Das sind die Finalisten: Endrunde für den Microsoft Intelligent Manufacturing Award 2020 mit Roland Berger

Logo des Microsoft Intelligent Manufacturing Award mit Roland Berger

„Innovate. Transform. Compete.“ Unter diesem Motto haben mehr als 60 Industrie-Unternehmen seit Ende September ihre Bewerbungen für den Microsoft Intelligent Manufacturing Award 2020 eingereicht. Und heute können wir verkünden, welche Firmen im Finale für den begehrten Preis stehen, den wir im Februar 2021 zusammen mit der Unternehmensberatung Roland Berger verleihen. Was lässt sich von erfolgreichen Industrie-Pionieren lernen? Welche neuen Wege gehen sie bei der Digitalisierung? Und welche Potentiale können sie mit ihren neuen digitalen Geschäfts- und Arbeitsmodellen heben? Um solche Kriterien wird es beim Endausscheid gehen.

Wir bedanken uns bei allen Firmen, die sich für den Microsoft Intelligent Manufacturing Award 2020 bewarben und mit diesen Fragen beschäftigt hatten. Besonders gratulieren möchten wir dabei den Firmen, die mit ihren Einreichungen überzeugten und am 21. Januar in unserem Award-Finale stehen werden: ABB, BMW, Bosch, Carl Zeiss, DMG Mori, HOCHTIEF/EDGITAL, Goldbeck, Hoffmann Group, Daimler und Blackned, RHI Magnesita, Schuler, Siemens Gamesa, Sulzer, Trumpf und Wanzl.

Finale im Januar: Die besten Lösungen treten beim Pitch Day an

Ein großer Dank gilt auch dem Industry Advisory Board für den Microsoft Intelligent Manufacturing Award 2020: Die Jury mit führenden Manufacturing-Expert*innen aus Wirtschaft und Wissenschaft trat am 3. Dezember virtuell zusammen, um alle Bewerbungen ausführlich zu diskutieren und zu bewerten. Ein kleiner Blick hinter den Vorhang zeigt, was für Anwendungsbeispiele aus der Fertigungs-, Prozess- und Automobilindustrie in den einzelnen Kategorien nominiert wurden:

  • „Innovate!“ bewertet die Anwendung von Technologien: Eine produktionsnahe Lösung zeigt beispielsweise, wie agile Ansätze maschinenbasierten Lernens (ML) auf der Cloud-Plattform Microsoft Azure in die Qualitätskontrolle der Fertigung integriert werden können. Dabei werden Leichtbauroboter und ML für automatisierbare optischer Kontrollen genutzt.
  • „Scale!“ prämiert Reifegrad, Wachstum und Skalierbarkeit: Ein Anwendungsfall basiert auf der Microsoft Citizen Developer Platform. Er zeigt, wie Anwender in der Fertigung von nicht überwachten Anlagen zu automatisierten digitalen Arbeitsabläufen gelangen können.
  • „Add Value!“ entscheidet sich nach Optimierungs- und Umsatzpotentialen: Eine Lösung führt vor, wie sich industrielle Produktionsprozesse von den Daten über die Analyse bis in die Produktionsoptimierung ganzheitlich optimieren lassen, indem man Cloud- und KI-basierte Ansätze in Azure dafür nutzt.
  • „Envision!“ zeichnet die visionäre und transformatorische Bedeutung aus: Ein Beispiel zeigt auf, wie der Werkzeugmaschinenmarkt durch eine vollständig integrierte und digitalisierte Prozesskette von Planung, Vorbereitung, Produktion, Überwachung und Service neu gedacht werden kann.
  • „Educate!“ kürt neue wissenschaftliche Ansätze: Ein Anwendungsfall skizziert beispielsweise, wie man kritische 5G-Industrieinfrastrukturen durch sichere und vernetzte aber unabhängige Azure-Hybrid-Dienste an physisch getrennten Standorten wie Produktionsbereichen oder Industriegeländen erfolgreich aufbauen kann.

Jetzt blicken wir gespannt auf die Vorstellungen unserer Finalisten. Beim Pitch Day am 21. Januar 2021 präsentieren sie ihre Wettbewerbsbeiträge persönlich der Jury und können in jeweils einer der fünf Kategorien gewinnen. Zusätzlich zeichnen wir einen Gesamtsieger aus, der in allen fünf Kategorien überzeugt. Gesucht werden Industrie-Pioniere, die mit ihren Lösungen überzeugen.

Preise im Gegenwert von 250.000 Euro

Die Bekanntgabe der Ergebnisse und die Verleihung der Microsoft Intelligent Manufacturing Awards erfolgen im Februar 2021. Die Gewinner erhalten Preise im Gegenwert von rund 250.000 Euro. So wird beispielsweise die Weiterentwicklung ihrer Projekte durch einen ganztägigen Business-Development-Workshop beschleunigt. Zusätzlich können sie sich über die Produktion eines Marketing- und eines Case-Study-Videos sowie die Organisation eines professionellen Webinars samt Video-Aufzeichnung und Werbe-Budget freuen. Darüber hinaus stärken Microsoft und Roland Berger die Preisträger durch ihre Netzwerke mit Expert*innen für Industrie 4.0 sowie durch Unterstützung bei der Kommunikation.

Weitere Informationen über den Microsoft Intelligent Manufacturing Award 2020 finden Sie hier.

Hinweis: Die dargestellten Anwendungsfälle stellen lediglich ausgewählte Beispiele aus den Bewerbungen dar.


Ein Beitrag von Sebastian Seutter
Senior Industry Executive Manufacturing

Sebastian Seutter Microsoft

und Till Hertwig
Account Technology Strategist

Till Hertwig

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