#PrideTalk mit Malonda: „Es braucht einen bewussteren Umgang mit den eigenen Privilegien“

Eine junge Frau (Malonda) mit langen blonden Dreadlocks und einem bunten Pailetten-Shirt blickt selbstbewusst in die Kamera

In diesem Jahr stellen wir zum Pride-Monat bei Microsoft das Thema Intersektionalität in den Fokus. Wir wollen zeigen, dass die LGBTQI+Community noch bunter ist als ein Regenbogen, wir wollen miteinander sprechen und voneinander lernen. Im #PrideTalk wollen wir deshalb mit Menschen sprechen, um von ihnen und ihren Erfahrungen zu lernen. Diesmal: Malonda.

Malonda ist eine in Berlin lebende Sängerin, Songwriterin und Elektrik Diva, die Musik lebt und auch auf Theaterbühnen brilliert. Neben der Kunst brennt sie für antirassistische und queer-feministische Themen. Indem sie über Geschlechterrollen, Sex und Diversität singt und spricht, macht sich Malonda als politische Künstlerin einen Namen. Malonda ist Teammitglied beim CSD Berlin Pride.

Malonda, was bedeutet Pride für dich?

Pride ist der Kampf für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Freiheit. Pride ist die Auflehnung gegen Unterdrückung und Pride ist die Freude darüber, sein zu dürfen, wer ich bin.

Intersektionaliät ist unser diesjähriges Motto zum Pride Month bei Microsoft. Erinnerst du dich an eine Situation, die dich besonders geprägt hat?

Oft sind sich Menschen nicht dessen bewusst, dass sie, nur weil sie in einem Bereich Unterdrückung erfahren, in anderen Bereichen trotzdem Teil eines Mehrheitsverhältnisses und damit diskriminierender Strukturen sind. Es braucht einen bewussteren Umgang mit den eigenen Privilegien, sowie den Willen Verbündete*r im Kampf für diejenigen zu sein, die noch mehr Marginalisierung als man selbst erfahren – aber auch mehr Empathie.

Mit wem würdest du gerne mal über LGBTQI+ sprechen und warum?

Ich würde gern mit Rev. Dr. Pauli Murray sprechen. Pauli Murray ist für mich eine schillernde und zugleich unrechtmäßig vergessene Figur – Schwarz, trans, Bürgerrechtler, Jurist und Inspiration für Menschen wie Eleanor Roosevelt oder Ruth Bader Ginsburg. Das Gespräch würde sich aber nicht nur über LGBTIQIA+, sondern über intersektionale Theorie an sich drehen, beziehungsweise um die Frage: Wie lässt sich der Kampf für die Gleichberechtigung aller institutionalisieren?

 

Eine Grafik mit vielen bunten Flaggen, darüber in Schwarz die Schrift "Pride, Together we can"

Danke für das Gespräch, Malonda!

🏳‍🌈 Was bedeutet „Pride“ für euch? Welches Gespräch zu LGBTQI+ hat euch besonders geprägt? Kennt ihr einen Menschen, der zu dieser Reihe passen würde? Schreibt uns auf Twitter mit dem Hashtag #PrideTalk! 🏳‍🌈

Bisher im #Pridetalk:

Bettina Glöggler: „Pride ist die wunderbare Chance die Gesellschaft in Richtung Vielfalt mitzugestalten!“

Sarah Ungar „Ich bin stolz darauf, wer ich bin“

Janina Kugel „Jede Form der Diskriminierung ist inakzeptabel“

Ingo Bertram „Es ist wichtig die eigene Stimme für Vielfalt und Gleichberechtigung einzusetzen“

Felicia Mutterer „Homophobie ist immer noch viel zu weit verbreitet.“

Rafi Rachek: „Es gibt viele Schwule und Lesben, die sehr gläubig sind.“

Georgine Kellermann: „Diskriminierung ist immer unakzeptabel.“

 


Ein Beitrag von Magdalena Rogl
Head of Digital Channels Microsoft Deutschland und Teil des GLEAM & Friends-Boards

Porträt von Magdalena Rogl

Diversität und Inklusion sind für @lenarogl kein Buzzword, sondern ihre Leidenschaft. Als Teil des GLEAM & Friends (LGBTQI+ Community bei Microsoft) Board setzt sie sich für Vielfalt und Chancengleichheit ein.

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