Ein Jahr #OfficemitWindows: Warum wir (hier) arbeiten, wie wir arbeiten

Neues Arbeiten, Arbeiten 4.0, Automatisierung, Digital Leadership, New Work – der Wandel der Arbeitswelt hat viele Namen und wird zurecht nicht nur bei uns kontrovers diskutiert. Er umfasst Veränderungen mit weitreichenden Konsequenzen für alle Unternehmen und für die Menschen, die darin arbeiten. Organisation, Mobilität, Flexibilität, Hierarchien, Unternehmenskultur, Führung, Haltung – das sind nur einige der Diskussionspunkte.  Über all dem steht der Mitarbeiter mit seinen individuellen Bedürfnissen. Eine Universalformel dafür zu finden? Unmöglich. Jedes Unternehmen, jedes Team und jeder Einzelne muss für sich eine maßgeschneiderte Lösung entwickeln, die zu seiner DNA, den Werten, der Arbeitsweise und natürlich den Aufgaben, Kunden und Partnern passt.

Neues Arbeiten bei Microsoft ist mehr als nur von zu Hause aus arbeiten

Für uns bei Microsoft heißt diese Lösung bereits seit einigen Jahren #worklifeflow. Das bedeutet, dass jeder unserer Kollegen Privatleben und Arbeit so miteinander verbinden kann, wie es für sie oder ihn am besten passt – selbstbestimmt und flexibel. Und das jeden Tag aufs Neue: Beginne ich später, weil ein Behördengang ansteht? Bleibe ich zu Hause, weil mein Kind krank ist? Brauche ich heute einen anderen Ort als das Büro, um meinen Job zu erledigen?

Mit unserer neuen Deutschlandzentrale in der IT-Hauptstadt München haben wir vor etwas mehr als 365 Tagen einen Ort geschaffen, der dieser Selbstbestimmtheit Rechnung trägt und unser Verständnis von neuem Arbeiten erlebbar macht. Denn es geht dabei nicht nur um die Entscheidung, wann ich arbeite und ob ich dafür zu Hause bleibe. Es geht vor allem auch darum, die Rahmenbedingungen, die Arbeitsumgebung flexibel zu gestalten. Die neuen technologischen Möglichkeiten auszuschöpfen. Konzentriert ein Konzept zu entwickeln, einen Text zu schreiben oder eine Präsentation zu bauen, ist in einer ruhigen Umgebung oder an einem zurückgezogenen Ort häufig leichter als im Großraumbüro. Doch nicht immer möchten wir in Stille, allein oder nur zu zweit in einem Raum sitzen.

Freifläche vs. Einzelbüro – wir können das jeden Tag neu entscheiden

Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO und natürlich unseren Mitarbeitern das Smart Workspace-Konzept entwickelt: vier verschiedene Zonen, angepasst an die unterschiedlichen Anforderungen unserer vielfältigen Alltagsaufgaben: der Think Space als ein Rückzugsort für hochkonzentrierte Alleinarbeit, der Accomplish Space als Klassiker für Aufgaben, die erledigt werden müssen, der Share & Discuss Space für den kreativen Austausch und spontane Treffen, und schließlich der Converse Space für die abstimmungsintensive Zusammenarbeit im Team. Zusätzlich so genannte „Anchor Areas“, in denen die Teams zu Hause und am häufigsten anzutreffen sind, die noch dazu an die verschiedenen Bedürfnisse und individuellen Wünsche der Teams angepasst wurden. So stellen wir sicher, dass niemand durchs Gebäude irren muss um die Teammitglieder zu finden. Social Hubs, die Cafeteria und die offen zugängliche Digital Eatery für Pausen, den Kaffeeplausch und als Treffpunkt mit allen Kollegen.

Interdisziplinarität, Vernetzung und Austausch entstehen nicht im stillen Kämmerlein

Wir haben damit dem Freiraum und gleichzeitig Form gegeben, was bereits lange Zeit gelebte Praxis bei uns war und sich im Laufe der Jahre natürlich (weiter)entwickelt hat. Bereits in unserem alten Büro in Unterschleißheim haben viele Kollegen durch die fest in der Betriebsvereinbarung verankerten Prinzipien zu Vertrauensarbeitsort und -zeit, kombiniert mit Produktivitätslösungen wie dem Surface oder Office 365, mobil und in ihrem individuellen Rhythmus gearbeitet. Doch die Räumlichkeiten haben der interdisziplinären Vernetzung und der selbstbestimmten Arbeit, vor allem auch in Teams, nicht mehr Rechnung getragen. Aus diesem Grund wollten wir gemeinsam eine Antwort auf die Frage finden, wie ein zeitgemäßes Büro aussehen muss, das unserer Arbeitsweise und vor allem unseren Werten entspricht. Flexibilität, Selbstbestimmtheit, Offenheit und Vertrauen sind und waren schon immer Grundpfeiler unserer Kultur – das #OfficemitWindows hilft uns, sie im Alltag noch besser zu leben.

Neues Arbeiten? Das ist eine bewusste Haltung!

Doch natürlich haben wir mit dem Umzug auch einen weiteren Entwicklungsprozess in Gang gesetzt. Neues Arbeiten in einem neuen Büro bedeutet Veränderung. Das ist eine Herausforderung, der wir uns genauso wie alle anderen Unternehmen stellen und die wir annehmen müssen. Es bietet uns Flexibilität, verlangt sie aber auch ein Stück weit von uns. Erst wenn wir uns auf die Möglichkeiten einlassen, die uns das #OfficemitWindows, unsere Unternehmens- und Führungskultur bietet, entfaltet sich ihr volles Potenzial. Tradierte Bahnen zu verlassen, ist nicht immer einfach – doch es lohnt sich. Neues Arbeiten ist vor allem eine bewusste Haltung. Alte Denkmuster über neue Räumlichkeiten, Technologien, Möglichkeiten und auch Anforderungen zu stülpen, ist nicht zielführend. Das entspräche auch nicht unseren Zielen und Werten hier bei Microsoft.

Genau deswegen freuen wir uns heute noch genauso über unsere neue Deutschlandzentrale wie vor einem Jahr. Darüber, jeden Tag neue Kollegen kennenlernen zu können, den Plausch in der Digital Eatery, die Begrüßung durch Chantal, die Sonnenstrahlen auf den 11 Dachterrassen und die vielen Ecken, die es noch immer zu erkunden gibt!


Ein Beitrag von Charlotte Reimann, Communications Manager Digital Workstyle
und Kay Mantzel, Experience Manager bei Microsoft Deutschland


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