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Digitales Cockpit im vernetzten Auto

Das Auto der Zukunft: So gelingt autonomes Fahren

Die Automobilbranche ist Deutschlands Schlüsselindustrie und ein wesentlicher Faktor für die Wirtschaftskraft unseres Landes. Kein anderer Staat hat eine so große Automobiltradition und nirgendwo ist die volkswirtschaftliche Bedeutung des Sektors so groß wie hier. Doch die Luft auf dem Gipfel wird dünner, weil durch Vernetzung, Elektrifizierung und autonomes Fahren neue Anbieter auf den Markt kommen und die Konkurrenz härter wird.

Aus der bisherigen Stärke wächst die Verantwortung, den Spitzenplatz zu verteidigen und auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Branche muss die neuen Trends für sich nutzen und kommt dabei nicht um Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen herum. Vor allem bei den beiden größten Blöcken: Material- und Personalkosten.

Partnerschaften als Schlüssel: Für autonomes Fahren und neue Mobilitätslösungen

Bei der Entwicklung des autonomen Fahrens sowie neuer Mobilitätslösungen und innovativer Geschäftsmodelle steht vor allem die Technik im Mittelpunkt. Durch die wachsende Komplexität von Infrastrukturen, Netzwerken und Schnittstellen wächst aber auch die Einsicht, dass die digitale Transformation nicht im Alleingang zu schaffen ist. Microsoft setzt sich daher intensiv für Partnerschaften zwischen Unternehmen aus verschiedenen Branchen ein, um gemeinsam die Herausforderungen zu meistern. In Deutschland erzielten wir dabei in den vergangenen Monaten große Erfolge und konnten Kooperationen mit Volkswagen, Daimler-Benz oder BMW verkünden.

Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist die wachsende Investitionsbereitschaft in neue Technologien: Allein die europäischen Automobilhersteller haben ihre jährlichen Investitionen in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 20 Milliarden Euro erhöht. Als Partner der Automobilindustrie unterstützt Microsoft solche Entwicklungen unter anderem mit seiner global verfügbaren, hochsicheren Cloud-Plattform sowie intelligenten Technologien und Diensten, um gemeinsam mit der Industrie die vernetzten Fahrzeuge der Zukunft zu bauen und Automobilunternehmen zu befähigen, sich auf Innovation und Entwicklung zu konzentrieren. Damit auch selbstfahrende Autos bald auf die Straße kommen.

Industriegebäude von innen mit Maschinen

Flexibilität und Offenheit fördern Innovation

Autobauer möchten ihren Kunden sichere und persönliche Fahrerlebnisse bieten, den Kundenservice verbessern und die eigenen Prozesse effizienter gestalten. Grundlage dafür ist eine große Menge an Sensor- und Fahrzeugnutzungsdaten, die mit Hilfe von intelligenter Vernetzung und der Verarbeitung über Big-Data- und Machine-Learning-Technologien ausgewertet werden. Die Microsoft Connected Vehicle Platform unterstützt diesen flexiblen, offenen Ansatz und ermöglicht damit unter anderem eine moderne Fahrzeugdiagnose, Fernzugriff und -reparatur sowie die vorausschauende Wartung von Fahrzeugen. Die Erfassung realer Nutzungsdaten unterstützt darüber hinaus die Fahrzeugtechnik und hilft, die Fertigungsqualität zu verbessern.

Fahrzeugflotte mit drei Smart Vehicles

Autonom fahrende Autos brauchen schnelle Bilderkennung

Microsoft unterstützt die Entwicklung autonomer Fahrzeuge unter anderem mit intelligenten Cloud- und Edge-Funktionen für die Erfassung und Speicherung großer Datenmengen. Das ist notwendig, da bereits eine einzelne Kamera in einem derartigen Entwicklungsfahrzeug täglich Bilddaten von etwa 1,6 Terabyte erzeugt. Die FEV Group hat aus diesem Grund eine eigene Softwarelösung entwickelt, die den Automatisierungsgrad der Bildanalyse maximiert. Das zum Markieren von Objekten verwendete Tool setzt dabei auf maschinelles Lernen und erledigt seinen Job in der Azure Cloud. Positiver Nebeneffekt: Mit der entwickelten Cloud-Architektur kann FEV sein Tool immer weiter optimieren und Updates installieren, ohne dafür die Projektarbeit unterbrechen zu müssen.

Zur Kundenreferenz

Vernetztes Auto erfasst andere Verkehrsteilnehmer

Simulationen auf dem Weg zum selbstfahrenden Auto

Doch wann wird autonomes Fahren in Deutschland zur Wirklichkeit? Die Entwicklung zum selbstfahrenden Auto nimmt rasant Fahrt auf. Und bei jedem Entwicklungsschritt steigen die Anforderungen an die notwendigen Sensoren und Systeme. Zur Erfüllung dieser Anforderungen müssen Sensortechnologien und Software konsequent weiterentwickelt werden, damit die fahrerlosen Autos der Zukunft unfallfrei durch den Verkehr kommen. Dabei setzt Audi für die Erprobung von neuer Technik neben Tests auch auf Simulationen. Die Grundlage dafür sind gigantische Datenmengen, die von den Sensoren in den Autos erzeugt werden. Künftige Sensorsets werden vier Gigabyte an Daten generieren. Pro Sekunde! Und pro Fahrzeug.

Azure bietet Audi dabei eine Reihe von Vorteilen: Der optimale Zugriff auf die Cloud-Plattform ermöglicht komplexe Datenanalysen und damit tiefe Einblicke in die Eigenschaften von Sensoren. Durch den Mehrfacheinbau bei der Datenaufzeichnung kann beispielsweise der Einfluss der Einbaulage auf die Performance errechnet werden. Auch länderspezifische Umwelteinflüsse oder Verkehrssituationen lassen sich visualisieren und bewerten. Da Azure weltweit verfügbar ist, gelingt zudem ein großer Sprung beim Vereinfachen der Datenlogistik.

Zur Kundenreferenz

Doch wann fahren wir autonom? Und was verändert sich dadurch? Mit der Digitalisierung wandelt sich die Automobilindustrie immer mehr vom Fahrzeugproduzenten zum Anbieter von neuen Mobilitätsdiensten und dienstleistungsorientierten Geschäftsmodellen. Das wird sich noch weiter verstärken, wenn erst selbstfahrende Autos auf den Straßen unterwegs sind. Microsoft unterstützt die Branche als Partner durch die Bereitstellung von Technologien, mit denen Unternehmen aktuelle und künftige Herausforderungen meistern können. Von Intelligent Cloud und Intelligent Edge über IoT bis zu KI-Diensten: Wir stehen den Automobilunternehmen zur Seite, die ihre digitalen Kompetenzen auf- und ausbauen. Damit das autonome Fahren bald gelingt.