#EnvisionEd20: Drei Fragen an Jan-Martin Klinge

Jan-Martin Klinge, Sprecher der virtuellen Microsoft Bildungskonferenz EnvisionEd

Am 5. November 2020 findet unter dem Motto „Entdecken. Lernen. Vernetzen.“ die Microsoft Envision Education statt (#EnvisionEd20). Unsere virtuelle Bildungskonferenz zur Zukunft der Bildung. Einer der Sprecher ist Jan-Martin Klinge, der sich selbst als „Lehrer, Vater, Autor, Blogger“ beschreibt. In seinem Vortrag wird es um die digitale Schule gehen und wie Lehrkräfte dazu befähigt werden können, damit das auch funktioniert. Wir haben ihm vorher drei kurze Fragen gestellt.

Was ist die größte Blockade für (technologische) Veränderungsprozesse in der Schule? Und wie kann sie überwunden werden?

„Für die größte Blockade technologischer Veränderungsprozesse in der Schule halte ich die Angst vor der eigenen Überforderung. Ich merke das an mir selbst: Wenn ich unsicher bin, ob ein Werkzeug wirklich funktioniert, werde ich unruhig und unkonzentriert. Dem kann man begegnen, indem man die Einstiegsschwelle senkt (also zum Beispiel nicht sofort revolutionär neuen Unterricht fordert, nur weil ein digitales Werkzeug eingeführt wird) und den Kolleginnen und Kollegen Raum gibt, Fehler zu machen, Erfahrungen zu sammeln und Routine zu erlangen.“

Wie können wir sicherstellen, dass alle Lehrkräfte die nötigen digitalen Kompetenzen haben?

„Ich glaube, das Angebot zur Vermittlung digitaler Kompetenzen ist groß genug: Die Geräte sind im Alltag angekommen. Es gibt Fortbildungen, Video-Anleitungen, Twitter und Webseiten mit Handreichungen. Was stellenweise fehlt, ist die notwendige Fehlerkultur und eine Lust und Neugier, sich mit den Tools zu beschäftigen und seinen eigenen Unterricht dadurch verändern zu lassen.“

Sie haben einen Wunsch frei: Wie soll Bildung 2030 aussehen?

„Ich hoffe, dass sich Bildung im Jahr 2030 offener, flexibler und lebensnäher zeigt und weniger von Abschlüssen und Prüfungen diktiert wird.“

Microsoft EnvisionEd am 5. November 2020:

Das Programm der #EnvisionEd20, eine Übersicht über alle Sprecher*innen und die Anmeldung für einen persönlichen „virtuellen Sitzplatz“ gibt es hier. Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Beiträge der Konferenz werden aufgezeichnet und stehen im Nachgang zur Verfügung, die virtuelle Konferenzumgebung bleibt nach dem Event geöffnet. Am Konferenztag stehen die Referent*innen im Rahmen des Live-Chats für Fragen und Austausch zur Verfügung.


Ein Beitrag von Pina Meisel
Communications Manager AI & Innovation

Pina Meisel als Portrait-Bild

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