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Hände einer Frau auf einer Laptop-Tastatur

SkillHer: Gemeinsam zu mehr Vielfalt in der Tech-Branche

Mit der Initiative SkillHer unterstützen wir alle Frauen und genderqueere Menschen beim Einstieg in die IT. Wir haben mit ehemaligen Teilnehmer*innen gesprochen, wie sie das Weiterbildungsprogramm für sich genutzt haben.

Die Tech-Branche ist immer noch stark männlich dominiert. Zahlen von ECO, dem Verband der Internetwirtschaft zeigen: Gerade einmal 16 Prozent der Fachkräfte in der deutschen IT-Branche sind weiblich. Das ist aus mehrerlei Hinsicht eine Herausforderung, die wir angehen sollten.

Denn einerseits herrscht speziell in Tech-Berufen ein starker Mangel an Fachpersonal. Und andererseits sind vielfältig aufgestellte Teams um ganze 25 Prozent erfolgreicher, wie eine Studie von McKinsey belegt. Für uns ist klar: Die Digitalisierung bewältigen wir am besten, wenn wir die ganze Vielfalt unserer Gesellschaft abbilden und unabhängig vom Geschlecht einen Zugang zu Technologien ermöglichen.

Die Microsoft Deutschland Initiative SkillHer unterstützt Frauen und genderqueere Menschen beim Einstieg in die Tech-Welt

Dafür haben wir die Weiterbildungs-Initiative SkillHer ins Leben gerufen, die für alle Frauen und genderqueere Menschen konzipiert ist. Sie umfasst ein vielfältiges Trainingsprogramm und Kennenlern-Sessions, die den Austausch untereinander und mit Microsoft-Mentor*innen fördern. Nach der dritten Runde von SkillHer haben wir mit bisherigen Teilnehmer*innen gesprochen, die von ihren Erfahrungen mit dem Programm berichten.

Offene Türen für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung

Die Motive, an SkillHer teilzunehmen sind vielfältig. Doch die Faszination für Technologie verbindet alle Teilnehmer*innen. Das Weiterbildungsprogramm hilft beim Erreichen unterschiedlicher Ziele, sei es beim Berufseinstieg, Quereinstieg oder der individuellen Weiterentwicklung.

Sophia Graue sitzt auf einem Sessel an ihrem Laptop. Sie hat Kopfhörer auf und lächelt.
Sophia Graue, Quelle: Privat

Sophia Graue studiert derzeit Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. „Ich hatte bis dahin noch gar keine Berührungspunkte mit Cloud-Computing und habe SkillHer als Chance wahrgenommen, mehr darüber zu lernen, gleichzeitig viele interessante Frauen kennenzulernen und einen Einblick in die Microsoft-Kultur zu bekommen. Das Tolle daran war, dass man sich einfach nur anmelden musste. Dadurch, dass die ganze Initiative online stattfand, war auch viel Flexibilität geboten.“, erklärt Sophia.

Durch ihre Teilnahme an der ersten und zweiten Runde SkillHer hat Sophia viele neue Kontakte geknüpft. Während des Programms konnte sie sich mit den Initiator*innen, Mentor*innen und Teilnehmer*innen austauschen. Dabei hat sie vielfältige Lebens- und Berufswege kennengelernt. Sophia sagt, dass sie das inspiriert und zu ihrem eigenen Weg ermutigt hat:

„Ich habe gelernt, dass es viel mehr auf eine Aufgeschlossenheit und Neugierde für Veränderung ankommt als auf einen bestimmten beruflichen Abschluss, um tolle Job-Möglichkeiten zu bekommen und für einen Weltkonzern zu arbeiten.“

Durch den Kontakt zu den Initiator*innen und Mentor*innen hat sie Microsoft als Arbeitgeber näher kennengelernt und das nötige Selbstbewusstsein entwickelt, sich auf eine Werkstudierendenstelle zu bewerben. Mittlerweile arbeitet Sophia neben ihrem Studium als Customer-Engineer-Werkstudierende bei Microsoft.

Porträt von einer lächelnden Janine Mayer.
Janine Mayer, Quelle: Privat

Wie wichtig die Offenheit ist, die Sophia beschreibt, zeigt auch der Weg von Janine Mayer. Als Prozessmanagerin hatte Janine im Alltag nicht viel mit Themen wie künstlicher Intelligenz und Co. zu tun. Das dachte sie zumindest – bis sie sich nach einer Empfehlung spontan zur Teilnahme am SkillHer-Programm entschied.

„Ich war neugierig darauf, etwas komplett Neues zu lernen und hatte weder eine konkrete Vorstellung, was mich erwarten wird noch spezifische Erwartungen. Es stellte sich dann schnell heraus, dass Cloud-Technologien, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen Themen sind, die eigentlich alle betreffen, die Zugang zum Internet haben.“, beschreibt sie ihre ersten Schritte im Tech-Bereich. Damit war die Saat gesetzt, die nun Früchte trägt: Janine beginnt im kommenden Jahr eine Stelle im IT-Consulting.

„Das AI-900 Zertifikat war meine Eintrittskarte in die IT-Arbeitswelt. SkillHer hat mir das Selbstbewusstsein gegeben, mich überhaupt auf Stellen zu bewerben, bei denen ich dachte, dass ich aufgrund mangelnder technischer Skills nicht passe“, meint Janine.

Peggy Best sitzt an ihrem Laptop mit geöffnetem SkillHer-Chat
Peggy Best, Quelle: Privat

Nachhaltige Netzwerke entstehen

SkillHer ist eben mehr als nur ein Einstiegsprogramm in Cloud und KI: Es ist auch eine deutschlandweite Community, in der virtuelle Treffen und die LinkedIn-Gruppe von SkillHer eine wichtige Rolle spielen. Diese Formate vernetzen die Teilnehmer*innen und Mentor*innen miteinander.

Das bestätigt auch Peggy Best, die als Corporate Auditorin in der Automobilbranche arbeitet:

„SkillHer ist eine Plattform, auf welcher sich ein starkes Gemeinschaftsgefühl zwischen den Teilnehmer*innen und ein guter ‚Spirit‘ entwickelt hat. Dieser Spirit ist von gegenseitiger Wertschätzung und Unterstützung geprägt; wir freuen uns gemeinsam über unsere Lernerfolge.“

Peggy führt aus, wie sich die Community zusätzlich zur LinkedIn-Gruppe organisiert hat: „Auf Microsoft Teams gab es einen Kanal für SkillHer. Ich habe das Tool gerne genutzt, um meine Fragen zum Programmablauf und -inhalt dort zu klären.“

„Zusätzlich dazu bietet SkillHer die Möglichkeit, sich in kleinen Lerngruppen mit anderen Teilnehmer*innen und in den Mentoring-Sessions mit den Microsoft-Mentor*innen auszutauschen“, ergänzt Sophia Graue. Und das Netzwerk wird weiter gepflegt, wenn eine Runde beendet ist. Zum Beispiel hat Peggy an allen drei Runden teilgenommen. „Ich bin ein großer Fan von #lifelonglearning. Das SkillHer-Programm bietet mir einen sehr guten Rahmen, um mich schrittweise in Cloud Computing und KI-Themen einzuarbeiten.“, erklärt sie.

Dana Bieck sitzt an ihrem Schreibtisch
Dana Bieck, Quelle: Privat

Durch die Gruppe auf LinkedIn wirkt das Netzwerk auch über das Programm hinaus: „Ich bin noch mit allen auf LinkedIn verbunden und bekomme oft mit, an was sie aktuell arbeiten oder welche Inhalte sie interessant finden“, erzählt Dana Bieck, die als Customer Success Managerin bei einem Software-Entwicklungsdienstleister arbeitet.

Das ermuntert sie dazu, neue Karriereziele zu verfolgen: Dana möchte das neugewonnene Wissen dazu nutzen, sich in ihrem Unternehmen zur IT-Beraterin weiterzuentwickeln. „Mein Ziel ist es, als Dolmetscherin zwischen Entwickler*innen und Kunden zu agieren.“ Dafür hat Dana mit SkillHer die Basis gelegt.

„Ich fühle mich nun viel sicherer mit einigen Begriffen und Konzepten in der IT und kann mitreden, wenn es darum geht, wofür Cloud-Dienste eingesetzt werden können“, sagt Dana.

Mit gegenseitigem Austausch und Unterstützung zu mehr Diversität in der IT

Zurück zur Anfangsfrage: Wie schaffen wir es, mehr Diversität in der IT zu erreichen? „Formate wie SkillHer tragen aus meiner Sicht stark dazu bei, die IT-Branche diverser zu gestalten, weil etwa Frauen oder Quereinsteiger*innen explizit angesprochen werden und eine Austauschplattform geschaffen wird“, meint Peggy.

Dana betont, wie wichtig es dabei sei, dass sich wie bei SkillHer Mentor*innen und Vorbilder für mehr Diversität einsetzen. „Wir brauchen mehr Stimmen von etablierten IT-Führungskräften und Expert*innen – bis hin zu den CEOs – die sich dafür engagieren. Und wir brauchen ebenfalls mehr Initiativen wie SkillHer oder auch MINT-Programme, die aktiv Jungs und Mädchen beibringen, dass sich alle für Technologie begeistern können.“ Janine ergänzt zustimmend: „Wir sollten uns gegenseitig unterstützen, egal, welchem Geschlecht wir uns zugehörig fühlen.“

Mit unseren vielfältigen Weiterbildungsangeboten möchten wir einen Teil dazu beitragen, dass möglichst alle Menschen mehr erreichen. Neugierig geworden auf neues Wissen? Hier gibt es weitere Informationen zu den Weiterbildungsangeboten von Microsoft und LinkedIn:

Beitragsbild: Janine Mayer am Laptop, Quelle: Privat.


Ein Beitrag von Bosse Kubach
Trainee Business Communications Digital Qualification & Innovation / Data Applications & Infrastructure