19. März 2014
Software-Raubkopien auf dem Heimrechner:
Unterschleißheim, 19. März 2014. Wer raubkopierte Betriebssysteme und Anwendungen einsetzt, freut sich häufig fälschlicherweise über ein vermeintliches Schnäppchen. Es können unabsehbare Folgeschäden entstehen, weil Cyberkriminelle die Programme zuvor gezielt mit Schadsoftware infiziert haben. Dadurch erbeuten sie Zugangsdaten, um etwa Online-Bankkonten zu plündern. Nicht selten geht dies mit Fehlfunktionen der Rechner und dem Verlust sensibler Daten einher. Geschätzte drei Milliarden Euro jährlich kostet Computernutzer in Westeuropa die Beseitigung der Folgeschäden. Dabei ließen sich die Gefahren begrenzen, wenn Konsumenten nur wenige, einfache Tipps beherzigen würden, stellen Experten fest. Das ergibt eine von Microsoft beauftragte internationale Studie durch Marktforscher von IDC und Computerwissenschaftlern der Nationaluniversität Singapur, die heute im Rahmen des weltweiten „Microsoft Play It Safe Day” vorgestellt wird.^