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Links hält eine Frau ein Tablet in der Hand; rechts halten ein Mann und eine Frau einen Laptop in der Hand

NACHRICHTEN

Vorwort von Frank X. Shaw

BITTE BEACHTEN SIE: Dies ist das „Microsoft Ignite Book of News“für das Jahr 2023. Die aktuellsten Ankündigungen der Microsoft Ignite 2024 finden Sie unter https://news.microsoft.com/ignite-2024-book-of-news

 

Willkommen zurück bei der Microsoft Ignite und der diesjährigen Ausgabe des „Book of News“. Es ist eine actionreiche Ausgabe mit mehr als 100 Ankündigungen zu einer Vielzahl von Themen, darunter Infrastruktur, Microsoft Copilot, die Verbindung zwischen Daten und KI, neue Tools für Entwickler sowie Sicherheit.

Auf der diesjährigen Microsoft Ignite, unserer Leitveranstaltung für IT-Entwickler und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft, erwarten wir 4.500 Teilnehmer vor Ort in Seattle und mehr als 175.000 registrierte Teilnehmer, die digital dabei sind. Alle werden sich über neue Produkte und Updates informieren können, die heute vorgestellt werden, und von Führungskräften und Fachexperten erfahren, was die Zukunft bringt.

„The Book of News“ soll Ihnen als Leitfaden für alle unsere Ankündigungen dienen, damit Sie sich leicht in den neuesten Informationen zurechtfinden und wichtige Details zu den Themen erhalten, die Sie am meisten interessieren. Wir freuen uns, Ihnen einige bahnbrechende neue Produkte und wichtige Updates vorstellen zu können, die dazu beitragen, Arbeit und Alltag einfacher und produktiver zu gestalten.

Das übergreifende Thema der diesjährigen Ignite lautet: Wie wir unsere Kunden, Partner und Entwickler dabei unterstützen, im Zeitalter der KI erfolgreich zu sein. Im Jahr 2023 haben wir dank technologischer Fortschritte völlig neue Arbeitsweisen erlebt. Unternehmen verlassen sich darauf, dass ihre Partner innovative, effiziente und sichere Lösungen bereitstellen, die zu bedeutenden Geschäftsergebnissen führen, und wir bei Microsoft sind stolz darauf, diese Ergebnisse zu liefern.

Für die diesjährige Microsoft Ignite haben wir ein großartiges Programm mit Neuigkeiten und spannenden Höhepunkten geplant. Ich hoffe, Sie können dabei sein.

Wie immer freuen wir uns sehr über Ihr Feedback. Bitte teilen Sie uns mit, wie wir uns verbessern können. Wir möchten sicherstellen, dass Sie bei dieser Veranstaltung alle Informationen und Hintergründe erhalten, die Sie benötigen. Was können wir tun, um das Erlebnis beim nächsten Mal noch besser zu gestalten?

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Was ist das „Book of News“?

Das „Microsoft Ignite Book of News“ ist Ihr Leitfaden zu den wichtigsten Neuigkeiten, die wir auf der Microsoft Ignite bekannt geben. Über das interaktive Inhaltsverzeichnis können Sie die Themen auswählen, die Sie interessieren, und dank der Übersetzungsfunktion ist das „Book of News“ weltweit leichter zugänglich. (Klicken Sie einfach auf die Schaltfläche „Übersetzen“ unterhalb des Inhaltsverzeichnisses, um die Übersetzungen zu aktivieren.)

Wir haben eine Bildersammlung zu einigen der Nachrichtenbeiträge zusammengestellt.Sehen Sie sich die Bilder hier bitte an. Um Keynotes und Vorträge zu den jeweiligen Nachrichtenbeiträgen anzusehen, finden Sie unterhalb der Nachrichten Links, über die Sie schnell auf bevorstehende Veranstaltungen und On-Demand-Videos zugreifen können.

Wir hoffen, dass Ihnen das „Book of News“ alle Informationen, Einblicke von Führungskräften und Hintergründe liefert, die Sie benötigen. Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen zum Inhalt des „Book of News“ haben, senden Sie bitte eine E-Mail an[email protected].

Wenn Sie Interesse daran haben, mit einem Branchenanalysten über die Ankündigungen auf der Microsoft Ignite oder über die allgemeine Strategie und das Produktangebot von Microsoft zu sprechen, wenden Sie sich bitte an [email protected].

Eine Person sitzt auf der Treppe neben der Küche, auf deren Stufen Topfpflanzen stehen, und arbeitet an einem Laptop.

1. Azure 1.1. Azure-KI-Dienste

1.1.1. Die Updates für Azure Machine Learning optimieren und operationalisieren KI

Azure Machine Learning verbessert die Benutzererfahrung kontinuierlich durch neue Erweiterungen, darunter die allgemeine Verfügbarkeit von „Prompt Flow“ und des Modellkatalogs sowie die Vorschau auf eine Integration mit OneLake in Microsoft Fabric. Damit erhalten Entwickler und Machine-Learning-Experten die Möglichkeit, die Entwicklung KI-gestützter Anwendungen zu optimieren und verantwortungsbewusste generative KI-Lösungen in allen Phasen des Entwicklungszyklus für generative KI in die Praxis umzusetzen.

Zu den Neuerungen bei Azure Machine Learning gehören:

  • Prompt Flow optimiert den gesamten Entwicklungslebenszyklus von Anwendungen, die auf großen Sprachmodellen (LLMs) basieren. Es ermöglicht Entwicklern, LLM-Workflows zu entwerfen, zu erstellen, zu bewerten und bereitzustellen, wobei sie über visualisierte Diagramme sowie Code-First-Funktionen in der CLI, im SDK und in der Visual Studio Code-Erweiterung eine Verbindung zu einer Vielzahl von Basismodellen, Vektordatenbanken, Prompts und Python-Tools herstellen können. Prompt Flow ist ab sofort allgemein verfügbar in Azure Machine Learning und als Vorschau in Azure AI Studio.
  • Der Modellkatalog ermöglicht es Benutzern, Basismodelle von renommierten Anbietern wie Hugging Face, Meta und OpenAI zu entdecken, zu bewerten, zu optimieren und bereitzustellen, und unterstützt Entwickler dabei, die optimalen Basismodelle für ihre spezifischen Anwendungsfälle auszuwählen. Im Modellkatalog finden Benutzer eine umfassende Vergleichsübersicht für Benchmark-Kennzahlen mehrerer Basismodelle, sodass sie sich selbst informieren und fundierte Entscheidungen über die Eignung von Modellen und Datensätzen für ihre spezifischen Anwendungsfälle treffen können. Der Modellkatalog wurde um neue Modelle wie Code Llama, Stable Diffusion und die CLIP-Modelle (Contrastive Language-Image Pretraining) von OpenAI erweitert. Der Modellkatalog wird in Kürze allgemein verfügbar sein und ist bereits als Vorschau in Azure AI Studio verfügbar, wodurch seine Verfügbarkeit und Anwendbarkeit erweitert wird.
  • „Model-as-a-Service“ über Inferenz-APIs und gehostetes Fine-Tuning, das in Kürze als Preview verfügbar sein wird, ermöglicht es Entwicklern und Machine-Learning-Experten, Basis-Modelle wie Llama 2 von Meta, kommende Premium-Modelle von Mistral und Jais von G42 ganz einfach als API-Endpunkt in ihre Anwendungen zu integrieren und Modelle zu optimieren, ohne die zugrunde liegende GPU-Infrastruktur verwalten zu müssen.
  • OneLake ist nun als Datenspeicher in Azure Machine Learning in der Vorschau verfügbar und ermöglicht so einen nahtlosen Übergang zwischen Microsoft Fabric und Azure Machine Learning. Dank dieser Integration können Dateningenieure in Fabric entwickelte, für maschinelles Lernen vorbereitete Datenbestände freigeben, sodass Fachleute für maschinelles Lernen diese direkt für das Modelltraining in Azure Machine Learning nutzen können. Darüber hinaus können Fachleute für maschinelles Lernen Modellvorhersagen zurück in OneLake schreiben, um sie in Fabric weiterzuverarbeiten oder Erkenntnisse über Power BI zu gewinnen.

Weitere Ressourcen:

1.1.2. Microsoft bringt die KI-Plattform „Azure AI Studio“ auf den Markt

Microsoft stellt die Vorschau seiner einheitlichen KI-Plattform „Azure AI Studio“ vor, die es allen Unternehmen und professionellen Entwicklern ermöglichen wird, mit KI innovativ zu sein und die Zukunft mitzugestalten.

Die barrierefrei und verantwortungsbewusst gestaltete Plattform bietet Unternehmen eine zentrale Anlaufstelle, um KI-Lösungen mithilfe modernster KI-Tools und Machine-Learning-Modellen nahtlos zu erkunden, zu entwickeln, zu testen und bereitzustellen – alles auf der Grundlage verantwortungsbewusster KI-Praktiken. Entwickler können generative KI-Anwendungen, einschließlich Copilot-Erlebnissen, mithilfe von sofort einsatzbereiten und anpassbaren Tools und Modellen erstellen.

Benutzer können die Datenquelle für Vektoreinbettungen auswählen – darunter Microsoft Fabric OneLake und Azure AI Search –, Modelle aus einem umfassenden Katalog mit modernsten und Open-Source-Modellen auswählen, Prompt-Abläufe orchestrieren, Modellantworten bewerten, Möglichkeiten zur Feinabstimmung identifizieren und Proof-of-Concepts unter kontinuierlicher Überwachung und Optimierung in den vollständigen Produktivbetrieb überführen.

Weitere Ressourcen:

1.1.3. Neue Möglichkeiten für Entwickler, generative KI-Lösungen sicher und verantwortungsbewusst zu entwickeln

Microsoft ist branchenweit führend beim sicheren und verantwortungsvollen Einsatz von KI. Mit dem „Copilot Copyright Commitment“ (CCC) hat das Unternehmen einen neuen Maßstab gesetzt und sich branchenweit führend dazu verpflichtet, gewerbliche Kunden vor Klagen wegen Urheberrechtsverletzungen zu schützen und sie dafür zu entschädigen. Heute geht Microsoft noch einen Schritt weiter und kündigt die Ausweitung des CCC auf Kunden an, die den Azure OpenAI Service nutzen. Der neue Vorteil wird als „Customer Copyright Commitment“ bezeichnet . Im Rahmen dieser Ausweitung hat Microsoft neue Dokumentationen veröffentlicht, die Kunden des Azure OpenAI Service dabei helfen sollen, technische Maßnahmen zur Minderung des Risikos von urheberrechtsverletzenden Inhalten zu implementieren. Kunden müssen die Vorgaben der Dokumentation einhalten, um diesen Vorteil nutzen zu können.

Azure AI Content Safety ist nun allgemein verfügbar und unterstützt Unternehmen dabei, schädliche Inhalte zu erkennen und zu bekämpfen sowie ein besseres Online-Erlebnis zu schaffen. Kunden können Azure AI Content Safety als integriertes Sicherheitssystem innerhalb des Azure OpenAI Service, für Open-Source-Modelle im Rahmen ihres Prompt-Engineering in Azure Machine Learning oder als eigenständigen API-Dienst nutzen.

Weitere Ressourcen:

1.1.4. Neue Funktionen für Azure AI Vision

Azure AI Vision bietet innovative Funktionen im Bereich Computer Vision, mit denen Entwickler Bilder analysieren, Text lesen und Gesichter erkennen können – dank vorgefertigter Bildkennzeichnung, Textextraktion mittels optischer Zeichenerkennung (OCR) und verantwortungsvoller Gesichtserkennung.

Mehrere neue Aktualisierungen der Lösung, darunter:

Lebendigkeitserkennung und Vision SDK: Die Lebendigkeitserkennung trägt dazu bei, Manipulationsversuche bei der Gesichtserkennung zu verhindern, und entspricht der Norm ISO 30107-3 (PAD Level 2). Mit dem Vision SDK for Face können Entwickler ihre mobilen Anwendungen ganz einfach um Funktionen zur Gesichtserkennung und Lebendigkeitserkennung erweitern. Beide Funktionen befinden sich derzeit in der Preview-Phase.

Bildanalyse 4.0: Diese API bietet modernste Modelle zur Bildanalyse, darunter Bildbeschriftung, OCR, Objekterkennung und mehr, die alle über einen einzigen, synchronen API-Endpunkt zugänglich sind. Das verbesserte OCR-Modell zeichnet sich insbesondere durch eine höhere Genauigkeit bei der Erkennung von sowohl gedrucktem als auch handgeschriebenem Text in Bildern aus. Bildanalyse 4.0 ist allgemein verfügbar.

Florence-Grundmodell: Dieses verbesserte Modell wurde mit Milliarden von Text-Bild-Paaren trainiert und als kostengünstige, produktionsreife Computer-Vision-Dienste in Azure AI Vision integriert. Es ermöglicht Entwicklern, hochmoderne, marktreife und verantwortungsbewusste Computer-Vision-Anwendungen für verschiedene Branchen zu erstellen. Das Florence-Grundmodell ist allgemein verfügbar.

Weitere Ressourcen:

1.1.5. Neue multimodale KI-Funktionen sind jetzt im Azure OpenAI Service verfügbar

Der Azure OpenAI Service hat mehrere multimodale KI-Funktionen vorgestellt, die es Unternehmen ermöglichen, generative KI-Anwendungen mit Bildern, Texten und Videos zu entwickeln. Dazu gehören:

  • DALL·E 3: Stellen Sie sich ein KI-Modell vor, das aus Textbeschreibungen Bilder generieren kann. DALL·E 3 ist ein bemerkenswertes KI-Modell, das genau das kann. Nutzer beschreiben ein Bild, und DALL·E 3 kann es erstellen. DALL·E 3 befindet sich derzeit in der Vorschauphase.
  • Das GPT-3.5 Turbo-Modell mit einer Promptlänge von 16.000 Token und GPT-4 Turbo: Die neuesten Modelle im Azure OpenAI Service ermöglichen es Kunden, die Promptlänge zu erweitern und ihre generativen KI-Anwendungen noch kontrollierbarer und effizienter zu gestalten. Beide Modelle werden Ende November 2023 als Vorschauversion verfügbar sein.
  • GPT-4 Turbo mit Vision (GPT-4V): In Verbindung mit Azure AI Vision wird GPT-4V das Nutzererlebnis verbessern, indem es die Einbindung von Bildern oder Videos zusammen mit Text zur Erzeugung von Textausgaben ermöglicht und dabei von den Erweiterungsfunktionen von Azure AI Vision wie der Videoanalyse profitiert. GPT-4V wird bis Ende 2023 in der Vorschau verfügbar sein.
  • Updates für GPT-4: Der Azure OpenAI Service hat ebenfalls Updates für GPT-4 veröffentlicht, darunter die Möglichkeit zum Fine-Tuning. Durch das Fine-Tuning können Unternehmen das KI-Modell an ihre spezifischen Anforderungen anpassen. Das ist vergleichbar mit der Maßanfertigung eines Anzugs, nur in der Welt der KI. Die Updates für GPT-4 befinden sich derzeit in der Preview-Phase.

Diese Weiterentwicklungen im Azure OpenAI Service eröffnen sowohl Unternehmen als auch Anwendern neue Möglichkeiten. Mit DALL·E 3 undGPT-4 Turbo for Vision sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, und die Kommunikation mit Maschinen wird intuitiver. Die Verfügbarkeit von GPT-3.5 Turbo mit einer Promptlänge von 16.000 Token sowie von GPT-4 Turbo, zusammen mit den Aktualisierungen für GPT-4, wird eine verbesserte Anpassungsfähigkeit und Effizienz ermöglichen und den Einsatz in verschiedenen Branchen noch nützlicher machen.

Weitere Ressourcen:

1.1.6. Neue Funktionen für Zusammenfassungen und Übersetzungen in Azure AI

Mehrere neue Funktionen in Azure AI werden Entwicklern dabei helfen, Texte für die Nutzung in Apps zusammenzufassen und zu übersetzen. Zu den Updates, die derzeit in der Vorschau verfügbar sind, gehören:

  • Eine neue Funktion zur aufgabenoptimierten Zusammenfassung in Azure AI Language, die auf großen Sprachmodellen (GPT-3.5-Turbo, GPT-4, Z-Code++ und weiteren) basiert.
  • Ein neues Modell für maschinelle Übersetzung, das in der Lage ist, von einer Sprache in eine andere zu übersetzen, ohne dabei Englisch als Zwischensprache zu verwenden. Darüber hinaus lässt es sich anhand von Kundendaten anpassen, um die Übersetzungen besser auf den jeweiligen Branchenkontext abzustimmen.
  • Die Erkennung benannter Entitäten, die Übersetzung von Dokumenten und die Zusammenfassung von Inhalten in Containern ermöglichen es Behörden und Branchen wie dem Finanzdienstleistungssektor und dem Gesundheitswesen, die strenge Anforderungen an den Datenaufbewahrungsort haben, KI-Dienste auf ihrer eigenen Infrastruktur zu betreiben.
  • „Personal Voice“ ist eine neue Funktion für benutzerdefinierte neuronale Stimmen, mit der Unternehmen für ihre Nutzer individuelle neuronale Stimmen anhand von 60 Sekunden langen Audioaufnahmen erstellen können. „Personal Voice“ ist eine Funktion mit eingeschränktem Zugriff.
  • Text-to-Speech-Avatar: Eine neue Text-to-Speech-Funktion, die anhand von Eingabetext und Videodaten einer realen sprechenden Person ein realistisches Abbild einer sprechenden Person erzeugt. Sowohl vorgefertigte als auch benutzerdefinierte Avatare sind derzeit in der Vorschau verfügbar, wobei der Zugriff auf benutzerdefinierte Avatare jedoch eingeschränkt ist.

Weitere Ressourcen:

1.1.7. Erhalten Sie neue Einblicke in Videos dank der Updates in Azure OpenAI

Die leistungsstarke Integration von Azure AI Video Indexer, Azure AI Search und Azure OpenAI Service bietet Anwendern eine umfassende Lösung zur Gewinnung wichtiger Erkenntnisse aus Videoinhalten und ermöglicht die Beantwortung von Fragen in natürlicher Sprache, die Zusammenfassung von Videos sowie die effiziente Suche nach Inhalten. Zu diesen neuen Funktionen, die derzeit in der Vorschau verfügbar sind, gehören:

  • Zusammenfassung von Videos als Text: Nutzer können die Kernaussagen von Videoinhalten extrahieren und prägnante, informative Textzusammenfassungen erstellen. Der fortschrittliche Algorithmus unterteilt Videos in zusammenhängende Kapitel und nutzt dabei visuelle, akustische und textuelle Hinweise, um Abschnitte zu erstellen, die sich problemlos in die Eingabefelder großer Sprachmodelle (LLM) einfügen lassen. Jeder Abschnitt enthält wesentliche Inhalte, darunter Transkripte, Audioereignisse und visuelle Elemente. Dies eignet sich ideal für die Erstellung von Videozusammenfassungen, Schulungsmaterialien oder den Wissensaustausch.
  • Effiziente Suche nach Videoinhalten: Nutzer können Videoinhalte mithilfe von LLMs und den Erkenntnissen des Video Indexers in ein durchsuchbares Format umwandeln. Durch die Umwandlung von Videoinformationen in LLM-freundliche Eingabeaufforderungen werden die wichtigsten Höhepunkte für eine effektive Suche zugänglich gemacht. Szenensegmentierung, Audioereignisse und visuelle Details verbessern die Aufteilung der Inhalte zusätzlich, sodass Nutzer bestimmte Themen, Momente oder Details in umfangreichen Videos schnell finden können.

Weitere Ressourcen:

1.1.8. Vektorsuche und semantischer Ranker sind nun allgemein in Azure AI Search verfügbar

Azure AI Search (früher bekannt als Azure Cognitive Search) ist eine Plattform für die Informationssuche und -abfrage, mit der Unternehmen in ihren generativen KI-Anwendungen hochgradig personalisierte Nutzererlebnisse bieten können.

Zu den Neuerungen bei Azure AI Search gehören:

  • Vektorsuche: Große Sprachmodelle (LLMs) durchsuchen riesige Mengen an Dokumenten und Informationen, um Antworten auf Nutzeranfragen zu generieren. Dies ist rechenintensiv und kann zu langen Antwortzeiten führen. Da Computer bei der Verarbeitung numerischer Daten im Vergleich zu Dokumenten schneller und effizienter sind, wurden Techniken entwickelt, die Dokumente und Daten in ein numerisches Format umwandeln, das als Vektor bezeichnet wird – eine lange Gleitkommazahl. Vektorsuchindizes ermöglichen eine schnellere und effizientere Abfrage. Eine gute Vektorunterstützung ist für das Erhalten einer guten Antwort aus einem LLM genauso wichtig wie das LLM selbst. Die Vektorsuche ist allgemein verfügbar.
  • Semantischer Ranker (früher als „semantische Suche“ bekannt): Mithilfe mehrsprachiger Deep-Learning-Modelle, die von Microsoft Bing adaptiert wurden, priorisiert der semantische Ranker die Suchergebnisse und stellt sicher, dass die relevantesten Ergebnisse zuerst angezeigt werden. Der semantische Ranker ist allgemein verfügbar.
  • Verfügbarkeit in Azure AI Studio: Azure AI Search ist nun in Azure AI Studio verfügbar, einer neuen einheitlichen KI-Plattform, die sich derzeit in der Preview-Phase befindet. Ein robustes Such- und Abrufsystem ist ein wesentlicher Bestandteil des Entwicklungszyklus generativer KI-Systeme. Durch die Bereitstellung von Azure AI Search in Azure AI Studio wird daher die gesamte Wertschöpfungskette unterstützt und der Arbeitsablauf für App-Entwickler optimiert, da alles, was sie benötigen, an einem Ort zusammengefasst ist.

Weitere Ressourcen:

1.2. Azure Compute

1.2.1. Neue virtuelle Azure-Maschinen auf AMD-Basis jetzt in der Vorschau

Azure führt die neuesten AMD-basierten virtuellen Maschinen (VMs) ein, die auf dem AMD EPYC™ Genoa-Prozessor der 4. Generation basieren. Diese neuen VMs, die derzeit für die VMs der Familien D, E und F als Vorschauversion verfügbar sind, bieten eine noch höhere Leistung und Zuverlässigkeit als die bisherigen AMD v5-VMs, die auf dem AMD EPYC™ Milan-Prozessor der 3. Generation basieren. Die neuen Genoa-basierten VMs werden unterschiedliche Speicher-zu-Kern-Verhältnisse aufweisen, die sich auf die drei VM-Serien verteilen – die Allzweck-Serien Dav6 und Dalv6, die speicheroptimierte Serie Eav6 sowie die rechenoptimierten Serien Fav6, Falv6 und Famv6.

Die Dav6-VM-Serie bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Speicher und Kernen, während die Dalv6-Serie als kostengünstigere Option für Anwendungen gedacht ist, die weniger Speicher benötigen. Die Eav6-VM-Serie ist für Anwendungen konzipiert, die ein höheres Verhältnis von Speicher zu Kernen erfordern. Die Serien Fav6, Falv6 und Famv6 weisen im Vergleich zu den AMD-VMs der D- und E-Serie eine höhere CPU-Leistung auf und unterscheiden sich lediglich in ihrem Verhältnis von Speicher zu Kernen.

Diese neuen VMs werden das Angebot an VMs für AMD-Kunden erheblich erweitern und umfassen eine Vielzahl beliebter VM-Serien mit unterschiedlichen Speichergrößen und Preisklassen.

Weitere Ressourcen:

1.2.2. Einsatz von SAP HANA auf Azure mit neuen und leistungsstarken Infrastruktur-Optionen

Die Azure M-Serie Mv3-Familie, die nächste Generation speicheroptimierter virtueller Maschinen (VMs), bietet Kunden schnellere Einblicke, höhere Verfügbarkeit, niedrigere Gesamtbetriebskosten und ein verbessertes Preis-Leistungs-Verhältnis für die Ausführung von SAP-HANA-Workloads mit direkten Azure-IaaS-Bereitstellungen und SAP RISE auf Azure. Die Mv3-VMs basieren auf Intel® Xeon® Scalable-Prozessoren der 4. Generation und Azure Boost, dem System von Microsoft zur Entlastung der Virtualisierung. Die Mv3-Familie lässt sich für SAP-Workloads von weniger als 1 TB bis zu 32 TB skalieren.

Die Mv3-Plattform bietet eine verbesserte Ausfallsicherheit gegenüber häufigen Störungen in den Bereichen Arbeitsspeicher, Speicher und Netzwerk, was zu minimalen Unterbrechungen bei geschäftskritischen Workloads führt. Mv3 bietet im Vergleich zur Vorgängergeneration Mv2 bis zu 30 Prozent schnellere SAP-HANA-Datenladezeiten (High-performanceANalyticAppliance) für SAP-OLAP-Workloads (Online Analytical Processing) und eine um bis zu 15 Prozent höhere Leistung pro Kern für SAP-OLTP-Workloads (Online Transaction Processing) gegenüber Mv2.

Dank Azure Boost bietet Mv3 im Vergleich zu Mv2 einen bis zu doppelt so hohen Durchsatz beim Azure Premium-SSD-Speicher sowie eine Verbesserung des Netzwerkdurchsatzes um bis zu 25 Prozent. Azure Boost ist ein neues System, das Virtualisierungsprozesse, die traditionell vom Hypervisor und dem Host-Betriebssystem ausgeführt werden – wie Netzwerk-, Speicher- und Host-Verwaltung –, auf speziell dafür entwickelte Hardware und Software auslagert. Azure Boost bietet mehrere Vorteile für Mv3-VMs, darunter eine verbesserte Netzwerk- und Speicherleistung bei hoher Skalierbarkeit, erhöhte Sicherheit durch eine zusätzliche Ebene der logischen Isolation sowie geringere Auswirkungen auf die Wartung bei zukünftigen Azure-Software- und Hardware-Upgrades.

Zu den Neuerungen der Mv3-Familie gehören:

  • Das Mv3-Angebot mit mittlerem Speicher, das VM-Größen von bis zu 4 TB Speicher umfasst, ist ab sofort allgemein verfügbar.
  • Das Mv3-Angebot mit besonders großem Speicherplatz (32 TB) ist jetzt als Vorschauversion verfügbar.

Weitere Ressourcen:

1.3. Azure Confidential Computing

1.3.1. Vertrauliche Container auf Azure Kubernetes Service (Vorschau)

„Confidential Containers“ auf Azure Kubernetes Service (AKS) ist der erste Clouddienst, der Isolierung auf Pod-Ebene und Speicherverschlüsselung in einem verwalteten Kubernetes-Dienst bietet. Er basiert auf dem Open-Source-Projekt „Kata Containers“ und wird von AMD SEV-SNP unterstützt. Unternehmen können ihre sensibelsten Container-Workloads ohne Codeänderungen in die Cloud migrieren und dabei ihre Daten im Speicher vor externen und internen Bedrohungen schützen. „Confidential Containers“ auf AKS befindet sich derzeit in der Vorschau.

Weitere Ressourcen:

1.3.2. Microsoft Azure Managed Confidential Consortium Framework in der Vorschau

Das „Microsoft Azure Managed Confidential Consortium Framework“, das sich derzeit in der Preview-Phase befindet, ist ein neuer Azure-Dienst, der die Ausführung der Open-Source-SDKs des Microsoft Confidential Consortium Framework (CCF) als verwalteten Dienst anbietet. Dadurch entfällt für Entwickler die Notwendigkeit, eine eigene Infrastruktur zur Unterstützung eines CCF-API-Endpunkts einzurichten. Entwickler können damit vertrauliche Anwendungen mit mehreren Beteiligten und dezentralisiertem Vertrauen auf einem gesicherten und regulierten Netzwerk vertrauenswürdiger Ausführungsumgebungen einfacher erstellen und verwalten.

Weitere Ressourcen:

1.3.3. Neue Option für vertrauliche virtuelle Maschinen in Azure Databricks

Die Option für vertrauliche virtuelle Maschinen (VM) für Azure Databricks ist nun allgemein verfügbar.

Kunden, die den Schutz personenbezogener Daten (PII) oder anderer sensibler Daten bei der Analyse dieser Daten in Azure Databricks besser gewährleisten möchten, können dies nun tun, indem sie bei der Erstellung eines Azure Databricks-Clusters AMD-basierte vertrauliche VMs angeben. Durch den Betrieb des Azure Databricks-Clusters auf vertraulichen Azure-VMs können Azure Databricks-Kunden ihre sensiblen Daten sicher in Azure analysieren.

Weitere Ressourcen:

1.3.4. Neue vertrauliche virtuelle Maschinen mit Intel-Prozessoren in der Vorschau

Die vertraulichen virtuellen Maschinen (VMs) der Serien DCesv5 und ECesv5 sind nun als Preview verfügbar. Diese VMs sind mit Intel® Xeon® Scalable-Prozessoren der 4. Generation ausgestattet und basieren auf einer völlig neuen, hardwarebasierten vertrauenswürdigen Ausführungsumgebung namens Intel® Trust Domain Extensions (TDX). Unternehmen können diese VMs nutzen, um vertrauliche Workloads nahtlos in die Cloud zu verlagern, ohne Änderungen am Code ihrer Anwendungen vornehmen zu müssen.

Weitere Ressourcen:

1.3.5. Neue Funktionen und Dienste für vertrauliche virtuelle Maschinen in Azure

Zu den neuen Funktionen und Diensten für vertrauliche virtuelle Maschinen (VMs) in Azure gehören die Unterstützung von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 9.3, das Disk Integrity Tool, die Verschlüsselung temporärer Datenträger, die Unterstützung neuer Regionen sowie die standardmäßige Verwendung von „Trusted Launch“ in PowerShell für alle Azure Gen 2-VMs.

Die Unterstützung von RHEL 9.3 für vertrauliche AMD SEV-SNP-VMs ermöglicht es Azure-Kunden, das RHEL 9.3-Image als Gastbetriebssystem für vertrauliche AMD-basierte VMs festzulegen. Dadurch wird sichergestellt, dass alle sensiblen Daten, die von ihrem RHEL-Gastbetriebssystem verarbeitet werden, während der Nutzung im Arbeitsspeicher geschützt sind. Azure-VMs mit vertraulichen Daten auf AMD-Basis bieten eine starke, hardwaregestützte Abgrenzung, die den Schutz des Gastbetriebssystems vor dem Zugriff durch Host-Betreiber und andere Azure-Mandanten verstärkt. Diese VMs sind so konzipiert, dass sie dazu beitragen, Daten während der Nutzung im Arbeitsspeicher vor unbefugten Benutzern zu schützen, indem sie Verschlüsselungsschlüssel verwenden, die vom zugrunde liegenden Chipsatz generiert werden und für Azure-Betreiber unzugänglich sind. Die Unterstützung von RHEL 9.3 für vertrauliche AMD SEV-SNP-VMs befindet sich in der Vorschau.

Das Tool zur Festplattenintegrität für vertrauliche Intel TDX-VMs ermöglicht es Kunden, die Integrität einer Festplatte in ihrer vertraulichen VM zu messen und zu bestätigen. Das Tool wird als Azure-CLI-Erweiterung bereitgestellt, die Benutzer in ihrer eigenen vertrauenswürdigen Umgebung installieren können, um mit wenigen einfachen Befehlen die Festplatte zu schützen. Wenn solche integritätsgeschützten Festplatten für vertrauliche VM-Bereitstellungen verwendet werden, können Benutzer nach dem Start der VM kryptografisch bestätigen, dass der Inhalt der Root-/Systempartition der Betriebssystemfestplatte sicher ist und den Erwartungen entspricht, bevor vertrauliche Workloads verarbeitet werden. Das Disk Integrity Tool für vertrauliche AMD SEV-SNP-VMs befindet sich in der Preview-Phase.

Die Verschlüsselung temporärer Datenträger für vertrauliche AMD SEV-SNP-VMs ermöglicht es Azure-Kunden, die an ihre AMD-basierten vertraulichen VMs angehängten temporären Datenträger mit selbst verwalteten Schlüsseln zu verschlüsseln. Dadurch wird sichergestellt, dass alle sensiblen Daten auf diesen Datenträgern im Ruhezustand geschützt sind. Die Verschlüsselung temporärer Datenträger für vertrauliche AMD SEV-SNP-VMs befindet sich derzeit in der Vorschau.

Die Unterstützung für vertrauliche AMD SEV-SNP-VMs ist nun in den folgenden neuen Regionen allgemein verfügbar: Südostasien, Zentralindien, Ostasien, Norditalien, Nordschweiz, Ostjapan, West- und Zentraldeutschland sowie Nord-VAE.

„Trusted Launch“ als Standard in PowerShell für alle Azure Gen 2-VMs ist nun allgemein verfügbar und stärkt die Sicherheit von Azure Virtual Machines durch Sicherheitsfunktionen, die es Administratoren ermöglichen, virtuelle Maschinen mit verifizierten und signierten Bootloadern, Betriebssystemkernen und einer Startrichtlinie bereitzustellen. Dies wird durch „Trusted Launch“-Funktionen wie Secure Boot, vTPM und die Überwachung der Startintegrität erreicht, die Schutz vor Bootkits, Rootkits und Malware auf Kernel-Ebene bieten.

Weitere Ressourcen:

1.3.6. Neue vertrauliche virtuelle Maschinen der NCCv5-Reihe mit NVIDIA H100-GPUs in der Vorschau

Die vertraulichen virtuellen Maschinen der NCCv5-Serie mit NVIDIA H100 Tensor Core-GPUs, die sich derzeit in der Preview-Phase befinden, werden das erste und einzige Cloud-Angebot dieser Art sein, das es KI-Entwicklern ermöglicht, ihre GPU-gestützten Anwendungen vertraulich bereitzustellen. Dadurch wird sichergestellt, dass Daten sowohl im CPU- als auch im GPU-Speicher stets mit hardwaregenerierten Schlüsseln verschlüsselt und vor unbefugten Änderungen geschützt sind. Datenwissenschaftler, die ihre Modelle trainieren und Erkenntnisse aus mehreren Datenquellen von Drittanbietern gewinnen müssen, können dies tun und gleichzeitig sicherstellen, dass personenbezogene Daten und KI-Modelle vertraulich bleiben, wobei sie die Vertraulichkeit durch Beglaubigungsberichte nachweisen können.

Weitere Ressourcen:

1.4. Azure-Daten

1.4.1. Amazon S3-Shortcuts sind nun allgemein verfügbar

Die nun allgemein verfügbaren Amazon S3-Shortcuts ermöglichen es Unternehmen, ihre Daten in Amazon S3 mit denen in OneLake zu vereinen. Mit diesem Update können Dateningenieure einen einzigen virtualisierten Data Lake für ihr gesamtes Unternehmen erstellen, der sich über Amazon S3-Buckets und OneLake erstreckt – ohne die mit dem Kopieren von Daten aus S3 verbundene Latenz und ohne die Datenhoheit insgesamt zu verändern.

Data Lakes in S3-Buckets können weiterhin bestehen bleiben und außerhalb von Microsoft Fabric verwaltet werden. Die Daten werden demselben einheitlichen Namensraum zugeordnet und sind über dieselben Azure Data Lake Storage Gen2-APIs zugänglich, auch wenn sie aus S3 stammen. Fabric-Anwendungen und Analyse-Engines können in OneLake eine direkte Verbindung zu virtualisierten S3-Daten herstellen.

Dadurch können Unternehmen mit Fabric den Gesamtnutzen ihrer Datenbestände über verschiedene Clouds hinweg steigern und so generative KI-Funktionen wie Copilot in Microsoft Fabric nutzen oder mit Azure AI Studio maßgeschneiderte große Sprachmodelle auf der Grundlage ihrer eigenen Daten erstellen.

Weitere Ressourcen:

1.4.2. Azure Data Lake Storage Gen2-Verknüpfungen sind jetzt verfügbar

Die Azure Data Lake Storage Gen2 (ADLS Gen2)-Shortcuts sind nun allgemein verfügbar und ermöglichen es Dateningenieuren, über eine Live-Verbindung mit den Zieldaten Daten aus externen Data Lakes in ADLS Gen2 mit OneLake zu verknüpfen.

Mit diesem Update können Daten aus ADLS Gen2 ohne Kopieren wiederverwendet werden, wodurch Datenduplikate vermieden und die Integrationskosten im gesamten Unternehmen gesenkt werden. Durch die Erstellung einer ADLS Gen2-Verknüpfung werden die Daten für die Nutzung durch benutzerdefinierte große Sprachmodelle (LLMs) oder Power BI-Visualisierungen bereitgestellt. ADLS Gen2-Verknüpfungen steigern zudem den Gesamtnutzen der Dateninfrastruktur, indem sie die Interoperabilität mit Azure Databricks ermöglichen.

Über eine ADLS Gen2-Verknüpfung können Kunden nun dank des Power BI Direct Lake-Modus mit Azure Databricks von einer hohen Leistungsfähigkeit profitieren. Da OneLake dieselben APIs wie ADLS Gen2 nutzt und dasselbe Delta-Parquet-Format für die Datenspeicherung unterstützt, lassen sich Azure Databricks-Notebooks problemlos so aktualisieren, dass sie die OneLake-Endpunkte für in OneLake gespeicherte Daten verwenden.

Weitere Ressourcen:

1.4.3. Azure SQL-Updates bieten eine bessere Kostenoptimierung und eine tiefere Integration

Mehrere neue Funktionen und Aktualisierungen für Azure SQL werden das Angebot kostengünstiger, zuverlässiger und sicherer machen. Zu diesen Aktualisierungen gehören:

Günstigere Preise für Azure SQL Database Hyperscale Compute

Die neuen Preise für Azure SQL Database Hyperscale bieten Cloud-nativen Workloads die Leistung und Sicherheit von Azure SQL zum Preis kommerzieller Open-Source-Datenbanken. Hyperscale-Kunden können bis zu 35 Prozent bei den Rechenressourcen sparen, die sie für die Entwicklung skalierbarer, KI-fähiger Cloud-Anwendungen jeder Größe und mit beliebigen E/A-Anforderungen benötigen. Die neuen Preise werden Mitte Dezember 2023 allgemein verfügbar sein.

Das kostenlose Testangebot für Azure SQL Managed Instance, das in Kürze in der Vorschau verfügbar sein wird, ermöglicht es Kunden, Azure SQL Managed Instance 12 Monate lang kostenlos kennenzulernen, zu nutzen und zu erkunden. Kunden können damit Proof-of-Concepts durchführen, Anwendungen testen oder sich einfach über die betrieblichen Vorteile einer vollständig verwalteten Database-as-a-Service informieren.

Das kostenlose Testangebot bietet umfangreiche Rechen- und Speicherressourcen zum Testen von Anwendungen, darunter:

  • 4 vCores oder 8 vCores Rechenleistung, begrenzt auf 720 vCore-Stunden pro Monat.
  • 64 GB Speicherplatz sowie 64 GB Speicherplatz für Backups.
  • Starten und stoppen Sie Rechenressourcen nach Bedarf.

Das Feature-Update für Azure SQL Managed Instance, das nun allgemein verfügbar ist, umfasst eine Reihe von Funktionen, die zusammenwirken, um SQL Managed Instance noch leistungsfähiger, zuverlässiger und sicherer zu machen und gleichzeitig eine noch tiefere Integration mit lokalem SQL Server und der gesamten Azure-Serviceplattform zu ermöglichen. Das Paket enthält folgende Funktionen:

  • Starten/Stoppen der Instanz: Damit können Kunden ihre Instanz nach eigenem Ermessen starten und stoppen, um Kosten für vCores und SQL-Lizenzen zu sparen.
  • Zonenredundanz, die es Kunden ermöglicht, ihre verwaltete Instanz über mehrere Verfügbarkeitszonen hinweg bereitzustellen und so die Verfügbarkeit ihres Dienstes zu verbessern.
  • Distributed Transaction Coordinator, mit dem Kunden Transaktionen über mehrere Datenbanktypen hinweg ausführen können, während die Datenbanken synchronisiert bleiben.

Weitere Ressourcen: 

1.4.4. Microsoft 365-Daten in Fabric mit nativer OneLake-Integration

Microsoft 365-Daten lassen sich nun nativ im Delta-Parquet-Format in OneLake integrieren – dem optimalen Format für die Datenanalyse. Bisher wurden Microsoft 365-Daten nur im JSON-Format angeboten. Mit dieser neuen Integration werden Microsoft 365-Daten nahtlos mit anderen Datenquellen in OneLake zusammengeführt, wodurch Unternehmen Zugriff auf eine Reihe von Analysefunktionen erhalten, um ihre Daten zu transformieren und daraus Erkenntnisse zu gewinnen. Dies bedeutet auch, dass KI-Funktionen, die mit Microsoft Fabric-Notebooks erstellt wurden, nun direkt auf Microsoft 365-Daten in OneLake zugreifen können. Dieses Update befindet sich in der Vorschau.

Weitere Ressourcen:

1.4.5. Microsoft Fabric ist nun allgemein verfügbar

Microsoft Fabric, eine integrierte und vereinfachte Lösung für die Verwaltung von Datenbeständen auf einer Dateninfrastruktur der Enterprise-Klasse, ist ab sofort allgemein verfügbar. Fabric ermöglicht eine nachhaltige Datenverwaltung und ein einheitliches Kapazitätspreismodell, das sich an das Wachstum anpasst. Die Lösung ist auf allen Ebenen offen und frei von proprietären Bindungen. Fabric integriert Power BI, Data Factory und die nächste Generation von Synapse und bietet Kunden damit eine kostengünstige und einfach zu verwaltende moderne Analyselösung für das Zeitalter der KI.

Fabric ist eine unternehmensweite Lösung, die rollenspezifische Tools sowie umfassende Integrationen mit Microsoft 365, Teams und KI-Copiloten umfasst, um Analysefunktionen zu beschleunigen und die Wertschöpfung aus Daten für alle zu steigern – von Datenexperten bis hin zu nicht-technischen Geschäftsanwendern.

Weitere Ressourcen:

1.4.6. Microsoft Fabric, das nun Teil der Microsoft Intelligent Data Platform ist, unterstützt unabhängige Softwareanbieter

Die Microsoft Intelligent Data Platform (MIDP) ist eine Reihe eng integrierter Datendienste, zu denen auch Microsoft Fabric gehört, ein einheitlicher Analysedienst, der nun allgemein verfügbar ist. Die intelligente Datenplattform ermöglicht es Unternehmen, mehr Zeit in die Wertschöpfung zu investieren, anstatt sich mit der Integration und Verwaltung ihrer Datenbestände zu beschäftigen.

Fabric wurde als benutzerfreundliche Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) konzipiert und ist offen und erweiterbar. Es bietet unabhängigen Softwareanbietern (ISVs) eine Vielzahl von Funktionen, um die Plattform mit branchenführenden Anwendungen weiter zu bereichern. Auf der Ignite wird Microsoft zeigen, wie branchenführende Partner wie die London Stock Exchange, Esri, Informatica, Teradata und SAS ihre Produkterfahrungen als Workloads in Fabric einbringen. Dies wird den Partnern helfen, ihre Reichweite zu vergrößern und die Bandbreite der Funktionen zu erweitern, auf die unsere gemeinsamen Kunden mit Microsoft Fabric nahtlos zugreifen können.

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1.4.7. Neue Funktionen in Azure Cosmos DB steigern die Produktivität der Entwickler und die Kosteneffizienz

Mehrere neue Funktionen in Azure Cosmos DB werden Entwicklern dabei helfen, Anwendungen effizienter bereitzustellen und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken. Zu diesen Neuerungen gehören:

Die dynamische Skalierung pro Partition/Region, die nun für neue Azure Cosmos DB-Konten in der Vorschau verfügbar ist, ermöglicht es Kunden, Skalierung und Kosten in Situationen zu optimieren, in denen Partitionierung genutzt wird, um einzelne Container in einer Datenbank zu skalieren und so den Leistungsanforderungen von Anwendungen gerecht zu werden, oder in denen eine regionenübergreifende Konfiguration von Azure Cosmos DB für die globale Verteilung von Daten eingesetzt wird.

Die dynamische Skalierung bietet Entwicklern zusätzliche Flexibilität, um Kosten zu sparen, indem sie ihren Datenbankbedarf auf einer detaillierteren Ebene – entweder nach Region oder nach Datenpartition – nach oben oder unten skalieren können. Dies ist kostengünstig für Kunden, bei denen es in ihren Datenbanken zu „Hot Partitions“ kommt oder die weltweit tätig sind.

Die Integration von Microsoft Copilot for Azure in Azure Cosmos DB, die derzeit als Vorschauversion verfügbar ist, wird KI in die Entwicklerumgebung von Azure Cosmos DB einbinden. Konkret ermöglicht diese Version Entwicklern, Fragen in natürlicher Sprache im Abfrage-Editor des Azure Cosmos DB Data Explorers in NoSQL-Abfragen für Azure Cosmos DB umzuwandeln. Diese neue Funktion steigert die Produktivität der Entwickler, indem sie Abfragen und schriftliche Erläuterungen zu den Abfrageoperationen generiert, während diese Fragen zu ihren Daten stellen.

Azure Cosmos DB für MongoDB vCore ist ab sofort allgemein verfügbar und ermöglicht es Entwicklern, intelligente Anwendungen in Azure mit MongoDB-Kompatibilität zu erstellen. Mit Azure Cosmos DB für MongoDB vCore profitieren Entwickler bei der Migration bestehender Anwendungen oder der Entwicklung neuer Anwendungen von den Vorteilen nativer Azure-Integrationen, niedrigen Gesamtbetriebskosten und der vertrauten vCore-Architektur. Azure Cosmos DB für MongoDB vCore führt außerdem eine kostenlose Stufe ein, die Entwicklern die Möglichkeit bietet, die Funktionen der Plattform ohne Kosten zu erkunden. Erfahren Sie mehr über die kostenlose Stufe.

Darüber hinaus wird ein neues „Azure AI Advantage“-Angebot Kunden dabei helfen, den gemeinsamen Nutzen von Azure Cosmos DB und Azure AI voll auszuschöpfen. Zu den Vorteilen gehören:

  • Bis zu 40.000 RU/s Ersparnis über drei Monate bei Azure Cosmos DB bei Nutzung von GitHub Copilot oder Azure AI, einschließlich Azure OpenAI Service.
  • Erstklassige Infrastruktur und Sicherheit für Geschäftswachstum und den Schutz Ihrer Daten.
  • Erhöhte Zuverlässigkeit generativer KI-Anwendungen durch Nutzung der Geschwindigkeit von Azure Cosmos DB beim Abrufen und Verarbeiten von Daten.

Die Vektorsuche in Azure Cosmos DB MongoDB vCore ist nun allgemein verfügbar und ermöglicht es Entwicklern, ihre KI-basierten Anwendungen nahtlos mit den in Azure Cosmos DB gespeicherten Daten zu integrieren. Mit der Vektorsuche können Benutzer hochdimensionale Vektordaten effizient speichern, indizieren und abfragen, wodurch die Notwendigkeit entfällt, die Daten zur Nutzung von Vektorsuchfunktionen auf teurere Alternativen wie Vektordatenbanken zu übertragen.

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1.4.8. Neue Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen für SQL Server dank Azure Arc

Die durch Azure Arc ermöglichten Erweiterungen für SQL Server bieten zusätzliche Verwaltungsfunktionen für SQL Server-Instanzen, die außerhalb von Azure ausgeführt werden, darunter Überwachung, Verwaltung von Hochverfügbarkeit und Notfallwiederherstellung (HA/DR) sowie erweiterte Sicherheitsupdates.

Die von Azure Arc unterstützte Überwachung für SQL Server, die derzeit als Vorschauversion verfügbar ist, ermöglicht es Kunden, wichtige Einblicke in ihre gesamte SQL Server-Umgebung – sowohl im lokalen Rechenzentrum als auch in der Cloud – zu gewinnen, die Datenbankleistung zu optimieren und Probleme schneller zu diagnostizieren. Mit diesem Überwachungstool können Kunden von einem reaktiven zu einem proaktiven Betriebsmodus wechseln, wodurch die Verfügbarkeit der Datenbanken weiter verbessert und der Aufwand für Routineaufgaben reduziert wird.

Das durch Azure Arc ermöglichte erweiterte Management für Hochverfügbarkeit und Notfallwiederherstellung (HA/DR) für SQL Server ist nun als Vorschauversion verfügbar . Mit Azure Arc können Kunden nun die Geschäftskontinuität und Konsistenz von SQL Server verbessern, indem sie Always On-Verfügbarkeitsgruppen, Failover-Clusterinstanzen und Backups direkt über das Azure-Portal anzeigen und verwalten. Diese neue Funktion bietet Kunden einen besseren Überblick sowie eine wesentlich einfachere und flexiblere Möglichkeit, wichtige Datenbankvorgänge zu konfigurieren.

Die von Azure Arc ermöglichten erweiterten Sicherheitsupdates für SQL Server sind nun allgemein verfügbar. Erweiterte Sicherheitsupdates für SQL Server, die kritische Sicherheitsupdates für bis zu drei Jahre nach Ablauf des erweiterten Supports bereitstellen, sind nun als Dienst über Azure Arc verfügbar. Mit dem Dienst „Erweiterte Sicherheitsupdates“ können Kunden, die ältere SQL Server-Versionen lokal oder in Multi-Cloud-Umgebungen ausführen, Sicherheitspatches über das Azure-Portal verwalten. Die von Azure Arc aktivierten erweiterten Sicherheitsupdates bieten finanzielle Flexibilität durch ein nutzungsbasiertes Abonnementmodell.

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1.4.9. Neue Leistungsverbesserungen in Azure Database for MySQL Business Critical

Dank neuer Leistungsverbesserungen in der Service-Stufe „Business Critical“ von Azure Database for MySQL eignet sich diese Lösung ideal für hochleistungsfähige Transaktions- oder Analyseanwendungen. Mit der Vorschauversion von „Accelerated Logs“ können Unternehmen laut internen Tests von Microsoft ohne zusätzliche Kosten eine sofortige Leistungssteigerung um das bis zu Zweifache oder mehr erzielen.

Eine aktuelle Leistungsvergleichsstudie von Principled Technologies zeigt, dass die Service-Stufe „Azure Database for MySQL Business Critical“ bis zu 50 Prozent schneller ist als MySQL auf dem Amazon Web Services (AWS) Relational Data Service und bis zu 2,6-mal schneller als Google Cloud Platform (GCP) Cloud SQL for MySQL. Dank dieser Verbesserungen eignet sich „Azure Database for MySQL Business Critical“ ideal für geschäftskritische Tier-1-MySQL-Workloads.

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1.4.10. Leistungsverbesserungen und neue KI-Funktionen für Azure Database for PostgreSQL

Azure Database for PostgreSQL ist ein Datenbankdienst, der auf der skalierbaren Cloud-Infrastruktur von Microsoft basiert und sich an Anwendungsentwickler richtet. Zu den Neuerungen des Dienstes gehören:

Verbesserte Leistung und Skalierbarkeit für Azure Database for PostgreSQL. Dieses Update bietet erweiterte Speicher- und Rechenfunktionen, die ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis für Produktions-Workloads in Unternehmen ermöglichen. Zu den Funktionen gehören:

  • Die „Premium SSD v2“, die sich derzeit in der Vorschauphase befindet, bietet Laufwerkslatenzzeiten im Sub-Millisekundenbereich sowie bis zu 64 TB Speicherplatz und 80.000 Ein-/Ausgabevorgänge pro Sekunde (IOPS) für anspruchsvolle, IO-intensive Workloads zu geringen Kosten und ermöglicht so eine hohe Flexibilität bei der Steuerung von Leistung und Kosten in Tier-1-Produktionsumgebungen.
  • Die IOPS-Skalierung, die derzeit als Vorschauversion verfügbar ist, ermöglicht es Kunden, die IOPS auf bis zu 20.000 zu erhöhen, um vorübergehende Vorgänge wie Migrationen oder Datenladungen schneller durchzuführen, und sie anschließend wieder zu reduzieren, wenn sie nicht mehr benötigt werden, um Kosten zu sparen.
  • Die nun allgemein verfügbare dynamische Online-Skalierung von Rechen- und Speicherressourcen passt die Menge der Rechen- und Speicherressourcen nahtlos und nahezu ohne Ausfallzeiten an den aktuellen Bedarf an.

Die Erweiterung „Azure Database for PostgreSQL“ für Azure AI ermöglicht es Entwicklern, große Sprachmodelle (LLMs) zu nutzen und leistungsstarke generative KI-Anwendungen für PostgreSQL zu entwickeln. Das bedeutet, dass PostgreSQL-Abfragen auf Azure nun Azure-KI-Anwendungen unterstützen können. Die Erweiterung befindet sich derzeit in der Vorschau und bietet folgende Möglichkeiten:

  • Aufruf des Azure OpenAI Service zur Generierung von LLM-basierten Vektoreinbettungen, die eine effiziente Ähnlichkeitssuche ermöglichen, was insbesondere für Empfehlungssysteme von großem Nutzen ist.
  • Nutzung von Azure AI Language für eine Vielzahl von Anwendungsfällen wie Stimmungsanalyse, Spracherkennung, Entitätserkennung und vieles mehr.

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1.5. Azure-Infrastruktur

1.5.1. Aktualisierungen der KI-Infrastruktur

Azure ist der Computer der Welt und bildet die Grundlage für eine Vielzahl von Lösungen – von Cloud-Diensten bis hin zum Betrieb hochkomplexer KI-Modelle. Auf der Grundlage von Erkenntnissen aus Workloads und Kundenanforderungen optimiert und entwickelt Microsoft Innovationen auf allen Ebenen des Hardware- und Software-Stacks.

Der Ökosystem-Ansatz von Microsoft umfasst langjährige Partnerschaften mit Branchenführern, um Kunden eine große Auswahl hinsichtlich Leistung, Effizienz und Kosten für KI-Inferenz, Training und allgemeine Rechenaufgaben zu bieten.

Die Azure-Infrastruktur bietet nun mehr Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich Preis und Leistung über den gesamten Azure-Infrastruktur-Technologiestack hinweg – vom Rechenzentrum und seinen Racks bis hin zu den Servern und den Chips, auf denen diese basieren. Dazu gehören:

Maßgeschneiderte Chips für KI- und Unternehmensanwendungen in der Microsoft Cloud
Microsoft kündigt heute neue maßgeschneiderte Chips an, die das Angebot von Microsoft in Zusammenarbeit mit Branchenpartnern ergänzen. Die beiden neuen Chips, Microsoft Azure Maia und Microsoft Azure Cobalt, wurden unter ganzheitlicher Berücksichtigung von Hardware- und Softwaresystemen entwickelt, um Leistung und Preis zu optimieren.

Microsoft Azure Maia ist ein KI-Beschleunigerchip, der für die Durchführung von cloudbasiertem Training und Inferenz für KI-Workloads wie OpenAI-Modelle, Bing, GitHub Copilot und ChatGPT entwickelt wurde.

Microsoft Azure Cobalt ist ein Cloud-nativer Chip auf Basis der Arm-Architektur, der hinsichtlich Leistung, Energieeffizienz und Kosteneffizienz für allgemeine Workloads optimiert ist.

Azure Boost ist ab sofort allgemein verfügbar
Azure Boost, eine der neuesten und bedeutendsten Infrastrukturverbesserungen von Microsoft Azure, ist ab sofort allgemein verfügbar. Azure Boost ermöglicht eine höhere Netzwerk- und Speicherleistung in großem Maßstab, verbessert die Sicherheit und verringert die Auswirkungen von Wartungsarbeiten, indem Virtualisierungsprozesse, die traditionell von den Host-Servern ausgeführt werden – wie Netzwerk-, Speicher- und Host-Verwaltung –, auf speziell für diese Prozesse entwickelte und optimierte Hardware und Software verlagert werden. Diese Innovation ermöglicht es Microsoft, die derzeit schnellsten Remote- und lokalen Speicherleistungen auf dem Markt zu erzielen, mit einer Remote-Speicherleistung von 12,5 Gbit/s (Gigabit pro Sekunde) Durchsatz und 650.000 IOPS (Eingabe-/Ausgabeoperationen pro Sekunde) sowie einer lokalen Speicherleistung von 17,3 Gbit/s Durchsatz und 3,8 Millionen IOPS.

Virtuelle Maschinen vom Typ ND MI300 v5 mit AMD-Chips, optimiert für generative KI-Workloads
Die virtuellen Maschinen vom TypND MI300v5 wurden entwickelt, um die Verarbeitung von KI-Workloads für das Training hochskalierbarer KI-Modelle und generative Inferenz zu beschleunigen, und werden mit der neuesten GPU von AMD, der AMD Instinct MI300X, ausgestattet sein.

Virtuelle Maschinen der Serie NC H100 v5 mit denneuesten NVIDIA-GPUs
Die neue Serie virtueller Maschinen (VMs) NC H100 v5 , die sich derzeit in der Preview-Phase befindet, basiert auf der neuesten NVL-Variante der NVIDIA Hopper 100 (H100), die mehr Speicher pro GPU bietet. Die neue VM-Serie bietet Kunden mehr Leistung, Zuverlässigkeit und Effizienz für KI-Training im mittleren Leistungsbereich sowie für generative KI-Inferenz. Durch die Bereitstellung von mehr Speicher pro GPU in der VM steigern Kunden die Effizienz der Datenverarbeitung und verbessern die Gesamtleistung ihrer Workloads.

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1.5.2. Aktualisierungen zu Azure Monitor und Azure Migrate

Die verwaltete Instanz von Azure Monitor System Center Operations Manager (SCOM) erweitert Azure Monitorum SCOM-Überwachungsfunktionen und konfigurierbare Zustandsmodelle. Als Funktion innerhalb von Azure Monitor bietet die verwaltete SCOM-Instanz eine cloudbasierte Alternative für SCOM-Kunden und gewährleistet so die Kontinuität der Überwachung für Cloud- und lokale Umgebungen während des gesamten Prozesses der Cloud-Einführung.

SCOM Managed Instance ist nun allgemein verfügbar. Seit der Preview-Phase wurde SCOM Managed Instance um zahlreiche Funktionen erweitert, darunter die Integration von SCOM-Warnmeldungen in Azure Monitor, die Möglichkeit, integrierte Warnmeldungen an IT-Service-Management-Tools zu senden, die Anzeige des Servicezustands über das Azure-Portal sowie ein optimierter Onboarding-Prozess.

Azure Migrate, der Dienst für die Migration und Modernisierung in Azure, bietet nun Unterstützung bei der Erfassung, der Analyse des Geschäftsnutzen und der Bewertung neuer Workloads. Damit können Kunden ihre Konfiguration und Kompatibilität für neue Anwendungsfälle analysieren, um Azure-Instanzen in der richtigen Größe zu optimalen Kosten und ohne Hindernisse zu ermitteln.

Zu den spezifischen Funktionen, die derzeit in der Vorschau verfügbar sind, gehören die Bewertung von Spring-Anwendungen, ein Business Case mit Verwaltungskosten, ein Business Case und eine Bewertung unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten sowie Windows und SQL ESU im Business Case und die Bewertung von Webanwendungen, die allgemein verfügbar ist.

Weitere Ressourcen:

1.5.3. Einführung in Azure IoT Operations

Azure IoT Operations ist eine neue Ergänzung des Azure IoT-Portfolios, die eine einheitliche, durchgängige Microsoft-Lösung bietet, mit der physische Abläufe nahtlos von der Cloud bis zum Edge digital transformiert werden können.

Dieses Angebot, das sich derzeit in der Vorschauphase befindet, verfolgt einen „One Microsoft“-Ansatz von der Cloud bis zum Edge, um physische Betriebsabläufe digital zu transformieren. Microsoft standardisiert die Cloud-to-Edge-Architektur für digitale Lösungen in physischen Betriebsabläufen mithilfe von Industriestandards und Open-Source-Ansätzen.

Dieser ganzheitliche Ansatz für die digitalen Ökosysteme der Kunden wird technische Hürden für die nächste Stufe der digitalen Transformation beseitigen, die technische Zusammenarbeit zwischen IT und Betriebstechnik ermöglichen und digitalen Lösungen Interoperabilität und Skalierbarkeit verleihen.

Dieser einheitliche Ansatz umfasst Folgendes:

  • Managementebene: Eine einzige Steuerungsebene zur Sicherung und Verwaltung von Ressourcen und Workloads von der Cloud bis zum Edge mit Azure Arc.
  • Anwendungsentwicklung: Erstellen und stellen Sie Apps überall einheitlich bereit – in der Cloud oder am Netzwerkrand.
  • Datenebene von der Cloud bis zum Edge: Nahtlose Integration auf Datenebene – vom Endgerät zur Cloud und zurück.
  • Gemeinsame Infrastruktur: Kunden können ihre Cloud-Investitionen mit ihren lokalen Ressourcen verbinden.

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1.5.4. Microsoft und Oracle geben die allgemeine Verfügbarkeit von Oracle Database@Azure bekannt

Microsoft und Oracle geben die allgemeine Verfügbarkeit von „Oracle Database@Azure“ bekannt, das ab Dezember 2023 in der Azure-Region „US East“ verfügbar sein wird; die Ausweitung auf weitere Regionen ist für das erste Quartal 2024 und darüber hinaus geplant. Kunden erhalten direkten Zugriff auf Oracle-Datenbankdienste, die auf der Oracle Cloud Infrastructure (OCI) laufen, die in Microsoft Azure-Rechenzentren bereitgestellt wird, beginnend mit dem Oracle Exadata Database Service, kombiniert mit der Sicherheit, Flexibilität und den erstklassigen Diensten von Microsoft Azure. Microsoft ist der einzige andere Hyperscaler, der OCI-Datenbankdienste anbietet, um die Cloud-Migration, die Multi-Cloud-Bereitstellung und die Verwaltung zu vereinfachen.

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1.5.5. Aktualisierungen in Azure Arc

Azure Arc vereinfacht die Governance und Verwaltung durch die Bereitstellung einer einheitlichen Verwaltungsplattform für Multi-Cloud- und lokale Umgebungen, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Umgebungen zu kontrollieren und zu steuern. Zu den Neuerungen bei den Funktionen und Infrastrukturkapazitäten von Azure Arc gehören:

„VMware vSphere enabled by Azure Arc“ ist ab sofort allgemein verfügbar und wird Anwendern dabei helfen, die Verwaltung ihrer über VMware vSphere und Azure verteilten Hybrid-IT-Umgebung zu vereinfachen. Dies wird durch die Integration von Azure Arc ermöglicht, wodurch die Azure-Steuerungsebene auf die VMware vSphere-Infrastruktur ausgeweitet wird und die einheitliche Nutzung der Azure-Funktionen für Sicherheit, Governance und Verwaltung sowohl in VMware vSphere als auch in Azure ermöglicht wird.

Kunden können zunächst Azure Arc mit den Ressourcen in ihren VMware vSphere-Bereitstellungen verbinden, Agenten in großem Maßstab installieren und Azure-Lösungen für Verwaltung, Überwachung und Sicherheit aktivieren, während sie gleichzeitig von den vorhandenen Funktionen für das Lebenszyklusmanagement profitieren. Diese Funktion ist ab sofort allgemein verfügbar.

Das neueste Feature-Update für Azure Stack HCI, das sich derzeit in der Vorschau befindet, bietet innovative Funktionen, die den Arbeitsalltag von IT-Experten weiter vereinfachen, indem sie die Bereitstellung und Verwaltung von Azure Stack HCI in Verbindung mit den neu veröffentlichten schlüsselfertigen Lösungen einfacher und automatisierter gestalten. So ermöglicht beispielsweise eine neue Funktion zur Clusterbereitstellung die automatische Bereitstellung virtueller Maschinen (VMs) sowie die Verwaltung von Azure Stack HCI-Updates über das Azure-Portal in großem Maßstab. Darüber hinaus erweitert dieses Feature-Update die Unterstützung für VM-Erweiterungen, darunter Microsoft Defender for Cloud, Azure Monitor und Azure Update Manager.

Weitere Neuerungen, die sich derzeit in der Testphase befinden, sind unter anderem:

  • „Site Manager“ ist eine neue Funktion im Rahmen des Azure Stack HCI-Updates, mit der Kunden alle Arc-Ressourcen nach Standort organisieren können, was Zeit spart.
  • Ein neues Tool, das Azure Migrate nutzt, um Kunden die direkte Migration ihrer virtuellen Hyper-V-Maschinen auf Azure Stack HCI-Knoten zu ermöglichen. Dies vereinfacht die Migration der Kunden auf eine neue Infrastruktur, was insbesondere während ihres Hardware-Erneuerungszyklus von Nutzen ist.

Neben den Neuigkeiten zu Azure Stack HCI bietet AKS auf VMware, das sich derzeit in der Preview-Phase befindet, Kunden, die den Azure Kubernetes Service (AKS) in der Cloud oder AKS lokal auf Windows Server oder Azure Stack HCI genutzt haben, dieselbe Benutzererfahrung für ihre VMware-Umgebung. Mit diesem neuen Mitglied der AKS-Familie verfügt Microsoft über ein umfassendes Angebot an Kubernetes-Lösungen für Kunden in der Cloud und vor Ort.

Die Self-Service-Funktionen von System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) sind nun in Azure mit Azure Arc allgemein verfügbar. Nach der Verbindung mit Azure Arc können Kunden ihre System Center Virtual Machine Manager (VMM)-Umgebungen in Azure verwalten und steuern sowie Self-Service-Vorgänge für virtuelle Maschinen über das Azure-Portal ausführen. Kunden profitieren von einer einheitlichen Verwaltungserfahrung in Azure für Cloud- und Hybridumgebungen. Für Azure Pack-Kunden ist diese Lösung als Alternative zur Durchführung von Self-Service-Vorgängen für virtuelle Maschinen gedacht.

Weitere Ressourcen:

1.5.6. Aktualisierungen der Azure Storage-Dienste

Mehrere neue Funktionen und Leistungsverbesserungen für die Speicherung auf Microsoft Azure sollen die Datenverwaltung vereinfachen, die Leistung steigern und eine reibungslosere Migration in die Cloud ermöglichen. Zu diesen Aktualisierungen gehören:

Azure Ultra Disk Storage: Die maximal bereitgestellten Ein-/Ausgabeoperationen (IOPS) pro Sekunde und der bereitgestellte Durchsatz bei Azure Ultra Disk Storage wurden auf 400.000 IOPS und 10.000 MB/s pro Datenträger erhöht. Ein einzelner Ultra Disk-Datenträger kann die maximale IOPS- und Durchsatzleistung der größten virtuellen Azure-Maschinen erreichen, wodurch sich der Verwaltungsaufwand für mehrere im Striping-Verfahren verbundene Datenträger verringert. Die gesteigerte Leistung kann auch von mehreren virtuellen Azure-Maschinen genutzt werden, wenn die Ultra-Festplatte als gemeinsam genutzte Festplatte konfiguriert ist. Dieses Update ist allgemein verfügbar.

Azure Storage Mover: Azure Storage Mover ist ein Microsoft-Dienst, mit dem Azure-Storage-Kunden ihre lokalen Dateifreigaben in Azure-Dateifreigaben und Azure Blob Storage migrieren können. Zu den Neuerungen gehören:

  • Der Migrationspfad von SMB-Freigaben zu Azure-Dateifreigaben ist nun allgemein verfügbar.
  • Ein Storage Mover-Agent-Image für VMware ist nun allgemein verfügbar.
  • Speicherkonten mit der Funktion „Hierarchical Namespace Service“ für den Blob-Speicher werden nun in der Vorschau unterstützt.

Neue Maßstäbe bei Leistung und Wirtschaftlichkeit von Dateisystemen mit dem Azure Native Qumulo Scalable File Service: Der Azure Native Qumulo (ANQ) V2 Scalable File Service revolutioniert den Cloud-Dateidienst, indem er die Leistung und Skalierbarkeit der Cloud mit den Funktionen für Unternehmen und der universellen Kompatibilität lokaler Dateisysteme verbindet.

Zu den neuen und erweiterten Funktionen, die nun allgemein verfügbar sind, gehören:

  • Unschlagbare Wirtschaftlichkeit: ANQ bietet eine nutzungsabhängige Abrechnung, wodurch die Kosten bei steigendem Datenvolumen sinken.
  • Skalierbarkeit in der Cloud: ANQ trennt Leistung und Kapazität voneinander, sodass Durchsatz und Kapazität unabhängig voneinander, elastisch und nahtlos skaliert werden können.
  • Einfachheit in der Cloud: Dank der schnellen Bereitstellung von ANQ sind Kunden in nur 12 Minuten direkt im Azure-Portal einsatzbereit. Mit den globalen Namespaces von ANQ V2 können alle Workloads auf einen einzigen Namespace verweisen, unabhängig davon, ob sich die Daten auf ANQ oder in lokalen Qumulo-Umgebungen befinden.

Weitere Ressourcen:

1.6. Azure-Verwaltung und -Betrieb

1.6.1. Azure Business Continuity Center unterstützt die Verwaltung, den Schutz und die Steuerung von Ressourcen in großem Maßstab – jetzt als Vorschauversion verfügbar

Das Azure Business Continuity Center ist ein Tool, das IT-Administratoren umfassende und ausfallsichere Schutzfunktionen an die Hand gibt, um komplexen Sicherheitsanforderungen und sich rasch entwickelnden Bedrohungen zu begegnen. Das neue Azure Business Continuity Center, das sich derzeit in der Vorschau befindet, bietet IT-Administratoren folgende Vorteile:

  • Vereinfachte Verwaltung: Eine Komplettlösung zur Gewährleistung der Geschäftskontinuität und der Notfallwiederherstellung (BCDR), die Kunden die Möglichkeit bietet, Lösungen über Azure-Dienste des eigenen Hauses wie Azure Backup und Azure Site Recovery sowie künftig auch Lösungen von Drittanbietern hinweg zu verwalten.
  • Umfassende Einblicke: Benutzer können sich eine Sicherheitsübersicht über die gesamte BCDR-Umgebung anzeigen lassen und erhalten Hinweise zu einzelnen Sicherheitseigenschaften sowie umsetzbare Empfehlungen zur Verbesserung der Sicherheitslage.
  • Umfassender Schutz: Trägt dazu bei , einen effizienten Schutz vor Ransomware sowie die Schadensbegrenzung für die Infrastruktur-, Daten- und Anwendungsebene sicherzustellen, und bietet eine vereinfachte Überwachung zur Überprüfung des aktuellen Schutzstatus und zur Erkennung von Konfigurationsabweichungen.

Weitere Ressourcen:

1.6.2. Azure Chaos Studio ist nun allgemein verfügbar

Azure Chaos Studio ist nun allgemein verfügbar und bietet eine vollständig verwaltete Experimentierplattform, mit der sich komplexe Probleme mithilfe von Experimentvorlagen, dynamischen Zielen und einer intuitiveren Benutzeroberfläche aufdecken lassen.

Chaos Studio bietet Kunden die Möglichkeit, ihre Anwendungen gezielt zu stören, um Zuverlässigkeitsprobleme aufzudecken und Strategien zur Problemvermeidung zu entwickeln, bevor diese Auswirkungen auf die Nutzer haben. So können Nutzer mit Chaos Studio beispielsweise beurteilen, wie Anwendungen auf reale Störungen wie Netzwerkverzögerungen, unerwartete Speicherausfälle, abgelaufene Geheimnisse oder sogar vollständige Ausfälle von Rechenzentren reagieren. Mithilfe von Vorlagen in Chaos Studio können Kunden innerhalb weniger Minuten die Ausfallsicherheit ihrer Azure-Ressourcen testen, indem sie eine Reihe von vorgefertigten Experimenten nutzen, die auf gängigen Ausfallszenarien basieren. Die Funktion für dynamische Ziele ermöglicht es Anwendern, Experimentziele mithilfe von KQL-Abfragen (Keyword Query Language) anstelle einer statischen Listenauswahl zu wählen, wodurch komplexere Fehlerinjektionsszenarien erstellt werden können.

Kunden können ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Störungen und Ausfällen stärken, indem sie ein besseres Verständnis für die Ausfallsicherheit von Anwendungen entwickeln, Experimente mit einer Vielzahl von agenten- und dienstbasierten Störungen durchführen und durch kontinuierliche Validierung die Produktionsqualität aufrechterhalten.

Weitere Ressourcen:

Zwei Personen sitzen in einem Raum und arbeiten an einem Laptop.

2. Entwickler 2.1. Entwickler-Community

2.1.1. Neue Microsoft-Zertifizierungen für angewandte KI-Kenntnisse sind jetzt verfügbar

Microsoft veröffentlicht neue „Microsoft Applied Skills“-Zertifizierungen, die für die KI-Transformation von entscheidender Bedeutung sind, um Anwendern zu helfen:

  • Entwickeln Sie generative KI mit dem Azure OpenAI Service.
  • Erstellen Sie mit Azure AI Document Intelligence eine intelligente Lösung zur Dokumentenverarbeitung.
  • Entwickeln Sie eine Lösung zur Verarbeitung natürlicher Sprache mit Azure AI Language.
  • Erstellen Sie eine Azure AI Vision-Lösung.

Microsoft hat bereits „Microsoft Applied Skills“ angekündigt, eine neue Zertifizierung, mit der Einzelpersonen nachweisen können, dass sie über die spezifischen Fähigkeiten verfügen, die für die Umsetzung von Projekten in geschäftlichen Szenarien erforderlich sind.

Einschließlich der neuen Zertifizierungen, die auf der Microsoft Ignite vorgestellt wurden, sind mittlerweile 15 Microsoft Applied Skills-Zertifizierungen verfügbar, und bis Ende Dezember 2023 sollen mindestens fünf weitere hinzukommen. Die neuen Zertifizierungen orientieren sich an Projekten wie der Entwicklung generativer KI-Lösungen oder der Konfiguration sicherer Zugriffe mithilfe von Azure-Netzwerkfunktionen, die für Unternehmen bei der Einführung von Cloud- und KI-Technologien von entscheidender Bedeutung sind.

Microsoft-Zertifizierungen und Microsoft Applied Skills ergänzen sich gegenseitig und werden von Microsoft verifiziert. Sie dienen Unternehmen als Vertrauenssignal und helfen ihnen dabei, gezielt Talente mit den technischen Fähigkeiten zu identifizieren, die für die Umsetzung hochtechnischer Lösungen und die Übernahme von Projekten erforderlich sind, die für den Unternehmenserfolg entscheidend sind.

Der Prozess zum Erwerb einer Microsoft Applied Skills-Zertifizierung ist einfach und flexibel gestaltet und umfasst:

  • Optionale Schulungen, darunter kostenlose Lernpfade zum Selbststudium auf Microsoft Learn; Schulungen mit Kursleiter folgen in Kürze.
  • Das Bestehen einer interaktiven, praxisorientierten Prüfung, bei der die Teilnehmer eine Reihe von szenariobasierten Aufgaben in Produkten wie Microsoft Azure oder Power Platform bearbeiten. Die Praxisprüfung ist auf Abruf direkt über Microsoft Learn zugänglich.
  • Der Erhalt eines von Microsoft verifizierten Zertifikats, das sich ganz einfach auf LinkedIn-Profilen teilen lässt und die Möglichkeit bietet, neue Fähigkeiten in einem beruflichen Netzwerk zu präsentieren.

Weitere Ressourcen:

2.2. Entwicklertools & DevOps

2.2.1. Die Anwendungs- und Code-Bewertung von Azure Migrate ist nun allgemein verfügbar

Die nun allgemein verfügbare Azure Migrate-Anwendungs- und Code-Bewertung ergänzt das Azure Migrate-Tool für Bewertung und Migration und unterstützt die Modernisierung und Plattformumstellung umfangreicher .NET- und Java-Anwendungen durch detaillierte Code- und Anwendungsscans sowie die Erkennung von Abhängigkeiten. Das Tool liefert einen umfassenden Bericht mit empfohlenen Codeänderungen, anhand derer Kunden eine Vielzahl von Codeumwandlungen für unterschiedliche Anwendungsfälle und Codemuster vornehmen können.

Weitere Ressourcen:

2.2.2. Azure Container Apps vereinfacht die Bereitstellung von Apps und die Ausführung von KI-Workloads

Azure Container Apps wird um neue Funktionen erweitert, die die Bereitstellung von Code in der Cloud und die Ausführung von KI-Workloads vereinfachen.

  • Spezielle GPU-Workload-Profile: Benutzer können Machine-Learning-Modelle mit Azure Container Apps als Ziel-Rechenplattform ausführen, um ereignisgesteuerte intelligente Anwendungen zu entwickeln, mit denen Modelle trainiert oder datengestützte Erkenntnisse gewonnen werden können. Diese Funktion befindet sich derzeit in der Vorschau.
  • Azure Container Apps Landing Zone Accelerator: Vereinfacht den Aufbau einer produktionsreifen, sicheren Infrastruktur im Unternehmensmaßstab für die Bereitstellung vollständig verwalteter, cloudnativer Anwendungen und Microservices. Diese Funktion ist allgemein verfügbar.
  • Azure Container Apps – „Code to Cloud“: Benutzer können sich ganz auf den Code konzentrieren und eine Anwendung schnell vom Quellcode in die Cloud bringen, ohne sich mit Containern oder der Vorbereitung des Anwendungscodes für die Bereitstellung auseinandersetzen zu müssen. Diese Funktion befindet sich derzeit in der Vorschau.
  • Add-Ins für Vektordatenbanken: Drei der beliebtesten Open-Source-Varianten von Vektordatenbanken – Qdrant, Milvus und Weaviate – sind nun als Add-Ins in der Vorschauversion verfügbar, damit Entwickler schnell und kostengünstig loslegen können.

Weitere Ressourcen:

2.2.3. Azure-Bereitstellungsumgebungen bieten neue Funktionen

„Azure Deployment Environments“ wird um neue Funktionen erweitert, um die Integration von Azure-Diensten zu verbessern und die Konfigurationsmöglichkeiten zu erweitern. Diese Funktionen, die sich derzeit in der Vorschau befinden, erleichtern die Einrichtung und das Löschen von Anwendungsinfrastrukturen mithilfe des Azure Developer CLI-Tools sowie die Planung des automatischen Ablaufs und umfassen:

  • Integration der Azure Developer CLI (azd): Unternehmensentwickler können azd nutzen, um Anwendungsinfrastruktur mithilfe von Azure Deployment Environments bereitzustellen und Code einfacher auf der bereitgestellten Infrastruktur bereitzustellen.
  • Automatisches Ablaufdatum festlegen: Entwicklungsteams können Umgebungen so konfigurieren, dass sie automatisch ablaufen, sodass die Ressourcen gelöscht werden, sobald eine Umgebung nicht mehr benötigt wird.

Weitere Ressourcen:

2.2.4. Azure Functions kündigt Unterstützung für .NET 8 und einen neuen Hosting-Tarif an

Azure Functions unterstützt nun .NET 8 für Anwendungen, die das isolierte Worker-Modell verwenden. Die Unterstützung ist nun für Windows und Linux bei den Hosting-Optionen „Consumption“, „Elastic Premium“ und „Application Service Plan“ verfügbar. Dieses Update ist allgemein verfügbar.

Der „Flex Consumption Plan“ ist ein neuer Hosting-Tarif für Azure Functions, der auf dem nutzungsbasierten, serverlosen Abrechnungsmodell nach dem Prinzip „Pay-as-you-go“ aufbaut. Er bietet mehr Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten, ohne dass dabei Abstriche bei den verfügbaren Funktionen gemacht werden müssen. Zu den neuen Funktionen gehören schnelle und umfangreiche elastische Skalierung, die Auswahl der Instanzgröße, private Netzwerke, Verfügbarkeitszonen und die Steuerung hoher Parallelität. Nutzer können Zugang zur privaten Vorschau beantragen.

Weitere Ressourcen:

2.2.5. Azure Kubernetes Service bietet neue Funktionen für KI- und Machine-Learning-Workloads

Kunden können nun spezielle Machine-Learning-Workloads wie große Sprachmodelle (LLMs) auf dem Azure Kubernetes Service (AKS) kostengünstiger und mit weniger manuellem Konfigurationsaufwand ausführen. Die Einführung des Kubernetes AI Toolchain Operators automatisiert die Bereitstellung von LLM-Modellen auf AKS über verfügbare CPU- und GPU-Ressourcen hinweg, indem die für das Modell optimal dimensionierte Infrastruktur ausgewählt wird. Dadurch lässt sich die Inferenz einfach auf mehrere VMs mit geringerer GPU-Anzahl aufteilen, was die Anzahl der Azure-Regionen erhöht, in denen Workloads ausgeführt werden können, Wartezeiten für VMs mit höherer GPU-Anzahl eliminiert und die Gesamtkosten senkt. Kunden können zudem aus voreingestellten Modellen mit von AKS gehosteten Images wählen, was die Einrichtungszeit für den Inferenzdienst insgesamt erheblich verkürzt.

Darüber hinaus ermöglicht der Azure Kubernetes Fleet Manager Multi-Cluster- und skalierbare Szenarien für AKS-Cluster. Plattformadministratoren, die Kubernetes-Flotten mit vielen Clustern verwalten, stehen häufig vor der Herausforderung, ihre Updates auf sichere und vorhersehbare Weise zu bereitstellen. Damit können Administratoren Updates über mehrere Cluster hinweg mithilfe von Update-Läufen, Phasen und Gruppen koordinieren. Diese Funktion ist nun allgemein verfügbar.

Weitere Ressourcen:

2.2.6. Aktualisierung der Azure Native Services zur Optimierung von Leistung und Skalierbarkeit

Mit den Azure Native ISV Services können Unternehmen auf spezialisierte Software und Dienste auf Microsoft Azure zugreifen und diese nutzen. Diese Dienste bieten Funktionen, die speziell auf Cloud-Leistung, nahtlose Integration und betriebliche Effizienz zwischen der Software unabhängiger Softwareanbieter (ISV) und den nativen Azure-Diensten zugeschnitten sind.

Apache Airflow™ auf Astro – ein Azure Native ISV Service, der derzeit in der Vorschau verfügbar ist – ermöglicht es Unternehmen, Airflow in den Mittelpunkt ihrer Datenabläufe zu stellen. Dabei bietet die Lösung Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit auf Unternehmensniveau, um die zuverlässige Bereitstellung geschäftskritischer Datenpipelines zu gewährleisten. Durch die Integration in die Azure Native ISV Services wird Astro als Managed Service problemlos über das Azure-Portal verfügbar sein. Anstatt komplexe Datenpipelines zu verwalten, können sich Entwickler auf Daten, Code, Sicherheit und Abrechnung über verschiedene Drittanbieter hinweg konzentrieren. Entwickler können sich für die Pay-as-you-go-Option entscheiden, die sich nach ihrer Nutzung richtet, wobei die Abrechnung über den Azure Marketplace erfolgt.

Weitere Ressourcen:

2.2.7. Microsoft Dev Box bietet neue Funktionen für die Anpassung und Einrichtung

Microsoft Dev Box führt neue Funktionen ein, die eine umfassendere Anpassung ermöglichen und die Einrichtung von Dev Box für Entwicklungsteams vereinfachen. Diese neuen Funktionen, die sich derzeit in der Vorschau befinden, zielen darauf ab, die Produktivität und Zufriedenheit der Entwickler zu steigern:

  • Beschränkungen für Entwicklungsumgebungen: Entwicklerteams können die Anzahl der Entwicklungsumgebungen, die jeder Entwickler innerhalb eines Projekts erstellen darf, direkt begrenzen, um die Kosten zu kontrollieren und eine effiziente Ressourcennutzung sicherzustellen.

Darüber hinaus lassen sich Dev Boxes mit neuen, von Microsoft gehosteten Netzwerken verbinden, wodurch die Netzwerkeinrichtung vereinfacht wird, da das Erstellen, Konfigurieren und Sichern eines virtuellen Netzwerks entfällt. IT-Administratoren und Entwicklungsteams können zudem die neue Schnellerstellungsvorlage nutzen, die eine vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung von der anfänglichen Administratorkonfiguration bis zur Bereitstellung der Dev Box bietet.

Docker bietet in Zusammenarbeit mit Microsoft nun auf dem Azure Marketplace vorkonfigurierte, Dev Box-kompatible Images an, die alles enthalten, was für die Erstellung von Containern mit Visual Studio und Docker Desktop erforderlich ist.

Weitere Ressourcen:

2.2.8. Microsoft bietet Leitlinien an, um Unternehmen beim Aufbau von Platform Engineering zu unterstützen

Plattform-Engineering ist ein Ansatz, der auf DevOps-Best-Practices aufbaut und Tools für Automatisierung, Nachverfolgung, Governance und Observability nutzt, um die Bereitstellung moderner Softwareanwendungen zu beschleunigen.

Unternehmen benötigen Entwickler, die schnell mit der Arbeit beginnen und Code bereitstellen können, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass ihre Softwareprozesse sicher, konform und kosteneffizient sind. Plattform-Engineering-Funktionen bieten Entwicklern mehr Selbstbedienungs- und Automatisierungsmöglichkeiten und stellen Betriebsteams eine standardisiertere, sicherere und effizientere Infrastruktur für die Anwendungsentwicklung zur Verfügung, um letztlich die Produktivität der Entwickler, die Governance und die Zeit bis zur Wertschöpfung zu verbessern.

Microsoft stellt eine Reihe von technologischen Bausteinen und Lernmodulen zur Verfügung, die Unternehmen dabei unterstützen sollen, den Aufbau einer Plattform-Engineering-Praxis in Angriff zu nehmen.

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2.2.9. MQTT-Broker-Funktion und Publish-Subscribe-Funktionen jetzt für Azure Event Grid verfügbar

Azure Event Grid bietet nun zusätzliche Funktionen, mit denen Kunden von den sich entwickelnden Branchenszenarien profitieren können. Ein wesentlicher Bestandteil dieser neuen Funktionalität ist die Möglichkeit, Publish-Subscribe-Messaging in großem Maßstab bereitzustellen, was flexible Nutzungsmuster für Daten über die Protokolle HTTP und MQTT ermöglicht. Diese Funktion ist ab sofort allgemein verfügbar.

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Konnektivität, Integration und Analyse zwischen IoT-Geräten (Internet of Things) und cloudbasierten Diensten ermöglicht die neue MQTT-Broker-Funktion von Azure Event Grid eine bidirektionale Kommunikation zwischen MQTT-Clients in großem Maßstab und unterstützt dabei One-to-Many-, Many-to-One- und One-to-One-Nachrichtenmuster unter Verwendung der Protokolle MQTT v3.1.1 und MQTT v5. Diese Funktion ist ab sofort allgemein verfügbar.

Dank dieser Funktionen können IoT-Geräte aus Fertigungsanlagen, Fahrzeugen, Einzelhandelsgeschäften und anderen Bereichen Daten an Azure-Dienste und Dienste von Drittanbietern senden und von diesen empfangen. Zur weiteren Verarbeitung der Daten können Nutzer IoT-Daten an Azure-Dienste wie Azure Event Hubs, Azure Functions und Azure Logic Apps weiterleiten. Über Webhooks können Daten auch an Dienste von Drittanbietern weitergeleitet werden.

Zu den weiteren neuen Funktionen gehören:

  • Pull-Übertragung für ereignisgesteuerte Architekturen: Damit können Kunden Ereignisse aus hochsicheren Umgebungen verarbeiten, ohne einen öffentlichen Endpunkt konfigurieren zu müssen. Dabei lassen sich die Frequenz und das Volumen der empfangenen Nachrichten steuern, während gleichzeitig ein deutlich höherer Durchsatz unterstützt wird. Diese Funktion ist allgemein verfügbar.
  • Übertragung an Azure Event Hubs: Event Grid-Namespaces werden die Möglichkeit bieten, Ereignisse über ein Namespace-Themenabonnement in großem Umfang an Azure Event Hubs zu übertragen. Dies ermöglicht die Entwicklung stärker verteilter Anwendungen, die einzelne Ereignisse an Erfassungspipelines senden. Diese Funktion befindet sich in der Vorschau.
  • Erhöhte Anzahl an Durchsatz-Einheiten: Um Kunden dabei zu unterstützen, ihre Systeme an die Anforderungen dieser neuen Szenarien anzupassen, hat Event Grid zudem die Anzahl der in einem Event Grid-Namespace verfügbaren Durchsatz-Einheiten auf 40 erhöht. Damit werden die Anforderungen datenintensiverer Szenarien durch die Bereitstellung von mehr Kapazität erfüllt. Diese Funktion ist allgemein verfügbar.

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2.2.10. Neue KI- und Orchestrierungsfunktionen von Azure Communication Services

Die Integration von Azure AI Speech in die Workflows von Azure Communication Services Call Automation, die ab November allgemein verfügbar sein wird, ermöglicht KI-gestützte Erlebnisse für Kunden, die ein Unternehmen anrufen. Durch die Erkennung bestimmter Phrasen sowie frei formulierter Sätze, die von einem Kunden gesprochen werden, können Unternehmen sich an wechselnde Kundenbedürfnisse anpassen und dazu beitragen, die Zeit zu verkürzen, die Kunden mit der Navigation durch IVR-Menüs (Interactive Voice Response) verbringen.

Der Job Routervon Azure Communication Services, der Anfang Dezember allgemein verfügbar sein wird, vereinfacht die Entwicklung von Weiterleitungsfunktionen für eingehende Kundenanfragen und leitet Kunden an die am besten geeignete Anlaufstelle im Unternehmen weiter. Ganz gleich, ob es sich um einen Mitarbeiter im Contact Center mit bestimmten Fachkenntnissen oder um einen automatisierten Dienst zur Bearbeitung von Routineanfragen handelt – der Job Router sorgt dafür, dass jede Kundenanfrage an die am besten geeignete verfügbare Ressource weitergeleitet wird.

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2.2.11. Neue Funktionen vereinfachen die Migration von Apps zu Azure App Service für Linux und Windows

Azure App Service entwickelt sich rasch zur bevorzugten Cloud-Plattform für die Migration von Millionen von .NET- und Java-Workloads, die noch lokal ausgeführt werden. Zu den neuen Funktionen, die die Anwendungsmigration für Linux und Windows vereinfachen, gehören:

  • Die Unterstützung eines einzelnen Subnetzes für mehrere App Service-Pläne ist nun allgemein verfügbar. Netzwerkadministratoren profitieren von einer erheblichen Reduzierung des Verwaltungsaufwands dank der neuen Funktion, mit der mehrere Service-Pläne eine Verbindung zu einem einzelnen Subnetz im virtuellen Netzwerk eines Kunden herstellen können.
  • WebJobs unter Linux ist jetzt als Vorschauversion verfügbar. WebJobs ist eine beliebte Funktion von Azure App Service, mit der Benutzer Hintergrundaufgaben in Azure App Service ohne zusätzliche Kosten ausführen können. Die Funktion, die bisher unter Windows verfügbar war, wird nun auf Linux ausgeweitet, sodass Kunden Hintergrundaufgaben oder wiederkehrende Aufgaben ausführen und beispielsweise E-Mail-Berichte versenden oder Bild- und Dateiverarbeitungen durchführen können.
  • Die Unterstützung für Erweiterungen unter Linux ist nun als Vorschauversion verfügbar. Diese Funktion, die bisher unter Windows verfügbar war, ermöglicht es Linux-Webanwendungen, Software-Dienste von Drittanbietern auf Azure zu nutzen und sich einfacher mit den nativen ISV-Diensten von Azure zu verbinden.
  • gRPC, ein leistungsstarkes, quelloffenes universelles RPC-Framework, das nun vollständige bidirektionale Streaming-Unterstützung und eine verbesserte Messaging-Leistung über HTTP/2 für Web-Apps bietet, die auf App Service für Linux laufen, ist ab sofort allgemein verfügbar.

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2.2.12. Neue Updates für die Integration von Anwendungen, Daten und Prozessen in Azure

In den verschiedenen Azure-Angeboten wurden mehrere neue Aktualisierungen vorgenommen, die es den Nutzern ermöglichen, ihre Anwendungen, Daten und Prozesse besser zu integrieren.

Der Credential Manager von API Management, der nun allgemein verfügbar ist, vereinfacht die Verwaltung von Authentifizierung und Autorisierung sowohl für professionelle Entwickler als auch für Laienentwickler.

„Defender for APIs“, ein neues Angebot im Rahmen von „Microsoft Defender for Cloud“ – einer Cloud-nativen Plattform zum Schutz von Anwendungen (CNAPP) – ist ab sofort allgemein verfügbar. Durch die native Integration in Azure API Management erhalten Sicherheitsadministratoren Einblick in die geschäftskritischen Azure-APIs, können deren Sicherheitsstatus nachvollziehen und verbessern, die Behebung von Sicherheitslücken priorisieren sowie aktive Laufzeitbedrohungen innerhalb weniger Minuten erkennen und darauf reagieren – mithilfe von auf maschinellem Lernen basierenden Erkennungsmechanismen für anomale und verdächtige API-Nutzung.

Azure Integration Environment, derzeit in der Vorschau, ist ein neuer Azure-Dienst, der eine einheitliche und optimierte Benutzererfahrung für Azure Integration Services bietet und den Benutzern eine zentrale Übersicht über die verschiedenen Komponenten von Azure Integration Services liefert, die zum Aufbau der Integrationslösung verwendet werden. Dank einer einheitlichen Benutzeroberfläche können Benutzer die vielfältigen Komponenten des Azure Integration Services-Portfolios mühelos orchestrieren und verwalten und dabei ganz auf ihre individuellen Anforderungen eingehen.

Weitere Neuerungen sind:

  • Die Erweiterung des .NET Frameworks um benutzerdefinierten Code für Azure Logic Apps ist nun allgemein verfügbar.
  • Die Verbesserungen an Application Insights für Azure Logic Apps sind nun allgemein verfügbar.
  • Die Nachverfolgung von Geschäftsprozessen befindet sich derzeit in der Vorschauphase.

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Eine Frau sitzt in einem Büro und hält ein Surface-Tablet in der Hand.

3. Kante 3.1. Kante

3.1.1. Geteilte Links in Edge bieten einen Posteingang für Links

Die Funktion „Geteilte Links“ in Microsoft Edge for Business bringt Links, die in Microsoft Outlook und Teams geteilt wurden, an nützliche Stellen wie die Adressleiste, die Seite „Neuer Tab“ und die Edge-Seitenleiste. Diese Funktion wird auch in der Edge-App für Mobilgeräte verfügbar sein. Anstatt E-Mails und Chats durchsuchen oder einen Kollegen erneut um einen Link bitten zu müssen, können Nutzer diese Links ganz einfach im Edge-Browser finden und öffnen.

Benutzer können die zuletzt über Outlook und Teams mit ihnen geteilten Links ganz einfach einsehen, indem sie sie in die Adressleiste eingeben oder einen neuen Tab öffnen. Sie können außerdem einen neuen Bereich „Geteilte Links“ in der Edge-Seitenleiste oder in der Edge-App für Mobilgeräte öffnen, um noch mehr Links anzuzeigen. Dort können sie nach Person, Datum, Linktyp oder der App, aus der der Link stammt, filtern. Edge fungiert dabei wie ein Posteingang, in dem geteilte Links gefunden und geöffnet werden können – und bietet so eine zentrale Anlaufstelle für Links, die Kollegen geteilt haben.

Geteilte Links in Microsoft Edge for Business werden als vorab ausgefüllte Ergebnisse in der Edge-Adressleiste angezeigt, befinden sich derzeit in der Vorschau auf der Edge-Seite „Neuer Tab“ sowie in Edge Mobile und werden in Kürze auch in der Seitenleiste verfügbar sein.

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Eine Frau steht an einer Kücheninsel und arbeitet an einem Laptop.

4. Microsoft 365 4.1. Microsoft 365-Apps und -Dienste

4.1.1. Einführung in Microsoft SharePoint Premium

Da das Content-Volumen in diesem Zeitalter der digitalen Transformation und der KI in allen Unternehmen stetig zunimmt, erweitert Microsoft sein Content-Management-Portfolio über SharePoint hinaus, den Marktführer unter den Content-Plattformen.

SharePoint Premium, die neue KI-gestützte Lösung von Microsoft zur Transformation des Content-Managements und der Content-Erlebnisse sowie zur Vorbereitung von Inhalten für Microsoft Copilot – eine Reihe von Tools, die Menschen dabei helfen, mithilfe von KI mehr zu erreichen –, befindet sich derzeit in der Preview-Phase und wird Anfang nächsten Jahres allgemein verfügbar sein. SharePoint Premium sorgt für Struktur, Sicherheit und Governance, um die Inhalte eines Unternehmens zu konsolidieren, sodass Copilot auf bessere Informationen zurückgreifen kann. Zu den neuen Funktionen gehören:

  • Inhaltserlebnisse, die Informationsmitarbeiter bei ihren Arbeitsabläufen unterstützen, indem sie ihnen ermöglichen, nahtlos auf Hunderte von Dateiformaten zuzugreifen, mit ihnen zu interagieren und zusammenzuarbeiten, während gleichzeitig mithilfe von KI-Analysen und markenspezifischer Dokumentenpräsentation neue Inhalte bereitgestellt werden.
  • Content-Lösungen, die wichtige Geschäftsprozesse durch KI, Sicherheit und automatisierte Arbeitsabläufe optimieren.

SharePoint Premium umfasst zudem Dienste und Lösungen für die Inhaltsverarbeitung und -verwaltung, darunter sowohl neue als auch bestehende Funktionen von Microsoft Syntex und Microsoft SharePoint Advanced Management.

SharePoint Premium wird das Content-Management in Microsoft 365 erweitern, damit Unternehmen während des gesamten Lebenszyklus einen größeren Nutzen aus ihren Inhalten ziehen und diese in die Arbeitsabläufe von Informationsmitarbeitern, IT-Fachleuten, Entwicklern und anderen einbinden können. Die in SharePoint Premium enthaltenen Dienste werden bis zur ersten Hälfte des Jahres 2024 schrittweise eingeführt.

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4.1.2. Microsoft Clipchamp und App-Integrationen für Microsoft Designer sind jetzt verfügbar

Microsoft 365 läutet für Geschäftskunden eine neue Ära der Erstellung visueller Inhalte ein. Mit Microsoft Clipchamp und Microsoft Designer macht Microsoft 365 die Erstellung von Videos und Bildern für jedermann zugänglich. Dank intuitiver, KI-gestützter Benutzeroberflächen kann jeder ganz einfach ansprechende visuelle Inhalte erstellen – ganz ohne Vorkenntnisse.

Microsoft Clipchamp
Clipchamp ist nun für Geschäftskunden allgemein verfügbar und kann von Nutzern genutzt werden, die über eine Lizenz für die Microsoft 365 Enterprise- (E3 und E5) und Business- (Standard und Premium) Suiten verfügen.

Darüber hinaus werden die Funktionen und Lizenzoptionen von Clipchamp Premium ab Dezember 2023 verfügbar sein. Zu diesen Funktionen gehören 4K-Exporte, Funktionen für Unternehmens-Brand-Kits sowie Premium-Stock-Inhalte (Audio, Video und Grafiken). In den kommenden Monaten werden weitere Premium-Funktionen hinzukommen, darunter auch KI-gestützte Funktionen. Kunden können Clipchamp zudem unabhängig von Microsoft 365 als eigenständige Lizenz erwerben.

Microsoft Designer
Designer wird zunächst für Unternehmenskunden über Integrationen in verschiedene Microsoft 365-Apps verfügbar sein, sodass Benutzer Bilder direkt im Arbeitsablauf erstellen können. Nutzer von Microsoft 365 Enterprise (E3 und E5) sowie Business (Standard und Premium) können Designer nun in Edge verwenden. Designer in Teams zum Erstellen von Ankündigungsbannern wird in den kommenden Wochen verfügbar sein, und Copilot in Microsoft Designer für die Verwendung in Word, PowerPoint und Whiteboard wird bis Ende 2023 verfügbar sein. Eine Vorschau der Designer-App wird für gewerbliche Kunden in den kommenden Monaten verfügbar sein, gefolgt von der allgemeinen Verfügbarkeit im Laufe des nächsten Jahres.

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4.1.3. Microsoft Loop ist nun mit aktualisierten Funktionen allgemein verfügbar

Die Microsoft Loop-App ist nun für Geschäftskunden im Web und auf Mobilgeräten (iOS und Android) allgemein verfügbar. Die Loop-App für Mobilgeräte (iOS und Android) ist auch für Privatkunden allgemein verfügbar. Geschäftskunden steht der volle Funktionsumfang im Rahmen ihrer Microsoft 365 E3-, E5-, Business Standard- und Business Premium-Lizenzen zur Verfügung.

Zu den jüngsten Verbesserungen und neuen Funktionen der Loop-App gehören:

  • Status des Arbeitsbereichs: Der Status des Arbeitsbereichs befindet sich derzeit in der privaten Vorschau und liefert Informationen wie anstehende Fristen und Statusänderungen, um einen einfachen Überblick zu bieten und den Nutzern zu helfen, ihre Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu lenken.
  • Beschreibung von Arbeitsbereichen: Beim Erstellen eines Arbeitsbereichs zeigt Loop auf intelligente Weise Dateien und Dokumente an, die möglicherweise mit dem Projekt in Zusammenhang stehen. Durch Hinzufügen einer aussagekräftigeren Eingabeaufforderung zum Titel des Arbeitsbereichs lassen sich präzisere Ergebnisse erzielen und ein Arbeitsbereich mit allem Notwendigen einrichten. Diese Funktion befindet sich derzeit in der Vorschauphase.
  • Power Automate: Loop wird Power Automate integrieren, um die Aufgabenverfolgung und das Projektmanagement zu vereinfachen. In einer Loop-Tabelle kann eine neue Regel erstellt werden, die es ermöglicht, bei Aktualisierung der Tabelle automatisch Benachrichtigungen zu versenden. Diese Automatisierung hilft Teams dabei, den Überblick zu behalten und gleichzeitig Zeit zu sparen, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Diese Funktion befindet sich derzeit in der Vorschau.
  • Arbeitsbereich über Teams erstellen: Nach einer Teams-Besprechung kann ein Loop-Arbeitsbereich erstellt werden, der automatisch mit den zugehörigen Dokumenten und Notizen aus der Besprechung gefüllt wird, sodass das Team problemlos mit seinem Projekt beginnen kann. Diese Funktion wird bis Ende 2023 als Vorschauversion verfügbar sein.

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4.1.4. Neue Updates für Microsoft 365 für Mitarbeiter mit Kundenkontakt

Microsoft 365 für Mitarbeiter mit Kundenkontakt trägt dazu bei, die Mitarbeitererfahrung in den Bereichen Kommunikation und betriebliche Effizienz zu verbessern. Zu den neuen Updates des Tools gehören:

Copilot (ehemals Bing Chat Enterprise) mit kommerziellem Datenschutz wird ab Dezember für alle Microsoft Entra ID-Benutzer mit F3-Lizenzen verfügbar sein. Dieses neue Tool bietet Mitarbeitern mit Kundenkontakt KI-gestützte Websuchen, Antworten und die Erstellung von Inhalten. Dank des kommerziellen Datenschutzes können diese Mitarbeiter intelligente Anfragen stellen, beispielsweise den Lagerbestand abfragen oder umfangreiche interne Dokumente zusammenfassen, ohne befürchten zu müssen, dass sie Unternehmensdaten weitergeben.

Shifts-Plugin für Microsoft Copilot für Microsoft 365: Führungskräfte an vorderster Front können schnell eine Liste wichtiger Punkte abrufen, die speziell auf ihr Team und ihren Standort zugeschnitten sind, um zeitaufwändige Aufgaben wie die Besetzung von Schichten und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter zu beschleunigen. Das Shifts-Plugin für Copilot für Microsoft 365 nutzt Eingabeaufforderungen, um Erkenntnisse für Führungskräfte an vorderster Front abzurufen. Dabei werden Daten aus der Shifts-App sowie Benutzer- und Unternehmensdaten herangezogen, auf die es Zugriff hat, wie beispielsweise Teams-Chatverlauf, SharePoint, E-Mails und mehr. Diese Funktion wird im Dezember 2023 allgemein verfügbar sein.

Einsatz und Verwaltung von Teams im Kundenkontakt mit dynamischen Mitgliedschaftsfunktionen: Ab Dezember steht diese Funktion allgemein zur Verfügung. Administratoren können ihre Teams im Kundenkontakt dann besser einsetzen, indem sie im Teams-Verwaltungscenter Konten für Mitarbeiter im Kundenkontakt und deren Teams mit Gruppenmitgliedschaften einrichten. Mithilfe dynamischer Gruppen aus Microsoft Entra ID werden Administratoren automatisch auf dem Laufenden gehalten, wenn Mitarbeiter in das Unternehmen eintreten, innerhalb des Unternehmens wechseln oder das Unternehmen verlassen. Diese dynamische Mitgliedschaft erleichtert die Einrichtung einer einheitlichen Teams-Kanalstruktur, um die Zusammenarbeit im Kundenkontakt vom ersten Tag an zu optimieren.

Schichten in großem Maßstab bereitstellen: Im Dezember wird im Teams-Verwaltungscenter ein neues Tool zur Bereitstellung und Verwaltung von Schichten für Mitarbeiter mit Kundenkontakt an mehreren Standorten als Vorschauversion verfügbar sein. Nutzer können damit die Gründe für Abwesenheiten, Planungsgruppen und Schichteinstellungen für alle Teams mit Kundenkontakt vereinheitlichen.

Einfache Autorisierung mit domänenunabhängiger Anmeldung: Mitarbeiter mit Kundenkontakt können sich künftig schneller bei Teams anmelden, indem sie lediglich ihre Mitarbeiter-ID verwenden, ohne lange Domänennamen eingeben zu müssen. Diese Funktion ist für Mitarbeiter mit Kundenkontakt benutzerfreundlich und lässt sich einfach verwalten und bereitstellen, wodurch sich der Verwaltungsaufwand für IT-Administratoren verringert. Diese Funktion wird Anfang 2024 als Vorschauversion verfügbar sein.

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4.1.5. Der neue Microsoft Planner vereint To-dos, Aufgaben, Pläne und Projekte

Microsoft führt Microsoft To Do, Microsoft Planner und Microsoft Project für das Web zu einer einzigen, einheitlichen Lösung namens Microsoft Planner zusammen. Diese Lösung wird im Frühjahr 2024 zunächst in der Planner-App in Microsoft Teams verfügbar sein, gefolgt von Webversionen im Laufe des Jahres 2024. Der neue Planner ist leistungsstark, auf Zusammenarbeit ausgelegt, skalierbar und wird durch KI der nächsten Generation unterstützt. Er wird allen dabei helfen, ihre Arbeit effektiv zu verwalten und ihre Ziele zu erreichen.

Die neue Planner-Umgebung lässt sich problemlos vom kollaborativen Aufgabenmanagement bis hin zum umfassenden Projektmanagement skalieren und ermöglicht es allen – von Informationsmitarbeitern über Mitarbeiter mit Kundenkontakt bis hin zu Projektmanagern –, ihre Arbeit an einem Ort zu verwalten und Geschäftsergebnisse mithilfe KI-gestützter Funktionen zu beschleunigen. Zu den Vorteilen gehören:

  • Die Möglichkeit, Aufgaben leicht zu finden, damit sich die Nutzer auf die Aufgaben konzentrieren können, die sie heute erledigen müssen.
  • Wir helfen Nutzern dabei, so zu arbeiten, wie sie es möchten. Ob für einzelne Aufgaben oder Teamprojekte – mit Planner können sie die Vorgehensweise wählen, die ihren Bedürfnissen am besten entspricht.
  • Erstellung von Projektplänen mit leistungsstarken Tools für Terminplanung und Ressourcenverteilung. Im Zuge der Weiterentwicklung der Pläne bietet Planner eine Reihe von Funktionen, die auf die individuellen geschäftlichen Anforderungen zugeschnitten sind.
  • Der Copilot in Planner hilft Nutzern durch einfache Aufforderungen dabei, schneller mit einem Plan zu beginnen. Im Laufe der Planentwicklung fügt er Ziele hinzu und schlägt auf intelligente Weise neue Aufgaben vor, damit die Nutzer stets über den Fortschritt informiert bleiben.

Zudem wird die App „Aufgaben nach Planer und To-Do“ in Microsoft Teams in „Planer“ umbenannt. Auch Microsoft Project für das Web wird in den kommenden Monaten umbenannt. Nutzer von Project für das Web können die ihnen vertrauten Funktionen unter dem neuen Namen „Planer“ weiterhin nutzen.

Die neue Planner-App in Microsoft Teams mit erweiterten Funktionen für das Arbeitsmanagement und KI-gestützten Funktionen wird im Frühjahr 2024 allgemein verfügbar sein; die Webversion folgt später.

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4.2. Microsoft Teams

4.2.1. Immersive Räume in Teams ab Januar allgemein verfügbar

Die „Immersive Spaces“ in Microsoft Teams, die sich derzeit in der Vorschau befinden, werden im Januar 2024 allgemein verfügbar sein. Mit den „Immersive Spaces“ in Teams wird die Leistungsfähigkeit von Mesh dort verfügbar, wo die Menschen täglich arbeiten – in Microsoft Teams. Über das Menü „Ansicht“ in einer Teams-Besprechung können Benutzer eine 2D-Besprechung ganz einfach in ein immersives 3D-Erlebnis verwandeln.

Zu den wichtigsten Funktionen in immersiven Räumen in Teams gehören:

  • Avatare: Wählen Sie einen Avatar aus , der zuvor für Standard-2D-Teams-Meetings erstellt wurde, oder erstellen Sie einen neuen. Avatare lassen sich ganz einfach anpassen, um das Aussehen, den Stil oder die Tagesform einer Person widerzuspiegeln.
  • 3D-Umgebungen: Wählen Sie je nach Bedarf eine der vorgefertigten 3D-Umgebungen aus, ganz gleich, ob es sich um ein großes Team, eine gesellige Runde oder eine kleine Diskussionsrunde handelt.
  • Sitzplatzverteilung: Wählen Sie Ihren Sitzplatz bei einer Besprechung oder Veranstaltung aus , um den Austausch mit anderen zu fördern.
  • Raumklang und Audiozonen: Führen Sie mehrere Gespräche gleichzeitig und kommunizieren Sie effektiv in Untergruppen, ohne sich gegenseitig ins Wort zu fallen.
  • Interaktive Aktivitäten: Spielen Sie integrierte interaktive Spiele in immersiven Räumen. Zu den ausgewiesenen Bereichen gehören Bereiche, in denen man Marshmallows rösten, mit Beanbags werfen, Fragen zum Kennenlernen beantworten und vieles mehr kann.
  • Live-Reaktionen: Nutze während der Diskussionen Live-Reaktionen wie Herzen, Daumen hoch oder Applaus.

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4.2.2. Microsoft Mesh ist ab Januar allgemein verfügbar

Microsoft Mesh, das sich derzeit in der Vorschauphase befindet, wird im Januar 2024 allgemein verfügbar sein. Mit Mesh können Nutzer individuelle immersive Räume schaffen, die auf spezifische geschäftliche Anforderungen zugeschnitten sind, wie beispielsweise Mitarbeiterveranstaltungen, Schulungen, Führungen und interne Produktpräsentationen. Mithilfe eines No-Code-Editors können Kunden auf einfache Weise ein immersives Event oder das Mesh-Toolkit anpassen, um die Leistungsfähigkeit von Unity für ein vollständig anpassbares Erlebnis zu nutzen.

Mit dem Mesh-Editor können Nutzer immersive Erlebnisse an die individuellen Anforderungen der Veranstaltung anpassen, ohne eine einzige Zeile Code schreiben zu müssen. Veranstalter können aus einer Reihe von gebrauchsfertigen immersiven Räumen auswählen, diese durch Hinzufügen von Bildern, Videos und Bildschirmfreigaben auf einer gemeinsamen 3D-Arbeitsfläche anpassen und sie auf koordinierte Weise in einer Veranstaltung präsentieren. Sobald diese Objekte hinzugefügt sind, können Sie Größe und Position ändern oder das Video in einer Schleife abspielen lassen, damit es sich nahtlos in die Veranstaltung einfügt. Diese Anpassungen können dann als Vorlage gespeichert werden, die jeder in der Organisation wiederverwenden kann.

Mit der allgemeinen Verfügbarkeit werden zusätzliche Funktionen es Referenten erleichtern, bei der Ausrichtung von immersiven Veranstaltungen in Mesh mit den Teilnehmern zu interagieren. Veranstalter können eine Frage-und-Antwort-Runde moderieren, indem sie den Teilnehmern die Möglichkeit geben, die Hand zu heben. Die Organisatoren sehen die Liste der erhobenen Hände in der Reihenfolge und können Teilnehmer aufrufen, um sie direkt einzubeziehen. Wenn sie aufgerufen werden, sind die Teilnehmer für alle Teilnehmer der Veranstaltung gut sichtbar und hörbar. Dies macht immersive Veranstaltungen effektiver und ansprechender und bringt Elemente realer Town-Hall-Erlebnisse mit sich, bei denen Organisatoren während einer Veranstaltung eine Frage-und-Antwort-Runde moderieren können.

Die Möglichkeit, immersive Räume in Mesh individuell anzupassen, wird in Teams Premium verfügbar sein.

Weitere Ressourcen:

4.2.3. Neue Funktionen und Verbesserungen in Microsoft Teams

Microsoft Teams ermöglicht mehr als 320 Millionen Nutzern weltweit eine effektive Zusammenarbeit und Kommunikation. Die neuen Funktionen in Teams sorgen für eine intelligentere, individuellere und einfachere Benutzererfahrung.

Zu den neuen Funktionen für Teams-Meetings gehören:

  • Stimmisolierung in Teams-Besprechungen und -Anrufen: Diese KI-gestützte Funktion ist eine fortschrittliche Geräuschunterdrückung, die auf den Sprachprofilen der Benutzer basiert und die Stimmen anderer Personen im Hintergrund während einer Teams-Besprechung oder eines Teams-Anrufs unterdrückt. Die KI in Teams erkennt die Stimme einer Person und filtert in Teams-Besprechungen und -Anrufen ausschließlich deren Stimme heraus. Die Einführung dieser Funktion hat begonnen und wird Anfang 2024 allgemein verfügbar sein.
  • Hintergrund gestalten: Meeting-Teilnehmer können in Teams generative Hintergrundeffekte nutzen, um sich von ihrer besten Seite zu zeigen – auch wenn der Raum, von dem aus sie arbeiten, nicht gerade optimal aussieht. Mit der Funktion „Hintergrund gestalten“ können Meeting-Teilnehmer mithilfe von KI einen Hintergrund generieren, der ihren realen Raum verschönert und aufwertet, indem Unordnung beseitigt oder Pflanzen an einer Wand hinzugefügt werden. Diese Funktion wird Anfang nächsten Jahres in Teams Premium verfügbar sein.

Zu den Verbesserungen für Team-Chats und Kanäle, die ab sofort bis Januar 2024 eingeführt werden, gehören:

  • Standardreaktionen anpassen: Benutzer haben die Möglichkeit, ihre Standard-Emoji-Reaktionen im Teams-Chat zu ändern und auszuwählen sowie die Anzahl der Reaktionen in ihrer Benutzeroberfläche zu reduzieren.
  • Chat weiterleiten: Nutzer können eine empfangene Nachricht ganz einfach an einen Kollegen weiterleiten, indem sie auf die Nachricht klicken und im Menü die Option „Weiterleiten“ auswählen.
  • Profilbild im Gruppenchat: Nutzer können ihr Team und das Thema des Gruppenchats nun besser mit individuellen Bildern widerspiegeln. Mitglieder des Gruppenchats können ein Bild hochladen oder aus einer Auswahl an Illustrationen und Emojis wählen.
  • Loop-Komponenten in Kanälen: Beim Verfassen eines Beitrags in einem Kanal können Nutzer Loop-Komponenten wie Tabellen, Listen, Fortschrittsanzeigen und mehr ganz einfach gemeinsam erstellen und daran zusammenarbeiten.
  • Hintergrund für Kanalankündigungen: Nutzer können einen personalisierten Hintergrund für Ankündigungen erstellen, der ihrer Kreativität freien Lauf lässt und Teams auf neue Weise einbindet. Sie können Bilder hinzufügen, eine Beschreibung eingeben oder mithilfe von KI einen personalisierten Hintergrund generieren. Die Erstellung von Bildern mittels generativer KI wird in Teams Premium und Copilot verfügbar sein.

Zu den neuen Funktionen von Teams Phone gehören:

  • Private Leitung: Diese Funktion ist nun allgemein verfügbar. Nutzer können eine zweite private Telefonnummer für ausgewählte Anrufer einrichten, um Anrufe direkt an einen bestimmten Kontakt zu leiten und so Stellvertreter, Administratoren oder Assistenten zu umgehen. Eingehende Anrufe auf der privaten Leitung werden durch einen eigenen Klingelton und eine eigene Benachrichtigung gekennzeichnet.
  • Geschützte Voicemail: Damit Nutzer keine wichtigen Voicemails mit vertraulichen Informationen verpassen, erhalten sie nun in der App „Anrufe“ in Teams Benachrichtigungen zu geschützten Voicemails mit einem Link, über den sie die Voicemail sicher in der Outlook-Web-App abrufen können. Diese Funktion ist ab sofort allgemein verfügbar.
  • Neue „Teams Phone“-Angebote in Indien: Für Kunden mit Mitarbeitern in Indien arbeitet Microsoft mit lokalen Netzbetreibern – Airtel, Tata Communications Limited und Tata Tele Business Services – zusammen, die ihre auf „Teams Phone“ basierenden Lösungen unter Einhaltung der geltenden gesetzlichen Vorschriften auf den Markt bringen werden. Diese Lösungen bieten den Mitarbeitern mehr Flexibilität bei der Telefonie und unterstützen auch das Arbeiten von zu Hause aus.

Zu den Neuerungen, die das Arbeiten mit Teams vereinfachen und benutzerfreundlicher machen, gehören:

  • Microsoft Teams-Weboberfläche: Microsoft hat kürzlich die neue Teams-App für Windows und Mac veröffentlicht, und nun ist die neue Teams-Weboberfläche für Webnutzer, die Microsoft Edge oder Google Chrome verwenden, allgemein verfügbar. Sie bietet ein schnelleres und übersichtlicheres Teams-Erlebnis, damit Nutzer Zeit sparen und effizienter zusammenarbeiten können. Das neue Teams wurde von Grund auf neu konzipiert, um eine bis zu doppelt so schnelle Leistung bei 50 Prozent weniger Speicherbedarf zu bieten. Von der Neugestaltung der Kanäle über die Vereinfachung von Benachrichtigungen bis hin zur Verbesserung der Personalisierungsoptionen bietet das neue Teams-Web-Erlebnis eine einfachere und reaktionsschnelle Benutzererfahrung, die sich leichter navigieren lässt und mit weniger Klicks erledigt werden kann.
  • Neue Tastaturkürzel in Teams: Die neuen Tastaturkürzel in Teams helfen den Nutzern, Zeit zu sparen, wenn sie eine Nachricht verfassen, in der App navigieren, eine Aktion in einem Chat oder in Kanälen ausführen oder eine Einstellung ändern. Zu den neuen Tastaturkürzeln gehören „Alt+Umschalt+D“, um den Status auf „Nicht stören“ zu setzen, und „Alt+Umschalt+R“, um schnell auf die zuletzt empfangene Nachricht zu antworten. Die vollständige Liste der Tastaturkürzel ist verfügbar, und die neuen Tastaturkürzel werden bis Januar 2024 allgemein verfügbar sein.
  • Verbesserungen bei Code-Blöcken: Dank neuer Verbesserungen bei Code-Blöcken wird es für Benutzer einfacher, Code in Teams zu senden. Benutzer können einen Code-Block über den Einstiegspunkt in den Formatoptionen oder mithilfe von Markdown erstellen. Beim Einfügen oder Schreiben von Code können Benutzer die Programmiersprache für die Syntaxhervorhebung auswählen bzw. ändern. Dieses Update wird voraussichtlich im Januar 2024 allgemein verfügbar sein.
  • Vereinfachte Benachrichtigungen: Benutzer können Benachrichtigungen in der Aktivitätsansicht, im Chat und in Kanälen mit einem einzigen Klick löschen und die Benachrichtigungseinstellungen in Teams anpassen, um schnell zu erkennen, was am wichtigsten ist. Dieses Update wird im Januar 2024 allgemein verfügbar sein.
  • Verwalten Sie Ihre Teams und Kanäle: Benutzer können die Kanalliste in Teams ganz einfach verwalten, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Beim Einrichten eines neuen Arbeitsbereichs werden Benutzer aufgefordert , einen Kanalzu erstellen, undbeim Beitritt zu einem neuen Team können Benutzer auswählen, welche Kanäle in der Kanalliste angezeigt werden sollen. Wenn ein Kanal nicht mehr aktiv oder relevant ist, kann ein Benutzer den Kanal archivieren. Er wird dann ausgeblendet und für weitere Aktionen geschlossen, die Informationen sind jedoch weiterhin zugänglich. Dieses Update wird im Januar 2024 allgemein verfügbar sein.
  • Sichtbarkeit privater Teams: Administratoren können private Teams innerhalb ihrer Organisation sichtbar machen. Benutzer können diese privaten Teams über die „Team-Galerie“ in ihrer Client-Anwendung anzeigen und danach suchen. Dieses Update wird im Januar 2024 allgemein verfügbar sein.
  • Verbesserungen bei gemeinsamen Kanälen: Um die Zusammenarbeit mit externen Beteiligten zu vereinfachen, können Administratoren ein Formular einrichten, über das Nutzer die Aufnahme eines externen Mitglieds beantragen können, das nicht einer zugelassenen Organisation angehört. Teammitglieder können ebenfalls gemeinsame Kanäle erstellen, sofern der Kanalbesitzer dies zulässt. Nutzer können direkte Links zu einem Kanal, einem Beitrag oder einer Antwort teilen. Dieses Update wird im Januar 2024 allgemein verfügbar sein.
  • Teams-KI-Bibliothek: Die Teams-KI-Bibliothek , eine neue Funktion für App-Entwickler, ist nun allgemein für JavaScript und .NET verfügbar. Die Teams-KI-Bibliothek vereinfacht die Entwicklung ansprechender dialogbasierter Apps in Microsoft 365. Die Bibliothek unterstützt App-Entwickler bei der Erstellung intelligenter Bots und Nachrichtenerweiterungen, die auf KI und großen Sprachmodellen basieren.

Weitere Ressourcen:

4.2.4. Neue Funktionen optimieren die IT-Verwaltung für Teams-Erlebnisse

Für Microsoft Teams wurden mehrere neue Funktionen entwickelt, die dazu beitragen sollen, die Abläufe für IT-Administratoren und Unternehmen zu optimieren. Dazu gehören:

Reibungslose Bereitstellung von Teams Rooms: Teams Rooms können nun mithilfe von Windows Autopilot(derzeit in der privaten Vorschau) bereitgestellt werden, wodurch sich die Bereitstellungszeiten von Tagen auf nur wenige Stunden verkürzen. Für Geräte, die Autopilot nicht nutzen können, führt Microsoft eine vereinfachte Bereitstellungsoption mit Einmalpasswörtern (OTPs) ein – 16-stellige Codes, die das Risiko der Weitergabe von Zugangsdaten beseitigen. OTP wird im November allgemein verfügbar sein. Remote Access wird im Teams Rooms Pro Management-Portal verfügbar sein und ermöglicht die Fernfehlerbehebung sowie proaktive Wartung, die Überwachung des Gerätezustands und die Vermeidung von Problemen, bevor diese sich auf Besprechungen auswirken.

Vereinfachung der Bereitstellung von Teams Phone durch gemeinsame Nutzung von Telefonfunktionen: Die gemeinsame Nutzung von Telefonfunktionen ermöglicht es Administratoren, Gruppen von Benutzern die Möglichkeit zu geben, Anrufe über das öffentliche Telefonnetz (PSTN) unter Verwendung einer gemeinsamen Telefonnummer und eines gemeinsamen Telefonvertrags zu tätigen und entgegenzunehmen. Mit Shared Calling können eine einzige Telefonnummer und ein einziger Tarif von einem Team von Benutzern gemeinsam genutzt werden, egal ob es sich um ein Team von 10 Personen in einem kleinen Büro oder um 10.000 Benutzer in einer Unternehmensabteilung handelt – sie benötigen lediglich eine Teams Phone-Lizenz über Microsoft 365 E5 oder Teams Phone Standard. Diese Funktion ist allgemein verfügbar.

Erweiterte Tools für die Zusammenarbeit: Die erweiterten Tools für die Zusammenarbeit in Teams Premium ermöglichen es IT-Administratoren, eine sicherere und selbstregulierte Umgebung bereitzustellen. Die Chat-Steuerungsfunktionen für Priority-Konten, die sich derzeit in der Vorschau befinden, ermöglichen es Benutzern, unerwünschte interne Kommunikation über Richtlinieneinstellungen zu verwalten. Benutzer werden über Chats von neuen Kontakten benachrichtigt und können entscheiden, ob sie die Konversationen akzeptieren oder blockieren möchten.Die erweiterten Analysen zur Zusammenarbeit, die nun allgemein verfügbar sind, bieten tiefe Einblicke in das Verhalten bei der externen Zusammenarbeit. Sie ermöglichen es Teams-Administratoren, eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu fördern und potenzielle Risiken der externen Zusammenarbeit zu minimieren.

Weitere Ressourcen:

4.3. Microsoft Viva

4.3.1. Aktualisierungen für Viva Engage und Viva Amplify

Viva Engage und Viva Amplify sind Tools, mit denen Unternehmen alle Mitarbeiter über Mitarbeiter-Communities und Dialoge miteinander vernetzen können, um sinnvolle Beziehungen aufzubauen und Unternehmensbotschaften die nötige Reichweite zu verschaffen. Zu den Neuerungen auf beiden Plattformen gehören:

  • Kommunikation in mandantenübergreifenden Organisationen (MTO): Viva Engage unterstützt die mandantenübergreifende Kommunikation in MTOs, um Führungskräften die Kommunikation und Interaktion in großem Maßstab zu erleichtern und so eine unternehmensweite Gemeinschaft aufzubauen. Führungskräfte können eine Storyline-Ankündigung mandantenübergreifend versenden, um allen Beteiligten dieselbe Botschaft zu vermitteln. Antworten, Reaktionen und Analysen werden für mandantenübergreifende Beiträge unterstützt. Dieses Update ist ab sofort allgemein verfügbar.
  • Veröffentlichung von Viva Amplify in Viva Engage: Diese Integration ermöglicht die Veröffentlichung von Inhalten aus Viva Amplify in Viva Engage-Communities und -Storylines. Außerdem werden Inhalte, die in Engage geteilt wurden, in Berichte in Viva Amplify integriert. Dieses Update wird Anfang nächsten Jahres als private Vorschau verfügbar sein.
  • Integration von Viva Goals und Viva Engage: Die Integration bringt Unternehmensziele, Ausrichtung und Ergebnisse in Communities und Gespräche ein, indem sie Kunden dabei unterstützt, Communities rund um bestimmte Ziele aufzubauen, den Fortschritt der Ziele aus Viva Goals direkt in Viva Engage einzusehen und abteilungsspezifische Communities innerhalb von Viva Engage zu erstellen. Diese sollen Führungskräften dabei helfen, Top-down-Interaktionen und -Initiativen besser zu kommunizieren, einschließlich der Vergabe von Lob auf der Grundlage des Zielfortschritts und der Zielerreichung. Dieses Update wird in der ersten Hälfte des Jahres 2024 allgemein verfügbar sein.
  • Voreingestelltes und KI-gestütztes Wissen in Answers: Mit diesem Update können Nutzer mithilfe von KI Fragen und Antworten aus vorhandenen Dateien generieren und in Answers importieren. Außerdem leitet die KI offene Fragen automatisch an Personen weiter, die möglicherweise die Antwort kennen. Nutzer können die passenden Themen für eine Frage ermitteln, vor der Veröffentlichung die ähnlichsten Antworten einsehen und die Weiterleitung an Experten unterstützen. Dieses Update wird im Laufe dieses Jahres schrittweise eingeführt.
  • Neuerungen bei Viva Amplify: Viva Amplify wird Vorlagen für Kampagnen enthalten, die Lokalisierung in mehr als 50 Sprachen unterstützen und verbesserte Auswertungsfunktionen auf Basis von Systemdaten bieten, um benutzerdefinierte Daten aus HR-Tools in Filter und Berichte einzubeziehen. Dieses Update wird im Dezember allgemein verfügbar sein.

Weitere Ressourcen:

Ein Mann sitzt vor einem bunten Wandgemälde und arbeitet an einem Tablet.

5. Microsoft Copilot 5.1. Azure Data

5.1.1. Einführung in Copilot in Microsoft Fabric

Microsoft Fabric wird auf allen Ebenen mitdem Azure OpenAI Serviceintegriert, um Kunden dabei zu unterstützen, das volle Potenzial ihrer Daten auszuschöpfen. So können Entwickler die Leistungsfähigkeit generativer KI für ihre Daten nutzen, und Geschäftsanwender erhalten Hilfe dabei, Erkenntnisse aus ihren Daten zu gewinnen.

Dank Copilot in Microsoft Fabric, das in jeder Datenerfahrung integriert ist, können Kunden mithilfe von natürlicher Sprache Datenflüsse und Datenpipelines erstellen, Code und ganze Funktionen generieren, Machine-Learning-Modelle entwickeln oder Ergebnisse visualisieren. Kunden können sogar ihre eigenen Sprachassistenz-Erlebnisse entwickeln, die Modelle des Azure OpenAI Service mit ihren eigenen Daten kombinieren, und diese als Plugins veröffentlichen.

Copilot in Fabric, das derzeit in der Vorschau-Phase ist, baut auf den bestehenden Verpflichtungen von Microsoft hinsichtlich Datensicherheit und Datenschutz in Unternehmen auf. Copilot übernimmt die Sicherheits-, Compliance- und Datenschutzrichtlinien einer Organisation. Microsoft verwendet keine Mandantendaten einer Organisation, um die grundlegenden Sprachmodelle zu trainieren, auf denen Copilot basiert.

Weitere Ressourcen:

5.2. Azure-Verwaltung und -Betrieb

5.2.1. Microsoft Copilot für Azure steigert die Produktivität durch generative KI

Microsoft Copilot für Azure, derzeit in der Vorschau, ist ein KI-Assistent, der es Anwendern erleichtert, Anwendungen und Infrastruktur von der Cloud bis zum Edge zu entwerfen, zu betreiben, zu optimieren und Fehler zu beheben.

Mit Copilot für Azure erhalten Kunden neue Einblicke in ihre Workloads, können bisher ungenutzte Azure-Funktionen erschließen und Aufgaben sowohl in der Cloud als auch am Edge koordinieren. Copilot nutzt dabei große Sprachmodelle (LLMs), die Azure-Steuerungsebene sowie Erkenntnisse über die Azure- und Arc-fähigen Ressourcen eines Benutzers. All dies erfolgt im Rahmen des unerschütterlichen Engagements von Azure für den Schutz der Datensicherheit und der Privatsphäre der Kunden.

Weitere Ressourcen:

5.3. Bing

5.3.1. Copilot für alle zugänglich machen

Die Bemühungen, die Benutzererfahrung zu vereinfachen und Copilot für alle zugänglicher zu machen, beginnen mit Bing, Microsofts führender Webplattform. Bing Chat und Bing Chat Enterprise werden nun einfach zu Copilot. Für Microsoft Entra-Kunden bietet Copilot in Bing, Edge und Windows nun auch den Schutz geschäftlicher Daten. Copilot wird ab dem 1. Dezember die Preview-Phase verlassen und allgemein verfügbar sein. Im Laufe der Zeit wird Microsoft die Verfügbarkeit von Copilot mit kommerziellem Datenschutz ohne zusätzliche Kosten auf noch mehr Entra ID-Benutzer (ehemals Azure Active Directory) ausweiten.

Weitere Ressourcen:

5.4. Copilot für den Vertrieb und Copilot für den Service

5.4.1. Einführung in Microsoft Copilot for Service

Mit der Einführung von Microsoft Copilot for Sales und Microsoft Copilot for Service wird die Leistungsfähigkeit generativer KI auf die Arbeitsabläufe von Geschäftsanwendern ausgeweitet. Diese Copilots sollen den verschiedenen Unternehmensbereichen dabei helfen, Geschäftsprozesse mithilfe von KI neu zu gestalten und dabei den Arbeitsfluss aufrechtzuerhalten. Beide Copilots enthalten eine Lizenz für Microsoft Copilot für Microsoft 365, wodurch generative KI-Unterstützung in allen Arbeitsabläufen möglich wird, um geschäftliche Erkenntnisse zu gewinnen, die Entscheidungsfindung zu beschleunigen und Materialien wie Briefings oder Kundenkommunikation zu erstellen – alles auf der Grundlage von Daten aus bestehenden CRM-Systemen, Wissensdatenbanken, Anwendungen von Drittanbietern und Microsoft 365.

Microsoft Copilot for Service ist ein neuer Copilot für Unternehmen, der dazu beiträgt, bestehende Kontaktzentren mit generativer KI zu erweitern und so die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern. Copilot for Service umfasst Copilot für Microsoft 365 und lässt sich in CRM- und Kontaktzentrumslösungen von Drittanbietern integrieren. Unternehmen können einfach auf ihre Daten verweisen, wie beispielsweise vertrauenswürdige Websites, Knowledge-Base-Artikel, Dateien und, was noch wichtiger ist, Datenquellen aus ihrem bestehenden Kontaktzentrum, und innerhalb weniger Minuten generative, KI-gestützte Konversationen über all ihre Daten hinweg ermöglichen. Copilot for Service wird sofort einsatzbereite Integrationen mit Salesforce, ServiceNow und Zendesk enthalten und durch mehr als 1.000 vorgefertigte und benutzerdefinierte Konnektoren auf andere Systeme erweitert werden.

Bei der Interaktion mit Kunden können Mitarbeiter Copilot for Service Fragen in natürlicher Sprache stellen und erhalten relevante Erkenntnisse, die aus Kunden- und Produktdaten aus Wissensdatenbanken gewonnen werden. Dadurch können Mitarbeiter Fälle schneller und effektiver bearbeiten und lösen, was sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Kunden zu einem besseren Erlebnis führt. Und da Copilot for Service auch Copilot for Microsoft 365 umfasst, werden diese Produktivitätsressourcen in den Tools bereitgestellt, die Mitarbeiter bereits täglich nutzen, wie beispielsweise Outlook und Teams, sowie in den von ihnen bevorzugten Desktop-Anwendungen von Drittanbietern wie Salesforce, ServiceNow, Zendesk und anderen.

Weitere Ressourcen:

5.4.2. Microsoft Copilot for Sales wird die Weiterentwicklung und Integrationspartnerschaften vorantreiben

Microsoft Sales Copilot, das bereitsallgemein verfügbar ist und von 15.000 Unternehmen wie Rockwell Automation, Netlogic und Avanade genutzt wird, unterstützt Vertriebsmitarbeiter dabei, individuellere Kundenbeziehungen aufzubauen und ihre Produktivität zu steigern. Aufbauend auf diesem Erfolg kündigt Microsoft heute das neue Microsoft Copilot for Sales an , das Lizenzen für Microsoft Copilot für Microsoft 365 enthalten wird. Copilot for Sales wird Vertriebsmitarbeitern helfen, indem es die Leistungsfähigkeit generativer KI in Microsoft 365-Apps, CRM-Systemen und anderen relevanten Datenquellen von Drittanbietern über Power Platform-Konnektoren nutzt.

Die Funktionen von „Copilot for Sales“ umfassen den Zugriff auf „Copilot for Microsoft 365“, wodurch die Leistungsfähigkeit beider Copilot-Lösungen gebündelt wird. So können Vertriebsmitarbeiter die Vorteile generativer KI in allen Arbeitsabläufen und Produktivitätsumgebungen – wie beispielsweise Microsoft Teams und Word – in einer neu integrierten Benutzererfahrung nutzen.

  • Die Besprechungszusammenfassungen in Teams werden Erkenntnisse aus „Copilot for Sales“ und „Copilot for Microsoft 365“ zusammenführen, um Aktionspunkte, die Erstellung von Aufgaben und Kennzahlen zu Unterhaltungen hervorzuheben.
  • Copilot for Sales kann eine Zusammenfassung zur Vorbereitung von Besprechungen erstellen, indem es relevante Informationen in ein Word-Dokument zusammenfasst, darunter eine Übersicht über den Kunden und die Verkaufschance, Namen und Positionen der Besprechungsteilnehmer, offene Aufgaben im Zusammenhang mit der Verkaufschance, wichtige Punkte aus den letzten Besprechungen, relevante E-Mail-Verläufe und vieles mehr.

Weitere Ressourcen:

5.5. Dynamics 365

5.5.1. Neue Funktionen und integrierte Angebote für Copilot in Dynamics 365 Field Service

Dynamics 365 Field Service, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Serviceabläufe zu transformieren und das Kundenerlebnis durch KI, Mixed Reality und das Internet der Dinge (IoT) zu verbessern, bietet mehrere neue Copilot-Funktionen und integrierte Lösungen. Dazu gehören:

Höhere Produktivität der Techniker dank KI-
s der nächsten Generation
Ab Dezember 2023 können Außendienstmitarbeiter im Rahmen einer Vorschau auf wichtige Informationen zu Arbeitsaufträgen zugreifen, indem sie Copilot innerhalb von Microsoft Teams Fragen stellen. In natürlicher Sprache können sie einfach formulieren, was sie benötigen, um spezifische Informationen zu Arbeitsaufträgen in Dynamics 365 Field Service zu erhalten, darunter Statusaktualisierungen, benötigte Ersatzteile oder Anweisungen, die ihnen bei der Erledigung ihrer Aufgaben helfen.

Darüber hinaus können Außendienstmitarbeiter mit der Dynamics 365 Field Service-App in Teams, die im Dezember allgemein verfügbar sein wird, ihre Arbeitsaufträge direkt im Arbeitsablauf von Teams einsehen und bearbeiten. Copilot wird ebenfalls allgemein verfügbar sein, um Führungskräfte im Außendienst bei der Planung von Arbeitsaufträgen in Microsoft Teams zu unterstützen, wodurch Zeit und Aufwand bei der Suche nach dem richtigen Mitarbeiter für den jeweiligen Auftrag eingespart werden.

Mit der Vorschau auf die neuen Copilot-Funktionen in Dynamics 365 Field Service Mobile im Dezember können Außendiensttechniker schnell einen Überblick über die wichtigsten Punkte eines Arbeitsauftrags erhalten, ohne durch eine Reihe von Registerkarten navigieren zu müssen. Sie können zügig Fortschrittsberichte erstellen, indem sie einfach mit Copilot sprechen und beschreiben, was sie getan haben. Copilot liefert Vorschläge, um Servicearbeiten effizient abzuhaken, Notizen hinzuzufügen und Produktmengen sowie Status zu aktualisieren. Dies beschleunigt die Dateneingabe, sodass sich die Techniker auf einen hervorragenden Kundenservice konzentrieren können.

Optimierte Arbeitsabläufe für Manager dank modernster KI-
Die Funktion wurde Anfang des Jahres als Vorschauversion eingeführt und ist ab Dezember allgemein verfügbar. die Copilot-Funktionen im Dynamics 365 Field Service Outlook-Add-in für Frontline-Manager die Erstellung von Arbeitsaufträgen durch die automatische Übernahme relevanter Details aus E-Mails optimieren und die Einsatzplanung von Technikern mit datengestützten Empfehlungen auf der Grundlage von Faktoren wie Reisezeit, Verfügbarkeit und Qualifikationen verbessern – und das ohne Wechsel zwischen verschiedenen Anwendungen. Relevante Arbeitsaufträge werden in dieser Oberfläche angezeigt, sodass Manager diese vor der Erstellung neuer Aufträge prüfen können; zudem lassen sich diese bei ändernden Kundenanforderungen problemlos neu planen oder aktualisieren.

Die Funktion wurde Anfang dieses Jahres als Vorschauversion eingeführt und ist nun allgemein verfügbar: eine neu gestaltete Arbeitsauftragsverwaltung in Dynamics 365 Field Service wichtige Informationen in den Mittelpunkt – und reduziert die Anzahl der Klicks für wichtige Aufgaben um mehr als ein Drittel. Darüber hinaus ist Copilot in dieser Oberfläche als Vorschau verfügbar, um Führungskräften an vorderster Front intelligente Zusammenfassungen zu liefern, sodass sie auf dem Laufenden bleiben können, ohne alle Informationen in einem Arbeitsauftrag durchsehen zu müssen.

Effizienzsteigerungen durch stärker integrierte Angebote
Ein nahtloser Datenfluss zwischen Finanz- und Bestandsdaten in Dynamics 365 Field Service, Dynamics 365 Finance und Supply Chain Management trägt dazu bei, dass die Abläufe im Außendienst und im Backoffice aufeinander abgestimmt bleiben. Durch die Synchronisierung von Preis- und Kosteninformationen aus Arbeitsaufträgen in Echtzeit und die automatische Aktualisierung von Finanz- und Bestandsdaten bei der Ausführung von Arbeitsaufträgen wird diese Integration (derzeit in der Vorschau) den Aufwand für die Verbindung dieser Dynamics 365-Anwendungen reduzieren.

Ab Dezember 2023 erhalten Kunden von Dynamics 365 Field Service ohne zusätzliche Kosten Zugriff auf Dynamics 365 Guides und Dynamics 365 Remote Assist. Benutzer können Anleitungen erstellen, um Technikern Schritt-für-Schritt-Anweisungen für wichtige Aufgaben zu geben, und bei Bedarf über Mobilgeräte oder HoloLens 2-Geräte in Echtzeit mit Remote-Experten zusammenarbeiten. Außerdem können Kunden Dynamics 365 Field Service Contractor erwerben, um Lieferanten wichtige Funktionen für das Arbeitsauftragsmanagement zur Verfügung zu stellen, wenn diese ihre Außendienstaktivitäten ausweiten, um der Nachfrage gerecht zu werden.

Weitere Ressourcen:

5.5.2. Neue Funktionen von Copilot in Dynamics 365 Sales

Zwei neue Copilot-Funktionen in Microsoft Dynamics 365 Sales ermöglichen es Vertriebsmitarbeitern, mit ihren Daten in natürlicher Sprache zu interagieren. Dazu gehören:

  • Verkäufer können in Dynamics 365 Sales mit Copilot natürliche Sprache verwenden, um kontextbezogene Einblicke und Empfehlungen zu Leads und Opportunities zu erhalten – zusätzlich zu den bereits angekündigten vorgefertigten Eingabeaufforderungen. Diese Funktion befindet sich derzeit in der Vorschau.
  • Eine Vollbildansicht für Copilot in Dynamics 365 Sales, in der Vertriebsmitarbeiter mithilfe natürlicher Sprache oder vorgefertigter Eingabeaufforderungen einen schnellen Überblick über Kunden, Geschäfte, Besprechungen, Prognosen und vieles mehr erhalten. Diese Funktion wird ab November in Asien und Europa eingeführt und zu einem späteren Zeitpunkt auch in anderen Märkten verfügbar sein.
  • Während Copilot in Dynamics 365 Sales bereits mit beliebten Vertriebs-Tools wie People.ai integriert ist, geht Copilot nun noch einen Schritt weiter und bietet Erweiterungsmöglichkeiten für unabhängige Softwareanbieter (ISVs), die mithilfe von Power Platform Connectors eine Integration in die Ansicht „Opportunity Summary“ in Outlook vornehmen können. Diese werden bereits von DocuSign und PROS genutzt, um relevante Vertragsdetails bzw. Preise und Angebote in Outlook einzubinden.

Weitere Ressourcen:

5.5.3. Neue Funktionen, Verbesserungen und Partnerschaften für Copilot in Dynamics 365 Customer Insights

Dynamics 365 Customer Insights, das Echtzeitdaten und KI der nächsten Generation nutzt, um Marketingfachleuten dabei zu helfen, ihre Kunden besser zu verstehen und personalisierte Erlebnisse zu schaffen, bietet mehrere neue Funktionen und Updates, die im Laufe des nächsten Monats als Vorschauversion verfügbar sein werden. Dazu gehören:

Ein tieferes Kundenverständnis und vernetzte Marketing- und Vertriebsfunktionen.
Marketer können ihre Leads nun anhand von Kennzahlen wie Engagement-Scores qualifizieren und problemlos an ihre Vertriebsmitarbeiter weiterleiten, um sicherzustellen, dass Marketing- und Vertriebsteams die Opportunity-Pipeline optimal nutzen und die Abschlussquoten steigern.

Verkäufer profitieren von KI-generierten Zusammenfassungen der Kundenprofile aus ihrer Kundendatenplattform-Anwendung, die die wichtigsten Bestandteile der Kundenprofile – darunter demografische Daten, Transaktionsdaten, Verhaltensdaten und Analysedaten – zusammenfassen, um wichtige Erkenntnisse für ein schnelles Verständnis der Kunden zu gewinnen.

Integrationspartnerschaften mit Optimizely.
Unternehmen können in Optimizely Segmente und Customer Journeys nutzen, die in Dynamics 365 Customer Insights erstellt wurden, um Kampagnen zu erstellen, die in Echtzeit personalisiert werden können, ohne dass dafür Programmiercode geschrieben werden muss. Dank bidirektionaler Integrationen können Unternehmen ihren Kunden hyper-personalisierte Omnichannel-Erlebnisse über Web-, Social-Media-, E-Mail- und Offline-Kanäle hinweg bieten.

Weitere Ressourcen:

5.6. Kante

5.6.1. Vereinfachen Sie die Verwaltung von Edge for Business mit Copilot im Microsoft 365-Verwaltungscenter

Copilot wird über den Copilot im Microsoft 365-Verwaltungscenter in den Edge-Verwaltungsdienst integriert, um eine intelligente Verwaltungsumgebung für Edge for Business bereitzustellen. Copilot im Microsoft 365-Verwaltungscenter wird auch in anderen Microsoft 365-Verwaltungscentern, darunter SharePoint, Teams und weiteren, eine einheitliche Benutzeroberfläche bieten, um IT-Administratoren eine nahtlose Copilot-Erfahrung über alle Microsoft 365-Verwaltungsdienste hinweg zu ermöglichen.

Copilot im Edge-Verwaltungsdienst ist derzeit als private Vorschauversion verfügbar und bietet IT-Administratoren Empfehlungen zu Richtlinien und Erweiterungen für ihre Benutzer. Weitere Funktionen werden in Zukunft hinzukommen.

Weitere Ressourcen:

5.7. Branchen-Cloud

5.7.1. Copilot in Dynamics 365 Guides bringt Mixed Reality und KI in die Praxis

„Copilot“ in den Microsoft Dynamics 365 Guides ist eine neue Funktion, die die Möglichkeiten von Mixed Reality und generativer KI in die Praxis überträgt und es Mitarbeitern vor Ort ermöglicht, Probleme dank der kombinierten Leistungsfähigkeit von KI, Mixed Reality und der Microsoft Cloud schneller zu lösen.

Copilot ermöglicht es Außendiensttechnikern und Mitarbeitern in der Fertigungs- und Dienstleistungsbranche, sich mit der KI in natürlicher Sprache zu unterhalten. Die KI, die auf dem Azure OpenAI Service basiert, greift auf eine kuratierte Sammlung von Dokumentationen zurück, um relevante Informationen entsprechend der jeweiligen Aufgabe bereitzustellen. Zu diesen Informationen können beispielsweise Hilfe bei der Fehlerbehebung, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, detaillierte Informationen, der Serviceverlauf, aktuelle Gerätemesswerte oder das Ausfüllen von Arbeitsauftragsformularen gehören. Dank holografischer Overlays können Mitarbeiter Aufgaben nahtlos erledigen, ohne den Arbeitsablauf zu unterbrechen.

Mit Copilot in Dynamics 365 Guides können Unternehmen:

  • Steigern Sie die betriebliche Effizienz, indem Sie Ihren Mitarbeitern im Arbeitsablauf zur richtigen Zeit die richtigen Informationen zur Verfügung stellen. Dank der Funktion „Zeigen und fragen“ können Mitarbeiter an vorderster Front auf ein Bauteil einer Maschine zeigen, das gewartet oder repariert werden muss, Fragen stellen und intelligente Antworten erhalten, die ihnen helfen, Probleme schneller zu lösen und Frustrationen am Arbeitsplatz zu verringern.
  • Beschleunigen Sie die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und verbessern Sie die Qualifikationen der bestehenden Belegschaft effektiv mit einer immersiven und intelligenten Lernplattform in Mixed Reality, die das Selbstvertrauen bei der Ausführung von Aufgaben stärkt und gleichzeitig die kognitive Belastung verringert. Diese Funktion ermöglicht die Erstellung personalisierter, rollenbasierter Schulungen, um die Einarbeitungszeit zu verkürzen und den Bedarf an Nachschulungen zu reduzieren.
  • Erfassen, integrieren und machen Sie institutionelles Wissen nahtlos in bestehenden Arbeitsabläufen zugänglich und greifen Sie in Echtzeit auf detaillierte Reparaturanleitungen, historische Servicedaten und bewährte Verfahren zu. So tragen Sie dazu bei, eine einheitliche und qualitativ hochwertige Instandhaltung zu gewährleisten und Fehler zu minimieren.
  • Ermöglichen Sie Mitarbeitern an vorderster Front, auf Formulare und Stammdatenbanken zuzugreifen und diese zu aktualisieren , die mit ihrer Arbeit und den von ihnen betreuten Anlagen in Zusammenhang stehen, ohne den Arbeitsablauf unterbrechen zu müssen.

Copilot in Dynamics 365 Guides befindet sich derzeit in der privaten Vorschau auf HoloLens 2.

Weitere Ressourcen:

5.8. Microsoft Copilot für Microsoft 365

5.8.1. Neue Funktionen in Microsoft Copilot für Microsoft 365

Microsoft Copilot für Microsoft 365 ist ein KI-Assistent für den Arbeitsalltag. Er übernimmt automatisch die Sicherheits-, Compliance- und Datenschutzrichtlinien einer Organisation für Microsoft 365. Die Daten werden gemäß den aktuellen Verpflichtungen von Microsoft verwaltet. Er istin die Microsoft 365-Anwendungen integriert, die täglich von Millionen von Menschen genutzt werden – Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Teams und mehr. Copilot für Microsoft 365 wird bereits von Zehntausenden von Unternehmensanwendern im Early Access-Programm genutzt, darunter Kunden von Unternehmen wie Visa und KPMG, und ist nun allgemein für Unternehmenskunden verfügbar.

Zu den neuen Funktionen für Copilots gehören:

Microsoft Copilot Dashboard
Da Unternehmen in KI-Produktivitätswerkzeuge investieren, benötigen Führungskräfte einen klaren Überblick darüber, wie Mitarbeiter KI nutzen und wie diese die Produktivität ihres Unternehmens verändert. Sie müssen sicherstellen, dass das Potenzial dieser Werkzeuge voll ausgeschöpft wird. Das Microsoft Copilot-Dashboard, das auf Microsoft Viva basiert, hilft Führungskräften dabei, zu verstehen, wie sich Copilot auf ihr Unternehmen auswirkt und die Arbeitsweise der Mitarbeiter verändert. Dieses Dashboard ermöglicht es Führungskräften und Unternehmen, ihre Copilot-Bereitschaft zu planen, die Akzeptanz zu fördern und die Auswirkungen von Copilot für Microsoft 365 zu messen. Es ist ab heute als Teil von Microsoft 365-Abonnements verfügbar und wird im Dezember 2023 in der Viva Insights-App in Teams und im Web verfügbar sein.

Copilot in Microsoft Teams
Dank der kombinierten Funktionen von Copilot in Microsoft Whiteboard und Copilot in Teams können Besprechungsteilnehmer die Diskussionen in der Besprechung visualisieren. Zusätzlich zu Live-Zusammenfassungen und Notizen während eines Teams-Meetings, die im nächsten Jahr verfügbar sein werden, kann Copilot gesprochene Diskussionspunkte visualisieren und in Whiteboard organisieren. Copilotkann die gesprochenen Ideen und Themen der Meeting-Teilnehmer in einen visuellen Kollaborationsbereich in Whiteboard umwandeln, der für alle Meeting-Teilnehmer freigegeben werden kann. Copilot kann im Verlauf des Meetings weitere Ideen vorschlagen, die zu Whiteboard hinzugefügt werden können. Die in Whiteboard erfassten Inhalte werden als Microsoft Whiteboard-Datei gespeichert, auf die über Teams, OneDrive for Business und direkt über die Whiteboard-App zugegriffen werden kann. Für Nutzer mit Copilot-Lizenz kann eine von Copilot erstellte Zusammenfassung des Whiteboards als Loop-Komponente in Outlook, Word, Teams und weiteren Anwendungen geteilt werden.

Copilot in Teams-Besprechungen kann während der gesamten Besprechung Notizen erstellen und diese während der Teams-Besprechung mit allen Teilnehmern teilen. Benutzer können gemeinsame Besprechungsnotizen und Tagesordnungspunkte in „Collaborative Notes“ hinzufügen. „Collaborative Notes“ sind Loop-Komponenten, die an allen Orten, an denen sie geteilt wurden, synchronisiert bleiben. Wenn diese Funktion vor der Besprechung aktiviert wird, erstellt Copilot automatisch Live-Notizen in „Collaborative Notes“, sodass sich die Teilnehmer auf die Diskussion konzentrieren können. Diese Notizen werden mit den Besprechungsteilnehmern geteilt, und Copilot-Benutzer können um spezifischere Notizen bitten, z. B. „Halte fest, was Beth gesagt hat, als Zitat“. Es ist erforderlich, dass nur ein Besprechungsteilnehmer über die Copilot-Lizenz verfügt, damit die Notizen für alle Besprechungsteilnehmer sichtbar und bearbeitbar sind. Diese Funktion wird im nächsten Jahr in der Teams-Desktop- und Web-App eingeführt.

Copilot in Teams kann während Teams-Besprechungen genutzt werden, ohne dass eine Transkription gespeichert wird. Im Teams-Verwaltungscenter können Administratoren nun eine Richtlinie zuweisen, um Copilot mit oder ohne Transkription zu aktivieren, und Besprechungsorganisatoren können ihre Einstellungen vor Beginn der Besprechung festlegen. Wenn Copilot ohne Transkription aktiviert ist, kann es während des Meetings genutzt werden, um beliebige Fragen zum Meeting zu stellen, und nach Beendigung des Meetings werden weder ein Transkript noch die Interaktionen mit Copilot gespeichert. Da nach dem Meeting kein Transkript gespeichert wird, stehen bei Aktivierung dieser Richtlinie nach dem Meeting weder die intelligente Zusammenfassung noch Copilot zur Verfügung. Diese Funktion ist allgemein verfügbar.

„Copilot“ in Microsoft Teams-Kanälen ist nun allgemein verfügbar und ermöglicht es Benutzern, wichtige Informationen aus früheren Unterhaltungen schnell zusammenzufassen und als übersichtliche Zusammenfassung mit den wichtigsten Diskussionspunkten anzuzeigen. Die Zusammenfassung enthält Quellenangaben, damit die Benutzer über die Herkunft der Informationen informiert bleiben.

Die neue Copilot-Compose-Box in Teams-Chats und -Kanälen ist nun allgemein verfügbar und dient als Schreibassistent, der beim Bearbeiten von Nachrichten hilft. Copilot kann dabei helfen, Nachrichten umzuformulieren, den Ton anzupassen und die Länge der Nachricht zu ändern, bevor der Benutzer sie versendet.

Im Juli wurde „Copilot in Teams Phone“ angekündigt, eine Funktion, mit der Nutzer während eines Gesprächs Zusammenfassungen und Erkenntnisse in Echtzeit erhalten können. In Kürze können Nutzer über die „Anrufe“-App in Teams auf Copilot zugreifen, um nach Beendigung eines Gesprächs Zusammenfassungen und Aktionspunkte zu erstellen oder konkrete Fragen zum Gespräch zu stellen. Die Copilot-Funktion nach dem Gespräch in der „Anrufe“-App wird sowohl für VoIP- als auch für PSTN-Anrufe unterstützt.

Copilot in Microsoft Outlook
Mit Copilot in Microsoft Outlook können Sie in kürzerer Zeit und mit weniger Aufwand mehr erledigen. Die neuen Copilot-Funktionen helfen Ihnen bei der Vorbereitung und Planung von Besprechungen.

Und so wird es funktionieren:

  • Vorbereitung auf Besprechungen: Copilot kann anhand der Einladung, der zugehörigen E-Mails und der angehängten Dateien eine detaillierte Zusammenfassung der anstehenden Besprechungen erstellen, sodass Sie sich in wenigen Minuten auf die Besprechung vorbereiten können.
  • Termine vereinbaren: Mit Copilot ist es ganz einfach, direkt aus einer E-Mail-Zusammenfassung ein Folgetreffen oder einen anderen Termin zu vereinbaren. Klicken Sie entweder auf die vorgeschlagene Aktion oder chatten Sie mit Copilot, um einen Termin zu vereinbaren. Copilot kann eine Tagesordnung, einen Titel, eine Teilnehmerliste und einen Kontext für das Treffen erstellen. Außerdem findet es die für alle Beteiligten besten verfügbaren Termine.

Copilot in Outlook wird ab Anfang 2024 schrittweise eingeführt.

Copilot in Microsoft Loop
Copilot in Loop kann künftig Informationen aus einem in der Eingabeaufforderung verlinkten Dokument nutzen, um noch relevantere Antworten zu generieren. Diese Funktion wird derzeit für Kunden mit einer Copilot-Lizenz eingeführt und wird im Web verfügbar sein. Außerdem wird es möglich sein, frühere Loop-Seiten intelligent an neue Projekte anzupassen und so benutzerdefinierte Vorlagen zu erstellen. Diese Funktion wird im nächsten Jahr für Kunden mit einer Copilot-Lizenz eingeführt; die Updates befinden sich derzeit in der Vorschau.

Copilot in Microsoft Word
Die Funktionen „Nachholen“ und „Kommentare“ in Copilot in Word helfen Benutzern dabei, zu verstehen, was sich in einem Dokument geändert hat, indem sie Fragen stellen wie: „Wie kann ich sehen, was sich in diesem Dokument geändert hat?“, um Änderungen und Überarbeitungen aller Personen anzuzeigen, die auf das Dokument zugegriffen haben. Außerdem werden Informationen aus Microsoft Graph genutzt, um die Personalisierung zu verbessern, indem Benutzerpräferenzen, Interessen und andere Informationen berücksichtigt werden. Diese Updates werden Anfang 2024 verfügbar sein.

Weitere Ressourcen:

 

5.8.2. Microsoft Copilot für Microsoft 365 mit Plugins und Konnektoren erweitern und bereichern

Mit Microsoft Copilot für Microsoft 365 können Nutzer die Funktionen und Möglichkeiten von Copilot über Plug-ins und Microsoft Graph-Konnektoren erweitern, die derzeit in der Vorschau verfügbar sind. Nutzer können Plug-ins installieren und aktivieren, um die bahnbrechenden Funktionen von Copilot für Microsoft 365 um interne und von Drittanbietern stammende Anwendungen zu erweitern, die sie täglich nutzen.

Microsoft 365-Administratoren können Microsoft Graph-Konnektoren bereitstellen, sodass ihre Daten von Copilot als Antwort auf Benutzeranfragen semantisch aufbereitet werden. Benutzer profitieren von einem schnellen, semantischen Abruf relevanter Daten, die innerhalb der Datenverwaltungsgrenzen ihres Microsoft 365-Mandanten verwaltet werden.

Von Copilot generierte Antworten enthalten die richtigen Quellenangaben und Verweise, die es den Nutzern ermöglichen, die Quellinhalte aufzufinden und darauf zuzugreifen. Es stehen nun mehrere Plugins und Graph-Konnektoren zur Verfügung, darunter die von Bing betriebene Websuche, Microsoft Dataverse, Jira, Trello, Mural, Confluence, Freshworks und Priority Matrix sowie weitere. Darüber hinaus entwickeln Kunden wie KPMG, Air India und Avanade unter anderem maßgeschneiderte Plugins für ihre geschäftlichen Anforderungen, um ihren Nutzern die Vorteile von Copilot für Microsoft 365 in Verbindung mit ihren Branchenanwendungen zur Verfügung zu stellen.

Plugins können von Benutzern über den App Store in Teams, Outlook und auf Microsoft365.com installiert werden, während Graph-Konnektoren von der IT-Abteilung über das Microsoft 365-Verwaltungscenter installiert werden können.

Neue Steuerelemente im Microsoft 365 Admin Center, die nun allgemein verfügbar sind, ermöglichen es Administratoren, Plugins für Microsoft Copilot zu ermitteln und zu verwalten – eine Reihe von Tools, die Anwendern helfen, mithilfe von KI mehr zu erreichen.
Microsoft 365-Administratoren können nun auch schnell und einfach verfügbare Plugins für Microsoft Copilot identifizieren, die für Benutzer im Mandanten aktiviert sind, und entsprechende Zugriffsrichtlinien für die Benutzeraktivierung festlegen. Anwendungen von unabhängigen Softwareanbietern (ISVs) sowie intern entwickelte Apps mit Plugin-Funktionen werden automatisch zur Überprüfung durch den Administrator hervorgehoben. Die Zugriffskontrollen für Plugins werden zentral verwaltet und können benutzer-, gruppen- und mandantenweit festgelegt werden.

Entwickler können über Teams-Nachrichtenerweiterungen Plugins für Microsoft Copilot erstellen, um Copilot für Microsoft 365 zu erweitern.
Entwickler können mit dem Teams Toolkit für Visual Studio und Visual Studio Code Teams-Nachrichtenerweiterungen erstellen oder verbessern und Plugins erhalten, um Copilot für Microsoft 365 zu erweitern. Nachrichtenerweiterungen müssen die Manifestversion 1.13 oder höher verwenden. Darüber hinaus können Entwickler Teams-Nachrichtenerweiterungen direkt über APIs erstellen. API-basierte Nachrichtenerweiterungen werden Copilot in Zukunft erweitern. Diese Funktion befindet sich in der Vorschau.

Die „Copilot for Microsoft 365“-Entwickler-Sandbox ist jetzt als private Vorschau verfügbar.
Die „Copilot for Microsoft 365“-Entwickler-Sandbox-SKU ermöglicht es Entwicklern, Plugins und Graph-Konnektoren in einer Nicht-Produktions-Mandantenumgebung zu erstellen und zu testen. Die SKU befindet sich in der privaten Vorschau und steht unabhängigen Softwareanbietern (ISVs) im Microsoft 365 TAP-Programm sowie Kunden von „Copilot for Microsoft 365“ zum Kauf zur Verfügung.

Das Microsoft 365- und Copilot-Programm zur Veröffentlichung von Apps und Plugins für Microsoft 365 ist im Partner Center als Vorschau verfügbar.
Unabhängige Softwareanbieter (ISVs) können Apps, die Copilot-Plugins und Graph-Konnektoren für Teams, Outlook und weitere Anwendungen enthalten, im Rahmen des neuen Microsoft 365- und Copilot-Programms einreichen. Entwickler können Plugins und Graph-Konnektoren in ein einheitliches App-Manifest bündeln und ihre App im Partner Center veröffentlichen. Nach der Validierung der App werden diese Apps im Microsoft 365 Admin Center verfügbar gemacht, wo Administratoren sie finden und für ihre Benutzer aktivieren können. Benutzer können die Apps und Plugins über den App Store in Teams, Outlook und auf Microsoft365.com finden.

Weitere Ressourcen:

5.8.3. Einführung von Copilot für Microsoft 365-Administratoren in der privaten Vorschau

„Microsoft Copilot für Microsoft 365-Administratoren“ ist eine Reihe von Funktionen, die den Nutzen generativer KI nutzen, um die Produktivität von Microsoft 365-Administratoren durch die Optimierung ihrer täglichen Arbeit zu steigern. So können sich Administratoren auf ihre strategischen Prioritäten konzentrieren, Entscheidungen schneller treffen und den Nutzen ihrer Investitionen maximieren.

Copilot für Microsoft 365-Administratoren wurde entwickelt, um IT-Administratoren dabei zu helfen, ihre Verwaltungsaufgaben zu vereinfachen, schneller Erkenntnisse zu gewinnen und Microsoft 365 optimal zu nutzen. Copilot kann Administratoren dabei helfen, sich in der Vielzahl von Tools, Steuerelementen und Konfigurationen zurechtzufinden, sie schnell genau dorthin zu führen, wo sie hin müssen, Vorschläge und Anleitungen zu geben sowie die Berichterstellung und Abfrage zu vereinfachen, indem Informationen über Eingabeaufforderungen in natürlicher Sprache angezeigt werden – und das alles in einer nahtlosen Benutzererfahrung über das Microsoft 365-Admincenter, spezialisierte Admincenter und mehr hinweg, um Administratoren dort abzuholen, wo sie sich gerade in ihrem Arbeitsablauf befinden.

„Copilot for Microsoft 365 Admin“ für Unternehmenskunden im Microsoft 365 Admin Center, einschließlich der Verwaltungsdienste für Edge und Windows Update sowie des Teams Admin Centers, des Exchange Admin Centers und des SharePoint Admin Centers, befindet sich derzeit in der privaten Vorschau.

Weitere Ressourcen:

5.8.4. Vorstellung von Microsoft Copilot Studio

Microsoft Copilot Studio ist eine durchgängige Plattform für dialogorientierte KI, die es Benutzern ermöglicht, Copilots mithilfe natürlicher Sprache oder einer grafischen Benutzeroberfläche zu erstellen und anzupassen. Copilot Studio ist die perfekte Ergänzung zu Microsoft Copilot für Microsoft 365, da es der IT-Abteilung die Kontrolle überlässt und gleichzeitig die Vorhersehbarkeit der Antworten zu wichtigen Themen gewährleistet.

Mit Copilot Studio können Nutzer auf einfache Weise Copilots entwerfen, testen und veröffentlichen, die ihren spezifischen Anforderungen und Vorlieben entsprechen. Nutzer können die Leistungsfähigkeit generativer KI nutzen, um auf der Grundlage von Daten und Dialogen dynamisch mehrstufige Antworten zu erstellen, die für die Nutzer ansprechend und relevant sind, und spezifische Konversationen für vorhersehbare Szenarien hinzufügen, die vordefinierte Antworten und Workflows erfordern, wie beispielsweise Spesenabrechnung, HR-Onboarding oder IT-Services.

Mit Copilot Studio können Nutzer Copilots zudem über Integrationen mit Azure AI Studio und weiteren Azure-Diensten mit dem gesamten Microsoft Conversational AI-Stack verknüpfen. Dadurch erhalten Nutzer Zugriff auf erweiterte Funktionen wie Spracherkennung, Stimmungsanalyse, Entitätsextraktion und vieles mehr, während sie dank integrierter Governance-Funktionen stets den vollen Überblick und die volle Kontrolle behalten.

Copilot Studio bietet Entwicklern eine intuitive und integrierte Design-Studio-Umgebung. Mit dem Plugin-Builder können Entwickler Plugins erstellen, verwalten und testen, darunter Power Platform-Konnektoren und Power Automate-Flows. Mit dem Prompt-Builder können Entwickler benutzerdefinierte Eingabeaufforderungen erstellen, darunter auch solche, die generative KI nutzen.

Mit Copilot Studio können Nutzer beeindruckende dialogorientierte KI-Erlebnisse schaffen und geschäftliche Erfolge erzielen. Nutzer können Copilot Studio nun nutzen, um „Copilot für Microsoft 365“ anzupassen, das in der Lizenz für „Copilot für Microsoft 365“ enthalten ist.

Weitere Ressourcen:

5.9. Microsoft Viva

5.9.1. Integration von Viva und Microsoft 365 Chat sowie Copilot in Viva-Updates

„Microsoft Copilot für Microsoft 365“, erweitert um Microsoft Viva, wird KI-gestützte Unterstützung für die Mitarbeitererfahrung bieten. Copilot wird als zentrale Schnittstelle für alle Viva-Daten und -Anwendungen fungieren und Mitarbeiter, Führungskräfte und Personalverantwortliche mit Self-Service-Einblicken und -Erfahrungen unterstützen, beispielsweise beim Verständnis der Teamdynamik, bei der Festlegung neuer Prioritäten mithilfe von OKRs (Objectives and Key Results) oder bei der Weiterqualifizierung für die berufliche Entwicklung.

Diese neue Integration wird für Kunden verfügbar sein, die sowohl Copilot für Microsoft 365 als auch die Viva-Suite einsetzen, und wird Anfang nächsten Jahres in der privaten Vorschau verfügbar sein.

Darüber hinaus werden Aktualisierungen der Copilot-Funktionen in Viva-Apps Unternehmen dabei helfen, ihre Belegschaft besser zu verstehen und mit ihr zu interagieren, um die Leistung zu steigern. Dazu gehören:

  • Mit „Copilot“ in Microsoft Viva Insights können Führungskräfte und ihre Mitarbeiter mithilfe von Eingabeaufforderungen in natürlicher Sprache personalisierte, dynamische Berichte erstellen, die Fragen zu ihren Teams und ihrem Unternehmen beantworten, und Analysten wird die Erstellung von Abfragen erleichtert. Dieser Copilot wird Anfang nächsten Jahres als Vorschauversion verfügbar sein.
  • Mit „Copilot“ in Microsoft Viva Goals können Benutzer mithilfe von dialogorientierter KI und auf der Grundlage vorhandener Strategiedokumente auf einfache Weise Ziele erstellen und verfeinern sowie den Fortschritt bei der Zielerreichung zusammenfassen, um diese Informationen mit anderen Teams zu teilen. Dieser Copilot wird im Dezember 2023 als Vorschauversion verfügbar sein.
  • Copilot in Microsoft Viva Engage wird Führungskräfte und Mitarbeiter dazu anregen, Beiträge zu verfassen, indem es mithilfe von KI erstellte Gesprächsaufhänger, Aufforderungen und Bilder bereitstellt. Außerdem verschafft es Führungskräften Einblicke in die Stimmung der Mitarbeiter, fördert ein vertrauensvolles Umfeld durch die Anpassung und Verfeinerung des Tonfalls von Nachrichten und verbessert die Qualität der gestellten Fragen durch vorgeschlagene Aufforderungen. Dieser Copilot wird im Januar 2024 als Vorschauversion verfügbar sein.
  • Mit „Copilot“ in Microsoft Viva Learning können Nutzer auf einfache Weise strukturierte Lernsammlungen erstellen, die passenden Lernressourcen finden und Lerninhalte mithilfe dialogorientierter KI zusammenfassen. Dieser Copilot wird bis Ende 2023 für gemeinsame Kunden von Viva und SAP SuccessFactors in einer privaten Vorschauversion verfügbar sein.
  • Mit „Copilot“ in Microsoft Viva Glint können Führungskräfte Tausende von Mitarbeiterkommentaren aus Umfragen zum Mitarbeiterengagement zusammenfassen und analysieren und auf neue Weise Feedback auswerten, indem sie Fragen in natürlicher Sprache stellen. Dieser Copilot wird im Januar 2024 als private Vorschauversion verfügbar sein.

Weitere Informationen zu einem neuen Dashboard von Viva Insights, das Führungskräften und Unternehmen Einblicke in die Nutzung und die Auswirkungen von Microsoft Copilot bietet, finden Sie hier.

Weitere Ressourcen:

 

5.10. Power Platform

5.10.1. Neue Funktionen für Copilot in Power Automate

Microsoft kündigt neue Copilot-Funktionen in Power Automate für Entwickler und Orchestratoren an. Mit diesen neuen Versionen wird Copilot in Microsoft Power Automate die Bereiche Process Mining, API-Automatisierung, Robotic Process Automation (RPA) und Orchestrierung abdecken.

Diese neuen Funktionen, die derzeit in der Vorschau verfügbar sind, ermöglichen es den Nutzern, UI- und API-Automatisierungen schneller zu entdecken und zu erstellen, während gleichzeitig die Produktivität gesteigert und Einblicke in deren Ausführung und Verwaltung gewonnen werden. Dazu gehören:

  • Einsatz von Copilot zur Unterstützung bei Desktop-Flows: Copilot wird in die Konsole und den Designer von Power Automate für den Desktop integriert. Copilot unterstützt bei Desktop-Flows (RPA), indem es Fragen eingibt und relevante Informationen sowie Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus der Dokumentation abruft. Darüber hinaus können Benutzer Skripte erstellen, indem sie beschreiben, was zu tun ist, woraufhin der Code automatisch generiert wird.
  • Analyse von Automatisierungsaktivitäten mit Copilot: Administratoren, Center-of-Excellence-Teams (CoE) sowie Geschäftsanwender und Entwickler, die Zugriff auf den Verlauf von Flow-Ausführungen haben, können vergangene Ausführungen in ihrer gesamten Umgebung in natürlicher Sprache abfragen.

Weitere Ressourcen:

5.10.2. Power Apps treibt die IT-Governance, Copilot und moderne Entwicklungserfahrungen bei der App-Entwicklung weiter voran

Power Apps bietet Entwicklern Tools zur schnellen Erstellung moderner, leistungsstarker und KI-gestützter Unternehmensanwendungen. Dank der KI-Implementierung über Copilot, vorgefertigten Vorlagen und der einfachen Drag-and-Drop-Funktionalität kann jeder mit weniger Aufwand mehr erreichen. Die Erweiterbarkeit durch Integrationen ermöglicht professionellen Entwicklern eine grenzenlose Entwicklung. Als Teil der Microsoft Power Platform profitiert Power Apps von den vorhandenen fortschrittlichen Sicherheits- und Governance-Maßnahmen, wodurch sich die Lösung problemlos in großem Maßstab bereitstellen und verwalten lässt.

Zu den neuen Funktionen und Updates für die Power Platform gehören:

Erweiterte Verwaltungsfunktionen in verwalteten Umgebungen für die Power Platform

  • Mithilfe von Gruppen und Regeln können IT-Administratoren ihre Power Platform-Umgebungen auf Unternehmensniveau verwalten. Mit Umgebungsgruppen können Administratoren ihre Umgebungen in Gruppen einteilen, und mithilfe von Regelsätzen können sie für jede dieser Umgebungsgruppen eine eigene Konfiguration festlegen. Durch Gruppen und Regeln erhalten Administratoren mehr Kontrolle bei geringerem Aufwand. Diese Funktion befindet sich derzeit in einer eingeschränkten Vorschau; die vollständige Vorschau ist für Ende des ersten Quartals 2024 geplant.
  • Der „Advisor in Managed Environments for Power Platform“ liefert der IT-Abteilung proaktive Empfehlungen und Inline-Maßnahmen, um die Plattform einfacher zu verwalten und zu sichern. Dazu gehören Empfehlungen zur Bereinigung nicht genutzter Apps, zur Sperrung von Apps mit zu weitreichenden Zugriffsrechten und zur Zuweisung von Verantwortlichen für nicht mehr genutzte Apps. Diese Funktion befindet sich derzeit in der Vorschau.

Funktionen zur weiteren Beschleunigung der Entwicklung von Copilot-fähigen Apps

  • Copilot für App-Nutzer als Sidecar-Funktion steht nun allen Nutzern der auf Dataverse basierenden Web Player Canvas-App zur Verfügung. Copilot arbeitet automatisch mit den Daten in der App und liefert den Nutzern Erkenntnisse und Antworten, ohne dass eine Konfiguration durch die App-Entwickler erforderlich ist. Dies ist der einfachste Weg, um Nutzern die Möglichkeiten generativer KI zur Verfügung zu stellen. Diese Funktion wird Mitte Dezember in einer begrenzten Vorschauversion und Ende des ersten Quartals 2024 in der Vorschauversion verfügbar sein.
  • Entwickler können Copilot nun über die Copilot-Steuerung auch für App-Nutzer, die in Apps eingebettet sind, erheblich erweitern und anpassen. Die Interoperabilität von Microsoft Copilot Studio ermöglicht umfassende Anpassungen, durch die die Funktionen von Copilot Studio in jede App integriert werden können, in die Copilot eingebettet ist. Diese Funktion wird in der ersten Hälfte des Jahres 2024 als Vorschauversion verfügbar sein.
  • Bei bestehenden Apps, die sich in verwalteten Umgebungen befinden und keine Beschreibung aufweisen, werden automatisch KI-generierte App-Beschreibungen hinzugefügt. Bei neuen Apps wird den Entwicklern beim Veröffentlichen ein Entwurf der App-Beschreibung angezeigt. App-Beschreibungen helfen Endnutzern dabei, nützliche Apps zu finden, und IT-Administratoren dabei, ihre App-Landschaft zu überblicken. Diese Funktion befindet sich derzeit in der Vorschau.

Die Entwicklung leistungsstarker, moderner Apps noch einfacher machen

  • Native UI/UX für Mobilgeräte: Mobile Power Apps bieten eine native Benutzeroberfläche und Benutzererfahrung mit flüssigeren Animationen, höherer Leistung und modernen Interaktionsmustern für Mobilgeräte. Die verbesserte Leistung und die modernen Funktionen sorgen für Effizienzsteigerungen bei allen, die Apps auf Mobilgeräten ausführen, insbesondere bei der Ausführung von Vorgängen mit hohem Datenaufkommen. Dieses Update befindet sich derzeit in der Vorschau.
  • Dank der allgemein verfügbaren modernen Steuerelemente und der Designanpassung in Canvas-Apps können Entwickler auf einfache Weise elegante, barrierefreie, schnelle und zuverlässige Apps erstellen. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, für gängige Szenarien komplizierte Dateien zu schreiben, was die Entwicklung beschleunigt. Dieses Update befindet sich in der Vorschau.

Weitere Ressourcen:

5.10.3. Power Virtual Agents ist nun Teil von Microsoft Copilot Studio

Wir stellen Microsoft Copilot Studio vor, das auf den Grundlagen von Power Virtual Agents und dem umfassenderen Microsoft-Ökosystem für dialogorientierte KI aufbaut. Copilot Studio bietet neue Möglichkeiten, Copilots zu erstellen und Microsoft Copilot um die neuesten Funktionen der generativen KI zu erweitern. Da die Funktionen von Power Virtual Agents nun in Copilot Studio integriert sind, wird der Name „Power Virtual Agents“ nicht mehr verwendet. Bestehende PVA-Kunden können weiterhin auf dieselben Funktionen zugreifen – alles innerhalb von Microsoft Copilot Studio.

Weitere Ressourcen:

5.11. Security Copilot

5.11.1. Microsoft Purview-Funktionen in Microsoft Security Copilot und die Einbindung der Security Copilot-Oberfläche in Microsoft Purview-Lösungen

Microsoft Security Copilot wird in Microsoft Purview integriert. Datensicherheitsadministratoren erhalten durchschnittlich mehr als 50 Warnmeldungen pro Tag und können nur weniger als 60 bis 70 Prozent davon bearbeiten. Ebenso verbringen Compliance-Administratoren 60 Prozent ihrer Zeit damit, in Überprüfungssätzen gesammelte Nachweise zu prüfen. Hinzu kommt eine steile Lernkurve, die Analysten vom Einsteiger- bis zum Expertenniveau durchlaufen müssen, um Risiken zu bewerten und zu beheben.

Durch die Integration von Security Copilot in Purview können Kunden schnell eine umfassende Übersicht über Warnmeldungen und Informationen erstellen, um Untersuchungen und Reaktionen zu beschleunigen, Mitarbeiter durch geführte Antworten bei der effizienten Navigation durch Informationen weiterzubilden und Suchanfragen in eDiscovery in natürlicher Sprache zu formulieren. Dadurch werden schnellere und genauere Suchdurchläufe ermöglicht, da die Verwendung einer Schlüsselwort-Abfragesprache entfällt. Integrierte Szenarien werden in den Bereichen Data Loss Prevention, Insider Risk Management sowie eDiscovery und Communication Compliance bereitgestellt.

Weitere Ressourcen:

5.11.2. Microsoft Security Copilot als integrierte Funktion in der privaten Vorschau

Die in der privaten Vorschau verfügbare integrierte Version von Microsoft Security Copilot ermöglicht es IT-Administratoren und Sicherheitsanalysten, Microsoft Security Copilot direkt im Microsoft Intune-Verwaltungscenter zu nutzen. Durch die Integration von Erkenntnissen und Daten aus Sicherheits- und Verwaltungstools bietet Security Copilot mithilfe generativer KI maßgeschneiderte Anleitungen, um den spezifischen Anforderungen eines Unternehmens gerecht zu werden, beispielsweise durch die intelligente Erstellung und Bereitstellung von Richtlinien sowie eine schnellere und einfachere Fehlerbehebung.

Diese neuen Funktionen für die Endpunktverwaltung und -sicherheit werden in Intune verfügbar sein und ergänzen die bestehenden Funktionen zur Untersuchung von Sicherheitsvorfällen und zur Verbesserung der Gerätesicherheit, die derzeit im Early Access-Programm für Security Copilot-Funktionen angeboten werden.

Weitere Ressourcen:

5.11.3. Neue Überwachungsfunktionen in Microsoft Purview Audit für Copilot-Interaktionen

Mit dieser neuen Funktion, die sich derzeit in der Vorschauphase befindet, können Nutzer von Microsoft Purview Audit erfassen und nachverfolgen, wann Benutzer Unterstützung von Microsoft Copilot für Microsoft 365 anfordern, und die Liste der Ressourcen einsehen, die bei der Bearbeitung der Anfrage betroffen waren. Anhand dieser Signale können Sicherheitsermittler feststellen, wann Inhalte – beispielsweise Dateien mit sensiblen Daten – im Rahmen einer Interaktion mit Copilot für Microsoft 365 bearbeitet wurden.

Weitere Ressourcen:

5.11.4. „Security Copilot“ wird in Microsoft Entra integriert, um bei der Risikoanalyse und Fehlerbehebung zu helfen

Microsoft Security Copilot wird zudem in Microsoft Entra integriert, um bei der Untersuchung von Identitätsrisiken zu helfen und die Fehlerbehebung bei alltäglichen Identitätsaufgaben zu unterstützen, beispielsweise wenn eine Anmeldung eine Multi-Faktor-Authentifizierung erforderte. IT-Administratoren können Fragen zu Benutzern, Gruppen, Anmeldungen und Berechtigungen stellen und erhalten sofort eine Risikozusammenfassung, Maßnahmen zur Behebung sowie empfohlene Vorgehensweisen für jede gefährdete Identität – und das in natürlicher Sprache. Darüber hinaus können Administratoren in Microsoft Entra ID Governance Security Copilot nutzen, um die Erstellung eines Lebenszyklus-Workflows zu steuern und so den Prozess der Erstellung und Vergabe von Benutzeranmeldedaten und Zugriffsrechten zu optimieren.

Weitere Ressourcen:

5.11.5. Security Copilot bietet einheitliche Lösungen für alle Dienste und Daten

Sicherheit war schon immer ein Bereich, der bekanntermaßen stark isoliert und fragmentiert ist – sowohl in technologischer als auch in organisatorischer Hinsicht. Microsoft Security Copilot wird dazu beitragen, technologische und personelle Grenzen zu überwinden, indem es allen Fachkräften, die für die Sicherheit von Unternehmen sorgen – darunter Experten für Identitätsmanagement, Gerätemanagement, Datensicherheit und Compliance –, eine einheitliche, effiziente und intuitive Arbeitsumgebung bietet.

Mit diesen neuen Szenarien, die sich alle in der privaten Vorschau befinden, können Microsoft-Kunden, die auf unsere branchenführenden Lösungen Microsoft Entra, Purview, Intune und Sentinel setzen, Security Copilot in ihre Routineaufgaben und Arbeitsabläufe integrieren und Security Copilot auf vielfältige Weise zur Unterstützung nutzen, unter anderem:

Identitätsmanagement (Microsoft Entra): Entra-Funktionen sind nun in Security Copilot verfügbar, damit Sicherheitsanalysten risikobehaftete Benutzer, übermäßige Zugriffsrechte und verdächtige Anmeldungen erkennen können, was bei der Untersuchung von Sicherheitsvorfällen hilft und die Bewertung potenzieller Risiken erleichtert.

Geräteverwaltung (Microsoft Intune): Dank neuer Funktionen können IT-Administratoren Geräterichtlinien erstellen und deren Auswirkungen simulieren, Geräteinformationen für forensische Untersuchungen erfassen sowie Geräte anhand von Best Practices aus ähnlichen Bereitstellungen konfigurieren.

Datenschutz und Compliance (Microsoft Purview): Neue Funktionen für Datenschutz, Compliance und Risikomanagement identifizieren von Vorfällen betroffene Daten, erstellen eine Übersicht über Daten- und Benutzerrisiken, analysieren Dokumente und decken Risiken im Zusammenhang mit Absprachen, Betrug und Sabotage auf.

Verwaltung des Cloud-Sicherheitsstatus (Microsoft Defender EASM und Defender for Cloud): Neue Funktionen für die Verwaltung des Sicherheitsstatus vereinfachen die Risikobewertung der externen Angriffsfläche und ermöglichen es Sicherheitsadministratoren, den Cloud-Sicherheitsstatus effizienter zu verwalten. Sicherheitsadministratoren können mithilfe von Abfragen in natürlicher Sprache potenzielle Angriffspfade schnell aufspüren, erhalten Anleitungen zur proaktiven Abwehr von Bedrohungen und werden automatisch über Ressourcenbesitzer benachrichtigt.

Integrierte Funktionen in der einheitlichen SIEM+XDR-Benutzeroberfläche (Microsoft Defender XDR und Microsoft Sentinel): Zum ersten Mal stehen die generativen KI-Funktionen von Security Copilot in der einheitlichen Benutzeroberfläche von Microsoft für die preisgekrönten Lösungen Microsoft Defender XDR und Sentinel zur Verfügung. Dies beschleunigt die Reaktion auf Vorfälle durch geführte Untersuchungen, die schnelle Zusammenführung von Beweismaterial aus zahlreichen Datenquellen und erweiterte Funktionen wie die Malware-Analyse.

Weitere Ressourcen:

Eine Frau sitzt auf einem Sofa und arbeitet an einem Laptop.

6. Power Platform 6.1. Power Platform

6.1.1. Zahlungsabwicklung in Power Pages in der Vorschau

Die Integration der Zahlungsabwicklung, die derzeit in Microsoft Power Pages als Vorschauversion verfügbar ist, ermöglicht es Entwicklern, Zahlungsfunktionen ganz einfach direkt in ihre Websites einzubinden.

Zahlungsabwicklungsplattformen bilden die Grundlage für Online-Zahlungsabwicklungen und E-Commerce-Lösungen. Dies eröffnet einen neuen Anwendungsfall für Power Pages – die Erstellung von Websites, die Zahlungsabwicklungen unterstützen –, da Entwickler mit Power Pages Websites erstellen können, über die Zahlungen von Kunden entgegengenommen werden. So können beispielsweise Landes- und Kommunalverwaltungen über ihre Power Pages-Websites Zahlungen für Lizenzgebühren, Antragsgebühren und Genehmigungsgebühren abwickeln.

Weitere Ressourcen:

In einem Büro arbeiten zwei Personen, wobei eine davon an einem Laptop mit zwei externen Monitoren arbeitet.

7. Sicherheit 7.1. Defender

7.1.1. Microsoft-Updates tragen zur Weiterentwicklung der Benutzererfahrung im Security Operations Center bei

Mehrere wichtige Updates für die Sicherheitslösungen von Microsoft sollen Fachkräften in Security Operations Centern (SOCs) dabei helfen, effizienter zu arbeiten und ihre Ressourcen und Daten besser zu schützen. Zu diesen Updates gehören:

Vorstellung von Microsoft Defender XDR: Microsoft Defender 365 heißt nun Microsoft Defender XDR. Der neue Name spiegelt am besten die erweiterten Funktionen für Erkennung und Reaktion (XDR) von Microsoft wider, die über die in der Microsoft 365-Suite enthaltenen Produkte hinausgehen. Die nativen Sicherheitslösungen schützen Geräte unter Windows, Linux, macOS, Android und iOS sowie in Multicloud-Umgebungen, die Azure, Amazon Web Services (AWS) und Google Cloud Platform (GCP) umfassen. Dieses Update ist allgemein verfügbar.

Microsoft Defender XDR und Microsoft Sentinel werden zu einer einheitlichen Plattform für das Sicherheitsmanagement zusammengeführt: Die Zusammenführung von Defender XDR und Sentinel zu einer einzigen, leistungsstarken Benutzeroberfläche sowie die Integration der generativen KI von Microsoft Security Copilot werden die Art und Weise verändern, wie Kunden ihre Sicherheitsabläufe verwalten und ihre Ressourcen und Daten schützen. Kunden profitieren von hoher Effizienz und Benutzerfreundlichkeit durch eine einheitliche Benutzeroberfläche für ihre Sicherheitsmanagement-Tools. Dies bedeutet weniger Klicks, weniger Kontextwechsel und weniger Schulungsaufwand bei gleichzeitig fundierteren Erkenntnissen. Durch die Integration modernster KI- und Automatisierungstechnologien können Sicherheitsverantwortliche ihre Fähigkeiten mit geführten Reaktionen über Datenbestände von Erst- und Drittanbietern hinweg verbessern. Dieses Update befindet sich in der privaten Vorschau.

Integrierter Microsoft Security Copilot: Kunden , die die einheitliche SOC-Plattform nutzen, können die Vorteile eines integrierten generativen KI-Tools nutzen, das Analysten dabei unterstützt, ihre Kenntnisse in den Bereichen Security Information and Event Management (SIEM) und XDR zu erweitern. Security Copilot hilft dabei, Abfragen in der Keyword Query Language (KQL) in natürlicher Sprache zu verfassen, bösartige Skripte zu verstehen, Zusammenfassungen zu Vorfällen zu erstellen und bietet Unterstützung während des gesamten Untersuchungs- und Behebungsprozesses. Dieses Update befindet sich derzeit in der Early-Access-Phase.

Optimieren Sie die Daten im SIEM mit SOC-Optimierungen: Diese neue Funktion unterstützt SOCs dabei, den Wert der Daten, die sie in Sentinel einspeisen, optimal zu nutzen. Dazu erhalten sie Empfehlungen, mit denen sie Kosten einsparen, die Abdeckung verbessern und sich besser gegen bestimmte Bedrohungen absichern können. Diese Funktion befindet sich derzeit in der privaten Vorschau.

Verbesserte Reaktion auf Benutzerressourcen und Cloud-Workloads: Durch die Integration von Warnmeldungen, Signalen und Ressourceninformationen zu Cloud-Workloads aus Microsoft Defender Cloud in die branchenführende XDR-Plattform können Sicherheitsteams domänenübergreifende Angriffe effektiver bekämpfen. Diese leistungsstarke Integration bietet SOC-Analysten einen ganzheitlichen Überblick über den Arbeitsbereich und die Cloud-Infrastruktur sowie umfassende kontextbezogene Einblicke, um den gesamten Verlauf eines Angriffs in einem einzigen Vorfall aufzudecken. Dadurch werden Unternehmen effizient und schnell vor komplexen Angriffen geschützt. Dieses Update befindet sich in der Vorschau.

Automatisch bereitgestellte Köder: Liefern frühzeitig hochpräzise Signale, die Angreifer dazu zwingen, zu 100 Prozent richtig zu liegen. Dies wird durch integrierte Täuschungstechniken erreicht, die sich die einzigartige Transparenz von Microsoft Defender for Endpoint in Unternehmen sowie das generative KI-Modell GPT-4 von OpenAI zunutze machen. Benutzer können automatisch in großem Umfang Köder und Lockvögel generieren und verbreiten, die echten Benutzern und Ressourcen in der Organisation ähneln. Dadurch können SOC-Teams Angriffe noch effektiver erkennen und sich darauf konzentrieren. Dieses Update befindet sich in der Vorschau.

Schutz von KI-Anwendungen innerhalb eines Unternehmens: Eine Reihe neuer Funktionen in Microsoft Defender und Microsoft Purview wird Sicherheitsverantwortlichen dabei helfen, sich sicher auf die neue KI-Welle vorzubereiten und ihre Unternehmen zu stärken, während ihre Daten und sonstigen Ressourcen geschützt bleiben. Microsoft Defender for Cloud Apps wird seine Erkennungsfunktionen erweitern, um über 400 Apps mit großen Sprachmodellen zu unterstützen. Darüber hinaus wird Purview Data Loss Prevention Unternehmen dabei helfen, Richtlinien zu erstellen, die verhindern, dass ihre Benutzer sensible Daten auf bestimmte Websites einfügen. Dieses Update befindet sich in der Vorschau.

Weitere Ressourcen:

7.1.2. Neue Funktionen für Microsoft Defender für die Cloud

Microsoft Defender for Cloud unterstützt Unternehmen dabei, Multi-Cloud- und Hybridumgebungen durch umfassende Sicherheit über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Entwicklung bis zur Laufzeit – zu schützen. Mehrere wichtige Updates helfen Sicherheitsadministratoren dabei, eine umfassende Strategie zum Schutz cloudnativer Anwendungen umzusetzen und die Sicherheitslage in Multi-Cloud-Umgebungen sowie auf DevOps-Plattformen zu verbessern. Dazu gehören:

  • Durch die Integration mit Microsoft Entra Permissions Management lassen sich Erkenntnisse zu Identitäten und Zugriffsberechtigungen bündeln, um die Cloud-Sicherheit zu verbessern: Sicherheitsadministratoren erhalten einen zentralen Überblick über den Permissions Creep Index, können Zugriffskontrollen nach dem Prinzip der geringsten Privilegien für Cloud-Ressourcen durchsetzen und profitieren von einer proaktiven Analyse von Angriffspfaden, die Zusammenhänge zwischen Zugriffsberechtigungen und anderen potenziellen Schwachstellen in Azure, Amazon Web Services (AWS) und Google Cloud aufzeigt. Dieses Update befindet sich in der Vorschau.
  • Einblicke in die DevOps-Sicherheit für GitHub, Azure DevOps und GitLab: Sicherheitsadministratoren erhalten in der derzeit in der Vorschau verfügbaren Version von Defender for Cloud einen umfassenden Überblick über den Sicherheitsstatus ihrer Anwendungen auf GitHub, Azure DevOps und GitLab. Neben GitHub Advanced Security und GitHub Advanced Security für Azure DevOps unterstützt Defender for Cloud mit der Vorschauversion der GitLab Ultimate-Integration nun alle drei großen Entwicklerplattformen.
  • Verbesserte Containersicherheit in Multi-Cloud-Umgebungen: Sicherheitsadministratoren können Risiken bei containerisierten Anwendungen vorbeugen und Fehlkonfigurationen sowie Sicherheitslücken in ihren Kubernetes-Bereitstellungen priorisieren, da die kontextbezogenen, graphenbasierten Funktionen von Defender Cloud Security Posture Management (CSPM) nun auch auf Cluster von Amazon Elastic Kubernetes Service (Amazon EKS) und Google Kubernetes Engine (GKE) ausgeweitet werden. Dieses Update wird in Kürze als Vorschauversion verfügbar sein.
  • Proaktive Analyse von Angriffspfaden über Clouds hinweg und schnellere Risikominderung: Sicherheitsadministratoren können die „Empfehlungsmüdigkeit“ verringern und kritische Risiken effizient beheben – dank einer auf risikobasierten Empfehlungen basierenden Engine zur Analyse von Angriffspfaden, die es ermöglicht, komplexere Risiken wie cloudübergreifende Angriffspfade zu identifizieren und deren Behebung zu priorisieren. Eine neue Code-zu-Cloud-Zuordnung ermöglicht es Sicherheitsadministratoren zudem, den Zeit- und Arbeitsaufwand für die Behebung kritischer Sicherheitslücken direkt im Code selbst erheblich zu reduzieren. Darüber hinaus ermöglicht die neue ServiceNow-Integration Administratoren, ihr bestehendes System zur Automatisierung oder Steuerung der Risikominderung zu nutzen. Dieses Update befindet sich in der Preview-Phase.
  • Verbesserte API-Sicherheit: Mit der allgemeinen Verfügbarkeit des „Defender for APIs“-Tarifs in Defender for Cloud erhalten Sicherheitsadministratoren einen Überblick über geschäftskritische APIs, können die Behebung von Sicherheitslücken priorisieren und aktive Echtzeitbedrohungen für in Azure API Management veröffentlichte APIs schnell erkennen. Neue Vorabversionsfunktionen zur Klassifizierung sensibler Daten auf Basis von Microsoft Purview sowie kuratierte Angriffspfade helfen Sicherheitsadministratoren dabei, Daten noch besser vor API-Risiken zu schützen.
  • Microsoft Security Copilot in Defender for Cloud: Sicherheitsadministratoren können mithilfe von KI-gestützten Empfehlungen Risiken effizienter erkennen und beheben. Durch Fragen in natürlicher Sprache können Sicherheitsadministratoren Risiken und Schwachstellen in ihrer gesamten Cloud-Umgebung mühelos identifizieren. Diese Funktion befindet sich derzeit in der privaten Vorschau.

Weitere Ressourcen:

7.2. Entra

7.2.1. Microsoft Entra Permissions Management: Erweiterung um weitere Integrationen

Die Integration von Microsoft Entra Permissions Management in Microsoft Defender for Cloud (MDC), die sich derzeit in der Vorschau befindet, bietet eine effiziente Möglichkeit, Einblicke in andere Informationen zum Sicherheitsstatus in der Cloud auf einer einzigen Oberfläche zu bündeln. Kunden erhalten im MDC-Dashboard umsetzbare Empfehlungen zur Behebung von Berechtigungsrisiken und erhalten einen zentralen Überblick über den Permissions Creep Index, was die Durchsetzung des Prinzips der geringsten Privilegien für Cloud-Ressourcen in Azure, Amazon Web Services (AWS) und Google Cloud Platform (GCP) erleichtert.

Eine weitere Integration besteht mit ServiceNow, einer der beliebtesten Lösungen für das IT-Servicemanagement (ITSM). Durch diese Integration können Kunden über das ServiceNow-Portal zeitlich begrenzte On-Demand-Berechtigungen für Multi-Cloud-Umgebungen wie Azure, AWS und GCP anfordern. Diese Integration hilft Unternehmen dabei, ihre Zero-Trust-Strategie zu stärken, indem sie das Prinzip der geringsten Berechtigungen für Multi-Cloud-Berechtigungen durchsetzt und die Beantragung von Zugriffsberechtigungen innerhalb bestehender Genehmigungsworkflows optimiert.

Diese Updates sind nun allgemein verfügbar.

Weitere Ressourcen:

7.2.2. Microsofts Security Service Edge erweitert die Vorschau für „Internet Access“ und „Private Access“

Die „Security Service Edge“ (SSE)-Lösung von Microsoft sichert den Zugriff auf beliebige Apps oder Ressourcen von jedem Ort aus und umfasst „Microsoft Entra Internet Access“ (Internet Access) sowie „Microsoft Entra Private Access“ (Private Access). „Internet Access“ wird seine Vorschau um kontextbezogene Secure Web Gateway (SWG)-Funktionen für alle Internet-Apps und -Ressourcen erweitern. Die erweiterte Vorschau der Funktionen für „Private Access“ wird dazu beitragen, „Private Access“ vollständig als Ersatz für herkömmliche VPNs vorzubereiten.

Zu den Funktionen für den Internetzugang, die in Kürze als Vorschau verfügbar sein werden, gehören:

  • Universeller bedingter Zugriff für jeden Internet-Endpunkt von verwalteten Geräten und Netzwerken aus. Durch die zentrale Verwaltung aller Zugriffsrichtlinien können Benutzer adaptive Zugriffskontrollen universell ausweiten und so auf bedingten Zugriff für jedes Netzwerkziel zurückgreifen, beispielsweise für externe Websites oder nicht verbundene SaaS-Anwendungen – ohne dass Änderungen an diesen Anwendungen erforderlich sind.
  • Schutz vor Token-Diebstahl für Entra-ID-Apps durch konforme Netzwerk-Anmeldung mit bedingtem Zugriff. Mit dieser Kontrollfunktion können Benutzer Entra-integrierte Cloud-Anwendungen vor Token-Diebstahl schützen und sicherstellen, dass Benutzer beim Zugriff auf kritische Cloud-Dienste die für ihren Mandanten spezifischen Netzwerksicherheitsrichtlinien nicht umgehen.
  • Wiederherstellung der Quell-IP in Standortrichtlinien für Identitätsschutz und bedingten Zugriff. „Internet Access“ bietet eine differenzierte Abwärtskompatibilität bei der Überprüfung vertrauenswürdiger Standorte im Rahmen des bedingten Zugriffs sowie bei der fortlaufenden Zugriffsbewertung, der Erkennung von Identitätsrisiken und der Protokollierung, indem sichergestellt wird, dass die ursprüngliche Quell-IP des Benutzers beibehalten wird.
  • Kontextbezogene SWG schränken den Benutzerzugriff auf unsichere und nicht konforme Inhalte durch Web-Inhaltsfilterung (URL, FQDN, Webkategorie) ein und gestalten Richtlinien zur Internetfilterung prägnanter, verständlicher und umfassender, indem sie die umfangreichen Funktionen von Conditional Access zur Erkennung von Benutzern, Geräten und Standorten nutzen.
  • Zu den Verbesserungen hinsichtlich Sicherheit, Transparenz und Benutzererfahrung für Microsoft 365 gehören der Schutz vor Datenexfiltration durch universelle Mandantenbeschränkungen sowie die Verhinderung anonymer Zugriffe auf Microsoft Teams und SharePoint. Diese Funktion bietet eine hervorragende Leistung und Ausfallsicherheit für Microsoft 365-Anwendungen sowie flexible Bereitstellungsoptionen für Microsoft 365-Szenarien mit SSE-Anbietern von Drittanbietern.

Zu den Funktionen von „Privater Zugriff“ (in der Vorschau) gehören:

  • VPN-Ersatz: Es wird eine erweiterte Protokollunterstützung für den privaten App-Zugriff bereitgestellt, wobei neben dem Transmission Control Protocol (TCP) auch das User Datagram Protocol (UDP) sowie ein privates Domain Name System (DNS) unterstützt werden. Diese Verbesserungen ermöglichen es Kunden, nahtlos von ihren herkömmlichen Virtual Private Network (VPN)-Implementierungen auf eine vollständig einsatzbereite, identitätsbasierte Zero Trust Network Access (ZTNA)-Lösung umzusteigen.
  • Mehrstufige Authentifizierung (MFA) für alle lokalen Anwendungen: Private Access bietet Steuerelemente für den bedingten Zugriff sowie moderne Authentifizierungsmethoden wie MFA, um den Zugriff auf alle privaten Anwendungen und Ressourcen zu sichern. Dies gilt für alle Anwendungen, unabhängig von ihrem Standort, sowohl für Remote- als auch für lokale Benutzer.

Sowohl „Internet Access“ als auch „Private Access“ verfügen über betriebssystemübergreifende Clients (Windows, Android, macOS, iOS) und haben ihre weltweite Präsenz durch zusätzliche Präsenzpunkte (POPs) ausgebaut.

Weitere Ressourcen:

7.2.3. Updates für Microsoft Entra ID sind nun allgemein verfügbar

Microsoft Entra ID ist eine Lösung für die Identitäts- und Zugriffsverwaltung, die Mitarbeiter, Kunden und Partner in hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen mit ihren Apps, Geräten und Daten verbindet. Die folgenden Updates sind ab sofort allgemein verfügbar.

Von Microsoft verwaltete Richtlinien für den bedingten Zugriff: Microsoft wird damit beginnen, Kunden auf der Grundlage ihrer Risikosignale, ihrer aktuellen Nutzung und ihrer Lizenzierung automatisch in Richtlinien für den bedingten Zugriff einzubinden. Diese Richtlinien werden die Sicherheitslage verbessern und die Komplexität der Verwaltung des bedingten Zugriffs verringern.

Microsoft Entra Certificate-Based Authentication (CBA): Microsoft Entra CBA bietet nun mehrere neue Funktionen, um die Sicherheitslage der Kunden zu verbessern. Diese Verbesserungen ermöglichen es Kunden, Authentifizierungsrichtlinien basierend auf Zertifikaten, Ressourcentypen und Benutzergruppen anzupassen. Kunden verfügen nun über mehr Kontrolle und Flexibilität bei der Wahl der Zertifikatsstärke für verschiedene Benutzer, können CBA mit anderen Methoden für die Multi-Faktor- oder Step-up-Authentifizierung kombinieren und die Authentifizierungsstärke entweder mandantenweit oder nach Benutzergruppen konfigurieren.

Darüber hinaus können sich Nutzer von Microsoft Entra ID ab Anfang 2024 mit Passkeys anmelden, die über die Microsoft Authenticator-App verwaltet werden. Durch die Verwendung von Passkeys verfügen Kunden über eine zusätzliche, phishing-resistente Anmeldemethode, die auf offenen Standards basiert, und sichern sich den Zugriff auf die neuesten Sicherheitsverbesserungen, die in den kommenden Jahren in den FIDO-Standard aufgenommen werden.

Weitere Ressourcen:

7.3. Geltungsbereich

7.3.1. Erweiterte, detaillierte Sicherheitswarnungen zur Unterstützung von Datensicherheitsteams (Vorschau)

Mehrere wichtige Neuerungen, die derzeit in der Vorschau verfügbar sind, werden Datensicherheitsteams dabei unterstützen, kritische Insider-Risiken zu bewältigen. Dazu gehören:

Erweitern Sie das DLP-Vorfallmanagement um Einblicke in interne Risiken: Herkömmliche Lösungen zur Verhinderung von Datenverlusten (DLP) lösen Warnmeldungen aus, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, beispielsweise wenn ein Benutzer vertrauliche Dateien auf ein USB-Gerät kopiert. Diese Warnmeldungen weisen jedoch in der Regel nur auf den konkreten Vorfall und die betroffenen Dateien hin, ohne Kontext darüber zu liefern, woher die Dateien stammen oder welche weiteren Aktionen der Benutzer durchgeführt hat.

Dank einer neuen Funktion auf Basis von Insider Risk Management werden DLP-Warnmeldungen um Benutzerkontext erweitert, sodass DLP-Analysten und SOC-Analysten (Security Operations Center) mit entsprechenden Berechtigungen eine Übersicht über vergangene Benutzeraktivitäten einsehen können, die möglicherweise zu potenziellen Datensicherheitsvorfällen geführt haben. All dies ist Teil der Vorfallverwaltung in Microsoft Purview und Microsoft Defender.

Mit dieser Funktion enthält der oben erwähnte DLP-Alarm nun beispielsweise eine Zusammenfassung der entscheidenden Abfolge von Aktionen, die der Benutzer durchgeführt hat, aus der hervorgeht, dass er vertrauliche Dateien aus SharePoint heruntergeladen, die Vertraulichkeitsstufe herabgestuft und die Dateien in eine ZIP-Datei komprimiert hat, bevor er sie auf das USB-Gerät kopierte. Anhand dieses Kontexts können Analysten die Absicht des Benutzers besser nachvollziehen und feststellen, ob dieser versucht hat, sensible Daten zu exfiltrieren und dabei der Erkennung zu entgehen. Diese Funktion hilft Analysten dabei, einen besseren Einblick in einen DLP-Vorfall zu gewinnen und schnellere, fundiertere Entscheidungen darüber zu treffen, wie auf potenzielle Vorfälle reagiert werden soll.

Unterstützung von Verwaltungseinheiten beim Insider-Risikomanagement: Verschiedene Abteilungen oder Standorte können unterschiedliche Richtlinien oder Präferenzen für das Management von Insider-Risiken haben. Regionale Vorschriften können zudem unterschiedliche Konzepte oder Prozesse für die Umsetzung von Insider-Risiko-Programmen erfordern. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, unterstützt das Insider-Risikomanagement die Verwaltungseinheiten. Diese Funktion ermöglicht es Administratoren mit den entsprechenden Berechtigungen, die Organisation in kleinere Einheiten zu unterteilen und bestimmte Administratoren oder Rollengruppen damit zu beauftragen, ausschließlich die Mitglieder dieser Einheiten zu verwalten. So können beispielsweise deutsche Insider-Risiko-Administratoren Richtlinien ausschließlich für deutsche Benutzer erstellen und verwalten, während deutsche Insider-Risiko-Ermittler Warnmeldungen und Aktivitäten ausschließlich von deutschen Benutzern untersuchen können.

Erhalten Sie präzisere Warnmeldungen durch empfohlene Richtlinienanpassungen: Wenn Instrumente fein gestimmt sind, lässt sich Musik reibungslos spielen. Ebenso können Datensicherheitslösungen effektiver und leistungsfähiger sein, wenn die Richtlinienkonfigurationen optimiert werden. Das Erreichen eines optimalen Zustands kann jedoch zeitaufwändig sein, da Administratoren möglicherweise mit verschiedenen Konfigurationen experimentieren müssen und jede Iteration mehrere Tage dauern kann, bis Ergebnisse vorliegen. Um diese Herausforderung zu bewältigen, bietet Insider Risk Management Empfehlungen und Sensitivitätsanalysen, die Administratoren dabei helfen, Richtlinien-Schwellenwerte für bestimmte Benutzeraktivitäten auf der Grundlage von Echtzeitanalysen festzulegen. Diese Funktion spart Sicherheitsteams Zeit bei der Feinabstimmung von Richtlinien und ermöglicht es ihnen, schneller eine optimale Anzahl an hochpräzisen Warnmeldungen zu erhalten.

Weitere Ressourcen:

7.3.2. Funktionen zur Untersuchung von Vorfällen und zur eDiscovery wurden zu Microsoft Purview hinzugefügt

Dank der Funktionen von Microsoft Purview eDiscovery zur Untersuchung von Vorfällen können Anwender die Untersuchung von Vorfällen beschleunigen, indem sie anhand von Vorfallparametern ermitteln, wo genau die für die Bewertung und Minderung des Vorfallrisikos erforderlichen Beweise zu finden sind.

Benutzer können Einblicke in Vorfälle gewinnen, um die Auswirkungen und das Risikoniveau besser zu verstehen, Vorfälle durch umfassende Maßnahmen zur Ausweitung der Untersuchung einzudämmen, die Zusammenarbeit mit den an der Untersuchung beteiligten Akteuren zu fördern und die Beweismittel zu verwalten, um die Untersuchung abzuschließen. Diese Funktion befindet sich derzeit in der Vorschau.

Durch die Integration von Microsoft Security Copilot in eDiscovery können Benutzer Abfragen in natürlicher Sprache stellen, um potenziell relevante Inhalte für Untersuchungen zu finden und zu erfassen. Dies erleichtert die Suche nach Inhalten, die sonst komplexe Abfragen erfordern würde, hilft bei der Identifizierung relevanter Speicherorte und vereinfacht die zeitaufwändige Überprüfung von Suchkriterien und Ergebnissen. Die Leistungsfähigkeit von Copilot wird genutzt, um Threads, Dateien und Inhaltssätze innerhalb einer Untersuchung zusammenzufassen. Benutzer können auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse Maßnahmen ergreifen, um das Tempo der Untersuchung und Überprüfung weiter zu beschleunigen. Diese Funktion befindet sich in der Vorschau.

Weitere Ressourcen:

7.3.3. Neue Funktionen in Purview Data Loss Prevention

Microsoft Purview Data Loss Prevention (DLP) ist eine cloudnative Lösung, die versehentlichen oder unbefugten Verlust sensibler Daten über Anwendungen, Dienste und Geräte hinweg proaktiv verhindert.

Mehrere neue Funktionen in Purview DLP werden Unternehmen dabei unterstützen, sensible Daten umfassend vor Verlust zu schützen. Dazu gehören die Ausweitung des Schutzes auf Microsoft- und Nicht-Microsoft-Plattformen, die Bereitstellung zusätzlicher Schutzfunktionen sowie weitere Funktionen, die DLP- und SOC-Administratoren dabei helfen, ihre täglichen Aufgaben effizient zu erledigen.

Diese Aktualisierungen lassen sich in mehrere Kategorien einteilen:

Erweiterung des Schutzumfangs

  • Dank der DLP-Unterstützung für Windows auf Arm können Kunden die DLP-Richtlinien und -Maßnahmen von Microsoft Endpoint DLP auf Endgeräte ausweiten, auf denen Windows auf Arm läuft. So können sie sensible Daten in Dateien innerhalb ihres digitalen Ökosystems erkennen und schützen. Dieses Update befindet sich derzeit in der Preview-Phase.
  • Erweiterung der DLP-Funktionen auf macOS-Endgeräten, einschließlich der Möglichkeit, Gruppen aus Druckern, USB-Geräten, Netzwerkfreigaben und sensiblen Dienstdomänen zu erstellen und für jede Gruppe unterschiedliche Einschränkungen festzulegen, wobei die strengste Maßnahme aus mehreren DLP-Regeln angewendet wird. Dieses Update ist allgemein verfügbar.

Erweiterung des Schutzumfangs

  • Der Just-in-Time-Schutz für Endpunkt-DLP, der Aktivitäten zum Zeitpunkt des Datenausgangs einschränkt, ist nun allgemein verfügbar.
  • Leistungsverbesserungen bei der Durchsetzung von Einschränkungen für sensible Inhalte, die über den Microsoft Teams-Chat geteilt werden, sind nun allgemein verfügbar.

Administratoren zu mehr Effizienz verhelfen

  • Durch die Ergänzung von DLP-Warnmeldungen um Benutzerinformationen aus Purview Insider Risk Management werden diese um den Benutzerkontext erweitert, was eine effiziente Untersuchung ermöglicht. Dieses Update befindet sich derzeit in der Vorschauphase.
  • Die Möglichkeit, Originaldateien zu speichern, die aufgrund einer Übereinstimmung mit einer DLP-Richtlinie als Beweismaterial für Untersuchungen dienen. Dieses Update befindet sich in der Vorschauphase.
  • Erweiterte Filteroptionen für DLP-Warnmeldungen in Microsoft 365 Defender, einschließlich Dateiname, Dateipfad und Latenz, damit Administratoren die Warnmeldungen besser nutzen können. Dieses Update befindet sich in der Vorschau.
  • Simulationsmodus für DLP-Richtlinien, der es Administratoren ermöglicht, eine Microsoft Purview-DLP-Richtlinie in einer isolierten Umgebung zu testen, ihre Auswirkungen zu bewerten und die Richtlinie nach Bedarf anzupassen. Dies hilft Administratoren, Vertrauen in die Konfiguration der Richtlinie aufzubauen und die Zeit für die Durchsetzung der Richtlinie zu verkürzen. Dieses Update befindet sich in der Vorschau.
  • DLP-Empfehlungen zur Aufdeckung aktueller Risiken im Umfeld des Unternehmens, zur schnellen Einrichtung von Richtlinien zur Risikominderung sowie zur Feinabstimmung bestehender Richtlinien, um diese zu optimieren und Fehlalarme zu reduzieren. Dieses Update ist allgemein verfügbar.
  • Die Unterstützung für Administratoreinheiten für DLP-Warnungen in Microsoft 365 Defender ist nun allgemein verfügbar.

Weitere Ressourcen:

7.3.4. Neue Funktionen für Microsoft Communication Compliance

Microsoft führt modernste KI- und Microsoft Security Copilot-Funktionen ein, um die Compliance bei der Kommunikation mit Microsoft-Lösungen zu stärken. Diese fortschrittlichen Funktionen nutzen KI- und Security Copilot-Technologie, um die Erkennung und das Management von Compliance-Problemen in der Kommunikation zu verbessern. Dies ist ein bedeutender Fortschritt, der es Unternehmen ermöglicht, die Leistungsfähigkeit der KI zu nutzen, um eine sichere, produktive und nachvollziehbare Kommunikation zu gewährleisten und gleichzeitig die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Zu diesen Updates gehören:

  • Zusammenfassungen zu Compliance-Dokumenten und Warnmeldungen in der Kommunikation mit Security Copilot: Diese integrierte Copilot-Funktion vereinfacht die Überprüfung der Einhaltung von Kommunikationsrichtlinien und bietet kontextbezogene Zusammenfassungen, Konversationsauswertungen, die Identifizierung von Risikonetzwerken sowie eine intelligente Triage. Diese Kombination verbessert die Datensicherheit und die Compliance-Maßnahmen in Unternehmen. Dieses Update befindet sich derzeit in der privaten Vorschau.
  • Microsoft Teams-konforme Besprechungen: Benutzer können mithilfe von Machine-Learning-Techniken zur Sprach-zu-Text-Umwandlung Aufzeichnungen von Teams-Besprechungen in Text umwandeln, die Transkripte auf potenziell risikobehaftete Inhalte analysieren und Videoausschnitte anzeigen, die den Richtlinien entsprechen, um die Triage zu erleichtern. Dieses Update ist allgemein verfügbar.
  • Meldung von Nachrichten in Microsoft Viva Engage: Benutzer von Microsoft Viva Engage haben die Möglichkeit, unangemessene oder bedenkliche Beiträge und Kommentare in Viva Engage-Konversationen zu melden. Gemeldete Nachrichten werden anschließend im Rahmen der Kommunikations-Compliance geprüft. Dieses Update ist allgemein verfügbar.
  • Erkennung von unzulässigem Verhalten der nächsten Generation: Mithilfe von Azure AI Content Safety werden in „Communication Compliance“ neue Erkennungsfunktionen hinzugefügt, die es Teams ermöglichen, sicherere Online-Umgebungen zu schaffen, indem potenzielle Inhalte mit Gewalt-, Hass-, sexuellen oder selbstverletzenden Inhalten erkannt und unsicheren Texten sprachübergreifend Schweregrade zugewiesen werden. Diese Klassifikatoren basieren auf großen Sprachmodellen. Dieses Update befindet sich in der Vorschau.

Weitere Ressourcen:

7.3.5. Neue Funktionen in Purview Information Protection sind nun allgemein verfügbar

Microsoft Purview Information Protection unterstützt Unternehmen dabei, zu erkennen, welche Daten sensibel und geschäftskritisch sind, und diese anschließend zu verwalten und zu schützen. Zu den neuen Funktionen, die nun allgemein verfügbar sind, gehören:

Neue kontextbezogene Kriterien bei der serverseitigen automatischen Kennzeichnung: Hierbei handelt es sich um eine neuartige Methode der automatischen Klassifizierung, die auf Dokumenteigenschaften basiert, wie beispielsweise dem Dateityp (Dateiendung), der Größe, dem Ersteller des Dokuments und der Frage, ob der Dokumentname bestimmte Wörter oder Ausdrücke enthält. Dies ermöglicht es Unternehmen, Gruppen von Dokumenten, die gemäß diesen kontextbezogenen Kriterien sensible Daten enthalten könnten, intelligent zu identifizieren und zu kennzeichnen.

Die automatische Kennzeichnung (für gespeicherte Dateien in SharePoint Online) unterstützt nun auch PDF-Dateien: Die automatische Kennzeichnung für gespeicherte Dateien in SharePoint Online beginnt nun automatisch mit der Kennzeichnung von PDF-Dateien – einem weit verbreiteten Dateiformat –, zusätzlich zu den bereits unterstützten Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien.

Anwendung einer Standard-Vertraulichkeitsstufe für eine SharePoint-Dokumentbibliothek: Mit diesem Update können alle neu in eine Dokumentbibliothek hochgeladenen Dokumente die für die Dokumentbibliothek konfigurierte Vertraulichkeitsstufe übernehmen (sofern sie nicht bereits mit einer solchen gekennzeichnet sind). Allen Dokumenten in dieser Bibliothek – egal ob neu erstellt oder geändert – wird automatisch die Vertraulichkeitsstufe der Bibliothek zugewiesen. Mit Standard-Vertraulichkeitsstufen auf Website-Ebene können Benutzer alle Dokumente schützen, da die Bibliothek selbst als vertraulich eingestuft ist – ohne dass Klassifizierungsrichtlinien definiert werden müssen.

Sichere Zusammenarbeit an gekennzeichneten und verschlüsselten Dokumenten mit benutzerdefinierten Berechtigungen: Dank benutzerdefinierter Berechtigungen sind Dokumenteneigentümer nicht mehr auf Administratoren angewiesen, um spezielle Kennzeichnungen für ihre streng vertraulichen Dokumente zu erstellen. Stattdessen können sie die Berechtigungen selbst festlegen, indem sie Dateien mit UDP-Kennzeichnungen (User-Defined Permissions) versehen. Mit UDP-Kennzeichnungen versehene Dateien in SharePoint unterstützen die gemeinsame Bearbeitung. Diese Funktion ist besonders beliebt bei Führungskräften und Nutzern, die an vertraulichen Projekten arbeiten und den Zugriff auf streng vertrauliche Dokumente auf eine kleine Gruppe von ausdrücklich autorisierten Personen beschränken müssen, die sie selbst auswählen.

Vertraulichkeitskennzeichnungen zum Schutz gemeinsamer Kanäle in Microsoft Teams: Mit dieser Version soll die Vertraulichkeit von Teams-Kanälen gewahrt werden, indem Benutzer nun private Teams finden können, die sie zuvor nicht einsehen und/oder denen sie nicht beitreten konnten. Mithilfe von Zugriffskontrollen für gemeinsame Kanäle können Benutzer Einstellungen wie „Nur intern“, „Nur im selben Team“ oder „Nur im privaten Team“ auf gemeinsame Kanäle anwenden, um vertrauliche Informationen besser zu schützen.

Unterstützung von Vertraulichkeitskennzeichnungen durch Microsoft Fabric: Die Unterstützung von Vertraulichkeitskennzeichnungen durch Fabric begleitet die Daten automatisch auf ihrem Weg vom Lakehouse zu Power BI-Berichten, Microsoft 365-Dateien und anderen Ressourcen, auf die Geschäftsanwender täglich zurückgreifen, und gewährleistet so einen durchgängigen, umfassenden Schutz.

Konfigurieren Sie Richtlinienhinweise als Popups für markierte E-Mails und Anhänge: Administratoren können nun DLP-Regeln (Data Loss Prevention) konfigurieren, die Warnungen in Popup-Fenstern anzeigen, bevor Benutzer E-Mails versenden. Dadurch wird es für Benutzer schwieriger, versehentlich zu viele Informationen preiszugeben oder E-Mails an externe Empfänger zu senden, die gemäß den Richtlinien ihrer Organisation nicht autorisiert sind. Administratoren können Regeln einrichten, um vor dem Versenden von E-Mails lediglich Warnungen anzuzeigen, Aktionen vollständig zu blockieren, eine geschäftliche Begründung zu verlangen oder eine ausdrückliche Bestätigung anzufordern.

Doppelschlüsselverschlüsselung zum Schutz sensibler Dateien und E-Mails in Microsoft 365-Apps unter Windows: Um besonders sensible Inhalte zu schützen, können Nutzer von Microsoft 365-Apps nun die Doppelschlüsselverschlüsselung (DKE) für Dateien und E-Mails mit integrierter Kennzeichnung in Office verwenden. Bei der DKE speichert Microsoft einen Schlüssel in Microsoft Azure, während der Nutzer den anderen Schlüssel besitzt, sodass nur der Nutzer geschützte Inhalte entschlüsseln kann. Vertraulichkeitskennzeichnungen, die mit DKE im Purview Compliance-Portal konfiguriert wurden, stehen Benutzern nun in Word, Excel, PowerPoint und Outlook zur Verfügung, um mit DKE geschützte Inhalte zu veröffentlichen oder zu nutzen.

Nachverfolgung und Entzug von Zugriffsrechten im Compliance-Portal: Mit der Funktion zur Nachverfolgung und zum Entzug von Zugriffsrechten können Benutzer überprüfen, wer versucht hat, auf ihre als vertraulich gekennzeichneten und verschlüsselten Office-Dateien zuzugreifen, und den Zugriff bei Bedarf entziehen.

Darüber hinaus können BenutzerVertraulichkeitskennzeichnungen auf Ressourcen in Azure ausweiten – diese Funktion befindet sich derzeit in der geschlossenen Vorschau. Mit Purview können Benutzer die Reichweite der Vertraulichkeitskennzeichnungen von Information Protection sowie den Nutzen der integrierten Typen vertraulicher Informationen auf eine wesentlich größere Bandbreite an Datenspeicherorten und Datentypen ausweiten. Benutzer können mit bestehenden Vertraulichkeitskennzeichnungen arbeiten oder über das Purview-Compliance-Portal neue erstellen, um die Sicherheits- und Compliance-Vorgaben auf Datenressourcen in Azure auszuweiten.

Weitere Ressourcen:

7.3.6. Datensicherheit im Zeitalter der KI mit Microsoft Purview

Microsoft Purview kann dazu beitragen, Daten im Bereich der KI zu schützen und Unternehmen bei der Einführung von KI zu unterstützen, einschließlich Microsoft Copilots und KI-Anwendungen anderer Anbieter. Diese Funktionen bieten Unternehmen folgende Vorteile:

  • Einblick in die Risiken, die mit der Nutzung sensibler Daten und dem Kontext der Benutzeraktivitäten in KI-Anwendungen in ihrer Umgebung verbunden sind.
  • Umfassender Schutz durch sofort einsatzbereite Richtlinien zur Verhinderung des Verlusts sensibler Daten im Bereich der KI.
  • Compliance-Kontrollen, die dabei helfen, geschäftliche und gesetzliche Anforderungen problemlos zu erfüllen und Verstöße gegen Verhaltenskodizes und geschäftliche Vorschriften aufzudecken.

Die Funktionen von Purview werden in Microsoft Copilot integriert, beginnend mit den Integrationen von Microsoft Copilot für Microsoft 365, die nun allgemein verfügbar sind. Mit Copilot für Microsoft 365 können Kunden:

  • Entdecken Sie Risiken für die Datensicherheit, darunter die Weitergabe sensibler Daten an Copilot und die risikobehaftete Nutzung von Copilot.
  • Siehe: Copilot beachtet die Zugriffsbeschränkungen der Vertraulichkeitskennzeichnungen von Purview Information Protection, übernimmt Vertraulichkeitskennzeichnungen aus referenzierten Dateien und verweist in Antworten auf Vertraulichkeitskennzeichnungen.
  • Erfassen Sie Copilot-Eingaben und -Antworten als Nachweis in Purview Audit.
  • Führen Sie eine Inhaltssuche in Purview eDiscovery durch.
  • Verwalten Sie Aufbewahrungs- und Löschrichtlinien für Copilot-Eingabeaufforderungen und -Antworten in Purview Data Lifecycle Management.
  • Erkennen Sie Verstöße gegen Geschäftsrichtlinien und Verhaltenskodizes in den Eingabeaufforderungen und Antworten von Copilot in Purview Communication Compliance.

Weitere Ressourcen:

7.3.7. Das einheitliche Microsoft Purview-Portal erweitert den Schutzbereich

Unternehmen müssen zahlreiche Lösungen verwalten, um Risiken im Zusammenhang mit ihren sensibelsten Daten zu erkennen, zu schützen und aufzudecken. Um die Art und Weise zu verändern, wie Unternehmen ihre Daten schützen, bietet Microsoft Purview ein einheitliches Microsoft Purview-Portal, das sich derzeit in der privaten Vorschau befindet und folgende zusätzliche Funktionen umfasst:

Datentransparenz in allen Umgebungen: Purview erweitert den Horizont und ermöglicht die Transparenz sensibler Daten über Microsoft hinaus bis hin zu anderen Clouds und Anwendungen, wodurch diese einfacher nachverfolgt und an einem sicheren Ort gespeichert werden können.

Schutz über den gesamten Lebenszyklus hinweg: Unternehmen können sensible Daten mit Kennzeichnungen versehen – genau wie bei Anwendungen wie Microsoft Outlook oder Teams –, dies jedoch auch in Datenbanken wie SQL oder anderen Cloud-Diensten wie Amazon S3. Dadurch wird sichergestellt, dass die Kennzeichnungen und die Arten sensibler Informationen umgebungsübergreifend übertragen werden können, was eine einheitliche Schutzebene gewährleistet.

Multicloud-Erkennung im Insider-Risikomanagement: Daten bewegen sich nicht von selbst – es sind die Menschen, die sich bewegen und mit Daten interagieren, und genau hier liegt der Ursprung der meisten Datensicherheitsrisiken. Da Nutzer in Unternehmen bei ihrer täglichen Arbeit mehrere Anwendungen und Cloud-Dienste nutzen, müssen Sicherheitsteams die mit diesen Nutzeraktivitäten verbundenen Risiken verstehen, die zu potenziellen Datensicherheitsvorfällen führen können. Insider Risk Management wird Erkennungsfunktionen in Clouds wie Azure und Amazon Web Services (AWS) sowie in Anwendungen wie Box, Dropbox, Google Drive und GitHub hinzufügen. Administratoren können diese Multicloud-Erkennungsfunktionen in ihre Playbooks für Datenlecks und Datendiebstahl integrieren, wodurch die Erkenntnisse umfassender werden.

Weitere Ressourcen:

Eine Frau sitzt draußen an einem Holzzaun und arbeitet an einem Surface-Tablet.

8. Windows 8.1. Windows Commercial & Enterprise

8.1.1. Neue Funktionen für Windows 365 und Azure Virtual Desktop

Zu den zahlreichen neuen Funktionen für Windows 365 und Azure Virtual Desktop gehören:

  • Die Windows-App(derzeit in der Vorschau) wird die zentrale Anlaufstelle sein, um eine Verbindung zu beliebigen Geräten oder Anwendungen in Windows 365, Azure Virtual Desktop, Remote Desktop, Remote Desktop Services, Microsoft Dev Box und weiteren Diensten herzustellen.
  • Die GPU-Unterstützung von Windows 365, die sich derzeit in der Vorschau befindet, macht das System ideal für Arbeitslasten wie Grafikdesign, Bild- und Videorendering, 3D-Modellierung sowie Datenverarbeitungs- und Visualisierungsanwendungen.
  • Die KI-Funktionen von Windows 365 werden Kunden dabei helfen, Kosten zu senken, die Effizienz zu steigern und die Sicherheit sowie die Verwaltung von Windows 365-Cloud-PCs weiter zu vereinfachen. Ein Beispiel hierfür ist der Einsatz von KI zur Bewertung der Bereitstellung und Nutzung von Cloud-PCs, um Empfehlungen zu geben, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Investitionen in Cloud-PCs besser zu planen und optimal anzupassen. Diese Funktion wird in den kommenden Monaten als Vorschauversion verfügbar sein.
  • Die automatische Skalierung von Azure Virtual Desktop für persönliche Desktops ist die native Skalierungslösung von Azure Virtual Desktop, die virtuelle Maschinen (VMs) als Sitzungshosts automatisch nach einem Zeitplan oder mithilfe der Funktion „Start VM on Connect“ startet. Anschließend werden die Sitzungshost-VMs je nach Status der Benutzersitzung (Abmeldung/Trennung der Verbindung) freigegeben oder in den Ruhezustand versetzt. Die Freigabefunktion ist nun allgemein verfügbar, während die Funktion zum Versetzen von Sitzungshost-VMs in den Ruhezustand sich noch in der Vorschau befindet.
  • Die Unterstützung für Single Sign-On (SSO) und passwortlose Authentifizierung für Windows 365 und Azure Virtual Desktop ist nun allgemein verfügbar, ebenso wie die Unterstützung für Identitätsanbieter (IDP) von Drittanbietern. Microsoft arbeitet zudem aktiv daran, dieselben Funktionen auch für zugelassene Anbieter von Azure Virtual Desktop bereitzustellen.
  • Die Windows 365 Customer Lockbox, die sich derzeit in der Vorschau befindet, stellt sicher, dass Microsoft-Supportmitarbeiter ohne ausdrückliche Genehmigung keinen Zugriff auf Inhalte haben, um Servicevorgänge durchzuführen.
  • Mit „Windows 365 Custom Managed Keys“ können Unternehmen die Festplatten ihrer Windows 365 Cloud-PCs mit ihren eigenen Verschlüsselungsschlüsseln verschlüsseln. Diese Funktion wird in Kürze als Vorschauversion verfügbar sein.
  • Wasserzeichen, Schutz vor Bildschirmaufnahmen und Manipulationsschutz sind nun sowohl für Windows 365 als auch für Azure Virtual Desktop allgemein verfügbar. Sie schützen vor unbefugtem Zugriff und Manipulationen an Daten, gewährleisten den Schutz sensibler Informationen und wahren die Datenintegrität des Unternehmens.

Weitere Ressourcen:

8.1.2. Universal Print verlagert die Funktion in die Cloud

Der letzte Arbeitsbereich, der in die Cloud verlagert wird, ist das Drucken. Universal Print bietet einen umfassenden Service, der vollständig in Microsoft 365 und Windows 365 integriert ist und das Drucken für Mitarbeiter und IT-Fachleute vereinfacht.

Dank der zusätzlichen Unterstützung für MacOS-Endgeräte und einer benutzerfreundlichen Pull-Print-Funktion (derzeit in der Vorschauphase) können Mitarbeiter sicher und bequem von überall und von jedem Gerät aus auf jedem Unternehmensdrucker drucken. MacOS-Geräte werden nun über „Universal Print“ vollständig unterstützt. Benutzer können von jedem Gerät aus drucken oder sich an einen beliebigen Unternehmensdrucker begeben und ihren Druckauftrag sicher freigeben, ohne den Drucker auswählen zu müssen.

Weitere Ressourcen:

8.1.3. Windows Autopatch vereinfacht und automatisiert die Update-Verwaltung für Windows

Microsoft erweitert Windows Autopatch auf PCs für Mitarbeiter an vorderster Front, indem es Autopatch in das Microsoft 365 F3+-Abonnement aufnimmt. Diese lang erwartete Erweiterung des Update-Management-Dienstes ist nun allgemein verfügbar.

Darüber hinaus wird Windows Autopatch zur einheitlichen Lösung für die Windows-Update-Verwaltung für Unternehmenskunden. Diese zentrale Lösung für die Update-Verwaltung in Unternehmen kann als vollautomatischer Managed Service genutzt werden, um maximale Kosteneinsparungen zu erzielen, sodass Kunden Ressourcen in wertschöpfendere Bereiche umschichten können. Bei Nutzung innerhalb von Microsoft Intune wird Windows Autopatch zu einem selbstverwalteten, teilweise automatisierten Dienst, der ein hohes Maß an Kontrolle bietet. Windows Autopatch ist die Lösung für die Aktualisierung und das Upgrade von Windows-Geräten, Microsoft 365-Apps, Microsoft Teams und Microsoft Edge. Im Laufe der Zeit wird der Bereitstellungsdienst „Windows Update for Business“ in den einheitlichen Dienst für Unternehmenskunden integriert.

Schließlich erweitert Microsoft Windows Autopatch um detaillierte Einstellungsmöglichkeiten für die Verwaltung von Firmware- und Treiber-Updates. Diese Funktion befindet sich derzeit in der privaten Vorschau.

Weitere Ressourcen:

8.2. Windows-Entwickler

8.2.1. Vorstellung von Windows AI Studio und neuen Funktionen für Dev Home und WSL

Windows AI Studio für Entwickler vereinfacht die Entwicklung generativer KI-Anwendungen, indem es modernste KI-Tools und einen Modellkatalog vereint. Damit können Entwickler kleine Sprachmodelle (SLMs) für die lokale Nutzung in ihren Windows-Anwendungen optimieren, anpassen und bereitstellen – alles an einem Ort.

Windows AI Studio, das in den kommenden Wochen verfügbar sein wird, bietet Entwicklern mehr Flexibilität, ihre Modelle je nach Bedarf entweder in der Cloud auf Azure oder lokal am Edge auf Windows auszuführen. Und schon bald wird Windows AI Studio Funktionen zur Prompt-Orchestrierung enthalten.

Dev Home mit Azure DevOps (ADO)-Integration ist jetzt als Vorschauversion verfügbar. Dev Home in Windows ist eine neue Funktion, die Kunden dabei unterstützt, neue Teammitglieder und Projekte über die WinGet-Konfiguration schneller einzubinden und Projekte sowie tägliche Aufgaben über ein anpassbares Dashboard zu verwalten. Eine ADO-Erweiterung, die nun für Dev Home verfügbar ist, hilft Unternehmensentwicklern dabei, ihre Azure-Repositorys in Dev Home einfach zu klonen, ADO-Projekte zu verwalten und Abfragen sowie relevante Aufgaben direkt in Dev Home im Blick zu behalten.

Das Windows-Subsystem für Linux (WSL) verfügt über drei neue Funktionen für Unternehmensanwendungen, die nun allgemein verfügbar sind. Dazu gehören:

  • Ein neues Plugin für WSL, das von Microsoft Defender for Endpoint veröffentlicht wurde und es Sicherheitsteams ermöglicht, Ereignisse in allen laufenden Distributionen kontinuierlich zu überwachen – und so einen klaren Einblick in Systeme zu gewähren, die einst als kritischer blinder Fleck galten.
  • Neue Integrationen mit Microsoft Intune, die es Administratoren ermöglichen, den Zugriff auf WSL und dessen wichtigste Sicherheitseinstellungen zu steuern.
  • Verbesserungen im Netzwerkbereich, die für zusätzliche Sicherheit sorgen, indem die Windows-Firewall-Regeln auch auf die WSL-Distributionen angewendet werden, sowie eine verbesserte Kompatibilität mit VPNs und Proxys in einer Unternehmensumgebung.

Weitere Ressourcen: