss und Führung neu überdenken

Auch im Miteinander, also unserem Arbeitsumfeld, muss sich unsere Sichtweise auf Erfolg, Einfluss und Leadership ändern. Erfolgreiche Führung ist nicht auf bestimmte Arten von Präsenz, Prioritäten oder Ziele beschränkt. Einfluss ist keine Frage des Nachweises, wer am sichtbarsten, engagiertesten oder ehrgeizigsten ist. Wenn das Umfeld Authentizität fördert, sodass jeder Mensch sein „wahres Ich“ einbringen kann, also die gesamte Persönlichkeit, mit all ihren Facetten, dann entwickeln sich Unternehmen, Gemeinschaften und letztlich auch die Gesellschaft weiter. Bei Microsoft ist unser Credo daher „Come as you are, do what you love“.  Es reicht nicht als Unternehmen, die eigene Offenheit zu betonen. Wir müssen sie leben und fördern und das ist daher auch immer eine Frage der Führungskultur. Das Growth Mindset muss auf allen Ebenen eines Unternehmens gelebt werden.

Menschen aller Geschlechter können wachsen, wenn wir Menschen für ihre individuellen Beiträge und ihre Wirkung wertschätzen, anerkennen und feiern, anstatt sie an ihrem persönlichen Arbeitsstil, ihren Prioritäten und individuellen Zielen zu messen.

Enge Definitionen von Erfolg berücksichtigen diese Vielfalt oft nicht. Lasst uns daher den Weltfrauentag als Anlass nehmen, um uns gegenseitig zu zuhören, voneinander zu lernen und uns von den vielen verschiedenen Möglichkeiten inspirieren zulassen, wie man erfolgreich sein kann.

Wenn wir nicht limitiert werden, können wir alle wachsen.

 


Ein Beitrag von Paula Auksutat

Communications Managerin Employee Engagement

Portrait Paula Auksutat

 

 

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