Wir wollen alle Menschen einbeziehen, weil wir alle Menschen brauchen

Eine Frau sitzt vor einem Laptop und schaut auf eine große Leinwand

Es ist unsere Mission, jeden Menschen und jede Organisation auf der Welt zu befähigen, mehr zu erreichen. Diese Mission können wir aber nur ausfüllen, wenn wir keinen Menschen und individuelle Bedürfnisse ausschließen. Deshalb gestalten wir unsere Produkte und Tools, aber auch unsere Unternehmenskultur so, dass Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten davon profitieren und daran teilhaben können.

Heute, am 3. Dezember, ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung, der 1993 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Er soll die Öffentlichkeit für das Leben von weltweit mehr als einer Milliarde Menschen mit Behinderung sensibilisieren und helfen, Barrieren in ihrem Alltag abzubauen. Wir merken, dass das Thema (digitale) Inklusion immer stärker in den Fokus rückt und in einer hybriden Arbeitswelt neue Bedeutung gewinnt.

Technologie ermöglicht Teilhabe

Für „Menschen mit Behinderungen (ist) die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und einem Lebensunterhalt haben“, erklärte vor einem Jahr UN-Generalsekretär António Guterres. Seine Schlussfolgerungen daraus sind noch immer aktuell: „Die Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen bedeutet, ihre Rechte anzuerkennen und zu schützen. Diese Rechte betreffen jeden Aspekt des Lebens: das Recht, zur Schule zu gehen, in der eigenen Gemeinschaft zu leben, Zugang zur Gesundheitsversorgung zu erhalten, eine Familie zu gründen, sich politisch zu engagieren, Sport treiben zu können, zu reisen – und eine menschenwürdige Arbeit zu haben.“

Um das kreative Potenzial unserer Gesellschaft voll ausschöpfen zu können, müssen wir alle Menschen mit ihren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten, Stärken und Schwächen einbeziehen. Wir wollen unsere Kompetenzen einbringen, um Barrierefreiheit weltweit zu fördern und voranzutreiben. Das gilt für den Umgang mit unseren Mitarbeiter*innen, Kunden und Partnern als auch für unser gesellschaftliches Engagement zur Gestaltung einer barrierefreien Zukunft.

Innovative Technologien können die Teilhabe in Beruf und Alltag unterstützen. Wir sind fest davon überzeugt, dass dies nicht nur Menschen mit Behinderung zugutekommt, sondern wir alle von einer inklusiveren Welt profitieren. Das geht allerdings nur unter der Voraussetzung, dass wir die Technologien und Lösungen, in vielfältigen Teams entwickeln. Und hier schließt sich der Kreis – Vielfalt wird zur Möglichmacherin von Inklusion und wir nähern uns unserem Ziel einer inklusiven Welt.

Eine barrierefreie Nutzung und ein inklusives Design unserer Produkte und Dienste haben für uns also höchste Priorität. Durch die Inklusion von Menschen mit Behinderung entwickeln wir innovativere Lösungen, von denen letztendlich alle profitieren können.

Ein schönes Beispiel ist Windows 11, das wir „by Design“ als  inklusivstes Windows aller Zeiten entwickelt haben.

Diversität und Inklusion sind schon lange fest in unsere Unternehmenskultur verankert und werden jeden Tag gelebt. Unsere „Disability“ Mitarbeitendengruppe (ERG), engagiert sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderung und bezieht sie aktiv mit ein. In der Community sind alle Kolleg*innen willkommen – egal, ob sie selbst mit einer Behinderung leben oder nicht. Die ERG will Kolleg*innen verbinden, Menschen mit Behinderung Raum geben und das klare Zeichen setzen: Ihr seid wichtig.

Inklusive Features für eine hybride Arbeitswelt

Die Arbeitswelt der Zukunft ist hybrid und besteht aus verteilten und flexiblen Arbeitsräumen – vom Büro über Homeoffices bis hin zu mobilen Arbeitsplätzen an nahezu beliebigen Orten. Um darin erfolgreich zu sein, brauchen wir inklusive Modelle, die Menschen, Orte und Prozesse miteinander verbinden und Teilhabe für alle sicherstellen.

Jede*r Mitarbeiter*in – unabhängig von möglichen Behinderungen – hat unterschiedliche Ansichten, vielfältige Fähigkeiten und individuelle Bedürfnisse. In der hybriden Arbeitswelt wird uns noch einmal mehr bewusst, dass diese gehört und wertgeschätzt werden müssen. Mit unseren technologischen Lösungen unterstützen wir Teams dabei, Inhalte, Konversationen und Prozesse für alle barrierefrei zugänglich und nachvollziehbar zu machen – von der barrierefreien Dokumentgestaltung in Word, Excel, Outlook und PowerPoint bis hin zu barrierefreien Meetings in Microsoft Teams und die achtsame Gestaltung des Arbeitsalltags mit Microsoft Viva. All das steht uns in einer hybriden Arbeitswelt zur Verfügung und erleichtert die Einbeziehung aller Menschen – auf individueller Ebene aber auch in der Zusammenarbeit mit unseren Teams.

Inklusion ist aber nicht nur eine Frage der richtigen Technik

Doch allein mit Technologien werden wir weder eine hybride noch eine inklusive Arbeitswelt hinbekommen. Denn es gelten völlig neue Bedingungen für eine gute gemeinsame und inklusive Zusammenarbeit.

Damit wir barrierefrei in einer hybriden Arbeitswelt agieren können, müssen wir auch unseren Arbeitsalltag überdenken und eine neue Sensibilität für eine digitale Barrierefreiheit oder nicht-barrierefreie Situationen entwickeln.

Wir möchten mit ein paar einfachen Tipps und Tricks rund um unsere Produkte dazu inspirieren, den (Arbeits-)Alltag für uns alle barrierefreier zu gestalten und haben ein Whitepaper für euch erstellt.

WHITEPAPER DOWNLOAD

Wie ihr Meetings barrierefrei gestalten könnt, teilen unsere Kolleginnen Franziska Sgoff und Tanita Matin auch in diesem Webinar Barrierefreie Online-Besprechung.

 


Ein Beitrag von Ronja Fink
Communications Manager Consumer Products and Services

Paula Auksutat
Communications Managerin Employee Engagement

Portrait Paula Auksutat

 

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